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Schön, das kenne ich gut, in Lemmer war ich oft zum Segeln und ein Freund von mir hatte jahrelang seine Yacht da liegen, war quasi sein zweites Zuhause.
*** MS Astor im Industriehafen Bremen am Schuppen 20 - derzeit liegt die MS EUROPA dort ***
Nein, sie war nicht die Traumschiff-Astor, mehr dazu HIER. Ich bin auch kein Fan von Kreuzfahrten und Kreuzfahrern, aber bei diesem Video schmerzt es sogar mir in der Seele.
Bei solchen Äußerungen bin ich mir nicht klar, ob der, der solche Kommentare schreibt, je eine Kreuzfahrt mitgemacht hat.
Als Fan würde ich mich nicht bezeichnen, aber die eine oder andere Tour würde ich gern noch einmal machen.
Über Sinn und / oder Unsinn der aktuellen ---und wohl wie oft noch wiederkehrenden ---Elbvertiefung lässt sich natürlich
trefflich diskutieren. Nichtsdestotrotz hat dieser Saugbagger im September diesen Jahres dem Elbgrund vor Blankenese den letzten
"Schliff"gegeben, um die neuen Tiefenvorgaben der Fahrrinne zu erfüllen.
Das Schiff ( Der Bagger / Dredger) wurde 2011 erbaut und war die meiste Zeit beim Ausbau des Panamakanals eingesetzt.
In Hamburg war er zum ersten Mal in Aktion
Die Fernao ist in Luxemburg registriert und hat weltweiten Einsatz.
Wie man unschwer erkennen kann, ist er bereits "Opfer" seiner eigenen Arbeit. Durch die Vertiefungen hat sich die Strömung derart verstärkt, dass sich der Bagger gar nicht mehr aus eigener Kraft auf Position halten bzw manövrieren kann - er benötigt einen Schlepper zur Unterstützung. Unter "normalen" Bedingungen muss er dafür einfach nur seine beiden Ankerpfähle absenken.
Manche Binnenschiffer neigen tatsächlich zu ziemlich hochtrabenden Schiffsnamen.
Na ja, in den 70igern hatte ich einen Zweierkajak, den ich TAIFUN getauft hatte.
Klingt auch nicht so bescheiden.
Es gibt nicht nur Echolot im althergebrachten Sinne. Ich musste irgendwann mal über Fächerlote und so weiter lernen (Begriffe sind mittlerweile weg). Leider ist mein früherer Kunde und seine sehr informative Seite in einem holländischen Großkonzern aufgegangen. Diese Seite stellt mehr das Unternehmen als die Tätigkeit in den Mittelpunkt. Ist aber schon erstaunlich, was man heute alles am Meeres- oder Flussboden messen kann, teilweise auch noch einiges tiefer.
Vielleicht finde ich mal was Aussagekräftiges.
VG Holger :xmask:
Nachtrag: Es ist schon erstaunlich, dass auf der Seite des WSA Magdeburg Außenbezirk Berneburg dieses Schiff nicht verzeichnet ist. Normal stellen diese Stellen ihr Gerät immer gern vor. Das ich den Kahn bei marinetraffic nicht gefunden habe verstehe ich schon ...
Der Name ist Programm - d.h. mit dem Boot werden offenbar Tiefe und Profil des Kanals mittels Sonar vermessen. Wie Holger schon sagt, können die heutigen Geräte nicht nur einfach die Tiefe per Echolot vermessen, sondern das ganze Profil eines Flusslaufs, Kanals oder einer Fahrrinne - inzwischen sogar per 3D-Scan dreidimensional vorausschauend auf etliche Meter. Das längliche Teil auf dem Dach des Bootes ist ein GPS-Kompass - unerlässlich, um die Sonardaten exakten Koordinaten zuzuordnen.