Mitmachthema Freie Kategorie - aber mit Bild-Erläuterung

The Patriot!

In vielen Regionen der Welt haben westliche Kolonialmächte ohne Rücksicht auf kulturelle und historische Begebenheit Grenzen gezogen, die dann immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen führen. Beim aktuellen Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha haben die Franzosen die Grenzen festgelegt.

Dieser Konflikt flammt alle paar Jahre wieder auf, patriotisch und vaterlandsverbunden, wie die Thais nun mal sind, werden dann viele Gebäude in Bangkok in den Nationalfarben illuminiert. Dieser Herr fotografiert ganz begeistert die Lichterpracht.

(mit dem TTArtisans 100/2.8 Bubble Bokeh fotografiert, da sieht man dann die Bubbles....)


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An diesem netten schottischen Rindvieh am Wegesrand auf Fünen kam ich nicht nicht vorbei, ohne Fotos zu machen.

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Bewaffnet mit 70-200 und Zaun mit weiten Maschen dazwischen blieben mir nur die 70mm. Frei nach Fritze Pölking: "wenn Du es schon nicht gut kannst, mach es wenigstens groß!" Ohne Augen AF...
 
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Bewusst fotografieren tue ich selten. Die Spaziergänge am Wochenende genügen ... aber es ergeben sich oft sinnige Momente, welche mir einen Gedanken oder eine Emotion hinterlassen ....
Wie eben dieser Moment: meine Frau mit dem Handwagen, welcher wir für unsere Hündin jeweils mitnehmen, im Morgennebel im Wald ....


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2012 besuchte ich mit meiner Familie den Jahrtausendturm in Magdeburg, ein absolut sehenswertes Museum. Bei dieser Installation der schiefen Ebenen befand sich gerade ein anderer Besucher, der einen Schirm in der Hand hielt. Er saß auf dem Stuhl und ließ das Ganze auf sich wirken. Mir kam dabei das Gemälde vom "armen Poeten" von C. Spitzweg in den Sinn. So bat ich den Herren doch einmal seinen Schirm aufzuspannen. Er wusste genau worauf ich hinaus wollte und machte bereitwillig mit.
LG Klaus

Anhang anzeigen 982652
 
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Im Hafen von Svendborg: es geht doch nix über ein gut gepflegtes, altes, hölzernes Segelschiff:

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Foto AK 13.9.25
 
3 Kommentare
RAWky
RAWky kommentierte
Das Belegen der Klampe muss aber noch geübt werden ...
 
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achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Aer dafür ist das Seil (der Tampen?) doch super klasse aufgerollt.... ;)
 
Kay
Kay kommentierte
Am Wochenende fand wieder unser jährliches MTB - Rennen statt. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, probiere ich gerne Dinge aus.
An dieser Stelle war es recht dunkel - sogar die hervorragende Z9 kam sehr oft ins Straucheln und der AF versagte obwohl alle möglichen Einstellungen probiert wurden. Das fertige Bild mag das vielleicht nicht zeigen, war aber so.

Es gibt Stellen auf der Strecke, da sehe ich seit Jahren keine Profis des ortsansässigen Fotoclubs mehr. Die EXIF täuschen, da zusätzlich ein Blitz verwendet wurde. Für den AF waren die Lichtverhältnisse in Verbindung mit der Kleidung/den Brillen der Fahrer offenbar doch eine kleine Herausforderung.

Warum ich dieses Bild hier zeige:

Trotz der enorm hohen Ausschussrate der Z9 gelang dieses Bild, obwohl der Fahrer eine stark spiegelnde Brille trug. Es war in diesem Fall kein Zufallstreffer, aber Treffer waren selten.
Die LEICA SL2-S flehte hier um Gnade - das wollte ich ihr dann im Vergleich doch nicht antun.

DSC_2761 by Gianty Mudracer, auf Flickr

Es gab einige Stellen, an denen die Z9 nicht immer geglänzt hat. Muss dazu allerdings erwähnen, dass alle anderen an den Stellen gar nicht erst fotografiert haben - höchstens für ein paar Bilder. Danach sind sie in hellere Bereiche ausgewichen. Die Gründe dafür kenne ich nicht und sollen hier auch nicht spekuliert werden.
 
