Die neuen Z-Objektive auf nikon.de (MC 50/2,8 und 105/2,8)

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Wunderbar, für mich allerdings die Nebenmeldung zu den beiden Kompakten 28mm und 40mm Objektiven.
Hoffentlich hält Nikon sein Wort und bringt diese beiden auch wirklich 2021 auf den Markt. Gerne noch in diesem Sommer.
Diese beiden Objektive werden in meinem Hunde-Wanderrucksack kaum ins Gewicht fallen. Auf diese Beiden warte ich schon, seit ich in das Zett System eingestiegen bin und werde blind, sobald es möglich ist, vorbestellen.
So wird dann meine Traum-Objektiv-Kombi für den Rucksack aussehen.
28mm/ 40mm/ 85mm und natürlich das 70-200mm, alle in der Z-Variante. Habe dann fertig :D

Was mich aber wundert, ist das Fehlen der Ankündigung zum Z100-400. Sollte das nicht auch kommen?
 
M
MarcoH kommentierte
Beide Objektive können vorbestellt werden und werden am 17.6. geliefert.
 
Furby
Furby kommentierte
den beiden Kompakten 28mm und 40mm Objektiven.

Bin ich auch mal gespannt, wie leicht die letztlich sind und wie teuer. Dass sie optisch gut werden, steht - glaube ich - außer Frage ;)
 
Furby
Furby kommentierte
Das mit der Z7, die in der die Z50 enthalten ist, ist auch nur so ein Spruch. Die Z50 ist deutlich kleiner und leichter, und zur Qualität solltest Du den Z7er Crop einfach mal mit dem Foto aus der Z50 vergleichen.
 
T
Tom.S kommentierte
zur Qualität solltest Du den Z7er Crop einfach mal mit dem Foto aus der Z50 vergleichen.

Es gibt dazu ja zahlreiche Vergleiche im Netz.
 
Furby
Furby kommentierte
Danke, ich habe beide!
 
Wunderbar, für mich allerdings die Nebenmeldung zu den beiden Kompakten 28mm und 40mm Objektiven.
Hoffentlich hält Nikon sein Wort und bringt diese beiden auch wirklich 2021 auf den Markt. Gerne noch in diesem Sommer.

Ich schätze, man kann froh sein, wenn es in diesem Sommer die Makros zu kaufen gibt.

Lichtstärke 2 bei dem 40er, das freut mich. Ein 40/2 hatte ich mal von Voigtländer, das war ein schönes Teil (nur leider ohne AF).
 
1 Kommentar
M
MarcoH kommentierte
Du kannst sie bereits heute kaufen, Lieferung erfolgt laut Calumet am 17.6.
 
Und wieder keine Option für eine Stativschelle am 105er. Schade!
 
5 Kommentare
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Traust Du dem Bajonett nicht... oder für welchen Anwendungsfall wäre eine Stativschelle wichtig?
 
T
Tom.S kommentierte
Zum zentrierten Ausrichten ist das die perfekte Lösung.
 
C
Christian B. kommentierte
Dafür sind der FTZ und ein Makro mit F-Bajonett ideal. :) (Ich freue mich trotzdem sehrauf das neue Makro.)
 
T
Tom.S kommentierte
C
Christian B. kommentierte
Hast recht, der Stativsockel ist nicht drehbar.
 
Weiß jemand was das Multifocusing System bei dem 105/2.8 macht? Ist das ähnlich wie bei dem neuen Canon Makroobjektiv?

 
5 Kommentare
Furby
Furby kommentierte
Mehrere Linsengruppen werden von mehreren Af-Motoren gleichzeitig zum Fokussieren im Objektiv verschoben. Vorteil: schneller und kaum Fokus-Breathing.
 
T
Tom.S kommentierte
Das wäre echt fein weil das deutliche focus breathing am "alten" 105VR schon ziemlich lästig war.
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Haben nicht die meisten der bisherigen Z-Linsen ein Multifocusingsystem?
 
