Als Anfänger Jpeg oder Raw ?????

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Omimann

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Hallo Leute,

Habe da noch eine Frage::confused:

Man hört hier im Forum immer von Raw !
Ist es falsch als Anfänger die ersten Schritte mit Jpeg`s zu machen.

Muss mir erst ein Bearbeitungsprogramm besorgen und habe sonst noch nie meine Fotos bearbeitet. Werde ich aber denke ich jetzt auch mit anfangen. Was denkt ihr über Photoshop Elements brauchbar oder nicht und welche Version.:dizzy:
 
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Hallo Leute,

Habe da noch eine Frage::confused:

Man hört hier im Forum immer von Raw !
Ist es falsch als Anfänger die ersten Schritte mit Jpeg`s zu machen.

Jein. Ich habe am Anfang auch JPEG gemacht.

Solange dich der Weißabgleich deiner Kamera nicht stört oder du nicht das Bedürfnis hast, den Dynamikumfang weiter auszureizen, ist JPEG völlig ausreichend.

Wenn du aber in Zukunft diese Anforderungen hast, kannst du aus den alten Bildern nicht mehr viel rausholen. Deswegen ärgere ich mich etwas darüber, das ich nicht direkt mit RAW angefangen habe.

cu Sascha
 
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Mit den Automatiken ist das so eine Sache. Natürlich sind sie praktisch und sinnvoll. Mich aber verleiteten sie erst mal zum draufhalten, das Ergebnis waren schlechte Bilder. Weil ich dummerweise meine Fehler auch anderen unterstelle :eek: , rate ich erst mal zum Ausschalten der Automatiken. Das trainiert einerseits den Umgang mit den Möglichkeiten, damit später die Shiftfunktionen auch sinnvoll eingesetzt werden können. Andererseits zwingt das den Anfänger, sich für sein Bild Zeit zu nehmen und damit so manchen Fehler bei der Komposition zu erkennen.

Sehe ich durchaus anders, ich buntze nie P, sondern fast zu 100% A, d. h. ich entscheide schon welche Blende und oder Zeit ich einsetzen möchte. Für den Rest, nämlich welche Zeit zu meiner Wunschblende paßt, oder ob dafür die ISO hoch muß, verlasse ich mich auf meine Kamera. Seit der D300 sogar ziemlich blind. Ich gestalte mein Bild, drehe an genau einem Rad, bis ich meine Zeit/Blendenkombination habe und löse aus.

Das wiederum ist Einstellungssache. In meinen Augen ist das keine fotografische Kunst mehr, sondern gestaltende Kunst am PC mit Vorlage. Wenn ich fotografieren will, so möchte ich den Eindruck, den ich mit meinen Augen hatte, möglichst originalgetreu wiedergeben, also im Prinzip eine Dokumentation. Hat meine Oma, die ich fotografieren will, also einen Pickel auf der Nase, so retuschiere ich den nicht weg. Und ist der Strand versaut, so dokumentiere ich auch diesen Zustand mit dem Foto, nach dem Motto "seht Euch die Gegensätze an: traumhafter Sonnenuntergang und versauter Strand!" Wenn ich aber ein schönes Bild gestalten will, so steht Deiner Methode hingegen nichts im Wege, nur ist das nicht mein Ding.

Größere Retouschen meinte ich nicht, auch wenn ich z. B. der Reiterin den aus dem Kopf wachsenden Funkmasten entferne. Es gibt aber inzwischen kaum noch ein Bild, das mit etwas wert ist, an dem ich nicht ein wenig an der TWK, oder der Farbsätigung, oder, oder spiele.



Nur mal so am Rande erwähnt, weil hier recht häufig Schärfe und WB als Argument für RAW genannt werden: Ein unscharfes Bild kann ich auch als RAW nicht scharf bekommen, bzw. ich kann das JPEG genauso versuchen zu schärfen. Den WB bekommt zumindest Lightroom auch wunderbar bei JPEGS korrigiert, diese beiden Argumente pro RAW ziehen für mich also gar nicht.
 
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was meinst mit "manuelle"?
manuelle Bildbearbeitung-es geht schon ohne

ME wurde die Fotografie erfunden/entwickelt um Situationen oder Ereignisse zu dokumentieren und für die Nachelt zu konservieren.
Mittlerweile wird sie mehr und mehr genutzt um zu manipulieren. (Kunst hier mal ausgenommen)
Manipulation meines Konsumverhalten, meiner Meinung, meines Empfinden etc.

Ein hier oft verpöhntes "Tante Erna Digiknipsbild" empfinde ich eher als Dokumentation als ein Hochglanzposter mit weichgezeichneter lila Kuh.

Jetzt geht's aber voll am Eingangsthema vorbei, sorry. War aber nötig, um meinen ersten, salopp formulierten Beitrag zu erklären.
 
