Alltagsobjektiv für D500

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UlPa

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Moin zusammen,

ich bin zwar schon viele Jahre Mitglied in diesem Forum, technisch gesehen aber ein kompletter Anfänger. Ich hatte mich damals hier angemeldet, weil ich Hilfe zum digitalisieren von Dias brauchte (>> siehe hier <<). Ich hatte (und habe noch) damals eine D70s und eine D90. Allerdings habe ich damit immer nur im Automatikmodus "geknipst". Zu mehr fehlte mir als allein-erziehender und voll berufstätiger Vater leider die Zeit. Die letzten 10 Jahre kam die Kamera nur noch zu Weihnachten raus.

Inzwischen sind die Kinder längst aus dem Haus und ich bin jetzt in Rente. Ich habe also Zeit und Muße und sicher auch die Lust, mich mit dem Thema Fotographie noch mal ganz neu auseinanderzusetzen. Gestern habe ich mir also bei Ebay eine gebrauchte D500 ersteigert. Ich habe noch ein paar 25 Jahre alte Objektive von der D70s (18-55, 70-300, 18-105 (defekt) und 90mm Festbrennweite, alle ohne VR). Für den Anfang hätte ich gerne erst mal Universalobjektiv (18-200), das leistungsmäßig auch zur D500 passt.

Ich habe hier und im Netz schon mal ein wenig recherchiert und herausbekommen, dass für den Bereich 18-200 das 18-300 besser sein sollte (Nikon AF-S DX Nikkor 18-300mm Objektiv F/3.5-5.6G ED VR). Dieses gibt es wohl in zwei Ausführungen: ein kürzeres und ein längeres (und vermutlich wohl auch schwereres). Jetzt meine Frage: welches ist das bessere von beiden und könnt ihr mir ggf. Alternativen empfehlen?

Ach ja, noch was: Ich bin von meiner Ausbildung her Biologe, Zoologe. Meine Motive wären daher Tiere in freier Wildbahn und natürlich unser Hund und alles andere, was ich auf meinen regelmäßigen Fahrradtouren vor die Linse bekomme.

Vielen Dank erstmal und ich denke, dass ich künftig öfters hier aufschlagen werde.

Viele Grüße in die Runde,
Uli
 
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Willkommen zurück. Die D500 ist ja die Luxusklasse der DX-Kameras.
Ich werde kein konkretes Objektiv empfehlen, möchte aber anregen über zwei Objektive nachzudenken. Du scheinst sehr in Brennweite zu denken. Mir wäre die Lichtstärke ebenso wichtig. Deshalb würde ich versuchen ein lichtstärkeres Universalzoom zu wählen, dass dann aber einen kleineren Brennweitenbereich abdeckt. Dazu dann an Telezoom mit mehr Brennweite am längeren Ende für die freie Wildbahn.
 
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Du scheinst sehr in Brennweite zu denken. Mir wäre die Lichtstärke ebenso wichtig. Deshalb würde ich versuchen ein lichtstärkeres Universalzoom zu wählen, dass dann aber einen kleineren Brennweitenbereich abdeckt. Dazu dann an Telezoom mit mehr Brennweite am längeren Ende für die freie Wildbahn.
Danke schon mal für deine Antwort. Ich denke nicht nur in Brennweite. In dem ich schrieb, dass ich für die D500 etwas suche, meinte ich etwas hochwertiges, also lichtstarkes. Es ist mir klar, dass ich später noch weitere Objektive (evtl. Festbrennweiten) für spezielle Anwendungen benötigen werde. Für den Moment suche ich also etwas, was ich mit dem Fahrrad mitnehmen kann und wo ich ohne zu wechseln den Buntspecht und die tolle Landschaft auf die SD-Karte bannen kann.
 
