Nikon 28- 300 mm an D850

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Hallo, ich nutze als unterwegs/Fahrradkamera gerne meine Z5 mit dem 24-200. Allerdings fehlt mir dann doch hin und wieder meine 850. Die macht alles ein Stück besser. Aber immer die heilige Triologie mitschleppen? Hat jemand schon Erfahrungen mit dem 28-300 mm an der 850 gemacht?
 
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Ich hatte das AF-S 28-300 VR und das Tamron PD 28-300 VC an diversen FX-Kameras. Das Tamron war besser weshalb ich es bis heute behalten habe. An der D850 sind die Bilder nochmal etwas besser aufgelöst als an den 24MP der D750, wo ich es erstmals verwendet habe.

Ich habe das mal systematisch mit der Kombi 24-85VR+70-300VR verglichen und unterm Strich war das 28-300 eigentlich etwas besser. Das war sehr Brennweiten und Blenden abhängig wer die Nase vorne hatte. Wenn du also druchgängig mehr Performance haben willst, brauchst du entweder die 2,8er Linsen oder eine Kombi aus Nikon 24-120/4 bzw Sigma 24-105/4 OS (besser) und AF-P 70-300.
 
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Die Kombination Nikon D 850 mit Nikon AF-S 28 - 300mm 3.5-5.6 G hat mich jahrelang als Reiseausrüstung erfreut. Nüchtern betrachtet bleibt jedoch die Frage nach den Ansprüchen an so eine Kombination. Von der Abbildungsleistung fand ich es akzeptabel aber nicht hervorragend. Nach meiner Meinung ist das Zoom aber besser als sein Ruf.
Genutzt habe ich es nun aber schon eine ganze Weile nicht mehr. Beides, Kamera und Objektiv sind sehr wuchtig und schwer. Für Reisen setzte ich heutzutage auf leicht und kompakt = Olympus mft.
 
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Was erwartest Du?
getestet an D3X !
Zusammengefasst: Ein optisch mittelmäßiger, zu teurer Flaschenboden in ordentlicher mechanischer Verarbeitung. Die Kombination D850 plus dieses Suppenzoom erscheint also unter dem Aspekt "leichte Reisekombination" eher satirisch. Man schleppt schweres, teures Zeug rum, um technisch so-lala-Bilder heimzubringen, gestalterisch auf eher hohe Schärfentiefe limitiert. Hm.
 
3 Kommentare
Anthracite
Anthracite kommentierte
Gestalterisch auf hohe Schärfentiefe limitiert, na das ist doch mal ein echter Gewinn. Wenn ich an einige Reisereportagen hier denke, die aus einer Reihe von Bokehdemos bestehen, wo die Betrachter, die nicht selbst mit dabei waren, das, was sie wirklich interessiert, nur sehr verschwommen sehen können, dann sehe ich in dem Zwang zu durchgehend scharfen Bildern als Gewinn. Man möchte doch sehen, wo man im Urlaub war.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Haben ist besser als brauchen - man muss ja nicht weit aufblenden. Wenn nun die gezeigten Bilder mit sehr geringer Schärfentiefe keine Erinnerungs-"Knipsbilder", sondern "künstlerische" Aufnahmen waren, hm? Dieses "man" kannst Du gerne durch "ich" ersetzen, denn Du sprichst sicher nicht für alle. Mich zum Beispiel langweilen etliche hier gezeigten Urlaubsbilder, die "viel scharf" zeigen, obwohl gar nicht alles im Bild für eine Komposition von Interesse war.
 
Anthracite
Anthracite kommentierte
Das war etwas ironisch formuliert, hat aber einen realen Hintergrund. Wenn ich mir z. B. eine Reportage "Japan" anschaue und sehe dort einen scharfen Blumenkübel vor einem völlig unscharfen Tempel, bin ich enttäuscht, weil mich der Hintergrund, der Tempel, interessiert hätte. Für die Bildkomposition hätte es gereicht, wenn der Tempel nur leicht unscharf wäre. Ein lichtschwächeres Objektiv zwingt den Fotografen dazu, schon gleich passend zu komponieren, statt einfach nur aufzublenden. Teure lichtstarke Objektive verleiten zu Offenblende als einziger Komposition. - Bei der Hochzeitsfotografie sieht das natürlich ganz anders aus.
 
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Das Nikon 28-300 ist besser als das 24-85VR und das 70-300?
Und das Tamron noch besser als das Nikon???
Hat sich da jemand vertan???
 
T
Tom.S kommentierte


Nein. Das AF-P ist schon ab 85mm besser als die 28-300 Zooms. Man braucht dann aber eine Lösung für unten rum.
 
nikcook
nikcook kommentierte
T
Tom.S kommentierte
Es gibt zu dem Objektiv auch einen aussagekräftigen Review von photographylife (was sonst).


Da sieht man auch im direkten Vergleich wo es vor dem AF-S 70-300 liegt. Aber auch, dass es nicht ganz die Performance der 70-200er mit Blende 2,8 bzw 4 erreicht. Was aber wenig nützt, wenn man mind. 300mm Brennweite braucht
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Zwischen 200 und 300 mm ist das AF-P unstreitig besser als jedes 70-200er. 😄
 
T
Tom.S kommentierte
Das erste 70-300 VR war gar nicht so gut bei 300mm, da kann ein gutes Superzoom vielleicht sogar mithalten. Das Tamron 70-300 VC war dann schon was besser, noch besser ist das AFP 70-300 FX. Das AF-P und dazu ein gutes 24-70, das wäre doch ein guter Kompromiss beim Gewicht. Oder wenn wir schon davon reden, dass es darum geht, nicht 3 2.8er zu haben: Tamron 17-35/2-8-4 OSD (selten zu finden aber gut), ein 50er und das 70-300 AFP.
 
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Tatsächlich habe ich mein Nikkor 28-300 jetzt seit 15 Jahren (gekauft 30. Sep 2010) und bin nach wie vor von dem Objektiv überzeugt.

Ich habe zwar keine D850, nutze es aber an diversen Nikons (D7100, D700, D800, D750, D500 und mit FTZ-Adapter an der Z7) An all diesen Kameras liefert das 28-300 beste Ergebnisse. Darum wüsste ich nicht, wieso es in Kombi mit einer D850 nicht auch gut funktionieren sollte.
Grüße aus HB
Heiner
 
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