Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Unsere unwissenschaftliche Empfehlung nach dem Experiment: Ja, tragt einen Mundschutz! Ein Mundschutz scheint tatsächlich zu helfen, dass sich Tröpfchen deutlich weniger bewegen und funktionieren merklich besser als Husten in die Hand oder in die Armbeuge. Auch ein notdürftig selbst gemachter Mundschutz funktioniert.


Hier hat Quarks ein ganz anschauliches Experiment zum Ausstoß von Aerosolen gemacht. Das erklärt, warum es sinnvoll ist, eine Maske zu tragen.
Mit einer Maske schützt man andere vor sich selbst, zumindest die selbstgemachten Masken schützen nicht vor dem Virus.
 
Kommentar
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Ist ja nichts Neues, doch ist es verhältnismäßig überall?
In meinem Landkreis geht die Zahl der neu Erkrankten gegen Null. Bei insgesamt über 400 000 Einwohnern sind aktuell etwas über 40 Personen erkrankt.
Das sind 10 auf 100 000 Einwohner.
Selbst wenn man jetzt noch die unbekannte Dunkelziffer berücksichtigt und desweitere berücksichtigt, dass ja nicht alle Erkrankten nun auch ansteckungsfähig sind , ist es nur schwer möglich von einem Erkrankten ohne Mundschutz angehustet zu werden.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Warum ist Karneval eigentlich so gefährlich, wo die da doch alle Masken tragen?

Es ist schon witzig, wie unterschiedlich Hadiddi und Falk diese Maskeraden einschätzen. Ich hoffe sehr, dass Falk richtig liegt. Nur nähern wir uns hier ebenso einer zu hohen Siedlungsdichte an. Die Wartezimmer bei Ärzten und Behörden werden auch langsam zu eng.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Du vergisst das du auch von einem asymptomatischen angehustet werden kannst.
Es werden ja nur jene getestet die so schwere Symptome entwickeln das sie zum Arzt gehen.
Solange es keinen Impfstoff gibt und ich nicht geimpft bin werde ich auch ohne Vorschrift Maske tragen in Geschaeften etc.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Kay
Kay kommentierte
so noch keiner : husten können die auch

nur nicht ...
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Richtig nicht jeder Husten ist Symptom. ;)
 
Derzeit wird es etwas ruhiger um Covid, die Infektionszahlen in Westeuropa verringern sich, es gibt kaum neue Erkenntnisse, Medikamente und Impfstoffe sind noch in weiter Ferne, aus virologischer Sicht gibts derzeit keine wichtigen News, die nächsten Aufreger kommen in den nächsten Wochen wohl eher aus dem ökonomischen Bereich (da wird's allerdings heftig).

Zeit also für etwas grundlegendes Wissen zu viralen Wellen. Es gibt wieder einen spannenden Beitrag zur Spieltheorie von Prof. Rieck:

 
2 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Für viele als Einstieg in die Spieltheorie trotzdem sehr hilfreich - gerade in Zeiten, in denen logisch-sachliches Denken, durch moralische Denkverbote und Esoterik abgelöst wird.
 
falconeye
falconeye kommentierte
ok, akzeptiert und gelöscht. Allerdings ist der Inhalt (das nicht erwähnte SIR Modell (wiki) oder die nicht behandelte Lotka-Volterra-Gleichung (wiki)) nicht Teil der Spieltheorie, ihrerseits jedoch ein Teil der Mathematik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, so quasi als Wort zum Sonntag, hat Hugo auch noch was mit Video.
In Thüringen werden die Maßnahmen - aber hört selbst :


Und deshalb geht es jetzt nicht mehr nach Barcelona, sondern nach Thüringen. - So war es vorher :


das neue Lied fehlt noch ...
 
