Alle Bilder langweilig

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Was du möchtest setzt mehr voraus als die Kamera einschalten und aufs Motiv halten.
Ich fange gerade erst an mich mehr mit Bildgestaltung zu befassen.
Meine Ergebnisse weichen noch stark von meinen Wünschen ab.
Den Zusammenhang von Zeit und Blende kennst du.
Das hilft schon mal.
Spiel mit dem Licht und lass dich nicht drängeln (zu kalt für die Freundinn).
Ändere die Perspektive.
Jedes Ergebnis wird anders sein und sicher kommst du so deiner Vorstellung näher.

Klingt doof, is aber so : üben, üben und üben.

Gruß
Michael

(kann mit dir fühlen)
 
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So, hier mal eines meiner Glückstreffer, es ist zwar ganz nett aber zu weich:
http://tenchuu.com/bilder/projekte/photo/DSC_0088.JPG
Das Bild ist von der Schärfe her in Ordnung. Kann natürlich sein, dass du von den überschärften Bilder einer Kompaktkamera anderes gewöhnt bist.

Himmel überbelichtet: <- gibt es hier ne Möglichkeit entgegenzuwirken?
http://tenchuu.com/bilder/projekte/photo/DSC_0009.JPG
Ja: abblenden und/oder Belichtungszeit verringern.
Hier liegt der Fokus an der falschen Stelle: das Gras unten ist scharf ist, das Gesicht des Mädels allerdings nicht .. nächstes Mal machstes andersrum :)


Und alle Bilder haben eines gemeinsam: Sie wirken vom Kontrast her langweilig und zu weich. Die Abhebung vom Hintergrund ist auch nicht so recht vorhanden auch bei maximaler Öffnung.

Was verstehst du denn unter "langweiligem" Kontrast? Dass die Bilder generell etwas unscharf sind, liegt daran, dass eigentlich alle Bilder mit Offenblende aufgenommen wurden.
Außer das erste, da haste soweit abgeblendet (f22), dass schon wieder Beugungsunschäfe ins Spiel kommt. (Zumal ich die Kombination 30sek bei f22 und dafür ISO800 eh nich verstehe)
 
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Hm. Irgendwo stehst Du da wohl auf dem Schlauch.
Prinzipiell finde ich die Bilder gar nicht so stark daneben, aber:
Zum Thema "Abhebung vom Hintergrund auch bei maximaler Öffnung..." : mit einer Weitwinkelbrennweite geht das auch nicht (und würde auch mit noch größerer Blende kaum gehen). Da musst Du schon in den "Langen" Brennweitenbereich Deines Kitobjektives gehen (abgesehen davon, dass Portraits mit Weitwinkel zu grausamen Ergebnissen führen).
Andererseits wird das Kit-Objektiv bei voller Blendenöffnung kaum besondere Schärfe schaffen.
Und das Licht war wohl bei allen diesen Bildern eher trübe?

Ach ja, eins noch: die Nikons belichten alle etwas reichlich, daher empfehle ich eine Belichtungskorrektur von -0,7 einzustellen (die Bilder wirken dann auch satter).

Eins ist sicher: An der Ausrüstung liegt es nicht, das beweisen zahlreiche Fotos alleine hier im Forum...
 
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Ja das Licht war meist etwas trübe, Schatten eben und ich hasse es den Blitz zu verwenden. Allerdings kamen trotz Blitz bei den Waldbildern ein paar brauchbare bei raus.

Zum abblenden: Ich glaube ich habe das etwas falsch interpretiert. Wenn ich den Blendenwert hoch habe, habe ich mehr Tiefenschärfe. Wenn ich ihn herunterdrehe habe ich weniger, das worauf ich scharf gestellt habe setzt sich somit vom Rest ab?

Es ist schwierig mit Blende und Verschlusszeit zu hantieren wenn ich keinen Spielraum aufgrund des Lichts habe zumal ich recht zittrige Hände habe ;)
Den Tip mit unterbelichten werde ich beim nächsten mal testen.