2 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
nun ja, so ein bisschen beißt es sich, was Du Dir vorstellst. Hochwertig, lichtstark, lange Brennweite für den Specht, leicht und kompakt fürs Rad, und am Ende alles noch bezahlbar, davon träumen hier sehr viele und ich fürchte es wird ein Traum bleiben. Sorry, aber ich fürchte da wirst du mit ganz vielen Kompromissen leben müssen.
 
dembi64
dembi64 kommentierte
allerdings kann ich den Wunsch durchaus verstehen ;)
 
2 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
wobei Blende 6,3 am langen Ende alles andere als Lichtstark ist, und das schnellste ist es auch nicht.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Abgesehen davon, dass entgegen der Beschreibung bei Amazon das kein Spiegellinsenobjektiv ist :D
und mich wundert, dass diese Version II billiger sein soll als die erste Version (~ 600 € damals!),
kann ich nur berichten, dass für unterwegs mit dem Rad oder zu Fuß das ein sehr guter Kompromiss ist.
 
Hallo Uli, auch von mir willkommen zurück, .
Wie @Brunke schon sagt, die D500 ist Luxusklasse, eine wirklich erstklassige Kamera. Die Kamera hat tatsächhlich "besseres" verdient wie diese ganzen 16/18-200/300/400 Superzooms. Klar, mit denen kann man schon auch fotografieren, aber bei einem solchen großen Brennweitenbereich wird man mit Kompromissen leben müssen.

Ich würde da auch auf eine Lösung mit mind. zwei Objektiven anpeilen. Als "immer drauf" Objeektiv welches auch noch relativ lichtstark ist, schlage ich mal das Nikon 1:2,8-4/16-80mm vor, und nach oben ergänzend z.B. das 2,8/70-200 VRII. Soll die Brennweite nach oben länger sein, wäre da noch das wirklich sehr gute 80-400er. Damit wäre von WW-Bereich bis zum Telebereich so ziemlich alles abgedeckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Als "immer drauf" Objektiv welches auch noch relativ lichtstark ist, schlage ich mal das Nikon 1:2,8-4/16-80mm vor, und nach oben ergänzend z.B. das 2,8/70-200 VRII. Soll die Brennweite nach oben länger sein, wäre da noch das wirklich sehr gute 80-400er. Damit wäre von WW-Bereich bis zum Telebereich so ziemlich alles abgedeckt.
Danke schon mal für deinen Tipp. Das 16-80 klingt nicht schlecht :). Das 80-200 hatte ich für die Tierfotografie schon in die engere Wahl gezogen. Ist aber ein ziemliches Trumm und sicher nicht für jeden Tag geeignet.
 
5 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Das 16-80 gibt es gebraucht inzwischen für rd. 350.-. Das ist es auch wert. Der ursprünglich aufgerufene Preis war angesichts der Performance nicht zu erklären. Vor allem das AF-Tempo war an der D500 enttäuschend.
 
UlPa
UlPa kommentierte
Stimmt, habe ich gerade schon bei Ebay geschaut. (y)
 
dembi64
dembi64 kommentierte
für die Tierfotografie sind 200mm ohnehin zu wenig. Bei Vögeln und Co kommst Du da nicht wirklich weit. Da würde sich das 80-400 sicherlich besser eignen. Größe und Gewicht sind zum 70-200er nahezu identisch bei doppelter Brennweite. OK, weniger Lichtstark, aber wer in diesem Brennweitenbereich hohe Lichtstärke haben möchte, muss richtig tief in die Tasche greifen und klein und leicht geht ohnehin kaum noch.
 
T
Tom.S kommentierte
Leichter als das Nikon AF-S 80-400 sind die 100-400 von Tamron bzw Sigma. Optisch auch sehr gut und wiegen rd. 1100gr.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


stimmt, aber am langen Ende mit f6,3. Das Nikkor ist mit f5,6 durchaus noch konvertertauglich, auch von der BQ, sollte man doch mal mehr Brennweite brauchen. Bei Sigma und Tamron ist der AF mit Konverter kaum noch zu gebrauchen. Selbst die D500 geht da ziemlich in die Knie
 
Mein Tipp wäre das 16-80 plus dem 300 PF mit TC-14 (iii). Mit den beiden Objektiven kann man dann Landschaft, Tiere und sogar Makro erstklassig (!) abbilden. Mit dem Tele und dem TK bin ich in der Regel unterwegs, wenn ich Tiere fotografieren will. An der D500 hat man dann äquivalent 630mm mit einer top Naheinstellgrenze und inkl. Kamera unter 1,9 Kg.
 
