Das AF-D 24-85 2.8-4.0 hat(te) ziemlich exakt den gleichen Listen-Preis wie jetzt das 16-85 VR. Nikon hat also für den gleichen Preis 8mm mehr Brennweite, AF-S und VR in das Objektiv gepackt und 1 Blendenstufe "geopfert". Ich halte das für einen äußerst fairen Deal. :up:
Habe ich gelesen und verstanden.
Dem 18-70 fehlt VR und 2mm nach unten um wirklich vergleichbar zu sein (das 16-85 finde ich obendrein noch mechanisch besser), das 24-120 nur dann wenn man den Crop nicht berücksichtigt, was ziemlich sinnfrei wäre und das 18-200 VR kostet quasi genau so viel.
Ach so, Du möchtest ein Lichtriese mit AF-S und VR und guter optischer Lesitung (wahrscheinlich darf es auch nicht größer und schwerer werden) zu einem Preis von max. 500 EUR. Davon träume ich auch ständig...
Doch, das 16-85 ist Dir zu teuer. Ist aber auch egal.Gelesen: Ja, verstanden: ??.
Es gibt lichtstarke Objektive, die abgeblendet nicht die Schärfeleistung ihrer lichtschwachen Geschwister bringen.
Stimmt, incl. des Preises... das Gesamtpaket muss stimmen.
...es gibt Objektive da ist die hohe Lichtstärke eher ein Marketing- denn ein Fotografie-Highlight
Es gibt lichtstarke Objektive, die bei Offenblende so weich sind, daß die Lichtstärke wenig nutzt.
Es ist so eine Art Gemeinplatz, dass Objektive ihre Qualität erst entwickeln, wenn man sie zwei Blenden schließt. Gilt das dann eigentlich auch für lichtschwache Objektive? Oder sind die Blenden 4 und 5,6 des 16-85ers tatsächlich nutzbar - also in qualitativer Hinsicht?
Beim 12-24 habe ich die Blende 4 sozusagen abgeschaltet ...
Allerdings müssen die "Konsumerlinsen" das auch mitbringen. Wenn ich bei f5,6 wg. Kontrast und/oder Schärfe nochmal abblenden muß wirds deppert.
Gut ausgedrückt, genau das ist wollte ich sagen. Die Frage muss also lauten: Wie deppert ist das 16-85? Ist es offenblendtauglich?
Bei 16mm finde ich es am Rand schon ziemlich weich, so dass Abblenden hier schon noch mehr bringt. Ab 24mm ist es aber auch offen schon recht gut und ab 35 bis zum Ende sehr gut.
Gut ausgedrückt, genau das ist wollte ich sagen. Die Frage muss also lauten: Wie deppert ist das 16-85? Ist es offenblendtauglich? Und wie groß ist eigentlich der Einfluss der schwachen Lichtstärke auf die Helligkeit des Sucherbildes ... ist das erträglich?
... das ist so leider nichtganz richtig : Aus Klaus Schroffs Diagrammen lassen sich keine Rückschlüsse aus den zu erwartenden Kntrast schließen. Es wird lediglich die effektive Schärfe der jeweiligen Objektive gemessen.
Wenn dem so ist, nimmt er keine MTF-Messung vor (was er aber behauptet).
Ich sehe das wie Robby: die Darstellung von MTF Kurven liefert mehr Erkenntnisse, ist aber natürlich nicht ganz so einfach zu lesen und erfordert auch mehr Aufwand bei der Messung.
Bei 16mm finde ich es am Rand schon ziemlich weich, so dass Abblenden hier schon noch mehr bringt. Ab 24mm ist es aber auch offen schon recht gut und ab 35 bis zum Ende sehr gut.
Das Sucherbild ist ok. Das Auge ist da flexibler als der Sensor.
Genau erst ab 62mm.ab 50mm hat das 16-85er meines wissens mind. blende 5,6.
Ziel dieser Diagramme ist es, ein Objektiv bewerten zu können, bzw. mit anderen vergleichen zu können. Und das leisten diese Diagramme m. E. auch ganz gut.
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