Monster-Adapter Nikon F-AF zu Z! Mit Autofokus!

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Swisshead

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MonsterAdapter-F-Z-AF-adapter-LA-FZ1-for-old-Nikkor-AF-lenses-4.jpg

Da ich mittlerweile ein sehr grosses Sortiment an AF-Linsen habe, ist es klar, dass ich den bestellen werde! Reizt mich extrem, alte AF Stangen-Linsen an Z nutzen zu können! Gerade für die Schiebe-Zooms freue ich mich, die direkt mit der Z mit AF nutzen können. Freude herrscht! (y)

Hoffentlich funktioniert das dann auch problemlos. Jedoch hat Monster guten Namen in Sachen Adapter.
 
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War ja irgend wie komisch, dass es den bisher nur von Nikon AF auf Sony E gab und nicht (auch) auf Nikon Z. Ich hoffe, dass Monster die Kinderkrankheiten der Sony Version abstellen konnte. Was man da im Netz sieht, ist ja alles andere als überzeugend.
 
Kommentar
Ja, daher hätte ich ihn lieber von Nikon gehabt. Da wäre man einfach sicher gewesen, dass er funktioniert, dass auch noch nach zukünftigen FW Updates. Aber in diesem Fall muss man nicht mehr damit rechnen und ja, für Nikon macht es auch kein Sinn, die wollen ja Z-Linsen verkaufen und nicht, dass Kunden 30-jährige Dinger nutzen.
 
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5 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Sicher kann man nie sein, also wäre ich froh wenn es ein gut funktionierendes Modell gibt, von wem auch immer.
 
calc
calc kommentierte
Wobei Nikon ja quasi alle Teile "auf Lager" gehabt hätte ... . Den FTZ etwas anders gebaut, mit integriertem Motor und Blendenkoppler ... . Die meisten hätten sowiso, das bessere Z-Glas gekauft. Andere dann zumindest eine Z-Kamera und den Adapter. Ja aber bei Nikon wurde und wird Marketing anders gedacht.
 
C
Christian B. kommentierte
Also, wenn Du Dir mal Videos mit dem Monster Adapter Nikon Stange auf Sony E anschaust (und - wie wir gelernt haben - ist Sony beim AF ja Markt- und Technologieführer und Nikonlösungen weit überlegen!) und dann siehst, wie langsam, geräuschvoll und erratisch die Scharfstellung mit Hilfe des Monsters erfolgt, dann war es von Nikon vielleicht ganz schlau, 2018 nicht mit einer technisch derart suboptimalen Leistung an den Markt zu gehen. Die Markteinführung war ja ohnehin schwierig genug, vielleicht wäre sie an so einem Adapter gescheitert, ähnlich dem Nikon 1 System, um das es eigentlich schade ist. Jetzt ist Nikon Z ja etabliert, da kann man dann auch für die Nerds, von denen es hier im Form reichlich gibt (mich eingeschlossen), ja auch mal ein paar Experimente machen.
 
T
Tom.S kommentierte


Das ist natürlich spekulativ aber Nikon hätte bei der Entwicklung eines Stangen-Adapter im Vergleich zu Monster erhebliche technische Vorteile gehabt, die man hätte nutzen können. Vorausgesetzt der Z-Adapter von Monster ist ähnlich durchwachsen wie derjenige für Sony, so heißt das noch lange nicht, dass ein hauseigener Adapter von Nikon genauso mäßig gewesen wäre.
Die Erzählung das Nikon aus lauter Respekt vor dem eigenen Qualitätsanspruch ein solches Produkt nicht auf den Markt gebracht hat, halte ich für erheblich unwahrscheinlicher als dass es schlicht nicht ins Verkaufskonzept gepasst hat.
 
