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Die Anlage hatte eine Reichweite von 15km. Bei dießen Ausmaßen glaubt man das sofort.
Die eigentliche Strahlenbelastung ist sicher überschaubar. Allerdings kommt hier die Strahlung von Stoffen aus der Umgebung, dem Boden etc., nicht von einer reinen Strahlungsquelle wie der kosmischen Stahlung oder einer Röntgenröhre. Daher ist es fast wichtiger, diese Stoffe selbst nicht aufzunehmen (Staubmaske, Duschen etc.). Wurden denn hier entspr. Vorsichtsmaßnahmen propagiert? Vor allem eine solche Staubmaske, wie sie die Japaner in der U-Bahn tragen, erscheint mir hier sehr sinnvoll ... (je nach Staubanteil in der Luft, also weniger nach einem Regenschauer etc.)Unsere kleinen gelben Begleiter, das Dosimeter zeigt 2,22 Mikrosievert pro Stunde an. Um den Wert einmal einschätzen zu können, auf einem Transatlantikflug nimmt man insgesamt mit Hin- und Rückflug zwischen 75 und 150 Mikrosievert auf. Der höchste Wert den wir gemessen haben war 285 Mikrosievert pro Stunde. (An einem alten Greifarm der damals radioaktiv verseuchten Schutt bewegt hat, aber auch an den Unterseiten der Riesenradgondeln war der Wert deutlich über 200.)
Als Physiker bitte ich darum, Kernfusion und Kernspaltung nicht in einen Topf zu werfen. Kernfusion ist auch nicht ohne, aber die Risiken sind doch drastisch geringer als bei der Kernspaltung und die technische Realisierbarkeit vielleicht erst nach 2100 gegeben. Bei der Kernfusion geht es eher um die Lösung schwerer technischer Probleme und dem damit verbundenen technologischen Fortschritt allgemein.denke mal an die Forschung um die Kernfusion. Die ist aber noch extrem viel schwieriger unter Kontrolle zu halten und die Auswirkungen, falls mal was schief geht, eben noch viel extremer.
Ich hab da immer meine Bedenken, wenn Menschlein versucht, Gott zu spielen...
Danke für die tollen Fotos!Ich hätte gerne nachts dort Fotos gemacht, jedoch wurde das Hotel nachts verschlossen, da draußen wilde Bären und Wölfe unterwegs sind.