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Sehe ich durchaus anders, ich buntze nie P, sondern fast zu 100% A, d. h. ich entscheide schon welche Blende und oder Zeit ich einsetzen möchte. Für den Rest, nämlich welche Zeit zu meiner Wunschblende paßt, oder ob dafür die ISO hoch muß, verlasse ich mich auf meine Kamera. Seit der D300 sogar ziemlich blind. Ich gestalte mein Bild, drehe an genau einem Rad, bis ich meine Zeit/Blendenkombination habe und löse aus.

Genau das was Du beschreibst ist doch die Vorgehensweise bei P, d.h. die Kamera macht einen Belichtungsvorschlag den ich durch genau ein Rad verändern kann um zu meinen Wunschparametern zu kommen. Die Entscheidung ob die ISO hoch muss würde ich nie der Kamera überlassen.

Wenn ich A verwende bin ich mir 100% sicher ich brauche genau die eingestellte Blende, dann muss ich nicht mehr shiften sondern nur die +/- Korrektur verwenden.

Den WB bekommt zumindest Lightroom auch wunderbar bei JPEGS korrigiert, diese beiden Argumente pro RAW ziehen für mich also gar nicht.

Also hier zieht dann doch das Qualitätsargument. Im RAW keine Qualitätsverluste, im JPEG schon. 'wunderbar' hängt dabei sicher auch für Lightroom von den Ansprüchen an des Endresultat und dem Ausgangsbild ab.

Gruß
Sig
 
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manuelle Bildbearbeitung-es geht schon ohne

manuelle und automatisce Bildbearbeitung zu trennen macht in diesem Zusammenhang absolut keinen Sinn - spätesttens, wenn ich meinen Workflow als Aktion gespeichert habe, ist aus dem manuellen ein automatischer geworden.

Und aus dem automatischen der Kamera (die ja auch jemand aus manuellen Schritten heraus programmiert hat), kann bei RAW ja auch wieder das extrahiert werden, was nicht gefällt, also wieder ein manueller werden.

ME wurde die Fotografie erfunden/entwickelt um Situationen oder Ereignisse zu dokumentieren und für die Nachelt zu konservieren.

nö, nicht wirklich - auch wenn das sicher eine der möglichen Anwendungen darstellte und darstellt.

Mittlerweile wird sie mehr und mehr genutzt um zu manipulieren. (Kunst hier mal ausgenommen)

Beispiel Portrait: lies Dir mal die Bedingungen für das biometrische Paßbild durch - jede Abweichung davon, ist eine Veränderung der Wirklichkeit, sprich Manipulation.

Die Frage ist weniger, ob Fotografie Manipulation ist, sondern wie stark diese ausfällt.

Kannste in jedem Lehrbuch nachlesen. Ich jedenfalls habe noch nie einen Hinweis (außer vielleicht bei Repro) darauf gefunden, wie ein möglichst unverfälschtes Bild aufzunehmen sei. Es ist immer nur davon die Rede, wie ein Bild besser wirken kann, wenn man dies oder jenes beachtet und tut.

Schwarz macht schlank - darf jetzt ein dicker Mensch kein schwarz tragen, um diesen Sachverhalt nicht zu verschleiern? Muß er sich so in das Licht stellen, damit man die Wampe besonders deutlich sehen kann?

Überhaupt: was ist denn bitteschön die Realität? Man sit sich weitgehend einig mittlerweile, daß es DIE Realität nicht gibt - es gibt immer nur eine subjektive Sichtweise darauf.

Sie so zu zeigen, wie man sie selber sieht, ist das einzige, das man tun kann - bei Dir mit Deinen schon genannten Präferenzen, bei jemand anderem mit anderen.

Beide Ergebnisse sind subjektiv - schon alleine, weil Objektivität ist nicht erreichbar ist.

vg, stefan

P.S.: Übrigens müßte man z.B. auch auf SW völlig verzichten, weil die Welt für die meisten Menschen nun mal farbig ist.
 
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welches, so man nicht Student ist mal eben 1400,- € kostet :dizzy:

Aber wenn man eine studierende Frau hat (oder Kinder im schulpflichtigen Alter) gibt es da eine "günstige" Alternative. Immerhin bekommt man so ein perfektes Tool, welches i.d.R. mehr kann als der jeweilige Anwender ...

Ich habe mir so die CS4 geholt (bzw. CS3 mit kostenloser Nachlieferung von CS4)

Wenn ich schon eine NIKON habe, dann auch anständige Software :up: (für den Fall der Fälle)
 
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ME wurde die Fotografie erfunden/entwickelt um Situationen oder Ereignisse zu dokumentieren und für die Nachelt zu konservieren.