Kommentar
Ich schreibe mal einen Livebericht aus einem Krankenhaus:
Ich mußte mich am Freitag in ein Krankenhaus begeben ( nicht wegen Corona ). Angekommen in der Notaufnahme ( ich benötige dringend eine Behandlung, die auch ambulant durgeführt werden könnte - weitere Erklärungen würden hier den Rahmen sprengen) wurde erstmal ein Coronaabstrich genommen. Und mir wurde erklärt, die Behandlung kann - wenn kein direkter Notfall - von der Spezialabteilung nicht durchgeführt werden ohne einen negativen Coronatest. Sie müßten sonst den gesamten Behandlungsraum komplett desinfizieren bevor dieser wieder benutzt werden kann. Also ab auf die Isolierstation ( Einzelzimmer, "Ausgangsverbot"). 24 Stunden später, Test war negativ und damit Verlegung auf die Normalstation. Maskenpflicht sobald man das Zimmer verlässt und zum Frühstück gibt es jeweils eine neue Maske. Absolutes Besuchsverbot bis auf Ausnahmefälle - ist sehr ruhig hier. Nun kann ich morgen meine Behandlung bekommen und dann hoffentlich anschließend das Krankenhaus verlassen. An diesen Beispiel sieht man, welcher zusätzliche Aufwand getrieben werden muß um die Sicherheit zu gewährleisten. Ich stehe voll hinter den Maßnahmen auch wenn sie mir ein Wochenende im Krankenhaus bescheren.
 
Ernie62
Ernie62 kommentierte

Dann bin mal auf morgen gespannt: Meine Behandlung wird sonst in einer Kurznarkose durchgeführt, bei den letzten beiden Behandlungen habe ich auf eine Narkose verzichtet - tat auch nicht weh. Hoffe bekomme das morgen auch wieder durchsetzt ( gegen den normalen Ablauf ) - Dann kann man wenigstens den ungeliebten Ort sofort und eigenständig verlassen:170:
 
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
.....gute Besserung.:)
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Gutes Besserung!
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Schnelle Genesung und morgen einen erfolgreichen und schmerzfreien Eingriff!
 
Sedlitzer
Sedlitzer kommentierte
Gute Besserung und viel Erfolg!
 
Für Fans von Viola Priesemann... (der vielleicht Intelligentesten unter den z.Zt. öffentlich Auftretenden). Hier kommt sie viel sympathischer als im Fernsehauftritt rüber :)

Zitat: „Z.Zt. findet ein Tauziehen zwischen zunehmender Effizienz der Gesundheitsämter einerseits, und zunehmender Sorglosigkeit im Verhalten andererseits, statt. Die Frage sei, wer stärker sei...“ scharfsinnig erkannt. Das Video ist ein Audio Blog und enthält auch private Aspekte. Der Link ist korrekt, Viola ist als Gast im Podcast.

 
Kommentar
Mal einige Gedanke zu NRW und Duesseldorf.
Dort ist ja das groesste Messegelaende Deutschlands und Anfang Juli soll dann der Caravansalon - die groesste Freizeitmesse der Welt - mit 250K Besuchern stattfinden.
Nun kenne ich die Messe weil ich seit 30 Jahren auf der Medica bin und ich kann mir das so gar nicht vorstellen wie das funktionieren soll.
Die Shuttle Busse vom Parkplatz aus sind ueblicherweise voll wie die UBahn in Tokyo zu Stosszeiten, an den Eingaengen draengen sich die Besucher und wie kontrolliert die Messe die Anzahl der Personen die maximal in die Hallen duerfen?

Bin mal sehr gespannt.
Jedenfalls ein Event das unter Umstaenden Europaweit wieder fuer Fallzahlen sorgen koennte.

Im November steht dann die MEDICA an die groesste Messe weltweit im Bereich Medizin - 500K Besucher - 250K aus dem Ausland.
Mal sehen ob das stattfindet und wie es organisiert wird.
 