C
Christian B. kommentierte
Schau Dir das Bild bitte noch einmal richtig an. Durch Draufklicken kommt man zu flickR und einer höheren Auflösung. Von „statisch“ kann wohl nicht die Rede sein.
 
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N
Nicname kommentierte
Aus gestalterischen Gründen würde ich das Foto aufs Hochformat so zuschneiden, dass der junge Nachwuchsfahrer im Mittelpunkt steht. Das konzentriert den Blick auf ihn als dem Motiv. Durch das Bokeh im Hintergrund wird dann auch die vom Blitzeffekt entstehende Unruhe und Flächenwirkung von zwei Dritteln Vordergrund mit Gebüsch, ohne Bildaussage fürs Motiv, reduziert. So wird ein typisches Sportfoto daraus, dass wegen des Hochformates auch für eine Veröffentlichung als Print in Fachpublikationen geeignet ist.
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Die einzige Dynamik ist bei stärkerer Vergrößerung in Bewegung des Vorderrades zu sehen, auf der Reifenfläche. Der Einwand ist also schon sachlich richtig. Die Frage ist halt, welchen Effekt der Fotograf erzeugen wollte - mit dem ganzen Blitzequipment sollte ja offensichtlich *nicht* Bewegungsunschärfe eingefangen werden.
 
G
Gianty kommentierte
Es ist immer schwierig. Die einen empfinden Bewegungsunschärfen bzw Dynamik als störend. Andere ( ich auch ) möchten weder "geparkte" Autos noch Fahrräder.

In diesem Fall ging es mir wirklich nur um den AF, der teils mächtig strauchelte.

Ein Bereich "von -bis" setzt auch voraus, dass die Kamera überhaupt erkennt wo sich das Motiv befindet.

Einen finalen Ausschnitt werde ich vor der Bereitstellung der Fotos generell noch festlegen.

Es finden noch einige Rennen statt. Ich bleibe am Ball und übe weiter.
 
G
Gianty kommentierte
Hatte beim Blitzen noch nie Problene seit ich Auto-Iso verwende. Weder mit der Z9 noch mit der Z6.

Hmmmm....wüsste jetzt auf Anhieb nicht woran das bei Dir liegen könnte
 
Gut 10 Jahre zurück, im Januar 2015 war ich mit meiner Panasonic FZ1000 auf die Schurenbachhalde in Essen gekraxelt. Wie auf den meisten Halden bei uns steht ganz oben eine Installation, die Bramme. Es begann sich ein schöner Sonnenuntergang zu entwickeln und ich machte diverse Fotos. Bei dem wollte ich möglichst weitwinklig werden und die Bramme in die Bildmitte setzen. Doch gerade also ich das Stativ fertig ausgerichtet hatte kam der Mann, stellte sich dorthin und blieb da stehen. Mit den damaligen Möglichkeiten in Lightroom bekam ich ihn nicht weg und auch die Entwicklung des Fotos aus dem kleinen 1" Sensor gelang mir nicht. Das kann LR heute deutlich besser und eigentlich ist der einsame Herr sogar wichtig fürs Bild. Manchmal braucht es halt Jahre bis man den "Wert" eines eigenen Fotos überhaupt erkennt. Besonders wenn ich mich an den Rückweg im fast stockdusteren zurückentsinne.
Oder wie seht Ihr das?

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Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Oh ja - allein der Größenvergleich!
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Er stört nicht, die Abwesenheit würde auch nicht stören, aber dass LR vor 10 Jahren nicht über ein banales Retusche-/Stempelwerkzeug verfügte, verblüfft mich jetzt schon etwas.
 
Stefan L.
Stefan L. kommentierte
Es ging nicht nur ums Stempeln, auch das RAW-Modul ist deutlich verbessert. Mit ganz viel Arbeit wäre das auch damals gegangen, ich bin und bleibe aber Fauli bei der EBV
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Also LR 6 kann Bereiche stempeln und ich sähe das als einen Job mit sehr wenigen Klicks ;-)
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Das wären 2 Stempelungen mit einem weichen Kopierstempelwerkzeug gewesen, nicht "ganz viel Arbeit". Wir reden doch von dem winzigen Fleck am Horizont und nicht von dem großen, eckigen Gebilde, oder? Das wäre wegen der Verläufe natürlich arbeitsaufwändiger.
 