Furby
Furby kommentierte
Ja, teilweise auch die Af-P Objektive für Nikon F. Tamron hat auch die neueren Linsen für Nikon F, beispielsweise das neueste 90 mm Macro damit ausgestattet.
 
Anthracite
Anthracite kommentierte
Das 28/1,4 AF-D hatte das übrigens auch schon (war damals allerdings eine absolute Ausnahme)
 
Und was mich interessieren würde (da es ja kein 150er Makro von Nikon gibt...), kann das 105er mit dem 1,4 TK kombiniert werden? Das wäre toll!
 
Furby
Furby kommentierte
Ich benutze das Tamron AF 100-400mm f/4,5-6,3 Di VC USD mit FTZ an meinen Z-Kameras. Aufgrund der Nahgrenze von 1,50 m bei 400 mm kann man mit dem Teil, das knapp über ein Kilo wiegt, z.B. Schmetterlinge formatfüllend abbilden. Das Objektiv wiegt nur ca 1100 g, hat eine Stativschelle, eine hohe Abbildungsqualität im Nahbereich und ist haptisch hervorragend. Ich wünsche mir, dass das angekündigte Nikon mit diesem Brennweitenbereich ähnliche Eigenschaften hat. Am besten performt das Objektiv natürlich an der Z50, die ist ja so etwas wie ein 1,5er TC.
 
kommentierte
Auf Amazon bekommst du das 150er Sigma.
 
C
cibo kommentierte
danke, ich habe es selbst. Sorry für das Missverständnis. Ich würde es halt gerne sehen, dass auch für die Zukunft 150er Makros angeboten werden, wenn ich auf DSLM umsteige. Ansonsten muss ich es mit Adapter weiternutzen.
 
kommentierte
Kann ich gut verstehen. Ich wiederum finde es schade, dass es kein 24-120F4 als Z -Variante geben wird. Aber da sind die anderen Hersteller auch nicht besser. Dabei sind gerade die 120mm das Besondere.
 
Anthracite
Anthracite kommentierte
Das Irix 150/2,8 ist ein wunderschönes Makro. Nur halt ohne AF.
 
Beim 105-er mit F-Anschluss kann man TK 1,4 oder TK 2,0 anschließen...
 
Kommentar
Endlich, darauf habe ich gewartet. Sollte ja schon seit Frühling im Handel sein aber wegen Corona etc wurde es verschoben. Das 105 wird sofort bestellt, wenn es das gibt!

Eine Stativschelle habe ich bisher immer für unnötig gehalten am 105er. Das ist so „klein“ das macht wenig Sinn. Habe ich bisher beim 105 Sigma auch nie gebraucht oder vermisst.

Nachtrag, Objektive können schon bestellt werden, Lieferung am 17.6.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Bestellen? Wo zum Beispiel?
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Doppelpost, sorry
 
M
MarcoH kommentierte
Ich habe es gerade bei Calumet vorbestellt. Lieferung ist für den 17.6. angekündigt.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Der Preis für das 50er erscheint mir ambitioniert... gerade im Vergleich mit dem 105er (das hätte ich fast teurer erwartet).
 
Furby
Furby kommentierte
Hallo
ich hab mich mit Makrofotographie noch nie beschäftigt, obwohl "ich auch gern Blümchen fotografiere"
WO ist denn der Unterschied zwischen dem normalen 50er und dem MC50.
Ist es nur die Einstellgrenze und die Blendenöffnung?

Und wenn man sowas anfangen möchte, das 50er oder eher das 105er?

Danke
 
4 Kommentare
Anthracite
Anthracite kommentierte
Wenn du mit Makrofotografie anfängst, nimm bloß kein 50er. Die Brennweite ist zu kurz. Den Fehler habe ich auch gemacht. Nimm das 105er oder das Tamron 90er mit Adapter.
 
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
Ein Makro mit 50 mm Brennweite kann durchaus nützlich sein. Wenn du z. B. eine Pilzkappe von unten fotografieren willst, sind 105 mm eher zu lang. Es kommt auf den konkreten Verwendungszweck an, meine ich.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich habe ein "altes" 55er Micro, dass ich aus vielen Gründen sehr schätze. Problematisch wird es dann wenn man etwas Platz für Blitz, Reflektor etc zwischen Vorderlinse und Objekt braucht. Das ist schon sehr knapp.
 