Zum "Kürzere Verschlusszeit": Hätte ich versucht, scheiterte daran dass das Bild dann zu dunkel war. Das Problem ist, der Hintergrund war wesentlich heller als das eigentliche Motiv, war quasi Gegenlicht.
Ich hätte das mal versucht zu korrigieren mit den verschiedenen Weißabgleich-Modis, hatte plötzlich Blaustich bei z.B. Raum mit Glühbirne.

Drängen, nja wenn dir selbst schon kalt ist trotz Jacke, Jeans und Pully wirst dich da ned beschweren dass deinem Motiv in Kleid kalt ist ;)
 
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Zum abblenden: Ich glaube ich habe das etwas falsch interpretiert. Wenn ich den Blendenwert hoch habe, habe ich mehr Tiefenschärfe. Wenn ich ihn herunterdrehe habe ich weniger, das worauf ich scharf gestellt habe setzt sich somit vom Rest ab?

Entscheidend ist nicht nur die Blende, sondern auch und vor allem der Abbildungsmaßstab (der wiederum von der Brennweite abhängt).

Und, wie schon gesagt, führt das dazu, dass im Weitwinkelbereich (kurze Brennweite) die Schärfentiefe geringer ist als im Telebereich (wo ein Gegenstand viel größer auf dem Sensor abgebildet wird als im Weitwinkelbereich).

Meine Empfehlung wäre daher, dass Du Dich mal mit fotografischen Grundlagen beschäftigst.
 
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Das Bild ist sehr nett, allerdings fehlt das gewisse etwas. Die Lichter am rechten Rand sind z.B. viel zu grell, was eben bei Langzeitbelichtungen leider passiert, habe das gleiche Problem bei meiner. Das lässt sich aber vermeiden mit irgendeiner Funktion, muss ich nochmal nachschlagen...

Es ging dir um ...
Unschärfe, langweilige Kontraste, zu lichtschwach.

Wollte dir das Bild sicher nicht als toll verkaufen, sondern nur zeigen das man mit der D40x auch scharfe Bilder machen kann und gegen Lichtschwäche ein Stativ hilft.


Ansonsten:
Das gewisse Etwas suche ich permanent in den Motiven, aber es gelingt nicht immer.:D
 
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naja irgendwie sehen die bilder komisch aus da hast du recht, zumindest qualitativ nicht das Wahre. aber du shootest in RAW ja ? sonst stell mal die kamera auf werkseinstellungen zurück irgendwas macht die bilder schwammig. ach und was dir an technik fehlt kann man mit ebv ausgleichen.
 
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Mir scheint, dass Kamera und/oder Objektiv einen Backfokus haben!

http://tenchuu.com/bilder/projekte/photo/DSC_0057.JPG

Dort ist der Baum im Hintergrund scharf!


Sowas traegt natuerlich immer zu einen schlechten Gesamteindruck bei ...

die selbe kombination zeigt hier aber einen frontfokus. ich vermute eher einen manuellen eingriff in den fokus, eine fehlfunktion diesen ausmaßes und mit wechselnden wirkrichtungen halte ich für ausgeschlossen.
 
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Nicht bös sein - ganz ehrlich: An der Kamera liegt's nicht.

Dir fehlt - denke ich mal - ein wenig Erfahrung mit
a) Bildkomposition
b) Lichteinschätzung
c) Bildbearbeitung

Wenn Du irgendwo Bilder zum Vergleich heranziehst, sind die meistens bearbeitet...
Bilder entstehen immer im Kopf - mit Deiner Kamera ist also alles in Ordnung. :)

Viele Grüße

Stone

Sehe ich genauso.
Das Licht auf deinem "Glückstreffer-Bild" war (zufällig) besser als bei den anderen eingestellten Bildern . Etwas beschnitten und in monochrom finde ich´s ganz gut. Alleine dadurch, dass du dein Model in der Regel sehr statisch und mittig platzierst und es in kontrastarmes Streulicht stellst, nimmst du dir viele Chancen auf spannende, kontrastreiche und dynamische Bilder. Mein Tipp wäre: viele Bilder von anderen gucken und bei denen, die dir gefallen versuchen zu analysieren: "Was hat das, was meine nicht haben?!?!"