  • Traurig
Reaktionen: Kay
3 Kommentare
Heide 2
Heide 2 kommentierte
Auf den Caravansalon habe ich mich schon sehr gefreut... ich werde aber aus Vernunftsgründen nicht hin fahren und auf Berichte die ich im Netz ergattern kann zurück greifen.;)
 
Kay
Kay kommentierte
Habe etliche Messen mitgemacht, teils vom Aufbau bis zum Abbau.
Messe ohne Begrabbeln geht nicht.
Eine Messe ist dazu da, Besuchern Exponate in die Finger zu geben (mehr oder weniger - Kurzform).
Auf jeder Messe wird getrunken : Mit den Kunden, unter den Austellern, im Zug nach Hause - falls man fährt, sonst in der Unterbringung.
Messe lenkt ab, optisch und arkustisch. Dazu ist sie da. Wie da ein geordnetes Miteinander ?
Und die kleinen Messekabuffs - 1,5 bis 2m Abstand bei 2m Breite ? Jeder stehend mit dem Rücken an die Wand gepresst ?
Messe ist sau- bis obersauteuer, da kann man nicht mal eben einen Stand mit 20m Front buchen, weil dann der Abstand besser zu regeln ist.
Bisher teilten sich sogar manche Firmen die kleinsten verfügbaren Stände. - Einkäufer gehen oft zusammen mit Technikern. Da stehen leicht einmal 4-5 Leutchen zusammen in Erörterung neuer Projekte. - Jetzt mit Videoschalte oder Handy auf ... - nee, geht gar nicht. Jedenfalls nicht halbwegs ähnlich wie bisher.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Anfang Juli soll dann der Caravansalon
Laut Website Anfang September. Und auch nur unter Vorbehalt, je nach dann aktueller Lage. Bereits jetzt um 1 Woche verschoben. Bis 31.8. sind Großveranstaltungen ja ohnehin verboten ...
 
So, der Mensch an sich ist vernünftig ?
Bitte klickt euch mal durch die Zeitleiste, unten linker Pfeil, z.B. auf 13.00 Uhr. Eine ernstgemeinte Frage: Ist das noch Hygiene Konform nach der Lockerung? Okay, es ist zwar im Freien aber ...

 
1 Kommentar
norei
norei kommentierte
Zum Glück kann man niemanden erkennen ... auf der oberen Terrasse war es aber doch recht "Hygiene-konform" :)
 
Beruhigend zu wissen, dass immer jemand da ist, der ein wachsames Auge auf seine Mitmenschen wirft.
Mit etwas Glück gibts demnächst vielleicht auch eine Meldestelle beim BKA, wo man solche Missstände dann anonym anprangern darf.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
off-topic war noch die harmloseste Begründung für die Löschung Deines Beitrags. Moderatorenentscheidungen werden nicht öffentlich diskutiert. Bitte halte Dich daran.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Generell zum Thema "Denunziantentum" - das gab es schon lange vor Corona, wird es auch weiter geben und hat weder mit unserem Thema noch mit der Parteizusammensetzung einer Regierungskoalition zu tun. Bitte back to topic allesamt.
 
4
49mm kommentierte
Dann schreib doch lieber eine wahre Begründung als eine harmlose. Dann weiß ich auch, woran ich bin.
 
Kay
Kay kommentierte
Hugo :D meint : Wenn Du so weitermachst, verpetzt er Dich !
 
4
49mm kommentierte
Kay
Beim Blockwart?
 
In Schleswig-Holstein gibt es jetzt - trotz der nicht unerheblichen Lockerungen - seit 2 Tagen landesweit keine Neuinfektionen. In der Landeshauptstadt Kiel mit 250.000 Einwohnern ist es innerhalb von 11 Tagen zu keiner Neuinfektion gekommen. 1 Person ist noch erkrankt, alle anderen sind genesen mit Ausnahme der insgesamt 9 im Zusammenhang mit einer Infektion Verstorbenen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
trotz der nicht unerheblichen Lockerungen - seit 2 Tagen landesweit keine Neuinfektionen
Das ist schön. Aber damit kein falscher Eindruck entsteht ... die angeordneten Maßnahmen sollen nicht die Neuinfektionen an sich verhindern. Das können sie nicht, wie das Beispiel "Ende der Welt" (aka Leer, Ostfriesland) zeigt.
Die angeordneten Maßnahmen sollen doch lediglich verhindern, dass vielleicht ein einziges (ja über 1 Woche zunächst unentdeckt bleibendes) Infektionsereignis wieder ein neues Ischgl, Gangelt, den Lockdown verursacht.