Das besondere an diesem Bild ist die extrem spezielle Linse, da es sie nur ein einziges Mal auf der Welt gibt. Es ist ein (hochwertiger) Selbstbau eines Bekannten von mir, der eine eigene Petzval-Interpretation gebaut hat. Richtig mit Fokus, Blende, M42 Mount und Metallhülle. Immer mit Swirl (-> Petzval) und je nach Blende dann auch mit mehr oder weniger Weichzeichner ...

Ylva (15), Schülp 2025

ylva59.jpg
 
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sam25
sam25 kommentierte
Das Porträt hat etwas magisches und zieht mich in Bann .... Wunderschön - unabhängig der Optik - gestaltet....(y)(y)(y)
 
Diese Woche bin ich über ein Zitat von Rilke gestolpert. Zwar in einem anderen Zusammenhang, aber über Fotografie ....
"Ich habe grosse Probleme mit der Fotografie, weil sie die Demut verloren hat, die Maschinen immer haben sollten."

Der kleine Stausee in Klingnau ist dieser Tage, ja schon fast seit Wochen, die Attraktion schlechthin. Es haben sich dort junge "Rosa Flamingo" verirrt. Ein Biologe meinte, warum sie bei uns sind, dass sie einfach falsch abgebogen seien .... :ROFLMAO:

Ich fand diese Erklärung so ehrlich und zeigt deutlich, dass man halt nicht alles erklären kann.
Mein 800mm Nikkor ist in unserem Ferienhaus. Und so musste ich mit mit dem manuellen 600mm zufrieden geben. Natürlich kommen nun viele aus der halben Schweiz an diesen Ort um Flamingos zu bestaunen. Und dies, obwohl sie relativ weit weg von Gehwegen sind.

Heute ging ich wieder zum Stausee, mit meiner fast "stümperhaften" Ausrüstung. Die D5, das alte 600mm, 5.6 mit einem 1.4 Konverter und einem Einbeinstativ. Fast schon ein antiquierter Anblick gab ich ab, nebst allen Fotografen die ich sah.

Nun, die Flamingos waren für viele Vogelliebhaber heute nicht die Attraktion. Es war dieser Vogel. Zu zweit sassen sie nahe am Gehweg auf einem Ast. Und ich weiss nun, warum einige schmunzelten. Auf den ersten Blick dachten alle an einen Trommler, was es nicht ist. Es ist ein seltener Gast in der Schweiz, zwei junge Nachtreiher ....

Und um auf Rilkes Aussage zurück zu kommen: auch trotz meiner "stümperhaften Ausrüstung" fotografierte ich mit Demut.....
Ein unvergessliches Erlebnis.



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Manchmal irrt man umher, denkt an alles und nichts, und sieht plötzlich etwas Auffallendes. Ein Muster, irgendwie ungewöhnlich und interessant. Etwas total komisches mitten im Normalen.

Im Ausland, in Chile oder Japan, da passiert das öfter, weil alles ungewöhnlich ist.
Zuhause passiert das fast nie, weil man ja alles kennt. Schade! Man glaubt alles zu kennen und macht die Augen nicht auf!
Wenn mich morgen Scotty für immer hochbeamt habe ich keine Fotos wie es hier war.

Jedenfalls betrat ich heute einen Raum und sah etwas was mich - wie vom Donner gerührt - sofort die Kamera holen lies!

Ready made!
No touch!
Just shoot






1758393828617.jpeg
 
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ni27fo
ni27fo kommentierte
Sneaker Socks warten auf Sortierung
 
Immer ein magischer Ort bei dieser über 800jährigen Linde ....
Der Morgen ist jeweils besonders schön, egal, was für Wetter es ist. Denn um diese Zeit hat es kaum Menschen. Ich habe sie schon so oft fotografiert, immer anders, aber jedes Mal überkommt mich dieselbe Faszination. Was würde das für ein spannendes Buch geben, wenn die Linde ihre 800jährige Geschichte aufschreiben könnte.....


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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Einen Teil dieser Geschichte könnten die Wachstumsringe erzählen, Temperaturen, Kälte-Wärmephasen, wechselnde Niederschlagsmengen, etc..... bei 800 Jahren kommt schon was zusammen.
 
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