Würtembergische Schwarzwaldbahn - inzwischen historisch

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Warst Du dabei? War schliesslich ein langlaufendes Fotoprojekt von Dir

Ja - ich war dabei :)

Leider hat sich mein Rechner verabschiedet - nun liegen die NEFs noch auf der Speicherkarte ...
Netzteil war's nicht, Mainboard liegt bereit - komme ich aber erst nächste Woche zu, das einzubauen :-( und hoffe sehr, das es das dann auch war ;-)

Wenn Du was hast - stelle es doch bitte gerne rein.

Ich war zunächst am Berg gegenüber - dem 3-Bahnen-Blick. Dann erstmals auf der oberen Ebene des "Endbahnhofs".

Ich wunderte mich dort über zweierlei:
1. Keine Oberleitung zum Nachladen des Zuges - zuletzt hatte es Diskussionen gegeben, wie man den Bahnstrom dort hinbringen könnte - mit möglichst wenig Spannungsabfall. Nun ja - geht auch ohne.
Der Lokführer berichtete, dass wenn er mit 85% Ladung im Weil der Stadt losfährt, er mit 50% wieder dort ankommt, und die Standzeit in Weil genügen, die Akkus wieder zu laden.
2. Das Gleis zum alten Bahnhof Calw ist gekappt - Prellbock - aus - Ende.
Also keine Chance mehr für die Eisenbshmfreunde vom alten Stellwerk, da nochmal hochzufahren. Hatten sie ja in der Bauphase gemacht, um etwa das Lichtraumprofil freizuholzen.

Ich erlebte einen Zugbegleiter, der echt gut drauf war. ... Und fuhr ich dann noch von C alw nach Weil d. S. ... Und zurück.

Ja - da gibt es noch so manche Baustellen. Etwa den unteren Bahnübergang in Althengstett, oder die Hang-Absicherungen des Einschnitte vor dem Forsttunnel.

Zug'Begegnung erfolgt in Ostelsheim.

Das Anfahren des Zuges ist sehr ruhig - ohne dieses Sirren der S-Bahnen.
Top Speed waren 99km/h auf der Rückfahrt.
Es war sehr interessant die ganze Strecke nun mal so zu erleben. Meist war mir klar, wo wir gerade sind, und die markanten Details von "früher".

Was so ganz seinen Charme verloren hat, sind die alten Tunnels. Mit diesen Fledermausabtrennungen.

An der Fuchsklinge gibt es nun einen beschrankten Bahnübergang, wo auch prompt einer mit Holzstativ und Kamera dem Zug "auflauerte". Das war doch nicht einer von uns? Und wenn doch - bitte einstellen, was da auf dem Sensor gelandet ist.

Was mich noch interessiert hätte, ist, ob der letzte Zug dann in Calw übernachtet - der also dann am nächsten Morgen so richtig kalt starten darf (muss?).
Es geht ja dann gleich mal hoch nach Heumaden. Bis Fuchsklinge war die Strecke früher ja zweigleisig ausgebaut, damit die Schiebelok begegnungsfrei nach Calw zurückfahren konnte.

Den einzigen Teil, den ich nicht abgelaufen war, war der Welzbergtunnel. Diese Lücke könnte ich nun noch schließen.

So weit mal - leider nur Text :-(
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Habe gerade mal GPT suchen lassen: angeblich 320kWh Batteriekapazität pro Zugteil.

Das ist nur rund 4x so viel wie mein Auto, da bin ich verblüfft.

OK, die Reichweite ist nur ~120 km dann muss wieder eine Oberleitung kommen und lädt die Batterie wieder mit MW-Leistung.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Laut des Wikipedia-Artikels ist es mehr:
"Für eine Reichweite von 120 Kilometern erhielten die Züge des Ortenaunetzes Batterien mit 500 kWh Speicher, sodass sie nicht zu mehr als 70 Prozent entladen werden. Die Reichweite soll mindestens 15 Jahre erreicht werden."
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Danke Christoph! Trotzdem bin ich verblüfft, das ist dann eben 6 mal so viel wie mein Auto. Für einen Zug! Ich hätte gedacht das ist viel mehr.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Die 93 t eines zweiteiligen Mireo Plus B werden ja nicht mit PKW-Beschleunigung auf 140 km/h gebracht, und wenn er mal rollt, dann rollt er auch ein Weilchen bei der Masse und doch recht guter Aerodynamik, Massenträgheit und so. Offenbar genügt das dann für 1/3 der üblichen PKW-Reichweite.
 
Ich war noch nicht dort. Unsere Zeit kommt im Frühsommer wenn man wieder Radfahren mag. Dann wird das mit einer Tour kombiniert :)

Als ich ein Jugendlicher war, fuhr noch der alte Schienenbus mit viel Dieselgestank.
Aber ich fürchte da bin ich nie mit gefahren.
Von Weil der Stadt wollte man natürlich nach Stuttgart und nicht in die Provinz :LOL:
 
Kommentar
Das Anfahren des Zuges ist sehr ruhig - ohne dieses Sirren der S-Bahnen.
Siemens hat im dort fahrenden MIREO (Variante "MIREO B") andere Umrichtertechnik verbaut als in den inzwischen alten S-Bahn-Zügen der BR 423 von Alstom/Bombardier zum Einsatz kommt, die zusammen mit ihren nahen Verwandten BR 424/425/426 nicht ohne Grund als "Quietschies" verspottet wurden. Die neueren Stuttgarter S-Bahnen der BR 422 sind ebenfalls von Alstom/Bombardier und daher akustisch ähnlich charakteristisch. Hier in Rhein-Neckar fahren viele "klassische" Siemens MIREO als S-Bahn und sind akustisch deutlich weniger penetrant. "Wolln'se wat Gutes oder wolln'se wat von Siemens?" gilt beim MIREO eher weniger. :LOL:
 
3 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Alter IBMmer-Spruch
 
Ginger
Ginger kommentierte
wenigstens nur ein 'm' zuviel und kein 'l' wie die meisten aussenstehenden im Stuttgarter Raum die Mitarbeiter dieser Firma fälschlicherweise bezeichnen
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Da drehen sie durch, wenn man sie IBMler nennt.
 
Hier ein Blick zum neuen, aufgestockten Bahnhof in Calw.

Oben die HHB, unten die Kulturbahn.

Noch weiter oben sieht man nochmal das Gleis weiter nach Weil der Stadt. Das fährt die HHB nachdem sie von Calw aus den Welzbergtunnel hinter der Fuchsklinge gemeistert hat. Diese Strecke wurde früher mit Schiebelok bedient, und war damals zweigleisig.


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