Seestar 50 - Astrofotografie kompakt

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Plejaden M45

Die Plejaden sind aus Staubwolken entstanden und sind noch relativ jung. Die blaue Farbe kommt von den Sternen, die den Staub beleuchten, der die Plejaden umgibt.
Teleskop: Seestar S50

Gesamtbelichtungszeit 4,5 Stunden zu je 10 Sekunden pro Foto.
Entfernung zur Erde: 444,2 Lichtjahre
Sternbild: Stier
Alter: 100 Mio. Jahre
Gestackt mit Seestra S50 weiter bearbeitet mit Fitswork und Photoshop.

Plejaden-M45.jpg

LG. Peter
 
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Ich hatte mal eine Liste geschrieben, was ich mir für das Seestar noch so wünschen würde.
Mit neuer Investition könnten sie so ziemlich alle dieses Jahr noch wahr werden (?)
Äquatorialmodus, besserer Sensor, S70

 
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Angefixt durch das Video interessiert es mich, was ich für den Äuatorialbetrieb alles brauche.

Ich habe eine Omegon MiniTrack LX3 mit der dazu angebotenen Polhöhenwiege. Das Material war dann mein Ausgang, mal ein bissel zu testen.

Ergebnis:

IMG_20250228_112013_144.jpg


Die Polhöhenwiege auf dem Original-S50 Stativ passt. Wenn man das S50 mit der Schnellwechselplatte erst nach dem Leveln des Stativs aufsetzt, kann man nach der Dosenlibelle der Polhöhenwiege einstellen. Mit ausgezogenen Beinen kippt es nicht. Die geographische Breite lässt sich jetzt schon mit der Level-Funktion auf Zehntel Grad genau einstellen.

Aufgrund der Höhenbegrenzung des S50 wird sich Polaris wohl nicht erreichen lassen. Dafür der Zenit ohne Probleme.


Das hier diente zum Testen


Ich freue mich auf die neue SW ;-)
 
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Ein Video gibt es auch schon dazu:


Und echt einfach wurde das mit dem Ausrichten gestaltet!
Setzt wohl leider Sicht auf einen Großteil des Himmels voraus.
 
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Venus am Taghimmel

19098308-a472-4647-b372-56e11f1a9f63.jpg

Immer wenn sie sich zeigt, versuche ich, ein aktuelles Bild der Sonne zu bekommen.
Nach dem Auffinden der Sonne habe ich dann die Position der Sonne mit der Karte vom Seestar gesynct. Von da aus habe ich dann Jagd auf Venus und Merkur gemacht.
Venus jedes mal gefunden, Merkur nicht.
Bestaunt habe ich über die Größe von Venus. Und ihre Helligkeit.
 
5 Kommentare
juersch2
juersch2 kommentierte
Kann man Merkur auch finden wenn er nicht gerade einen Sonnentransit macht? Der ist ja sehr nahe an der sehr hellen Sonne oder?
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Sollte gehen .... mir ist es wie gesagt nicht gelungen.
Mir fehlt allerdings der Mut, mit einem Teleskop den Bereich abzufahren.
 
Whakaahua
Whakaahua kommentierte
Hmmm - mit Sonnenfilter braucht man keinen Mut, findet aber den Merkur nicht. OHNE Sonnenfilter braucht man auch keinen Mut sondern kein Hirn - oder ist das bei dem Seestar 50 anders, schaltet der automatisch ein Sonnenfilter vor, wenn man es in die Sonne dreht?
 
juersch2
juersch2 kommentierte
Kann man im Seestar 50 mit dem Sky Atlas wie im ASI Air Objekte anfahren? Damit sollte man die Position finden können, bleibt immer noch die Frage ob man ihn dann auch auf das Bild bekommt.
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Genau - mit dem Sky Atlas kann man Objekte anfahren. So habe ich ja auch die Venus gefunden, nachdem ich zuvor auf der Sonne was und deren Position mit der Karte synchronisiert hatte. Dann auf die Position der Venus schwenken, SONNENFILTER entfernen - und die war jeweils drinnen.
Schwenk auf Merkur hätte so ja auch klappen können.
Risiko gehe ich dabei ja maximal für den Sensor - schaue ja nicht selber durch ;-)
 
Der Orion ist ein Wintersternbild, aktuell steht er schon tief im Westen, das ist ein Zeichen, dass der Frühling nicht mehr weit ist, früher war das wichtig für die Landwirtschaft.
Er besteht Großteiles aus Wasserstoff. In dem Nebel entstehen aktuell immer noch neue Sterne, deren ionisierende Strahlung den Nebel leuchten lässt.

