AF-S NIKKOR 16-35mm 1:4G ED VR an D700

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matslabbi

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Hallo zusammen,

hat schon jemand mit o.g. Konfiguration gemacht, also das AF-S NIKKOR 16-35mm 1:4G ED VR an der D700?

Ich habe es jetzt ein paar Tage zum Testen und bin an sich zufrieden. In den Tests von COLORFOTO jedoch heißt es für die D300, dass das Objektiv daran schlicht verschenkt ist und an der D700 kommt dann eine Kaufempfehlung raus. Bin an der Stelle jetzt etwas verunsichert. Können die Ergebnisse wirklich so unterschiedlich sein?

Danke vorab

Peter
 
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foxmulder

Auszeit
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In den Tests von COLORFOTO jedoch heißt es für die D300, dass das Objektiv daran schlicht verschenkt ist...

Das 16-35er ist ein Objektiv, welches den Bildkreis von Kleinbild/FX, Negativ/Sensorformat 24x36 mm, ausleuchtet.
Die D300 hat einen Sensor im Format 16x24 mm, der Bildkreis den ein Objektiv an einer solchen Kamera ausleuchtet kann also kleiner sein.
In Zahlen: Die Fläche des FX-Bildkreises beträgt 1.470 mm², die Fläche des DX-Bildkreises 653 mm². So gesehen 'verschenkst' du beleuchtete Fläche, die du aber mit bezahlt hast. Um Jens' Erklärung mal ein wenig komplizierter zu machen... ;)

Gruß
Dirk
 
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Wuxi

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Die meisten die es haben (so auch ich) sind davon relativ begeistert.
Pro:
- Vielseitiger Zoombereich
- F4
- VR
- Weitgehend scharf
- Filtergewinde

Contra:
- Verzeichnung bei 16mm
- 14mm wären manchmal noch besser als 16mm

Das 14-24/2.8 ist in der Bildqualität sicherlich besser (unter 24mm, darüber nicht ;-). Hat aber kein Filtergewinde, keinen VR und kostet das doppelte.
 
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matslabbi

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Ohne den Artikel zu kennen, meinen die sicherlich den nach unten hin verschenkten Brennweitenbereich, wenn einem die 16mm wichtig sind.

Gruß Jens
Tja, das ist es ja, den Artikel bekommt man nicht mehr. Man beschränkt sich auf die Veröffentlichung dieser Zeile.
Aber, was Du schreibst liegt natürlich auf der Hand - Danke
Peter
 
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matslabbi

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Die meisten die es haben (so auch ich) sind davon relativ begeistert.
Pro:
- Vielseitiger Zoombereich
- F4
- VR
- Weitgehend scharf
- Filtergewinde

Contra:
- Verzeichnung bei 16mm
- 14mm wären manchmal noch besser als 16mm

Das 14-24/2.8 ist in der Bildqualität sicherlich besser (unter 24mm, darüber nicht ;-). Hat aber kein Filtergewinde, keinen VR und kostet das doppelte.
Was meinst Du mit "weitgehend scharf"?
Danke
Peter
 
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masi1157

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In Zahlen: Die Fläche des FX-Bildkreises beträgt 1.470 mm², die Fläche des DX-Bildkreises 653 mm². So gesehen 'verschenkst' du beleuchtete Fläche, die du aber mit bezahlt hast. Um Jens' Erklärung mal ein wenig komplizierter zu machen... ;)

Du verschenkst Bildkreis, Jens verschenkt Brennweite:

Ohne den Artikel zu kennen, meinen die sicherlich den nach unten hin verschenkten Brennweitenbereich, wenn einem die 16mm wichtig sind.

Wobei ich die Sache mit dem Bildkreis einleuchtender finde. Wenn überhaupt, verschenkt man mit dem 16-35/4 an DX Brennweite nach oben, finde ich. Es ist eben nur ein 2,2x-Zoom im erweiterten Normalbrennweitenbereich, da gibt es für DX andere Optionen.



Gruß, Matthias
 
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brawo

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Hallo Peter,

ich bin mit der Kombination auch sehr zufrieden (etwas Abblenden schadet bei 16mm nicht). Habe auch das 14-24mm, verwende jetzt aber meistens das 16-35er: leichter, kleiner, VR und man kann ohne Probleme (ND)Filter verwenden ...

lg, Wolfram
 
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Fotograf58

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Beim 16-35 kann man ja wohl kaum von einer miesen Lichtstärke sprechen. Wer mehr braucht, hat ja im 14-24 eine teurere Alternative.
 
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Wuxi

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Hallo.

Wieso ist miese Lichtstärke ein Vorteil?

Oder ist gemeint, dass zumindest keine gleitende Lichtstärke (3.5 - 5.6 oder ähnlich) zu ertragen ist?

Grüße

Mattes

So ist es gemeint. Denn die gleitende Blende wird ggf. schon bei sehr kurzen Brennweiten schlechter als 4 sein.

Generell: was ist "mies" an 4, wo es doch nur eine Blende schlechter ist als das bestmögliche Zoom (=1:2.8)?
Wo sind die Situationen in den man 2.8 statt 4 bei einem SWW braucht?
 