In meiner beliebten Feueranalogie: Die Maßnahmen sollen nicht primär das Ausbrechen neuer Herde verhindern (Zigarettenstummel etc.). Sondern das Gestrüpp so lichten, dass daraus nicht sofort wieder ein Waldbrand ausser Kontrolle entsteht. Und da ist die Beobachtung "trotz erheblichen Gestrüps nirgendwo Feuer" keinerlei Anlass zur Entwarnung. Leider :( Erst wenn es kräftig regnet (Impfung) ist es vorbei. Z.Zt. ist es zusätzlich nur ein klein wenig feuchter (Sommer) - in der Analogie.
 
Kay
Kay kommentierte
Danke - gut erklärt ! (y)
 
C
Christian B. kommentierte
@falconeye Bei uns ist ja keineswegs alles erlaubt worden. Wir haben noch diverse Einschränkungen (Mund-Nase-Bedeckung in Geschäften und ÖPNV, freiwillig in vielen weiteren öffentlich zugänglichen Bereichen), 1,5m-Abstandsgebot, Kontaktverbote, eingeschränkter Schul- und Kitabetriebe etc. etc.; und bis jetzt wirken sie, obwohl eben vieles notwendigerweise auch wieder angelaufen ist.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich habe dich ja auch nicht kritisiert, sagte "das ist schön". Meinte ich auch so. Aber es gibt in der Nähe von Erfurt halt auch Ministerpräsidenten, die daraus offenbar den Schluss ziehen, dass es kräftig geregnet haben muss ;)
 
C
Christian B. kommentierte
@falconeye Ich habe Deinen Beitrag auch nicht als Kritik verstanden. Ich wollte nur klarstellen - um im Bild zu bleiben - dass wir dabei sind, das Gestrüpp ganz gut zu lichten. Ich hoffe nur, dass die Touristen, die uns demnächst wieder Geld in die leeren Kassen spülen sollen, genauso umsichtig im Umgang mit dem Feuer sind.
 
Der Virologe Christian Drosten plädiert angesichts jüngster wissenschaftlicher Erkenntnisse dafür, die Übertragung des Coronavirus über Aerosole stärker in den Blick zu nehmen. Drosten sagte im Deutschlandfunk, es mehre sich der Eindruck, dass es zusätzlich zur Tröpfcheninfektion auch eine deutliche Komponente von Aerosolinfektionen gebe, also über Schwebeteile in der Luft.

Quelle:

 
5 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Da widersprechen er und der Kekulé sich aber sehr.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Nein, Kekulé sagt lediglich, falls Drosten recht hat, hätte dies ernsthafte Implikationen ... Er selbst mag die Anteile der Infektionswege nicht quantifizieren.
 
falconeye
falconeye kommentierte
@AnjaC Das habe ich hier schon vor Tagen kommuniziert. Die Originalaussage machte er zuerst im NDR Blog. Als regelmäßiger Hörer seines Blogs erinnere ich mich auch an seine Quelle: die Studie vom Imperial College? (Science?) über die Auswirkungen einer Tracing App auf R0. Dort wurden die Wege Tröpchen, Aerosol, Kontakt mit 50%, 40%, 10% modelliert und dies begründet. Jetzt so langsam fällt den Medien das halt langsam auf ...

Die Studie hatte ich hier irgendwo verlinkt. Müsste man dort noch mal hinterfragen, was hierfür die Belege waren. Ich habe jetzt eine ähnliche Studie (science) gefunden, aber da stand nur etwas von den 10% Kontakt. Aber immerhin, dort wurde für R0=2 modelliert.

Meine persönliche Meinung dazu: Die 40% stimmen, aber nur bei Maskenpflicht und im Winter. Ich denke, in Zeiten von R0 von 2.2 - 4 liegen die Tröpfchen weit vorne ...
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ja, das denke ich auch.
Ich weiß, dass Du die Podcast-Folge schon verlinkt hattest ;) Die Studie suche ich gerne morgen nochmal raus.
Es ging mir um die praktischen Schlußfolgerungen im Interview mit dem DLF, die heute schon wieder so hübsch-häßlich in den zweitverwertenden Medien verkürzt wurden: "Drosten empfiehlt lüften statt wischen"
 
häuschen
häuschen kommentierte


In einem der letzten Podcasts schätzte er was von 10% bei Aerosol, wenn man nicht bei der Chorprobe dabei ist, oder so ähnlich. Womöglich habe ich nur mut einem Ohr zugehört.
 
