Diese beiden Antworten muss ich gleich hier kommentieren:
Genau getroffen, Axel!
Dann plaudere ich mal aus dem "Nähkästchen".
Damit es für die anderen nicht zu langweilig wird, zeige ich zwischendurch ein paar Bilder von zwei halbstarken Giraffen, die schon mal den großen Revierkampf üben:
Ausgangsstellung – wie bei der Aufstellung der Florettkämpfer - ist die bei Fotografen so beliebte Gegenüberstellung.
Und dann werden die inzwischen haarlosen Höcker am Kopf mit weit ausholenden Schleuder-Bewegungen in den Gegner an seinen empfindlichten Stellen gerammt.
Das Sonnenuntergangsbild hatte ich natürlich schon perfekt – aber leider nur im Kopf.
Paolo – unser Guide - muss mich dafür gehasst haben. Jedes Mal, wenn die Wolkenformation und die meteorologischen Gegebenheiten einen roten Abendhimmel versprachen, hetzte ich ihn über die Hügellandschaften, um eine geeignete Gnuherde, eine geeignete Neigung des Hanges gegen die untergehende Sonne und – und – und zu finden.
Mal verdämmerte die Sonne in fahlem, blassem Licht, mal war die Gnuherde nicht da, wo sie hätte sein sollen oder zu groß oder zu klein oder sie lag im Gras und käute wieder oder hatte die Köpfe äsend ins tiefe Gras gesteckt.
:stampf: :stampf:
Es war zum Haareraufen.
Um nach den vielen Bemühungen nicht mit völlig leeren Händen heimzufahren, rief ich und wedelte wie ein Torero beim Stierkampf mit Kleidungsstücken, um die Gnus für einen Augenblick -"Klick"- die Köpfe heben zu lassen. Das ist nicht erlaubt. Wir waren allein und es hat niemand gesehen.
Nicht alle haben mitgemacht – leider. Ergänzung: Eben entdeckt, ich hatte damals ein weiteres Bild gemacht und auf den rechten Rand geachtet. Vielleicht zeige ich es später noch - jetzt lasse ich es mal sonst passt der Text nicht mehr.
Wird fortgesetzt…