Anthracite
Anthracite kommentierte
Ich bin da ein gebranntes Kind. Mein Sigma 50/2,8 macro war ein Fehlkauf. Für Makros macht die Brennweite meistens nicht so viel Spaß, und für größere Entfernungen sind die lichtstarken 50er (1,4/1,8) besser. Nach kurzer Zeit hatte ich dann zwei 50mm Festbrennweiten. Da hätte ich das Makro besser gleich mit einer passenden Brennweite um die 100mm genommen. Das 50er Sigma nehme ich fast nur noch zum Abfotografieren von Dias. Ja, wenn man viel Makros macht, kann ein 50er als Ergänzung nett sein, aber ein Anfänger sollte doch nicht mit der Ergänzung anfangen, sondern mit der "richtigen" Brennweite.
 
Leider ist das Z105 VR S, wie sein Af-S-Vorgänger mit F-Bajonett wieder ein "Riesenklotz" und wieder ohne Stativschelle, da ist das 50er dann doch schon eine interessantere Lösung mit 260 gr. Interessant ist, dass das 50er im Vergleich zum 105er relativ teuer ist. Bin gespannt auf die ersten ernstzunehmenden Reviews.
 
Furby
Furby kommentierte
Mit 85 mm Durchmesser ist das Ding dick wie ein Ofenrohr und auch dicker wie sein Vorgänger mit F-Bajonett (83 x 116 mm)
 
M
MarcoH kommentierte
1,5 mm breiter im Durchmesser als die anderen Hersteller ist jetzt nicht gerade ein Ofenrohr. Zumal der Z Mount auch größer ist als die anderer Hersteller. Der F Mount hat einen Durchmesser von 44 mm und Z Mount von 55mm und dabei ist das neue Makro nur 2 mm breiter.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich kann mich eigentlich an kein Makro, egal von welchem Hersteller und welcher Brennweite erinnern, das schlechte Auflösungswerte gehabt hätte. Die Unterschiede haben sich eher auf anderen Schauplätzen abgespielt. Da war Nikon mit dem 105VR der erste Anbieter für das F-Bajonett, der einen Stabi in ein Makro verbaute. Das war längerer Zeit ein Alleinstellungsmerkmal allerdings mit ein paar Nachteilen, die man in Kauf nehmen musste. Spätere Anbieter hatten genug Zeit das besser hinzubekommen. Und so wird das beim neuen Nikon wohl auch sein.
Aber das mit der fehlenden Stativschelle nehme ich ihnen wirklich übel :00009168:
 
C
cibo kommentierte
ja, auch, dass es wohl keine Eigenbau Stativschelle geben wird (wie damals für das 105 F-Mount von Burzynski), da ja damit die Knöpfe abgedeckt werden würden...
 
T
Tom.S kommentierte


Diese B-Schelle war leider überhaupt keine sehr gelungene Konstruktion weil sie an der einzigen Stelle angebracht war, wo der innere Metall-Tubus unterbrochen war. Das hat dann bei Vielnutzern zu Schäden am AF geführt.
 
Bei größerem Mount und damit größerem Linsendurchmesser Gewicht durch weniger Glas sparen... Alter... das sind mehrere steile Thesen in einem. Und dann noch die Brennweite in Relation zum Gewicht... also dazu bitte mal irgendwelche Erklärungen verlinken, die diese Aussagen beleuchten.
Mir fällt was ganz anderes auf: Die angekündigten Pencakes haben einen sehr kleinen Durchmesser der Frontlinse. Ich vermute, das ist eine Folge der Spiegellosen Konstruktion, die optische Kunstgriffe wie Retrofocus überflüssig macht. Da ich eh von einer sehr hohen Qualität ausgehe, interessiert mich das aber nur beiläufig. Ich habe eher das Problem, mich zwischen beiden Linsen zu entscheiden. Mittelfristig bekomme ich bestimmt beide... und freue mich wie Bolle drauf!
 
