Am "Hohen Ufer" zwischen Wustrow und Ahrenshoop auf dem Darß stürzt die Steilküste nach und nach in die Ostsee. Auch die Reste ehemaliger DDR-Bunker liegen inzwischen im Wasser.
D610, AF-S 2.8/24-70mm. Entwicklung mit LIGHTROOM und SilverEfex.
Obwohl mich der dicke Klotz vorne förmlich erschlägt, entsteht eine spannende Beziehung mit dem dahinter liegenden.
Man pendelt immer hin und her. Finde ich hier interessant und schaue bestimmt schon einige Minuten (das passiert nicht so oft) auf das Bild.
Ich finde es einfach Top. Auch die Bearbeitung gefällt mir.
Als Größenmaßstab kann vielleicht die Türöffnung dienen; die Aufnahme selbst ist nur ganz geringfügig beschnitten.
Alternativ habe ich noch dieses Foto:
Bei den vielen schwarzen Punkte handelt es sich übrigens nicht um Sensorverschmutzung, vielmehr sind das die unzähligen Seeschwalben, die in Löchern am oberen rand der Steilküste nisten. Die wegzustempeln käme einer Sisyphosarbeit gleich.
Dieses zweite Bild gefällt mir viel besser, weil es die Küste mit einbezieht und dadurch perspektivisch das Größenverhältnis vermittelt.
Jetzt wird auch der Bildtitel "Absturz" verständlich.
Das erste Bild ist für mich dramatischer und spannender. Wie die Größenverhältnisse in der Realität sind hat für mich keine Bedeutung. Mir gefällt die Dramatik des Bildes. das zweite bild kommt einer Dokumentation näher, hat für mich aber weniger Spannung.
Das erste Bild ist für mich dramatischer und spannender. Wie die Größenverhältnisse in der Realität sind hat für mich keine Bedeutung. Mir gefällt die Dramatik des Bildes. das zweite bild kommt einer Dokumentation näher, hat für mich aber weniger Spannung.