Vielleicht einfach einmal etwas innehalten?

Diese Titelseite der New York Times ist beklemmend. Es sind die Namen von 1% der Opfer, die das Corona-Virus in den USA bislang gefordert hat. Aus Zahlen werden wieder Menschen und Familien.

nytimes.jpg

Quelle und danke an: Stefan von Ankerherz
 
4 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Hier in der Online-Variante - da kann man auch die einzelnen Bemerkungen zu den Verstorbenen besser lesen. Am rechten Bildrand läuft das Datum mit nach unten.....
 
Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Danke Anja, das macht es noch einmal beklemmender.

 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Man kommt sich vor wie am Ground Zero :(
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Bei den Anschlägen am 9.11. kamen knapp 3.000 Menschen ums Leben und die Welt war fassungslos.
Allein in den vereinigten Staaten starben innerhalb von 24 Stunden 1.676 Menschen ( von 24. auf 25.5. ) und manche meinen, das sei statistisch vernachlässigbar...
 
Beruhigend zu wissen, dass immer jemand da ist, der ein wachsames Auge auf seine Mitmenschen wirft.
[.....]

Ich finde da gibt es keinen Grund für Süffisanz.
Das von mir in #3.749 beobachtete regt mich auf.

Ich versuche mich an die nervigen, unangenehmen Vorgaben zu halten und zwar nicht um mich selber zu schützen sondern um meinen Teil zur Eindämmung zu tun.
Und dann sitzen da 40 Typen aus 40 Haushalten und pfeifen drauf.
Das ist unsozial.
 
1 Kommentar
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Und ich halte mich nicht nur daran, um meinen Teil zur Eindämmung zu tun, sondern eben auch, um mich selbst zu schützen.
 
Nun haben ja viele auf Schweden rumgehackt, aber so schlimm scheint die empfohlene Vorgehensweise von Schwedens Staatsvirologe Anders Tegnell* nun doch nicht zu sein (396 Todesopfer pro Million Einwohner).

Ja, wenden jetzt sicher Kritiker ein, D (100) liegt entschieden besser und auch in Dänemark (97) und Norwegen (nur 43) sind viel weniger Todesopfer zu beklagen.
Dafür aber in Staaten, die ebenfalls dicht gemacht haben, wiederum mehr als in Schweden
Italien (542 Tote je Million Einwohner), Spanien (615), Belgien (901) oder Frankreich (435)

Selbst die WHO lobt den schwedischen Weg.

*
Quelle > Meldung bei gmx und anderen von heute - Die Zahlen stammen aus dem Beitrag
:
"Die Pandemie ebbt allmählich ab", erklärt Tegnell dem Sender SVT. Seit Ostern fallen die Neuinfektions- und Todeszahlen in Schweden
...
In Schweden seien heute viel mehr Menschen bereits immunisiert als in Deutschland. Tegnell sagt: "Wir liegen irgendwo bei 20 Prozent plus in Stockholm." Je mehr Menschen Antikörper hätten, desto langsamer breite sich das Virus aus, sagte Tegnell.


Nur an der dünnen Besiedlung liegt es wohl nicht? Die Schweden scheinen sich quasi freiwillig vorbildlicher zu verhalten als der Deutsche mit den Lockdown-Maßnahmen. Respekt.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

das kann ich Dir nicht sagen,
es ist auch nicht meine Meinung, sondern nur mein "Info-Stand" den ich aus
Sendungen/Berichten zu Wuhan-Virus ziehe
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ist es nicht vielmehr so, dass man weder zur Immunität danach, noch zu Folgeschäden des Kung-Fu-Virus Genaues weiß?
 
gelenkpfanne
gelenkpfanne kommentierte
Baulöwe, wahrscheinlich ist das so, aber das ist egal, solange Quelle der Objektivität folgendes ist: "Das ist nicht meine Meinung, sondern nur mein ´Info-Stand` aus den Berichten/Sendungen, die ich gesehen/gehört habe." :D
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
..."Die Pandemie ebbt allmählich ab", erklärt Tegnell dem Sender SVT. Seit Ostern fallen die Neuinfektions- und Todeszahlen in Schweden...


