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Das ist eine MZ! Die bekommt man doch wieder hin, oder? So etwas wäre zu DDR-Zeiten wohl nicht passiert.
Steht auf dem Fähnchen "Just Married"? Da rostet alte Liebe wohl doch ...
VG Holger
Sehr schöner Brezel-Käfer.
Das Zertifikat im Hintergrund auf dem Ständer würde mich mal interessieren. Der Käfer hat den Chromzierrat vom Export-Käfer aber die Zierleiste in der Frontscheibe fehlt. Dazu hat er keinen Rückspiegel im Türgelenk sondern einen gesonderten Rückspiegel in die Fronthaube geklemmt (tolles Prinzip). Dazu sind die Huplöcher in den Kotflügeln vorn unterschiedlich. Der linke Kotflügel scheint erneuert worden zu sein, das ovale Gitter gehört zu einem Ovali ab 1953.
Der 'Threewheeler' ist nicht von Morgan, kenne ich nicht ...
VG Holger
Beim Zertifikat kann ich dir derzeit leider nicht weiterhelfen. Das Bild ist mit meiner Hosentaschen-Olympus nebst Kit-Objektiv entstanden. Da reicht die Auflösung an den Rändern hier nicht für eine 100%-Ansicht. So bald will ich da auch nicht wieder hin, weil ich mit meinem eigenen Lastenheft für ein E-Fahrzeug dort nicht fündig geworden bin.
Vielen Dank 'Olynik' für die Mühe, nochmal zum VW-Händler zu fahren ... oder hattest Du eine ID?
Die Stiftung hat ja nur bestätigt, wie und wann der Käfer mit dieser Fahrgestellnummer ausgeliefert wurde, nicht, ob das Fahrzeug jetzt dem Originalzustand entspricht. Das tut es -obwohl ich das Auto wirklich super finde- nämlich nicht.
Es ist ein Standard-Käfer aus 1949, der hat normalerweise keinen Chrom an Stoßstange und Radkappen gehabt und auch keine seitliche Zierleiste. Die Huplöcher in den Kotflügeln scheinen erst ab Herbst 1949 eingeführt worden zu sein, vorher saß die Hupe draußen. Aber sie waren rund und nicht oval (linker Kotflügel). HIER wird ein Mai 1949er Standard aus Österreich gezeigt, bezeichnet als Übergangsmodell zur Exportausstattung, daher wohl auch Chrom an Stoßstange und Radkappe aber keine Zierleiste an Seite und in Scheibenrahmen und keine Huplöcher.
DIESER HIER ist das erste Export-Modell aus Herbst 1949. Dazu wird geschrieben:
Export-Modell
Eleganz und Komfort: Chrom an Radkappen und am Stoßfänger, eine größere Auswahl an Farben und eine bessere Polsterung kennzeichnen das Export-Modell gegenüber der Standard-Limousine. Der Grundpreis für diese gehobene Ausstattung beträgt 5.450 DM.
Die Käfer wurden ja schon zu 'Lebzeiten' reichlich verändert, so wurden viele Brezel zu Ovalis gesägt usw. Daher ist die Aufhübschung des Standard-Käfers im Rahmen der Restaurierung zum (fast) Export-Modell mehr als verzeihlich und wirklich schick.
Mag ja alles so sein. Bedenke jedoch dass dies kein Museum ist, sondern ein Autohaus. Die Fahrzeuge stehen zwar da, kommen zu besonderen Anlässen aber auch auf die Straße. Die Ölauffangplane unter dem Ural-Gespann deutet auf gelegentlichen Gebrauch (und schlechte russische Verarbeitungsqualität). Übrigens, und von mir nicht gezeigt, stehen da noch ein älterer VW Polo von 1974(?) und ein älterer VW Bus im Ausstellungsraum. Und, ab und an räumen sie aus für Blues- und anderer Konzerte.
Steht aber drauf: Jaguar XK 150 (für die Autonummer hat er bestimmt viele Beziehungen spielen lassen), was nicht drauf passte ist FHC für Fixed Head Coupe.
VG Holger
Nix Youngtimer, Rolf, der ist über 30 Jahre alt und ein echter Oldttimer! Da ist bei uns der Kopf nicht mitgekommen, die Zeit ist rum. Mein alter Audi 80 B4, der mir noch sehr bewusst ist, kann mittlerweile auch ein H-Kennzeichen bekommen.
VG Holger
VW Typ 2 Transporter 1 (also ein T2/T1), Baujahr zwischen 1950 und 1967, genauere Daten unbekannt, aber Freaks (zu denen ich nicht zähle) können sicherlich nur schon aufgrund dieser 2 Fotos genau angeben, was das für ein Transporter ist ...