AnjaC

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Wir haben das neue TAMRON 12-20mm F2.8 (Modell A084) ausführlich ausprobiert. Im Test werfen wir einen Blick auf Verarbeitung, Bedienung, Autofokus und Bildqualität und zeigen zahlreiche Beispielbilder aus der Praxis.

T_1.jpg

Wie gefällt euch das Konzept eines lichtstarken 12-mm-Ultraweitwinkels? Würde euch der zusätzliche Bildwinkel gegenüber klassischen 14-mm-Zooms einen echten Mehrwert bringen?

Hier geht es zum Review:
TAMRON 12-20mm F2.8 für Nikon Z

Review  TAMRON 12-20mm F2.8 für Nikon Z

Das TAMRON 12-20mm F2.8 im Paxistest
 
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Hätte ich nicht schon das sehr gute Sony 12-24/4 würde ich wohl beim Tamron 12-20/2.8 zuschlagen.... 12mm sind nun mal spürbar mehr Weitwinkel, als die sonst üblichen 14mm.

Mit dem Tamron kann man sich jetzt eine besondere und vor allem leichtgewichtige Trinty zusammenstellen:

12-20/2.8
20-40/2.8
35-100/2.8

das an einer Kamera mit 40-50MP, also mit Cropreserven, und man ist für viele Motiv-Situationen gut ausgestattet.
 
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Update:
  • Ein Bild des Georg-Schäfer-Museums gegen das bessere, ursprünglich vorgesehene ausgetauscht (sorry, Upload-Fehler meinerseits).
  • Die drei fehlenden Bilder zum Gegenlichtverhalten ergänzt.
 
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Wenn es im Preis noch deutlich nachgibt (wovon ich ausgehe) und bei offener Blende auch für Astrofotografie tauglich sein sollte (was sich erst noch erweisen muss), wäre es ein ernsthafter Kandidat für mich, aber auch nur dann.
 
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AnjaC
AnjaC kommentierte
Es ist absolut für Astrofotografie tauglich. Sobald ich einen Moment Zeit habe, schaufele ich euch noch einiges an Beispielbildern zu Landschafts- und Astrofotografie in unseren Ankündigungsthread hier, sehr beeindruckend:

Leider sind wir nicht so die Astrofotografen, daher konnten wir das leider nicht im Review aufnehmen.
 
Spannendes Objektiv, ich werde mir das einmal ansehen und - falls das Interesse weiterhin vorhanden ist - irgendwann nach einem Deal (oder gebraucht) Ausschau halten. 14mm habe ich schon mehrfach in U-Bahnhöfen benötigt, wo ich nicht weiter nach hinten gehen konnte und „Stitching“ mehrerer Fotos ist mir zu viel Fummelei.
 
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Die unter "aktuelles" veröffentlichten Astrofotos sind für mich keine Referenz für das Tamron und qualitativ minderwertig. Ich warte erst einmal in Ruhe ab, was da noch so kommt.
 
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AnjaC
AnjaC kommentierte
Mein Fehler, ich hatte den falschen Bildordner verarbeitet. Vielleicht schaust du jetzt nochmal, ich habe die Bilder neu eingestellt:
 
F
Fotograf58 kommentierte
Das sieht doch schon gleich viel besser aus (y).
 
Schon spannend. Ich hab erst gedacht, das wäre schon was für mich. Aber beim Lesen des Review hab ich anhand der Bilder gemerkt, dass ich schon zuviel extreme Weitwinkelaufnahmen gemacht habe. Ich hab den Effekt über. Aber interessant ist das Objektiv auf jeden Fall.
 
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Wie ist die Einschaltzeit der Kamera damit. Meine Z8 und Z6III gehen mit dem 35-150 von Tamron deutlich langsamer an, als mit den Original Nikons.
 
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Interessante Frage. Mir ist während des Shootings mit dem Objektiv nichts dazu aufgefallen.
Nur die generelle "Denksekunde" der Z6II vgl. meiner D500, die quasi instant bereit ist. :giggle:

Leider haben wir keine Original-Nikon Z Objektive an der Hand, aber vielleicht hilft folgender Vergleich, grad auf die Schnelle gemacht:

Z6II mit Tamron Z 2.8/12-20 ->> 1,4 sec.
Z6II mit Viltrox Z 1.8/35 II ->> 1,2 sec
Z6II mit FTZII und Nikkor AF-S 4/16-35 VR ->> 1,4 sec.
Z6II mit FTZII und Nikkor AF-S 2.8/70-200 VRIII ->> 1,1 sec.
Z6II mit Viltrox Z 2.8/26 ->> 1,2 sec

Gemessen mit einer klassischen Stoppuhr vom Einschalten bis Erscheinen des oberen Displays des Gehäuses.

LG FMA
 
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Ich habe das Nikkor Z 4.0/14-30mm.
Da wir im Herbst gerne nach Lappland fahren, wäre das neue Tamron aus mehreren Gründen sehr interessant für mich: Mehr Weitwinkel und bessere Lichtstärke für Polarlichter. Zudem der Tamron eigene Focus AF-L, wo das Objektiv automatisch auf seine optische Unendlichstellung geht.
Bei Tageslicht gefällt mir mein Nikkor besser, da ich hier kompakte Schraub- oder Magnetfilter verwenden kann.
Schwierig zu sagen, was nun wichtiger ist.

