Man hört hier im Forum immer von Raw !
Ist es falsch als Anfänger die ersten Schritte mit Jpeg`s zu machen.
Muss mir erst ein Bearbeitungsprogramm besorgen und habe sonst noch nie meine Fotos bearbeitet. Werde ich aber denke ich jetzt auch mit anfangen. Was denkt ihr über Photoshop Elements brauchbar oder nicht und welche Version.
Es kristallisieren sich offenbar folgende Meinungen heraus:
1. "JPEG only" um den Umgang mit der Kamera richtig zu lernen
2. "RAW only" um die digitale Nachbearbeitung gleich mit zu lernen
3. "RAW+JPEG" um für alle Nötfälle gerüstet zu sein
Daraus leite ich folgende Thesen ab:
1. JPEG only User sind die einzig wahren Fotografen...
2. RAW only User kennen sich nicht mit Ihrer Kamera aus...
3. JPEG only User kennen sich nicht mit Ihrem PC nicht aus (oder haben keinen)
4. RAW+JPEG User sind Weicheier, die es allen recht machen wollen...
5. Richtig belichtete Fotos "Out of Cam" gibt es nur bei "JPEG only"...
6. JPEG only User haben problematische Nackenhaare...
7. Der Automatikmodus einer Kamera darf KEINESFALLS benutzt werden...
(Vor allem als Anfänger)
8. Aufnahmetechnik und Bildgestaltung ist mit RAW only nicht möglich...
9. Vor 20 Jahren war Fotografieren einfacher...
JPG und Dia würde ich eigentlich nicht unbedingt vergleichen. Denn beim Dia
ist die einzige Herausforderung die richtige Belichtung. Beim JPG kommen
verschiedene Dinge wie Weissabgleich, Farbton, Schärfe, Kontrast etc. dazu.
Und genau da kann RAW helfen, damit man für sich die besten Einstellungen
findet.
LG Philipp
Ja aber genau dies kann man doch in der Kamera einstellen. Wo ist der Lerneffekt, wenn man nur noch drauf los fotografiert und schon vorher weiß: "Ich mache dies alles später am Computer." Meines Erachtens lernt man da eines, und zwar wie man das RAW-Programm bestens bedienen kann. Man fotografiert in der Folgezeit nachlässiger (Computer wird es schon richten). Das ist alles nicht persönlich gemeint, Philipp.
JPG und Dia würde ich eigentlich nicht unbedingt vergleichen. Denn beim Dia
ist die einzige Herausforderung die richtige Belichtung. Beim JPG kommen
verschiedene Dinge wie Weissabgleich, Farbton, Schärfe, Kontrast etc. dazu.
Und genau da kann RAW helfen, damit man für sich die besten Einstellungen
findet.
LG Philipp
Mit Verlaub, das ist zwar flott formuliert, aber ich halte es dennoch für Unfug. Gerade als Anfänger kann man manchen Fehler (falsche Belichtung, falscher Weissabgleich...) mit dem RAW viel besser korrigieren.
ich kenne Fotos, um die 100 Jahre alt, die sind besser als die meisten digital getunten Bilder von heute.
Bin selbst Anfänger und mache lieber ein Foto mehrmals, anstatt ewig mit EBV
rumzubasteln und es dann doch zu löschen.
womit wir bei der Frage wären: Was ist ein gutes Foto und was nicht?... Das, was ich in der Bildbearbeitung mache (und sehr viele andere auch), ist nichts, was man ohne Bildbarbeitung so hinbekäme. Da helfen auch keine 100 weiter Fotos...
die manuelle hoffentlich ausgenommen.es gibt kein digitales Bild, ohne Bildbarbeitung - das geht schlichtweg nicht
die manuelle hoffentlich ausgenommen.
Ich bin zwar ein "Wessi" habe aber zu Zeiten fotografieren gelernt, als es noch keine eingebauten Belichtungsmesser gab. Ich würde heute einen Teufel tun und die Automatiken, die es früher nicht gab abzuschalten. Ich habe meine teuren Cams eben weil sie mir alles außer der Bildkomposition abnehmen, die D300 und die S5 stehen soagr zu nahe 100% auf ISO-Automatik.
Trotzdem fotografiere ich in RAW, denn ein Punkt wurde hier noch nicht angesprochen. Ein JPEG ist immer verlustbehaftet und jede erneute Speicherung bedeutet erneute Verluste. Wollte ich also die Verlustmöglichkeiten verringern müßte ich mir immer irgendwo ein "Ur-JPEG" als Backup zur Seite legen, um nicht aus Versehen das Original zu zerschiessen.
Vor 2-3 Jahren habe ich auch noch jede Bearbeitung meiner Bilder abgelehnt, inzwischen gibt es kaum eines, das wirklich 100% Original nach "draussen" geht.
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