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UlPa
UlPa kommentierte
Also scheint sich für den unteren Bereich das 16-80 herauszukristallisieren. Dein 300er wäre dann wohl >> dieses hier <<.
Oben rum muss ich dann noch etwas schauen, aber ich brauche es ja auch noch nicht morgen.
 
L
lebemann kommentierte
Ja genau, das ist mein 300er. (sollte man unbedingt mit dem TC-14iii komplettieren!)
 
Moin und schön das Du wieder zurück bist.
Du schreibst:
" Ach ja, noch was: Ich bin von meiner Ausbildung her Biologe, Zoologe. Meine Motive wären daher Tiere in freier Wildbahn und natürlich unser Hund und alles andere."

Mein Vorgehen: keine Kompromisse bis Budget voll.

Speziell für den Anwendungszweck an einer D500 ist das Af-S 200-500mm das Objektiv was eine D500 echt mag.
Die spielen optimal zusammen und ist auch noch Konverter tauglich. (TC 1,4) nicht TC 2,0))

Alles darunter ist WW und für Wildlife eh uninterresant.
Wenn es dort Motive gibt ist das f/4 70-200mm die Wahl der Stunde.
Noch darunter habe ich mir für eine alte D300 gerade ein f/4 24-120 gekauft, das passt auch sehr gut an die D 500.

Beispielsbilder in meinen Theads hier, besonders Afrika.
 
3 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
Speziell für den Anwendungszweck an einer D500 ist das Af-S 200-500mm das Objektiv was eine D500 echt mag.
Die spielen optimal zusammen und ist auch noch Konverter tauglich. (TC 1,4) nicht TC 2,0))

so hatte ich es auch. War ne feine Kombi.
 
artefakt
artefakt kommentierte
So habe ich es immer noch ... und es eignet sich nicht nur zum Fotografieren von "Viechern", sondern auch als "Makro" für große Entfernungen, wie ich hier in meinem Herbstzeitlosen-Faden gezeigt habe ... und für den "Rest" habe ich auf eine Zf mit 24-120 umgestellt.
 
UlPa
UlPa kommentierte
Tolle Bilder von der Herbstzeitlosen! Eine meiner Lieblingspflanzen. Sie begleitet mich beruflich seit fast 40 Jahren, an jedem Arbeitstag!
 
D500 + AF-S 16-80 + AF-S 200-500
Ganz tolle Technik, die viel Freude macht!

(Ich hab es nicht übers Herz gebracht das zu verkaufen daher liegen die Geräte immer noch in meinem Schrank werden aber wegen „z“ leider kaum mehr genutzt.)
 
2 Kommentare
UlPa
UlPa kommentierte
OK, das 16-80 ist schon so gut wie sicher. Ich bin am Montag wieder in Dortmund. Da werde ich mal wieder durch die einschlägigen Fotoläden streifen! :cool:
 
N
Nikorino kommentierte

Wenn du magst, kann ich dir meines zu nem fairen forumspreis überlassen.

Schreib mir mal PM, wenn du Interesse hast.
 
Mein Vorgehen: keine Kompromisse bis Budget voll.

Speziell für den Anwendungszweck an einer D500 ist das Af-S 200-500mm das Objektiv was eine D500 echt mag.
Die spielen optimal zusammen und ist auch noch Konverter tauglich. (TC 1,4) nicht TC 2,0))

Alles darunter ist WW und für Wildlife eh uninterresant.
Wenn es dort Motive gibt ist das f/4 70-200mm die Wahl der Stunde.
Noch darunter habe ich mir für eine alte D300 gerade ein f/4 24-120 gekauft, das passt auch sehr gut an die D 500.

Beispielsbilder in meinen Theads hier, besonders Afrika.
Ich habe mich die letzten 40 Jahre mit Mikroskopie beschäftigt (und einen Tag pro Woche mache ich es immer noch). Ich hatte in meiner Abteilung ca. 35 Zeiss Mikroskope und alle mit der besten Optik die verfügbar war. Mit weniger hätte ich nicht arbeiten können. Daher bin ich auch gleich auf die D500 gegangen. Ich möchte da für mich (im Rahmen der Möglichkeiten) ebenso verfahren. Hier muss natürlich auch die "Regierung" mitspielen. Aber wie ich schon schrieb: Es muss nicht alles morgen vor Ort sein.

