Was mir aufgefallen ist, weiß aber auch nicht ob das normal ist oder ob ich das nur so empfinde. Die meiste Zeit stand der intere Belichtungsmesser auf Überbelichtung.
Ich weiß nicht, mit welcher Automatik und mit welcher Belichtungsmessung Du fotografierst, meine hieraus aber zu lesen, dass Du die Belichtungskorrewktur meinst. Und nein, es ist nicht normal, dass diese in der Regel ins plus zu stellen ist. Und gerade in der prallen Sonne, nachmittags im Freibad, dürfte das die falsche Einstellung sein.
Dann später am PC bestätigte sich das, also die Bilder sind zwar recht hell aber auf keinen Fall (für meinen Geschmack) überbelichtet.
Kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt viele User hier, die regeln ihre Belichtung gern 1-2/3 Blendenstufen herunter, reichlicher zu belichten macht in der Regel wenig Sinn, weil man stets das Risiko eingeht, dass die Lichter ausfressen, oder die Farbkanäle überlaufen. Auch wenn ich mich wiederhole: Gerade nachmittags im Freibad dürfte dies ein Problem sein. Die Frage ist, was Du Dir "später am PC" angesehen hast und wie Dein Monitor eingestellt ist. Ein Blick aufs Histogramm dürfte entsprechende Ernüchterung bringen.
Neigt die interne Anzeige zu "Überbewertungen" oder mein subjektives Empfinden da nicht fein genug?.
Diese Frage kann man eigentlich nicht verstehen, aber ich vermute, "nein" wäre die richtige Antwort.
Was mir auch noch aufgefallen ist, ich habe Fotos von unserer Gruppe unter einem Baum liegend gemacht. Ich musste ständig die Belichtungszeit korrigieren denn sobald ich 1,2 Meter weiter rüber eine Person fotografiert habe, dort wo kein Schatten mehr war war das Bild sonst überbelichtet. Was ich damit meine - ist das Objektiv so empfindlich, also muss ich da immer arbeiten?
Auch wieder schwer verständlich, Deine Ausführungen. Du hast anscheinend wechselnde Lichtbedingungen in der Nachmittagssonne und im Schatten des Baumes gehabt. Aber sowas ist für jedes Objektiv gleich schwierig, das hat nix mit dem 50/1.8er selbst zu tun.
Man sollte vielleicht wissen, dass ein hochlichtstarkes Objektiv bei f/1.8 nicht seine beste Abbildungsqualität erreicht und z.B. Gegenlichtaufnahmen nicht unbedingt mit Offenblende gemacht werden sollten.
Und noch was, was ich so noch nicht kannte - warscheinlch weil ich bisher ja auch nur mit dem Kitobjektiv mit när 3,5er Blende fotografiert habe - es war draußen, es war heller Sonnenschein, ich hatte den ISO auf 100, Blende ganz offen auf 1,8 um die gewünschte Schärfentiefe zu erzeugen, und dann musste ich bis auf 1/1600 rauf damit ich überhaupt normale Fotos schießen konnte. Was ich damit sagen will, ist es normal dass man bei so einem Objektiv und so einem Sonnenschein so schnelle Verschlusszeiten wählen muss?
Spätestens an dieser Stelle hat man keinen Zweifel mehr, dass es Dir an grundlegenden Kentnissen fehlt, die einfach notwendig sind.
Blende 2.0 = 1/1600sec.
Blende 2.8 = 1/ 800sec.
Blende 4.0 = 1/ 400sec.
usw.
sollte man wissen und sich nicht wundern, dass die Zeiten immer kürzer werden, je größer die Blendenöffnung ist. Es kann Dir also passieren, dass Du Blende 1.8 wählst und die Belichtungszeit sogar 1/16000sec. sein müsste, das kann Deine Kamera nicht.
Ich habe da immer Angst dass das Bild zu "eingefroren" wirkt (was sich allerdings nicht bestätigte an den gestrigen Fotos)
Und das war doch wohl ne Steilvorlage, oder nicht?
Zu eingefroren, ja wie denn bitteschön? Entweder die Belichtungszeit ist lang genug um Bewegungsunschärfe sichtbar zu machen, oder sie ist kurz genug, um dies zu vermeiden. Zu kurz geht geht nicht.