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PoSt

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Die Lichtstärke einer Optik hat auch was mit dem Autofokus zu tun. Wenig Licht für den AF macht es ab bestimmten Lichtverhältnissen unmöglich diesen noch zu nutzen. Zu einem 1.4er macht das schon 3 Blenden, das ist keine Welt, sondern ein kleines Universum für den AF. In diesem Zusammenhang kann man schon von mies sprechen.
Die andere Seite ist, mit welcher Blende ich schlussendlich die Aufnahme mache. I.d.R. reichen bei einem UWW dann f/4.0, zumal dieses Glas ja noch einen sehr guten VR hat.

Ich habe das 16-35/4.0 auch an der D700 und bin von dem Glas ebenso begeistert. Ich habe aber auch zwei 1.4er Gläser und kenne deshalb den Unterschied für den AF bei nicht mehr wirklich hellen Situationen zwischen lichtstarken und - ich nenne es mal - weniger lichtstarken Optiken nur zu gut.

Das Glas ist definitiv zu empfehlen, wenn einem die 16mm unten rum reichen! :up:

Viele Grüße,
Stefan
 
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Tessar

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Ich stand auch vor der Frage, 16-35 oder 14-24mm. Kamera: D700.
Ich habe mich für 16-35mm entschieden. Hauptgrund: Die "nackte" Frontlinse des 14-24mm. Wenn man das Objektiv schnell wechseln muß und das dann "nur so" in die Tasche packt, schützt der austauschbare Filter vor größeren Schäden, außerdem ist bei Konzerten oder ähnlichem im Gedränge der Schutz auch von Vorteil. Auch der Unterschied im Gewicht war für mich wichtig, jedes Gramm zählt, vor allem nach 10 Stunden Pflastertreten in der Stadt.

Zur Qualität:
Abends bei schlechtem Licht am Times Square, der VR hilft! Auch 1/8 sec. ist ohne Probleme möglich.
Die Verzeichnung bei 16mm ist gruselig, aber durch Photoshop problemlos zu korrigieren. Das wußte ich vorher, hab mich trotzdem dafür entschieden.
Die Schärfe ist abgeblendet auf 5,6 wirklich gut, bei 16mm am Rand aber eher mittelprächtig. Ich habe Hochhäuser in NYC fotografiert, die Kante am Rand zwischen Himmel und Gebäude ist manchmal zu weich. Das ist auch der Grund, warum ich immer mal wieder in Richtung 14-24mm schiele.

Das Schlimme aber ist: Ich lasse mein 24-70 mm öfter zu Hause als ich dachte, und das war vorher mein Lieblingsobjektiv!

Gruß
Tessar
 
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FPTMF

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Ich stand auch vor der Frage, 16-35 oder 14-24mm. Kamera: D700.
Ich habe mich für 16-35mm entschieden. Hauptgrund: Die "nackte" Frontlinse des 14-24mm. Wenn man das Objektiv schnell wechseln muß und das dann "nur so" in die Tasche packt, schützt der austauschbare Filter vor größeren Schäden...

Also den Deckel vom 14-24'iger finde ich ziemlich genial, den hat man auch sehr schnell aufgesteckt, ...weitaus schneller als das Gefummel mit den üblichen Frontdeckeln (die man im Eifer des Gefechts auch mal weglässt). So einen würde ich mir für meine anderen Linsen auch wünschen. ;)

Die Verzeichnung bei 16mm ist gruselig, aber durch Photoshop problemlos zu korrigieren. Das wußte ich vorher, hab mich trotzdem dafür entschieden.
Die Schärfe ist abgeblendet auf 5,6 wirklich gut, bei 16mm am Rand aber eher mittelprächtig. Ich habe Hochhäuser in NYC fotografiert, die Kante am Rand zwischen Himmel und Gebäude ist manchmal zu weich. Das ist auch der Grund, warum ich immer mal wieder in Richtung 14-24mm schiele.

Das waren bei mir ähnliche Gründe wieso ich nach knapp 1,5 Jahren vom 16-35 aufs 14-24 umgestiegen bin. Zumal das 14-24 schon bei Offenblende sehr scharf abbildet, dass hat mich selbst positiv überrascht! Beim 16-35 hab ich da im Schnitt deutlich mehr abblenden müssen um die Schärfe des 14-24'igers zu erreichen und je nach Lichtsituation hat mir das mittlerweile schon mehrmals einen deutlichen Vorteil gebracht. Zumal ich mein SWW nicht nur für Landschaften und Architektur verwende...
 
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J

jiggi

Guest
Hallo zusammen,

hat schon jemand mit o.g. Konfiguration gemacht, also das AF-S NIKKOR 16-35mm 1:4G ED VR an der D700?

Peter

Ich habs seit ein paar Wochen. Mein Eindruck: Klare Kaufempfehlung. Die Randunschärfen bei Offenblende waren mir bekannt und ich finde sie nicht so dramatisch. Das Objektiv bildet außerdem auch sehr kontrastreich und scharf ab und die Verzerrungen kann ich nicht als gruselig einstufen. Ganz im Gegenteil. Ich habe es hauptsächlich für Landschaft und Architektur. Dafür ist es wirklich gut.

Guckst du hier:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1439242/display/26184090

LG
Stephan
 
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