@Sedlitzer
Woher nimmt Tegnell denn diese Gewissheit?
Schweden liegt sehr konstant auf einem gleichbleibend hohen Niveau:

Siehe hier: #3.785
Oder hier: https://coronavirus.jhu.edu/map.html

Zudem testet Schweden relativ wenig: https://de.statista.com/infografik/...ests-je-1-mio-einwohner-in-laendern-weltweit/
Und die Zahl der Toten ist weiterhin vergleichsweise hoch (verglichen mit dem Rest der Welt und nicht mit den 4 am schlimmsten betroffenen Ländern).

...Nur an der dünnen Besiedlung liegt es wohl nicht?


Doch, natürlich hilft das.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Bin mal gespannt ob DK,N,SF die Grenzen zu S aufmachen.
Schweden liegt nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau an Neuinfektionen umgerechnet auf D waeren das um die 6000 pro Tag wohl gemerkt.

Der schwedische Weg ist fuer mich kompletter Unsinn - wasch mich aber mach mir den Pelz nicht nass.

Zum einen wird die Ausbreitungswelle etwas gebremst was dazu fuehren wird das es noch lange dauern wird bis die Epidemie im Land von alleine ausläuft, zum anderen reicht der Tritt auf die Bremse nicht um ueberhaupt irgendeine Kontrolle ueber das Geschehen zu haben und am Ende werden viele Laender Reisebeschraenkungen aus S beibehalten.
Und als Tourist moechte ich im Sommer auch nicht nach Schweden.

Und welche wirtschaftlichen Vorteile hat den Schweden durch dieses Vorgehen erreicht?

Ich bin im Bereich Autoimmunkrankheiten unterwegs auch in Schweden und auch da faehrt Schweden einen haarsträubenden Kurs bei der Diagnostik und die Expertenempfehlungen weichen diametral vom Rest der Welt ab - mit entsprechenden Folgen fuer die Patienten.
Auch in diesem Bereich gibt es einzelne "Experten" die alles besser Wissen als der Rest der Welt - muss wohl was schwedisches sein.
 
Ich will Euch mit Kiel nicht nerven oder langweilen, aber ich finde, diese Pressemitteilung ist es wert veröffentlicht zu werden:

Aktuelle Informationen zur Corona-Situation Keine COVID-19 Erkrankten mehr in Kiel

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Kiel konnte heute vermelden, dass auch die letzten beiden an COVID-19 erkrankten Kieler wieder gesund sind. Damit gibt es derzeit in Kiel keine COVID-19-Erkrankungen mehr. 30 Personen befinden sich allerdings noch in Quarantäne, weil sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten.
Vor gut neun Wochen, am späten Abend des 10. März 2020 wurden in der Landeshauptstadt Kiel die ersten drei Fälle einer COVID-19 Erkrankung nach Labortest bestätigt. Bei allen drei Personen handelte es sich um Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen aus Österreich. Die meisten Neuerkrankungen in Kiel wurden in der letzten Märzwoche gemeldet. 71 Kielerinnen und Kieler erkrankten damals binnen sieben Tagen. Bis zum 11. Mai stieg die Zahl der Erkrankten auf insgesamt 278. Seitdem gab es in Kiel keine Neuerkrankungen mehr.
Unter den 278 erkrankten Kielerinnen und Kielern waren 159 Frauen und 119 Männer. Der jüngste Patient war zehn Jahre alt, der älteste 91. Der Altersdurchschnitt der Erkrankten lag bei 49 Jahren. Neun Kielerinnen und Kieler mit einer COVID-19-Erkankung sind verstorben. Die Zahl der infizierten Personen liegt bezogen auf 100.000 Einwohner in Kiel bei 112,3. Das sind mehr als im Durchschnitt in Schleswig-Holstein (105,7 auf 100 000 Einwohner).