3 Kommentare
M
MarcoH kommentierte
Genau schick mal ein Link, denn nur mit Link ist eine Aussage geprooft.

Durch den größeren Mount wird es einfacher Objektive mit den gleichen Eigenschaften zu bauen, die sonst aufwändig korrigiert werden müssten und die Lichtstrahlen durch zusätzliche Linsen gebrochen und wieder zusammengeführt. Beweisstück A, die deutlich leichteren Objektive gegenüber der Konkurrenz bei gleicher optischen Leistung. Achso vergessen Alter zu schreiben.
 
T
Tom.S kommentierte
Die Grundannahme ist theoretisch schon richtig. Je größer der Durchmesser desto geringer müssen die Abmessungen und Anzahl der korrigierenden Elemente ausfallen. Insbesondere wenn es um die Randbereiche geht wo ja Makros nahezu vollständig auskorrigiert sind. Es gibt zum Thema der Grundsätze von Objektivkonstruktionen recht gute Manuskripte z.B. von Canon bzw Leica, die man downloaden kann.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Also mal ganz langsam. Natürlich baut Nikon das Z-Bajonett nicht zum Spaß viel größer. Tatsächlich war das F-Bajonett ein Flaschenhals bei der Ausleuchtung von FX-Sensoren. Da sprechen wir aber nicht von einem dramatisch wichtigen Parameter, sondern z.B. von Randabdunklung. Trotz dieser Hürden liefern auch alte MF-Nikkore an FX-Kameras durchaus beachtliche Leistungen. Auch Weitwinkel.
Der Verzicht auf den Schwingspiegel ist in der Objektivkonstruktion ein viel heißeres Thema. Das geringere Auflagemaß ermöglicht tatsächlich einfachere Konstruktionen und wirkt sich sogar positiv auf das erstgenannte Problem aus. Durch die Spiegellosen Kameras mit den elektronischen Suchern kommen Consumer ein Stück weit in den Genuss von Vorteilen, die früher für Leica M ein Alleinstellungsmerkmal waren. Deshalb galt Leica M optisch immer als viel interessanter als die R-Linsen, obwohl die ja auch schon verdammt edel waren und Leica vermutlich immer auf bestmögliche Qualität konstruiert hat (wenn man von einigen Zukauf-Kontruktionen absieht).
Leica M (und Mess-Sucher-Linsen allgemein) sind durch die Bank sehr klein und leicht. Das ist aber bestimmt keine Folge eines großen Bajonett-Durchmessers.
Von der reinen praktischen Seite betrachtet kommt nix, aber auch überhaupt nix vom Gewichtsvorteil beim Kunden an. Natürlich ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, weil Nikon beim Z-System auf höchste Qualität baut. Daher kann man überhaupt nicht beurteilen, wie eine nicht ganz so sensationelle Linse mit gleichen Eckdaten ausgefallen wäre. Fakt ist jedenfalls: Ich habe drei Z-Linsen, und keine ist deutlich kleiner oder hat weniger Glas drin als entsprechende Spiegelreflex-Optiken. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Sollte der von Dir beschriebene Vorteil irgendwo spürbar sein, nenne bitte mal Beispiele. Ich sehe da kein einziges.
Ach ja: Das Nikon AF-S 2,8/24-70 hat 20 Linsen in 16 Gruppen. Das entsprechende Z-Modell hat 22 in 15 Gruppen, und wesentlich mehr ED- und weitere Korrekturlinsen. Wobei die Z-Variante tatsächlich spürbar kürzer und leichter sind. Das Gewicht liegt aber aber auch an der Fassung, die m.E. sicher zweckmäßig ist, aber nicht so heavy duty wie bei den alten Optiken. Wenn ich mein 2,8/70-200 mit dem Canon eines Kumpels vergleiche, wirkt das Canon sehr viel massiver.
 
Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen, dass das 105mm nicht mit den Telekonvertern kompatibel ist.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Ist es vielleicht so, dass beim 50er der IBIS mitspielt, er beim 105er aber nicht mehr so wirkungsvoll ist?
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte


Die Herstellkosten beim Z105er sollten deutlich höher liegen, als beim 50er. Beim Deckungsbeitrag liegen die beiden Objektiv in ähnlicher Größenordnung. Die meisten Z-Nutzer werden nur eines der beiden Makros kaufen, Nikon ist es egal, welches der beiden Makros ausgewählt wird, der Deckungsbeitrag und damit die Kosten für Vertrieb, Marketing, Administration, Overhead und Marginerwartung werden von beiden Objektiven ähnlich abgedeckt. - Mag sein, dass Nikon so ähnlich auch schon früher bei den Makros gerechnet hat.

Wenn das Z105er Makro konvertertauglich wäre, würden sicherlich einigen Kunden diese Lösung ausreichen und sie würden dann möglicherweise kein Z70-200/4, etc. mehr kaufen. Da Nikon kaum noch Neukundenakquise betreibt, muss man seine wirtschaftlichen Ziele mit den Bestandskunden erzielen. D.h. der einzelne Altkunde muss mehr kaufen. So zumindest meine Interpretation.
 
Zuletzt bearbeitet:
T
Tom.S kommentierte
Mag sein, dass Nikon so ähnlich auch schon früher bei den Makros gerechnet hat.

Genau das denke ich, weshalb es mich jetzt 15 Jahre später nicht mehr wirklich überrascht und es sich wohl um keine neue Strategie handeln kann.
 
P
phlogiston kommentierte
C
Christian B. kommentierte
Es ist ganz offensichtlich so, dass die Kamerainterne Stabilisierung für Objektive von 85mm und kürzer allein ausreichend ist, für längere Brennweiten hingegen nicht mehr. Da muss dann eine zusätzliche Stabilisierung im Objektiv hinzutreten.
 
Ricci hatte es (natürlich) schon, also das 105er - und hat es auch mit dem AF-S verglichen. Das nicht verwunderliche Fazit: "Huge difference."

 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Ricci hatte es (natürlich) schon, also das 105er

Ist ja auch sein Job. Wofür würde der sonst von Nikon bezahlt.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Klar. Seine Bildbeispiele und so weiter werden deshalb nicht schlechter.

Aber davon mal ab, ich schätze, dass man die Mikrokontraste schon mal runterdrehen kann, wenn man das 105er Z als Portrait-Objektiv benutzt. Wer es dafür anschafft, kann eigentlich gleich die G-Version behalten. ;)
 
…sehe gerade die Bilder der beiden Modelle in der Korrelation zu den Gehäusen.

Während der 50 für mich noch OK ist, ist der 105, trotz AF, ein Klotz.

Im Vergleich zu dem 2.5/105 mit „angedachten“ AF oder mit dem AF-D 105er ist der immer noch riesig.

Aber, wie redet man sich das schön?

Alles ist kleiner und handlicher geworden.

Bitte nicht falsch verstehen, DAS haben die anderen Hersteller auch, ist nicht nur ein Nikon Problem.
 
2 Kommentare
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Wenn man die monströse Geli noch dazu rechnet, ist das echt ein Ofenrohr (eigentlich ja ganz ähnlich wie die G-Version plus FTZ). Aber dafür ein Ofenrohr, das (wahrscheinlich) exzellente Bildergebnisse liefert.
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Ein Klotz wird es erst dann, wenn die Gewichtsverteilung und damit die Lage des Schwerpunktes es unhandlich machen. Das ist bisher bei keiner Z-Linse der Fall, soweit ich das beurteilen kann. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich meine Sigma-Linsen weggegeben habe, da passt nämlich oben genanntes gar nicht mit den Z-Gehäusen überein.
Ich würde Nikon hier tatsächlich einen Vertrauensvorschuss geben und mal abwarten, bis man es in den Händen hält.
 
Wenn man die monströse Geli noch dazu rechnet, ist das echt ein Ofenrohr (eigentlich ja ganz ähnlich wie die G-Version plus FTZ). Aber dafür ein Ofenrohr, das (wahrscheinlich) exzellente Bildergebnisse liefert.