(Wenn die Bearbeitung enfrent werden soll, bitte melden!)

picture.php
 
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Mit einer D3 kann man noch schlechtere Bilder machen.
Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen. Mit der Zeit wird
das, glaub mir, die Lernkurve ist bei meisten sehr steil wenn
das nötige Interesse da ist. Und nur aus Fehlern lernt man :up:
 
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Viel besser in SW.

Bildbearbeitung kann "Leben" retten :dizzy:

Gruß
Michael
 
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Und, wie schon gesagt, führt das dazu, dass im Weitwinkelbereich (kurze Brennweite) die Schärfentiefe geringer ist als im Telebereich (wo ein Gegenstand viel größer auf dem Sensor abgebildet wird als im Weitwinkelbereich).

Da habe ich die genau umgekehrte Erfahrung gemacht!

Gruß
Anderson
 
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Zitat von PeMax
Und, wie schon gesagt, führt das dazu, dass im Weitwinkelbereich (kurze Brennweite) die Schärfentiefe geringer ist als im Telebereich (wo ein Gegenstand viel größer auf dem Sensor abgebildet wird als im Weitwinkelbereich).

Da habe ich die genau umgekehrte Erfahrung gemacht!

Au, Schei... wieder mal nicht vor dem Absenden durchgelesen, was ich für einen Quatsch geschrieben habe. Entschuldigung....
 
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Hi,

ich schieße nicht in RAW sondern JPEG Fine. Aber jetzt wo der Tip mit Werkseinstellung kam: Ich habe auch einige sehr scharfe Bilder geschossen im Vollsuff mit Autofunktion, das klappte immer gut und sind auch schöne Bilder bis auf ein paar Ausrutscher. Nur auf einmal fing an die Klappe schlirren zu ziehen beim abdrücken, dachte das liegt an der Verschlusszeit wegen des Lichts usw. werde das mal testen.
In meiner Gallery z.B. die Bilder von Wacken oder Summernights Festival.

Die Cam hat auch schon so einiges mitgemacht wurde aber vor kurzem erst repariert und gereinigt von Nikon von daher... mal schauen.
 
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Scheinbar ist es out, aber: Üben Üben Üben :fahne:

Die Kamera ist sehr gut, mit einer zb D300 wirst du auch keine "aufregenderen" Bilder bekommen.
 
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Hi
Das liegt wohl mehr an Dir selbst.
Motive kommen einem nicht zugeflogen und man muss sich schon ein bischen einlesen in das Thema, gibt ja genug.
Gruss
Huckabuck
 
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Erstmal: Vielen Dank für euren Input, ich bin froh hier die eine oder andere Rüge erhalten zu haben :)
Darum ging es mir auch primär, weil neuer Body ist auch nicht so das was ich demnächst will ;)

Ich werde mal schauen was ich tun kann und einfach weiter probieren. Aber vorerstmal Werkseinstellung zurücksetzen ;)

Einlesen: Ich hätte gehofft durch das D40x Buch von Gradias mehr zu erfahren nur das Buch ist nicht das was ich gesucht habe.

EDIT: Im übrigen finde ich Bildbeartigung grausam. S/W hat schon so seine Vorteile, kann ich aber bei gezeigtem nicht finden.
 
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Hallo,

dem schließe ich mich an. Jeder der mit Fotografieren anfängt, vergleicht seine Bilder mit den Bildern derer, die zig Jahre Erfahrung haben und schneidet dabei bei der eigenen Beurteilung super-schlecht ab.

Mir sind zwei Dinge aufgefallen: Die durchgehend mittige Platzierung Deiner Freundin und die "sehr guten" Lichtverhältnisse.

Aus beiden resultieren spannunglose Aufnahmen, die das Gefühle vermitteln: Habe ich schon vielmals so gesehen.
Mein Tipp: Weg von der Mitte, Standpunkt verändern und auch mal in den Abendstunden, oder Morgenstunden (seid Ihr etwa Frühaufsteher), fotografierne gehen.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du bei der Aufnahme nicht mehr darüber nachgedacht hast, ob Du alles richtig gemacht hast, dann bist Du auf dem richtigen Weg.

Viele Grüsse

Jens
 
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