Ganz betrüblich finde ich, dass der Blendenring nur für die Sony-Variante so schön mit Scala ausgeführt ist. In der Nikonvariante ist es leider nur ein charmeloser universeller Multifunktionsring.
 
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Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Die automatische Unendlich-Stellung macht dein 14-30mm auch automatisch nach dem Einschalten.
 
Blendenringe am Objektiv werden überbewertet und sind nur was für Nostalgiker. Die Einstellungen können auch über die Kamera vorgenommen werden. Ich würde auch erst einmal abwarten, wie sich das Objektiv bei offener Blende optisch schlägt.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Fujifilm GF Objektive haben alle einen Blendenring auch die Q-Serie von Leica. Die Hersteller haben sich etwas überlegt und die manuelle Umstellung ist wesentlich schneller und dazu noch einfacher.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Ich habe beide Varianten fotografisch erlebt. Die Blende stelle ich aber an der Kamera über das entsprechende Einstellungsrad ebenso schnell ein wie am Objektiv über das Blendenrad. Wenn jemand diese "nostalgische" Möglichkeit zur Einstellung haben möchte, ist das in Ordnung. Die entsprechenden Hersteller leben davon;). Vorteile bringt es nicht.
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Mit dem Einstellrad der Kamera bin ich schneller. Ich muß ja nicht umgreifen zum Blendenring.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Der Nostalgiker nimmt halt gerne den Blendenring, wirklich schneller ist das sicher nicht. Die Hersteller haben sich bei Einführung des Drehrades an der Kamera für die Blendeneinstellung bestimmt vorher überlegt ob es Sinn macht.
Wenn einer viel Zeit hat für das Foto macht das drehen am Blendenring des Objektives nichts aus, manche imitieren auch den Filmtransport Hebel.
 
Blendenringe am Objektiv werden überbewertet und sind nur was für Nostalgiker. Die Einstellungen können auch über die Kamera vorgenommen werden......
Natürlich. Trotzdem kein gutes Argument, denn dann könnte man auch sagen, dass viele der Bilder, welche in Fotoforen gezeigt werden, genausogut mit einem Smartphone gemacht werden können. Systemkameras werden hierbei auch nicht überbewertet, oder?

Interessant wäre, weshalb für Sony der Ring als "echter" Blendenring ausgeführt wird und für Nikon nicht.
 
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F
Fotograf58 kommentierte
Die Wahl des Weges, wie die Blende eingestellt wird, ist unerheblich und ändert nichts am Bild, die Wahl des Aufnahmemediums aber sehr wohl.
Frag doch bei Sony, Tamron und Nikon nach, warum die Sony-Variante im Gegensatz zur Nikon-Variante den Blendenring hat.
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Am Bild ändert ein Blendenring nichts, aber an der „Usability“. Für mich ist diese ein wichtiger Bestandteil der Qualität eines Produktes.
Auch bei Bedienschaltern im Auto mag ich klassische Schalter, in der Küche sowieso. Für ein Kochfeld mit Drehknebeln mussten wir deutlich tiefer in die Tasche greifen als für eines mit Touch-Steuerung. Den Töpfen darauf ist es natürlich egal, wie das Induktionsfeld angesteuert wird, mir dagegen ist das sehr wichtig.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Die Einstellung der Blende für sich betrachtet ist einfach nur ein technischer Vorgang. Das Beibehalten des Blendenrad ist einfach nur ein wichtiger Bestandteil Deiner Emotionen beim fotografieren, aber nicht an der Qualität (ist ja auch in Ordnung so).
Bilder werden nicht besser, nur weil ich die Blende an der Kamera anstatt am Objektiv einstelle. Es ist einfach nur eine andere Art der Einstellung. Der eine mag es, der andere nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi
Wuxi kommentierte
Am Bild ändert ein Blendenring nichts, aber an der „Usability“.

Ein Blendenring ist für mich ein “ungewollt Blende verstellt”-Ring.

Das ist immer das erste was ich abstelle.
 
N
Nicname kommentierte
Na ja, bei der Z8 komme ich ständig "ungewollt" an das Blendenrädchen vorne. Ist schon nervig, jedes mal die Blende kontrollieren und korrigieren zu müssen. Bei den D8xx ist so etwas nie vorgekommen.
 
Danke für´s Messen der Einschaltzeit, hätte nicht gedacht so schnell eine Antwort zu bekommen. Habe im DSLR Forum auch gefragt, da fühlte sich niemand verantwortlich. Dann werde ich das mal auf meine Wunschliste setzen, obwohl ich das Nikon 14-24 mm habe, reizen mich doch die 12mm. Mal sehen, wie der Preis sich entwickelt.
 
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F
Fotograf58 kommentierte
Das stimmt sogar. In der Übergangszeit bei Nikon war es möglich, Blende am Objektiv und der Kamera einzustellen, was bei manchen Usern tatsächlich für Verwirrung sorgte, da man den Blendenring auf der kleinsten Blende verriegeln musste, um sie an der Kamera einzustellen zu können. Das ist zwar lange her, scheint aber bei den Herstellern im Hinterkopf haften geblieben zu sein.
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Es ist bei den DSLRs entweder am Blendenring oder über das Rädchen einstellbar.
 
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