Tolle Fotos hast Du da in Afrika gemacht !!!
 
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Das war auch meine beste Erfahrung mit dem AF-S 200-500: Safari!
 
Kommentar
Hallo Kollege Uli,
"Speziell für den Anwendungszweck an einer D500 ist das Af-S 200-500mm das Objektiv was eine D500 echt mag.
Die spielen optimal zusammen und ist auch noch Konverter tauglich. (TC 1,4)" schrieb @dembi64

Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen, allerdings ist das 80-400 auch gut, ein Freund benutzt diese Kombi seit Jahren
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Kommentare
UlPa
UlPa kommentierte
Ja, da sind wir ja wirklich Kollegen. Du bist immerhin in der Zoologie geblieben. Ich bin nach dem Diplom in die Medizin abgedriftet. Aber Flora und Fauna sind mir stets wichtig geblieben! :)
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
Das schrieb dembi64 nicht. :) :beerchug:
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Stimmt, der hatte Dich aber zitiert in #11.1, da hab ich den Überblick verloren... :peace:
 
Wenn du den Normalbereich etwas leichter, kleiner und vielleicht etwas preiswerter abdecken möchtest, wäre das Sigma 17-70/2.8-4 OS noch eine Möglichkeit, der Nahbereich ist mit 22 cm Einstellgrenze gut abgedeckt.
Im bereich Tele gibt es noch von Tamron und Sigma die leichten 100-400mm Objektive. Mit dem Sigma OS bin ich auch mit 1,4X Konverter ganz zufrieden.
 
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Die Frage ist noch, bei welchen Lichtverhältnissen Du unterwegs bist, und ob die Motive "stillhalten". Falls nicht, darf die Wirkung eines Stabi nicht überbewertet zu werden. Insbesondere im Nah- und Weitwinkelbereich wäre dann noch das AF-S 2,8/17-55 eine Option. Das ist eine reinrassige Profilinse. Die gilt als hauchdünn weniger gut als andere Profiobjektive, was aber jammern auf hohem Niveau ist. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass Nikon diese Optik mal weiterentwickelt und einen Stabi reinbaut. Stattdessen kam man mit dem bestimmt nicht schlechten, aber mir auch unverständlichen 16-80mm. Wenn dies allerdings wirklich nun günstig verkauft wird, wäre es tatsächlich ein Option.
Das bereits genannte Sigma 17-70 ist auch ok. Das hatte ich selbst eine Weile. Optisch war es hochanständig, obgleich der Hype der sensationellen Testergebnisse immer höhere Erwartungen anregt. Die Verarbeitung fand ich richtig gut. Sigma hat damit nach einigen Pleiten viel Boden bei mir gutgemacht.
Der AF-S 5,6/200-500 ist wirklich überlebenswert. Das ist DIE Linse, für die ich meine D500 behalten habe (wobei ich die Kamera interessanterweise in diesen Tagen auch im Alltag wieder nutze!). Optisch ist die Kombi sehr gut, nur der AF ist halt etwas träge. Angesichts des Preises geht das völlig ok.
 
2 Kommentare
UlPa
UlPa kommentierte
Stillhalten werden die Motive meistens nicht. Aber ich bin eigentlich nur tagsüber unterwegs.
 
T
Tom.S kommentierte


Wenn du tagsüber unterwegs bist, hilft dir das bei den Verschlusszeiten weil die müssen bei bewegten Motiven entsprechend kurz sein. Insofern hat der Stabi dann auch nicht mehr eine so große Bedeutung. Allerdings wird ein schneller AF umso wichtiger.
 