Hier der offizielle Link zur Meldung!

Das beruht jetzt nicht auf Schätzungen, sondern sind Echtzahlen.
 
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SK Regensburg ist neuer Hotspot in Bayern. Von 127 Bewohnern des dortigen Ankerzentrums sind 56 positiv getestet worden. Weitere 43 Infizierte gab es in schon in der letzten Woche in zwei weiteren Gemeinschaftsunterkünften (Quellen: br.de, merkur.de)

Laut Situationsbericht des RKI gab es in den letzten 7 Tagen in Regensburg 110 Neuinfizierte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 72,1. Und da wir ja um die Meldeverzögerungen wissen, wird sich die RKI-Zahl vermutlich noch erhöhen.
 
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Der Virologe Christian Drosten plädiert angesichts jüngster wissenschaftlicher Erkenntnisse dafür, die Übertragung des Coronavirus über Aerosole stärker in den Blick zu nehmen.

Auha, Drosten ist ja mal wieder ein echter Schnellmerker. :unsure:

Wir haben das hier schon im März diskutiert. Damals lief das größte "live Experiment" zum Wuhan Virus auf der Diamond Princess. 712 Infizierte auf der Cruise und bei vielen konnte eine Tröpfchenübertragung ausgeschlossen werden. Wissenschaftler in Asien gingen schon damals von der sogenannten "airborne transmission" aus. Wie oft telefoniert Drosten eigentlich mit den Kollegen in Hong Kong, Singapore, Japan und Südkorea?

Es kristallisiert sich immer mehr heraus, indoor, viele Menschen, schlecht gelüftet und dann noch durch Aircon runtergekühlt, sind ziemlich gute Übertragungsbedingungen für Freund Covid.

Ich werde auch zukünftig entsprechende Location meiden, oder mich dort so kurz, wie möglich aufhalten.
 
2 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Nein, er spricht schon länger davon, während Kekule das Aerosologeschehen bisher anders wertet. Ich habe das DLF-Interview gepostet, weil es noch mal in Kurzfassung und verständlich auf die Problematik eingeht. Neu ist das nicht, hab ich auch nicht behauptet. Aber nicht alle von uns hören lange Podcasts oder lesen die Skripte nach.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Auha, Drosten ist ja mal wieder ein echter Schnellmerker. :unsure:
Wie @AnjaC sagt. Was neu ist ... er hat sich wohl nun entschlossen, diesbzgl. auf die öffentliche Diskussion Einfluss nehmen zu wollen. Also jenseits der Maske und der 1.5m. Und er hat tatsächlich gesagt, wenn man sich zwischen Wischen und Lüften entscheiden müsse, sei Lüften wichtiger :)

Intuitiv ist das vielen schon lange klar. Aber dies in geänderte Regeln fliessen zu lassen, ist eine ganz andere Baustelle. Da ist es schon wichtig und erfreulich, dass "unsere Mainstream-Virologen" sich nicht scheuen, trotz unklarer Studienlage Stellung ab vom aktuellen Mainstream zu beziehen.
 
"Die Übersterblichkeit ergibt sich aus einem Vergleich mit den Toten im gleichen Vorjahreszeitraum" kann man bereits jetzt die ersten 4 Monate des Jahres 2020 mit den Vorjahren vergleichen, z.B. bei Euromomo. Der Betrachtungszeitraum ist nicht auf das Kalenderjahr in Stein gemeißelt.

Ich kann immer und überall abgegrenzte Regionen und kurze Zeiträume wählen und werde jedes Jahr z.B. in Deutschland Intervalle mit Übersterblichkeiten identifizieren. Man kann also immer irgendetwas zeigen, was man zeigen will.

