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Zur Erklärung meiner Intuition zu diesem Foto etwas OT:
Da geht man als Eingeborener mit umgehängter D500 (quasi als Tourist verkleidet) mal die schöne Schlachte an der Weser lang und begegnet mehrmals in jeder Minute dem Tod in Form von Zweiradfahrern, die ähnlich Formel-Rennfahrern die schlendernden Zweibeiner als rasant zu umfahrende Schikanen betrachten. Früher fuhr ein Fahrrad so um die 17 km/h, wenn jemand trainiert war und es eilig hatte auch schon mal knapp über 20. Heute kann jeder Greis mit mindestens 25 Klamotten auf Flaniermeilen seine nicht ungefährlichen Fahrmanöver machen - und keinen kümmert es.
Mehrmals habe ich den Windhauch eines vorbeirasenden Fahrrades im Nacken gespürt und so manches Mal wunderte ich mich, dass es keine Kollisionen gab. Als Autofahrer bin ich gesetzlich gezwungen, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Fahrradfahrern zu halten, gibt es solch eine Vorschrift auch für den Abstand von Fahrradfahrern zu Fußgängern?
Ich werde mir gut überlegen, ob ich die schicke Weserpromenade nochmal entlangschlendere, vielleicht mit Rückenprotektor und Helm. Oder ich befestige an meinem Fotorucksack quer (!) einen Besenstiel ... OT wieder aus.
Sehr schön. Das erste macht einen recht entspannten Eindruck. Der braunfleckige Perlmutterfaltter mit den Tautropfen ist bestens gelungen und das ohne Makroobjektiv