Ich habe über 14 Jahre fast ausschließlich mit der 17-55 f/2.8 und 70-200 f/2.8 Kombination fotografiert. Die fehlenden 15mm in der Mitte habe ich nie wirklich vermißt, genausowenig wie die lichtschwachen f/5.6 meines sehr alten 70-210 aus der Analogzeit. Ab und zu verwende ich das aus Nostalgie dennoch, da es erstaunlich gute Ergebnisse liefert und deutlich kleiner als die f/2.8-Boliden ist.
In derselben Zeit lag mein AF-S 300mm f4 von 2001 nur im Schrank weil ich das ohne Bildstabilisierung selbst mit f4 nicht zu guten Ergebnissen bekommen habe (Verwackelungsunschärfe). Seitdem ISO6400 brauchbare Ergebnisse liefert ist 300mm eine meiner Lieblingsfestbrennweiten.
Auf das 16-80 habe ich lange geschielt, aber nie investiert, da ich letztendlich im Vollformat gelandet bin. Ich hab aber bisher nur gutes über das 16-80er gehört.
Als Denkanstoß: Ich finde brennweitenabhängige Blenden (z.B. f4-f5.6) immer etwas irritierend, gerade beim Objektivwechsel. Bei der alten D200 hat sich die Einstellung auch nach Objektivwechsel festgestellt (A oder M-Modus). Wie oft habe ich vergessen nach dem Wechsel von 200mm f5.6 wieder die Blende zu öffnen auf 2.8 oder 1.8. Das passierte mit gleichen Blenden nie. Ich habe nicht ausprobiert ob das Problem auch bei neueren Kameras noch auftritt.
Ein ähnliches Problem habe ich nach dem Entfernen eines Telekonverters:
- Tritt auf, wenn man mit Telekonverter mal abblendet und dann wieder auf Offenblende wechselt. Nach Entfernen des 1.4x Telekonverters habe ich am 300mm f4 dann plötzlich f5.6 eingestellt.
- Tritt nicht auf, wenn man den Telekonverter bei Offenblende angebracht hat und die Blende nie verstellt hat. Dann verwendet die Kamera auch nach entfernen des Telekonverters wieder Offenblende.
 
1 Kommentar
W
W.W. kommentierte
Als Denkanstoß: Ich finde brennweitenabhängige Blenden (z.B. f4-f5.6) immer etwas irritierend, gerade beim Objektivwechsel. Bei der alten D200 hat sich die Einstellung auch nach Objektivwechsel festgestellt (A oder M-Modus). Wie oft habe ich vergessen nach dem Wechsel von 200mm f5.6 wieder die Blende zu öffnen auf 2.8 oder 1.8. Das passierte mit gleichen Blenden nie. Ich habe nicht ausprobiert ob das Problem auch bei neueren Kameras noch auftritt.
Ein ähnliches Problem habe ich nach dem Entfernen eines Telekonverters:
- Tritt auf, wenn man mit Telekonverter mal abblendet und dann wieder auf Offenblende wechselt. Nach Entfernen des 1.4x Telekonverters habe ich am 300mm f4 dann plötzlich f5.6 eingestellt.
- Tritt nicht auf, wenn man den Telekonverter bei Offenblende angebracht hat und die Blende nie verstellt hat. Dann verwendet die Kamera auch nach entfernen des Telekonverters wieder Offenblende.
Ich denke, das liegt daran, dass Du mit dem lichtschwächeren System (längere Brennweite oder mit Konverter) nicht soweit aufblenden kannst. Wenn Du mit diesem System die Blende manuell verstellst, so bleibt die zuletzt gewählte Blende gespeichet und wird auch bei einem danach angesetzten lichtstärkeren System eingestellt.
 
Dann ist jetzt die Eingangsfrage nicht mehr relevant. Wildtiere in freier Natur, Sigma oder Tamron 150-600, unter 600mm geht im Wildlife kaum was Vernünftiges. Für Wildpark oder Zoo reicht auch weniger.
Lass dich nicht täuschen, Wildlife ist mühsam und erfordert Geduld und Können.
Ansonsten, als Standard ist das 16-80 sicher eine gute Wahl.
 
1 Kommentar
UlPa
UlPa kommentierte
Ja, deshalb werde ich diese Anschaffung auch erstmal zurückstellen. Die Kamera kommt auch erst nächste Woche. Das 16-80 werde ich direkt besorgen. Ich habe schon Angebote aus dem Forum erhalten. Dann erst mal mit der Kamera vertraut machen.
 