Bei Covid wissen wir, dass es überwiegend ältere und "angeschlagene" Personen erwischt, die an, oder mit Covid verfrüht sterben. Viele der jetzt Verstorbenen wären ohne Covid auch noch in 2020 verstorben. Wähle ich also ein Zeitintervall von einem Jahr und eine große Region, z.B. das gesamte Land, dann bekomme ich eine realistische Aussage zur tatsächlichen Gefährlichkeit von Covid. Die Befürworter eines strengen Lockdowns und harscher staatlicher Maßnahmen bevorzugen da lieber kurze Zeiträume, um ihre Sichtweise zu unterstützen.

Zu Schweden: Gibt es innerhalb der nächsten 6 Monate wirksame Medikamente, oder gar einen Impfstoff, dann hat Schweden sich für den falschen Weg entschieden. Stehen wir stattdessen in 24 Monaten noch immer mit leeren Händen da, hat Schweden den großen Vorteil einer größeren Durchseuchung der Bevölkerung. Letztendlich vermute ich, dass die Anzahl der Toten/100k Bevölkerung bei einer Herdenimmunität von 60% der Bevölkerung und ähnlicher Demographie (alte/junge Menschen) nicht wesentlich voneinander abweichen werden. Auf Sicht von 24 Monaten wird das schwedische Model wohl insgesamt (Tote, Wirtschaft, gesellschaftliche Einschränkungen) weniger Schäden verursachen, als die zeitlich sehr lang gestreckte Herdenimmunisierung, die in Deutschland favorisiert wird.
 
3 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Man kann also immer irgendetwas zeigen, was man zeigen will.
Man kann eben auch genauso irgendetwas über lange Zeiträume untergehen lassen, was man nicht zeigen will. Wir sollten die Ergebnisse, die wir zur Zeit haben, nicht ignorieren. Wir wissen ohnehin immer noch viel zu wenig über Infektionswege und ihre Bedeutung, über Langzeitschäden etc. Das wenige, was wir bisher wissen, müssen wir so gut wie möglich nutzen. Wissenschaftlich betrachtet - und eben nicht politisch motiviert.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Ich kann immer und überall abgegrenzte Regionen und kurze Zeiträume wählen und werde jedes Jahr z.B. in Deutschland Intervalle mit Übersterblichkeiten identifizieren.
@HaDiDi so einfach klappt das gar nicht ;)
Tatsächlich spricht man von "erhöhter" Übersterblichkeit, wenn die Sterblichkeit z.B. 5+ Standardabweichungen (also massiv jenseits der üblichen 2 Stdabw) über dem Vergleichswert liegt. Die jüngst für DE veröffentlichte Statistik weist daher keine Übersterblichkeit aus!

Nimmt man nun einen kurzen Zeitraum und eine kleine Region, ist die Standardabweichung hoch und das Kriterium wird nicht erfüllt. Daher haben kleine Länder wie Luxemburg in EuroMo während einer Grippewelle keine erhöhte Übersterblichkeit, große Nachbarländer schon :)

Klar, wenn Du jetzt ganz DE in Landkreise aufteilst, wirst Du vielleicht einen Zufallstreffer mit erhöhter Übersterblichkeit finden, wenn Du über Jahrzehnte jede Woche betrachtest. Oder auch nicht. Klar ist das nicht, 5+ Std.Abw. ist statistisch schon sehr selten ...
 
falconeye
falconeye kommentierte
Zu Schweden: Gibt es innerhalb der nächsten 6 Monate wirksame Medikamente, oder gar einen Impfstoff, dann hat Schweden sich für den falschen Weg entschieden.
Nur der Vollständigkeit halber ...
Schweden hat sich für diesen Weg nicht entschieden. Das ist ein Mythos. Sie haben nur lange vermutet, die Pandemie käme nicht nach Schweden (hat dort tatsächlich sehr spät eingesetzt) und daher zunächst abgewartet. Und dann den richtigen Zeitpunkt für Gegenmaßnahmen schlicht verpasst (da auch unklar war, wer überhauptet entscheidet, Regierung oder Anders Tegnell). Das sieht man auch sehr schön am Verlauf der Infiziertenzahlen, die zunächst schleichend anstiegen, da die Schweden schon im Privatlockdown waren.
 
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