Teleskop Seestar S50
28 Minuten belichtet, 10 Sekunden je Foto.
Entfernung zur Erde: 1.344 Lichtjahre
Bearbeitet mit Fitswork und Photoshop.

Orionnebel M42.jpg


Liebe Grüße
Peter
 
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Nicht bei jedem Umlauf bedeckt der Mond die Plejaden.
Aber gestern war es so weit. Mitten durch.
Eigentlich etwas, was schwer zu fotografieren ist wegen des großen Kontrastes.
Ich habe es dennoch versucht...

Plejaden mit Mond, der ein paar Sekunden später Elektra, einen der hellen Sterne bedeckt:

1743590290889.jpg
 
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Die Bewegung des Mondes in 10 Sekunden Schritten

1743539622471.jpg

Und die Wolken haben diesmal verloren... Sie kamen erst, als der Mond am Untergehen war.

Auf den Bildern ist hauptsächlich der dunkle Teil des Mondes im sogenannten aschgrauen Licht, das mit Zwischenstation Erde zum Mond reflektiert wird. Also indirekte Beleuchtung ;-)
 
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Cirrusnebel NGC 6960

Der Cirrusnebel NGC 6960 ist nur ein Teil der gesamten Cirrusnebel-Gruppe.
Es handelt sich um einen Emissionsnebel und Reflexionsnebel, diese sind Überreste einer Supernova, die vor 8000 Jahren stattfand.

Die blauen Strukturen entstehen durch ionisierten Sauerstoff, die orangeroten Strukturen durch die H-α Emission des Wasserstoffs.

Teleskop: Seestar S50
80 Minuten belichtet, je Foto 10 Sekunden
Gestackt mit Seestar S50, weiter bearbeitet mit Fitswork und Siril.
Entfernung zur Erde: 2500 Lichtjahre
Der Cirrusnebel befindet sich im Sternbild Schwan.

Cirrusnebel-NGC-6992.jpg

Liebe Grüße
Peter
 
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Cirrusnebel NGC 6960

Der Cirrusnebel NGC 6960 ist der westliche und nur ein Teil der gesamten Cirrusnebel-Gruppe.
Es handelt sich um einen Emissionsnebel und Reflexionsnebel.
Es sind Überreste einer Supernova, die vor 8000 Jahren stattfand.

Die blauen Strukturen entstehen durch ionisierten Sauerstoff, die orangeroten Strukturen durch die H‑α‑Emission des Wasserstoffs.

Teleskop: Seestar S50
60 Minuten belichtet, je Foto 10 Sekunden
Gestackt mit Seestar S50, weiter bearbeitet mit Fitswork und Siril.
Entfernung zur Erde: 2500 Lichtjahre
Der Cirrusnebel befindet sich im Sternbild Schwan.

Cirrusnebel NGC 6960.jpg

Liebe Grüße aus den Bergen des Salzkammerguts.
Peter
 
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Nordamerikanebel NGC 7000

Dieses Foto zeigt nur einen Ausschnitt vom Nordamerikanebel.

Es handelt sich um keine Supernovae, sondern um einen Emissionsnebel.

Der Nordamerikanebel besteht hauptsächlich aus einer leuchtenden Wolke aus ionisiertem Wasserstoff, Sauerstoff und Gas und Staub, aus denen neue Sterne entstehen.

So nebenbei: Auch im menschlichen Körper befinden sich Atome aus Steinstaub.

Teleskop: Seestar S50
91 Minuten belichtet, je Foto 10 Sekunden
Gestackt mit Seestar S50, weiter bearbeitet mit Fitswork und Siril.
Entfernung zur Erde: 2000 bis 3000 Lichtjahre

NGC 7000 Nordamerikanebel.jpg

Liebe Grüße
Peter

 
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juersch2
juersch2 kommentierte
Hallo Peter,
Das ist ein tolles Ergebnis, die Qualität der Seestar Aufnahmen wird anscheinend immer besser. Hast du das Bild mit Dekonvulution geschärft?
 
Hallo Peter,
Das ist ein tolles Ergebnis, die Qualität der Seestar Aufnahmen wird anscheinend immer besser. Hast du das Bild mit Dekonvulution geschärft?
Nein, ich habe überhaupt nicht geschärft. Wichtig ist, dass der Seestar S50 genau in der Waage steht, beziehungsweise auf 0,0 in der Waagenanzeige.

Mein großer Vorteil ist der dunkle Himmel im Salzkammergut, und dann fahre ich immer auf 1000 m hinauf (Fahrzeit 10 Minuten), dann bin ich auch aus dem Dunst raus, das bringt einiges an Qualität.

LG. Peter
 
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Wie robust ist eigentlich so ein Seestar?

Die Frage taucht ja immer mal wieder auf.
Ich habe es getestet!