Gute Fotografie, auch gut Dokumentarfotografie ist immer extrem subjektiv, außer ich bin Zahntechniker und dokumentiere Fehlstellungen von Gebissen oder z.B. Reprofotograf. Aber die Diskussion führt an dieser Stelle (RAW/JPEG) sicher viel zu weit. Da gab es vor einiger Zeit dazu mal einen Thread --> Suchfunktion.

Gruß
Sig
 
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Wo ist jetzt der Unterschied den Pickel per EBV zu entfernen, oder vorher entsprechend zu schminken? :nixweiss:
 
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Meine Oma hat sich nie geschminkt, das war authentisch wie die Fotos von ihr.

Aber Du hast sie sicher nie auf dem Klo fotografiert. Schon die Wahl des Auslösezeitpunkts macht das Foto subjektiv. Und Du hast sie sicher immer so dargestellt, wie Du sie als authentisch empfunden hast. Subjektiv, gemäß Deiner eigenenen Wirklichkeit also in gewissem Sinne manipulativ, so wie Du wolltest, dass man sie sieht.


Gruß
Sig

p.s. und sie wäre nicht die typische Oma, wenn sie sich nicht noch schnell vor dem Foto mit flinken Händen die Haare gerichtet hat.
 
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das ist es was ich meine.
Fotos werden manipuliert um den Betrachter zu manipulieren.

ja, und?

Positiver formuliert: ich gestalte ein Bild, um meine subjektive Sichtweise dem Betrachter näher zu bringen.

Retuschierte Pickel auf einem Bewerbungsfoto (für Arbeitgeber oder Kuppelagentur) bewirken doch etwas...

natürlich - und das ist auch gut so. Es gibt gesellschaftlich anerkannte Richtlinien für ein Bewerberfoto. Auch ein Synnyboy sollte kein Bild in der Badehose zur Bewerbung nutzen - auch wenn es ganau das ist, was den Typ ausmacht.
Ich habe mich beim letzen mal zum einen in einen Anzug gequält (bäh) als auch rasiert (schüttel).

Mit einen Pickel und einem Fotografen, der diesen nicht retuschieren würde, hätte ich den Termin verschoben -ä dann wäre der auch weg gewesen. Ich sehe hier wirklich nicht das Problem.

Ganz anders gelagert ist es, wenn ein Bewerber eine fette Warze mitten auf der Nase hätte und diese wegmachen würde - das wäre eine Vorspiegelung falscher Tatsachen - übrigens genau genommen auch beim Pickel - der ist schließlich bis zum Bewerbungsgespräch dann nämlich üblicherweise wieder weg.

vg, stefan
 
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Und dann, gleich wieder - nimm CS3 .... warum nicht gleich CS4 oder die ganze Creativ-Suite - wird er bestimmt mit umgehen können, oder und vor allem braucht er den kompletten Funktionsumfang. Und schärfen hat er ja auch sofort im Blut.

Richtig. Jeder, der PS einem Anfänger empfiehlt, der kennt den Funktionsumfang davon zu evtl. 4% wenns hochkommt.

Das ist ein Profi-Werkzeug und will auch dementsprechend bedient werden. Wenn's von Adobe sein und der Protagonist Anfänger sollte, dann allerhöchstens PS Elements.
 
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Lieber epikur

Ich bin auch ein Digital-Dummy und erst kürzlich umgestiegen. Wäre es möglich, dass Du eine kleine Bildserie zeigst mit den Schritten zur richtigen Bearbeitung?

Viele Grüsse
rmtako
 
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Lieber epikur
Wäre es möglich, dass Du eine kleine Bildserie zeigst mit den Schritten zur richtigen Bearbeitung?

bitte nicht böse sein - aber das ist keine Kleinigkeit, von der Du da sprichst. Da gibt es ganze Bücher drüber (davon abgesehen, daß hier viele Wege nach Rom führen - und es deswegen auch keine "richtige" Bearbeitung an sich gibt.).

Zur Verdeutlichung: ein kleiner (aber natürlich wichtiger) Teil einer digitalen Bildbearbeitung ist das Schärfen:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=57525

Ganz gut finde ich zum Thema Bildbearbeitung das hier:

http://thomas-stoelting.de/photoshop.html

Ansonsten findest Du hier im Forum auch etliche Buchempfehlungen zum Thema.

vg, stefan
 
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das ist es was ich meine.
Fotos werden manipuliert um den Betrachter zu manipulieren.
Retuschierte Pickel auf einem Bewerbungsfoto (für Arbeitgeber oder Kuppelagentur) bewirken doch etwas...

Wer etwas anderes nimmt als ein "Normalobjektiv" und nicht mindestens Blende 5,6 waehlt, "manipuliert" - oder gibt der Realitaet einen subjektiven Charakter.

Vermutlich waescht Du Dich auch nicht, kaemmst Dir nicht die Haare und traegst auch keine fuer Dich vorteilhafte Kleidung, Du koenntest ja sonst etwas bewirken.
 
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