Ich habe gerade mein Sigma 105 DG Macro HSM ausgemessen und auf die Waage gelegt. Es ist etwa 16 cm lang und wiegt gut 900 g (jeweils ohne Streulichtblende aber mit FTZ-Adapter).

Das „Ofenrohr“ ist etwa 2 cm kürzer und 300 g leichter. Für mich nicht unbedingt das Argument für einen Neukauf, aber wenn ich kein Makro hätte und Geld keine Rolle spielt, würde ich mir natürlich das Nikkor holen.

Das Sigma 105 mm F2.8 DG DN Macro Art für Sony E-Mount ist mit 13,4 cm ungefähr so lang wie das Nikkor, wiegt mit 715 g aber ein bisschen mehr. Preislich liegt es deutlich unter dem Nikkor. Einziger und entscheidender Nachteil: Es ist nicht für das Z-Bajonett erhältlich.
 
Kommentar
Es ärgert mich einfach, dass ich bei Nikon immer das Gefühl habe, dass sie solide sind, aber nicht innovativ, oder gar begeisternd. Canon haut einfach mal ein 1,4:1 Makro raus, mit nem Ring (raffe immer nicht so ganz, welchen praktischen der Sinn der macht), der zum Spielen einläd. Es verspricht dem Kunden etwas Neues. Wenn ich mir das Z105 Makro ansehe, sehe ich... ein solides Makro. (Klar, dass Canon dafür unfassbar teuer ist, was mir auch nicht zusagt.)
 
5 Kommentare
F
forensurfer kommentierte
Zum Spielen habe ich noch nie ein Objektiv gekauft... ;) von daher macht Nikon (fast) alles richtig...
 
T
tioem kommentierte
Es stellt sich doch die Frage, wieviele Kunden es gibt, die noch gar kein Makro haben. Welche Argumente bietet mir Nikon, mein Sigma 105 zu verkaufen und mir das neue zu kaufen? Schärfe? Zeig mir ein Makro, was nicht super scharf ist.
 
C
Christian B. kommentierte
Du benutzt Dein Sigma mit FTZ an einer Z-Nikon oder an einer DSLR? Wenn ersteres der Fall ist, könnten neben der vermutlich noch einmal verbesserten Abbildungsqualität der besonders leise, schnelle und treffsichere Schrittmotor und die 5-Achsen-Stabilisierung Kaufargumente sein. Wenn Du überhaupt nicht mit einer Z-Nikon fotografierst, solltest Du unbedingt bei Deinem Sigma bleiben. Dann passt das neue Makro nicht an Deiner Kamera. Ganz davon abgesehen, hast Du vollkommen Recht: Wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat, braucht man sich nichts neues zu kaufen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Es gibt ja auch ein neues Makro von Sigma mit E-Mount. Das wurde überall (Krolop&Gerst, Wiesner, aber auch im englischsprachigen Bereich) hochgelobt. Ist derzeit quasi der Vergleichsmaßstab. Preislich liegt es rund 300€ unter dem Nikon Z105. Bin mal auf direkte Vergleichstests gespannt.

Jemanden, der beide Mounts nutzt, hat dann auch die Auswahl zwischen dem Z-micro, oder dem neuen Sigma. Ich selbst mache kaum Makros, deshalb werde ich keines der beiden kaufen. Stattdessen wurde mir ein AF-D 105 micro mit leicht defektem AF für 140€ angeboten. Am FTZ-Adapter funktioniert sowieso kein AF, somit beschränkt sich die Nutzung auf manuelles Fokussieren. Das Objektiv ist gestern gekommen, Bildqualität sehr ordentlich. Für ein paar Makrospielerein, Produktfotos und Portraits ein echtes Schnäppchen.
 
C
Christian B. kommentierte
Glückwunsch zum AF-D 105 Micro. Ein sehr gutes Objektiv. Die manuelle Fokussierung ist bei Makro-Aufnahmen im Bereich zwischen 1:2 und 1:1 ohnehin vorzugswürdig. Ich habe mich seinerzeit für das Ai-S entschieden, weil man in diesem Bereich durch Verwendung des PN-11 eine drehbare Stativschelle hat und die Haptik mir mehr zusagt. Das AF-D hat Vorteile, wenn man sowieso nicht mit Stativ arbeiten möchte.