Mein Sohn gab als Einschätzung ab: die Reste Kunststoff und Glas zusammenkehren und ab in die Tonne.
Der "Test" erfolgte in der kürzesten Nacht des Jahres als Folge des Kalibrierens des Kompasses, wozu man ja das S50 um seine Hochachse drehen muss. Aufgrund von Müdigkeit,... kippte das Stativ mit der Folge:

Sturz aus dem 7. OG.

Mein erster Gedanke: Sch.... Und der zweite: gleich ersetzen?
So machte ich mich auf den Weg nach unten.

Die 5 LED's leuchteten noch. Es war noch an einem Stück!
Nach der Bergung kam die Begutachtung, Reinigung, Instandsetzung und Tests.
Gras und Erdreich der Aufschlagstelle wurden entfernt. Beide Oberschalen der Gehäuseteile zusammengeclipst.
Das Objektiv gereinigt. Ein paar Kratzer am Schwenkarm zur Kenntnis genommen...
Und dann die versuchsweise "Wiederinbetriebnahme".
Dabei wollte es einen Reset.
Danach Kompass kalibriert, Arktur angefahren, ein paar Bilder von ihm speichern lassen und auf Schärfe überprüft. Anschließend M3 angefahren, anschließend M13. Beide wurden angefahren und gefunden. Die Belichtungen musste ich manuell starten.
Bei Tag dann die Sonne angefahren. Erfolgreich bei erstem Versuch.
Schärfe von Sternen und Sonne passt auf dem Phone. Die angezeigten Zahlen nach dem AF sind geringfügig höher als gewohnt.
Laden des Akkus hat auch gefunzt.

Ich hätte das so nicht erwartet. Da hat wohl jemand seine Hand dazwischengehalten!?!
 
2 Kommentare
juersch2
juersch2 kommentierte
Solche Tests macht man immer nur unfreiwillig. Gottseidank scheint es gut gegangen zu sein.
 
Martin F.
Martin F. kommentierte
7. OG? Ohne Schirm oder Airbag?
Vielleicht sollte man das Seestar auf dem Mond landen lassen, die letzten Versuche waren ja öfter eher unglücklich ausgegangen :smilewinkgrin:
 
Trifidnebel M20

Der Hauptteil des Trifidnebels leuchtet rot, was durch die Emission von Photonen im Wasserstoff-Emissionsband Hα-Linie durch ionisiertes Wasserstoffgas verursacht wird.

Der blaue Reflexionsnebel wird von einem nicht genug heißen Stern angeleuchtet. Das Gas wird nicht ionisiert und darum nur das blaue Leuchten – alles etwas einfach erklärt.

Teleskop: Seestar S50
2 Stunden belichtet, je Foto 10 Sekunden
Gestackt mit Seestar S50, weiter bearbeitet mit Fitswork und Siril.
Entfernung zur Erde: 3000 Lichtjahre

M20.jpg
 
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Lagunennebel M8 und Trifidnebel M20

Der Lagunennebel ist ein Emissions- und Reflexionsnebel.
Hier entstehen immer wieder neue Sterne.

Teleskop: Seestar S50
Das Foto wurde aus einem Mosaik zusammengesetzt.
Ich habe die größte Einstellung beim Mosaik genommen, um M8 und M20 als Ganzes in das Bild zu bekommen.
1 h 30 m belichtet, je Foto 10 Sekunden
Gestackt mit Seestar S50, weiter bearbeitet mit Fitswork und Siril.
Entfernung zur Erde: 5200 Lichtjahre.

M8.jpg

LG Peter
 
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Lagunennebel M8


Der Nebel befindet sich in unserer Milchstraße.

Der Milchstraße gehen die Sterne nicht so schnell aus, denn es entstehen immer wieder neue Sterne und Planeten, so wie hier im Lagunennebel M8. Wenn auch immer wieder welche Sterne explodieren, auch unsere Sonne wird eines Tages explodieren und aus dem entstandenen Staub wird eines Tages wieder eine neue Sonne und Planeten entstehen.

Das Foto zeigt den Lagunennebel, so wie er vor etwa 5200 Jahren ausgesehen hat, denn so lange braucht das Licht, bis es die Erde erreicht. Somit habe ich eine fotografische Zeitreise in die Vergangenheit gemacht.

Teleskop: Seestar S50
7 Stunden belichtet, auf 4 Tage verteilt, je Foto 10 Sekunden
Gestackt mit Seestar S50, weiter bearbeitet mit Fitswork und Siril.
Entfernung zur Erde: 5200 Lichtjahre.

Lagunennebel M8.jpg

Liebe Grüße
Peter

https://www.astrofoto-salzkammergut.at/
 
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