Da es jetzt auf 2 Objektive hinausläuft:
Tagsüber sind 5.6 oder 6.3 bei der D500 akzeptabe Lichtärken, da Du ISO-Mäßig in einer ganz anderen Liga spielst als mit den alten D90 ..usw.
Qalitativ würde ich beim Zoom zum 200-500 raten - es ist etwas schneller als die 150-600 Tami/Sigi und qualittativ auch etwas besser.
Heute bekommst Du es am Gebrauchtmarkt urgünstig und oft zum selben Preis wie die aderen Zooms.
Vor der Z-Aera war das Nikon merkbar teurer weshalb viele auch zu den Alternativen gegriffen haben.
Die 100mm würden mir als fast reiner Vogelograf nicht abgehn, da lieber einen TC14.01 mal dazu. Ein wenig Geschmacksache ist auch dabei, aber es harmoniert mit der D500 besser.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


so unterschiedlich können die Erfahrungen sein, die meistens eher gefühlt als gemessen waren. Ich habe mich damals für das 200-500er entschieden. Letztendlich wegen der besseren Konvertauglichkeit, sprich f8 mit dem TC-14II. Ich hatte die Möglichkeit zuvor auch die 150-600er von T u. S. zu testen, mit dem Ergebnis das sie sich ohne TC kaum was schenken, auch nicht in der Geschwindigkeit, aber mit TC das 200-500 deutlich schneller und zuverlässiger fokusiert hat. Mit f9 bei T u. S. war eine zuverlässige und halbegs schnelle Fokusierung kaum noch möglich.

Letztendlich sollte man jedoch von allen keine Wunder erwarten. Wer es wirklich schnell und zuverlässig haben möchte muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.
 
T
Tom.S kommentierte


Mit dem 200-500 habe ich mich über ein Jahr rumgeärgert. Dann auf das Tamron G2 umgestiegen und das war deutlich besser. Abgesehen davon kann man mit der Konsole konfigurieren. Das verbessert die Trefferquote nochmals

Mit dem Konverter war der AF am 200-500 jenseits meiner Schmerzgrenze. Das habe ich mir dann nicht mehr weiter angetan.
 
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Ich hatte ein paar Jahre das Sigma 150-600(incl Dock), da das Nikon damals einfach nicht drin war. Dann erst nach Corona eine ziemliche Wechslerei auf die D500 und da das Sigma schon in die Jahre kam und ein Freund das 200-500 hatte, dieses getestet und gemeinsam haben wir die Objektive verglichen , von einem anderen das Tamron 150-600 G2 geliehen (+TABin)... landete aber dann beim 500PF
Mein Eindruck war eben so, dass das 200-500 im gesamten besser abschnitt. Vielleicht sind aber auch die Fertigungsunterschiede in Streung sowie die persönliche Handhabung etc höher als de gesamte physische Konstruktion im Vergleich? Meine Reihung Nikon, Sigma, Tamron(aber nur weil ich Sigma gewohnt war, die Schalter des Tamron hab ich immer versehentlich umgestellt...).
Der TC1.4 , den ich auch auf dem Sigma selbst hatte TC1401 machte beim AF gar keine Probleme , selbst die D7100 schaffte das.
Aber wie immer ist das eine "Notlösung" und eher für Bestimmungs, Belegfotos geeignet.
(Bei den Z Objektiven ist das dann ganz was anderes)
 
T
Tom.S kommentierte


Die Streuung ist bei allen langen Telezooms ein gewisses Thema. Aber abseits der optischen Performance sind manche Eigenschaften nicht der Streuung unterlegen. So war der VR des 200-500 bis zum Erscheinen des Tamron G2 der effektivste. Das war ein Grund warum ich es doch mit dem 200-500 probiert habe.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Hatte das 200-500/5.6 auch mal, bin dann aber beim 200-400/4 & TC14II geblieben.
Das 200-500 ist eine Alternative wenn es leicht sein soll. Das 200-400 ist schwer, tauglich für alle Konverter von Nikon und hat mit TC auch genug Reichweite. Gleichzeitig superschneller AF. Benutzt an der D5 & D500.
 
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