Im Vergleich des neuen Sigma (das man mit Viltrox oder Fringer Adapter auch am Z-Mount verwenden könnte) mit dem Z-105 fällt auf, dass es ähnlich gross ist, aber 25% schwerer. Es bietet keine programmierbaren Buttons, keinem programmierbaren Einstellring und keinen internen - zusätzlichen - VR. Für Z-Fotografen bedeuten die zusätzlichen Bedienelemente und der mit dem IBIS gekoppelte VR sowie der Schrittmotor einen deutlichen Mehrwert. Eine Direktrabatt-Aktion abwarten, und die Objektive sind auch preislich fast gleich. Was man an Bildern schon im Netz sehen konnte, ist bei beiden Objektiven beeindruckend. Vergleichstests haben da sicherlich nur theoretische Bedeutung, wobei ich nach den bisherigen Erfahrungen mit Z-Objektiven optimistisch bin, dass das Nikkor wieder neue Maßstäbe setzen wird. Es wurd sicherlich bei Gelegenheit den Weg in meine Fototasche finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das 105er sieht auch für Portrait nicht so schlecht aus - wem die Freistellung un ddie Bokehquali bei 2.8 reicht, hat gleich 2 Linsen in einer.
 
3 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ja, aber das war beim AF-D 105 micro und beim Af-S 105 micro VR auch schon so.
Wer die 150/200mm beim 70-200/2.8 nicht braucht, hat auch schon damals zum 105er micro gegriffen.
 
T
Tom.S kommentierte
Mir haben bei Porträts die betonten Kontrastkanten von Makros nie so gut gefallen. Das alte Tamron 90 ohne Stabi und Motor war da eine Ausnahme (dafür auf größerer Distanzen eher schwach) und das Zeiss Makro Planar 100/2.
 
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Dem stimme ich zu, fand es eher als "Notlösung" habe daher immer getrennt.Beides braucht man eh selten gleichzeitig. Zumndest bei den Beispielbildern zu sehen dürfte Nikon einiges verbessert haben
 
Das 105er reizt mich schon. Makros mache ich gerne und es würde die Lücke zwischen dem 85 und 135 an der Z6 schließen.
Aktuell nutze ich für Makros noch meine Oly OM-D E-M1 II mit dem 60er Makro.
so richtig brauche ich es also nicht, mal schauen.....
 
Kommentar
Zumindest ist das 105mm so beliebt, dass Nikon meldet bereits für einige Märkte Out of Stock zu sein und ein sehr großen Ansturm zu haben mit dem sie nicht gerechnet haben.

Aber für den Preis ist es halt quasi unschlagbar. Also als fast ausschließlicher Makrofotograf denke ich mir bei Kommentaren zur Innovation, was soll es denn geben? Mir ist ausschließlich 1:1 und eine hervorragend Abbildungsleistung wichtig, sowie Gewicht und Größe und was es kostet. Was es für Innovationen geben sollte weiß ich nicht. Das Canon ist 600€ teurer größer und schwerer und bietet eine bis zu 0,4 fache Vergrößerung des Motivs bei bestimmten Einstellungen als Innovation. Toll aber für die Praxis wenig bis nicht nutzbar draußen in der Natur, da erreicht man nur selten 1:1.

Nikon bringt ein leistungsstarkes S Line Objektiv was seine Konkurrenz in Größe und vor allem Gewicht abhängt zu einem wahnsinnig guten Preis. Was denn noch?
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
T
Tom.S kommentierte
Toll aber für die Praxis wenig bis nicht nutzbar draußen in der Natur, da erreicht man nur selten 1:1.

Es gibt genug Leute die mit ABM 1:1 und größer unterwegs sind. Diese Möglichkeit wird schon seine Nutzer haben. So wie das Laowa 100/2,8 2:1 Ultra Macro.

 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten