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@of51 (#31.606) und @tomschi (#31.603)
Schön zu sehen, dass es überhaupt noch welche gibt !
Die Feld- und Wiesenvögel nehmen ja zur Zeit rapide ab, wie übereinstimmend überall berichtet wird. Die Verseuchung der Umwelt durch Insektizide und sonstige Pestizide durch die konventionelle Landwirtschaft ist dabei wohl der Haupttreiber. Die bei der Brut vor allem von Insekten abhängigen Vögel finden einfach kaum noch geeignetes Futter für ihre Jungen, die dann schlichtweg verhungern. Zudem werden ihre Lebensräume durch die intensive maschinelle Bewirtschaftung bedroht oder gar zerstört. Selbst 'nur' bei Weidewirtschaft wird durch die immer frühere Mahd manches Nest samt Brut zerstört. Vor allem Brachflächen können hier abhelfen!
Wenn das so weiter geht, gibt es irgendwann in der Zukunft keine Feld- und Wiesenvögel mehr .
Irgendwo hatte ich gerade gehört, dass auch bauliche Änderungen die Brut beeinträchtigen. Hier gibt es an den Häusern z.B. kaum noch Ecken und Winkel, oder Nischen - alles glatt und sauber. Dadurch fehlen z.B. die Spatzen, sodass Kästen aufgehängt werden sollen. Das ist zwar gut, aber ersetzt eben früheren Efeubewuchs und dergl. nur zum Teil und künstlich.
Deinen Kommentar werde ich zum Anlass nehmen, mal beim NABU vorbeizuschauen, wenn wir genug gepiekst sind, um mich ein wenig schlauer machen zu lassen. Bisher haben wir drei Kästen, einen vorn und zwei auf dem hinteren Balkon. Dort ist einer von Meisen bewohnt. Es sollte noch mehr gehen!
Gruß & Dank vom derzeitigen Stadtkind Kay !
@m-hermann
Habe ich auch schon über mehrere Jahre festgestellt. Bei uns sind es speziell die Kiebitze. Wo es früher immer so 6-8 Brutpaare gab ,sind es momentan gerade noch so 2-3. Laut den europaweiten Bestandsmeldungen gibt es sogar einen Rückgang bei den Kiebitzen von ca. 90%!!! Einen Lichtblick geben da noch die Schafstelzen. Der Bestand ist---zumindest hier, nach meine Beobachtungen---noch etwa gleich geblieben.
Dabei fällt mir ein:
Das Häuschen (also dieses! hier) habe ich mal in Holland bei einem (noch) älteren " Künstler " gekauft,
der neben dem Hafen vor der seiner Wohnung an der Tür saß. Meine Frau fand es nicht sooo hübsch, aber ich freue mich,
dass die neuen Mitbewohner meinen Geschmack teilen.
Schön zu sehen, dass es überhaupt noch welche gibt
Die Feld- und Wiesenvögel nehmen ja zur Zeit rapide ab, wie übereinstimmend überall berichtet wird. Die Verseuchung der Umwelt durch Insektizide und sonstige Pestizide durch die konventionelle Landwirtschaft ist dabei wohl der Haupttreiber. Die bei der Brut vor allem von Insekten abhängigen Vögel finden einfach kaum noch geeignetes Futter für ihre Jungen, die dann schlichtweg verhungern. Zudem werden ihre Lebensräume durch die intensive maschinelle Bewirtschaftung bedroht oder gar zerstört. Selbst 'nur' bei Weidewirtschaft wird durch die immer frühere Mahd manches Nest samt Brut zerstört. Vor allem Brachflächen können hier abhelfen!
Wenn das so weiter geht, gibt es irgendwann in der Zukunft keine Feld- und Wiesenvögel mehr