C
Christian B. kommentierte
Sie haben es ja begründet, nämlich dass so ein Adapter zwar möglich ist, aber so aufwändig, dass es sich im Verhältnis zum Nutzen (für einige wenige Nerds wie mich hier im Nikon-Forum) schlicht nicht lohnt. Man darf nicht vergessen, dass Nikon die Fehlentscheidung aus dem Jahr 1986, wie Minolta ein Jahr vorher auf einen AF Motor in der Kamera zu setzen, anstatt - wie noch bei der F3AF, als Nikon noch Vorreiter war - auf einen solche im Objektiv (wie es dann noch ein Jahr später Canon mit durchschlagendem Erfolg praktiziert hat) schon lange korrigiert hatte, als das Z-System kam, und Neuentwicklungen ausschließlich mit Motor im Objektiv gebaut wurden (für DX zu Beginn der Digitalärea kam überhaupt nur ein einziges Schraubendreher Objektiv, nämlich das Fisheye 10,5 mm in 2003) , jüngst dann mit den neuen AF-P Schrittmotoren, die sich in allen Z NIKKOREN finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mal gespannt.
Das Fehlen dieses Teils, hat mich vor ein paar Jahren dazu gebracht, bewusst nicht auf Nikon Z, sondern auf das kompaktere Fuji X umzusteigen. Wenn ich schon beim Umstieg auf Mirrorless gezwungen werde, alles neu zu kaufen, dann muss ich ja nicht "meiner" Marke treu bleiben.
Sollte dieses Teil perfekt funktionieren, könnte ich eventuell mal eine gebrauchte Z kaufen.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Diese Entscheidung verstehe ich emotional, aber nicht so ganz rational. Nikon hatte an Stangen-AF-Linsen so garnix, was einen bei DX irgendwie wirklich weitergebracht hätte. Klar, ein paar Tele hätte man sinnvoll weiternutzen können, vor allem, wenn man die eh schon besessen hätte. Für mich ist Z hinsichtlich der Baugröße KEIN Grund auf das (an sich sehr sympathischeI) Fuji X umzusteigen. Was weniger an der Marke liegt, sondern daran, dass ich Vollformat als ideal ansehe, und DX nur eine Alternative ist, wenn das Linsenangebot stimmt. Das sehe ich bei Fuji auch nur zum Teil.
Ich bin bei dem Monster-Adapter echt auf den Preis gespannt. Was kostet denn die Sony-Variante?
 
T
Tom.S kommentierte
calc
calc kommentierte

Bei Fuji habe ich nur 3 Objektive gekauft: 18/2, 27/2.8, 56/1.2. Damit decke ich an der X-T5 in einwandfreier Qualität den Brennweitenbereich ab, den ich sowiso von der Messsucherkamera kenne und der für mich relevant ist. Mit dem Fringer-Adapter kann ich dann auch mein AF-S 70-200/4 und mein AF-S 300/4 (auch mit 1,4x und 2x AF-S Telekonverter) uneingeschränkt nutzen und profitiere zusätzlich vom 1,4x Cropfaktor. Mehr brauche ich im Prinzip nicht, und hier würde mir Z an sich nur den schlechteren Formfaktor bringen.
Aber, wenn ich Objektive wie das AF 50/1.4, AF DC 105/2, oder AF 180/2.8 wieder in vollem Funktionsumfang an einer modernen Nikon nutzen könnte (oder die +- 10 weiteren AF-D Optiken die ich noch habe), dann wäre das doch toll. Momentan nutze ich die nur noch analog oder an der D800. Ich ertappe mich jedoch immer öfter, dass ich mit der D800 Fokus-Peaken will ... .
 
Bin gespannt woher der Strom für den Antrieb kommt. Leider habe ich nur noch ein 28-105 und ein 50 1.8 D Objektiv, da wird es sich kaum lohnen. Ein altes Sigma APO 70-210 Makro D mit 1:2, mein 105er 2.8 funktioniert mit FTZII, kommt alles auf den Preis und Größe an.
 
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T
Tom.S kommentierte
Der Strom kommt sicher aus dem Kamera-Akku. Wenn die Abbildungen stimmen, würde ich keinen Platz für eine zusätzliche Stromquelle sehen.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Der Strom kommt über Kontakt F (der 6. Pin von links im F-Bajonett) und reicht leicht für so kleine Motörchen - der Kontakt versorgt ja auch die großen Zooms mit AF-S Motor.
 
Ich hoffe, dass Monster die Kinderkrankheiten der Sony Version abstellen konnte.
Ich kann bei meinem Adapter keine Kinderkrankheiten entdecken. Klar funktioniert der AF nicht mit allen möglichen Objektiven, bei allen Lichtstärken und Helligkeiten (ist ja auch keine neue Erkenntnis - da stoßen auch native F-Nikon-Kameras auch an Grenzen), aber wenn er geht, arbeitet er auch Einwandfrei und von der Geschwindigkeit vergleichbar mit der D700. Bei vielen Tests liegt die vermeintliche "Kinderkrankheit" beim Tester und Benutzer (falsche Einstellungen der Kameras oder/und total überspannte Erwartungen) und nicht bei dem Adapter.

Grüße - Bernhard
 
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C
Christian B. kommentierte
Schön zu hören, und wenn es bei dem Adapter für Nikon genauso gut oder besser wäre, umso besser. Über 400 Euro für einen Fremdherstelleradapter ist allerdings zuemlich happig. Käme der Preis von Nikon, würde man ihn hier sicherlich als „völlig überteuert“ geisseln. Von wenigen Ausnahmen wie das AF D 1.4/28 , 200 Micro und 70-180 Micro abgesehen ist das ja regelmäßig mehr oder in der Nähe als der / des Zeitwert/es des adaptierten Objektives. Aber ich bin sehr gespannt.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Ich besitze mehrere sehr gute F-AF-Objektive die mit dem Adapter laufen und deren summierter Zeitwert den Preis des Adapters deutlich übersteigt. Zudem geht es hier nicht um den Zeitwert dieser Objektive, sondern um den Beschaffungswert ähnlicher neuer Objektive für das "neue" Kamera-System, in meinem Fall als Sony E und in Deinem als Nikon Z. Das wäre bei mir das Vielfache des Adapter-Preises. Daher ist der Monster Adapter für mich jeden Cent wert.

Zudem: Wenn der Adapter als FTZ3 von Nikon käme, dann würde er locker das Doppelte des Monster kosten - deswegen könnte er dann tatsächlich als überteuert bezeichnet werden. ;)
 
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Ich hab' einige der AF- und AF-D-Objektive verkauft, aber ein paar Stück, die ich einfach nicht hergeben wollte, weil sie, allen Unkenrufen zum Trotz, meines Erachtens technisch einwandfreie Bildqualität bringen, sind geblieben, für die D810 und die 700. Das AF 28-105, das ältere AF 28-200, ein AF 50mmD 1,8 und ein wunderbares 24-135 f/3,8 - 5,6 mit Schraubenzieherantrieb von Tamron. Und noch ein halbes Dutzend AI-/AI-S-Objektive (wobei ich nicht erkennen kann, ob das Monster auch einen Blendenmitnehmer hat). Bin sehr gespannt, ob das Teil nun wirklich kommt, und was es kosten wird. Bei allem unter 500,- EUR bin ich wahrscheinlich dabei.

Viele Grüße

von

Christoph
 
Kommentar
Heute behauptet Nikon Rumors, der Adapter sei offiziell angekündigt worden, aber auf der offiziellen Monster Seite findet man dort nix. Interessant ist in der Ankündigung, dass der Monster Adapter NUR Schraubendreher Anschlüsse unterstützt, nicht aber Objektive mit internem Motor oder PC-E Objektive.
 
Kommentar
Der Monster-Adapter F auf E (Sony) unterstützt beides, ist also ein Kombi-Adapter. Es ist aber von der verwendeten Kamera abhängig. Bei älteren Kameras geht tatsächlich nur Stange, aber der AF-S nicht. Und alles natürlich je nach Objektiv. Monster hat ja Kompatibilitätslisten (Bodys und Objektive) mit solchen Bemerkungen veröffentlicht. Für den Nikon Z Adapter wird das wohl auch geschehen.

Bei den Objektiven mit CPU bei welchen der AF (leider) nicht geht, werden aber mindestens die Objektivdaten übertragen und die Blende angesteuert.

Grüße - Bernhard
 
C
Christian B. kommentierte
Naja, das Objektiv. Ist doch logisch.
 
T
Tom.S kommentierte


Es geht nur um die Funktionsfähigkeit einer bestimmten Kombi. Das kann im genannten Setting bisher nur der Viltrox.
 
C
Christian B. kommentierte
Ja, richtig, und ist ja auch schön für die, denen das hilft. Ich habe hier nur die Befürchtung, dass hier ein Minus-mal-minus-ist-plus-Effekt auftritt, der sehr schnell perdü sein könnte. Und Nikon sehe ich da nicht in der Pflicht. Die müssen für ihre eigenen Objektive liefern, und das haben sie - mit einer Ausnahme, die der Viltrox auch nicht ändert, nämlich AF für Stangendreher - getan. Der Wer über eine große Auswahl an Nikon-Objektiven verfügt, kann sie alle verwenden, und zwar meist mit einer größeren Funktionsvielfalt als zur Zeit möglich war, als die Objektive herausgebracht wurden. Ich bin damit sehr zufrieden. Mal sehen, ob das MONSTER - zum doppelten Preis - die letzte Lücke schließt.
 
T
Tom.S kommentierte


Ich sehe weder Nikon noch sonst jemand in der Pflicht. Und gehe ohnehin bei jedem Hersteller grundsätzlich davon aus, dass irgendwelche bestehenden Funktionen oder Kompatibilitäten perdu sein können.
Ob der Monster ein Alleskönner ist, wird sich zeigen. Jedenfalls bin ich auf die Erfahrungsberichte dazu gespannt.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich auch, deshalb frage ich ja, was das Sony Pendant so kann.
 
- AF (D) Objektive von Nikon gehen alle (?)
- AF-I, AF-S, AF-S E, AF-P von Nikon gehen alle (?)
- Mit pre-Ai-, Ai- und Ai-S Objektiven kann man bei Arbeitsblende fotografieren?
- Einschränkungen gibt es gelegentlich bei Fremdobjektiven (z.B. Sigma) gemäß einer Kompatibilitätsliste?

Hier die offizielle Kompatibilitätsliste für Objektive am LA-FE2 (unten auf der Seite):


Und hier die Kompatibilitätsliste für Sony-Kameras:


Nein, es gehen nicht alle AF (D) Objektive. Man muss jedes ausprobieren. Bei mit geht der AF nicht z.B. mit den Nikkoren AF-D 3,5-4,5/28-70 und AF-D 4,0-5,6/35-80. Kein großer Verlust. Auch paar Sigmas und ein Tokina (alle Stange) gehen nicht.
Hauptsache es gehen alle meine Hammerschlag-Nikkore, ein Tele-Zoom-Nikkor (4,5-5,6/75-300) und die Sigmas die ich besonders mag (u.a. die Makros). :)

Alle meine AF-S von Nikon, Sigma und Tamron gehen einwandfrei.

Manuelle Objektive (ich habe nur welche ohne Chip - daher eh keine Objektivdaten an Kamera) benutze ich nicht an den Viltrox- und Monster-Adaptern sondern an einfachen rein mechanischen Adaptern - also immer einfach mit der Blende die gerade am Objektivring eingestellt ist.
Soweit ich mich aber an paar wenige anfängliche Tests mit manuellen Objektiven an den Monstern erinnern kann, bedienen die Adapter die Springblende - also Messung mit Offenblende und Schließung der Blende beim Auslösen auf den am Objektiv eingestellten Wert. Die Funktion der Abblendtaste habe ich noch gar nicht mit manuellen Objektiven probiert.

Grüße - Bernhard
 
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C
Christian B. kommentierte
Woran das liegt, weiß ich auch nicht. Es wurde aber von mehreren Usern auch hier im Forum bestätigt, dass die Blende nicht schließt, wenn man sie mit dem Blendenring verstellt. Sie bleibt immer offen. Kurios, dass ein Adapter, der sogar mit alten Fremdherstellerobjektiven klarkommt, die eigentlich nicht mehr nikonkompatibel sind, eine Funktion nicht bietet, die mit einem billigen rein mechanischen Adapter geliefert wird.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Nun, das Verhalten ist doch identisch mit den Nikon-Kameras mit mechanischer Blendensteuerung. Das ist doch historisch so gewollt gewesen immer eine Offenblendenmessung anzubieten und erst beim Auslösen die Blende zu schließen. Auch dort schließt die Blende nicht bei reiner Betätigung des Blendenrings. Nur der Blendenmitnehmer übermittelt dabei der Kamera die gewählte Blende. Um eine Arbeitsblendenmessung zu initiieren, muss man die Abblendtaste betätigen. So funktioniert das auch mit den Adaptern - über die Abblendtaste.

Wie macht das der Nikon FTZII bei den Blendenhebel-Objektiven? Er hat doch auch den mechanischen Blendenhebel. Steht er dann in der Grundposition nicht stur auf Offenblende sondern bewegt er sich locker und frei mit dem Blendenring und erlaubt immer eine Arbeitsblenden-Einstellung? Oder steht er sogar stur auf der Geschlossenblende-Position? Das kann man denke ich einfach mit dem Finger am FTZII-Blendenhebel testen.
 
C
Christian B. kommentierte
Beim Nikon Z-System mit dem FTZ mit einem chiplosen Objektiv oder mit einem ganz einfachen mechanischen Adapter oder einem chiplosen Objektiv ist es so, dass es keinen Springblendenmechanismus gibt. Das bedeutet, dass die Blende beim Betätigen des Blendenringes geschlossen wird, im Sucher das Bild so angezeigt wird, wie es gemacht wird - mit Arbeitsblende - und auch der Belichtungsmesser mit Arbeitsblende arbeitet. Das wäre bei einer DSLR nicht besonders komfortabel, weil das Sucherbild sich abdunkelt. Deshalb wird vor der Auslösung die Blende offen gehalten und erst mit der Auslösung geschlossen, und deshalb benötigt man eine Abblendtaste wenn man die Schärfentiefeausdehnung ermessen möchte - was wegen der gleichzeitigen Sucherabdunkelung mehr schlecht als recht funktioniert.

Bei dem Viltrox-Adapter ist es jetzt übereinstimmenden Berichten nach kurioserweise so, dass bei Chiplosen Objektiven die Blende offengehalten wird und sich auch bei der Auslösung NICHT schließt.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
So, jetzt habe ich es soeben genauer ausprobiert, erstmal mit dem (AF-S)-Viltrox NF-E1 für Sony - dem Sony-Pendant zum Viltrox FTZ.

Bei Objektiven mit Chip wird der Blendenhebel auf mittlere Blende ca. 5,6 geschaltet. Die Blende kann an der Kamera gewählt werden und steuert die Arbeitsblende dann erst beim Auslösen an (oder beim betätigen der Abblendtaste). Beim Fokussieren bei Dunkelheit wird jedoch beim halbdurchgedrückten Auslöser die Blende ganz geöffnet - zwecks mehr Licht für den eventuellen AF-Vorgang.

Und jetzt ein chiploses Ai-S dran: Die Kamera bekommt ja keinerlei Objektivinformation, die Blende wird natürlich mit "--" angezeigt und kann selbstverständlich nicht in der Kam geändert werden. Dabei passiert folgendes (man staune): Der Blendenhebel des Adapters geht in Stellung "maximale Geschlossenblende" und somit ist der Blendenring durchgehend frei und aktiv bzw. eine Arbeitsblendenmessung wie mit einem einfachen rein mechanischen Adapter (und wie offenbar beim Nikon FTZII) möglich.
Umso erstaunlicher ist es, weil der Viltrox das bei Sony unterstützt und bei Nikon offenbar nicht...

Zu den Tests mit den Monstern komme ich heute leider nicht mehr.
 
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C
Christian B. kommentierte

Das klingt ja noch nicht besonders vielversprechend und zeigt auch, dass das alles nicht so einfach ist, wie immer wieder dargestellt. Es wird dauern, bis eine erste, halb gare Version auf den Markt kommt.

Interessant auch die Info darüber, wie manche Fremdhersteller dereinst ihre Objektive „programmiert“ haben, damit sie an Nikon Kameras laufen. Darauf kann Nikon bei der Weiterentwicklung seiner Produkte, seien es Kameras, seien es Adapter, wirklich keine Rücksicht nehmen.
 
Kommentar
Hallo.

Viel diskutiert, bezweifelt, daß er wirklich erscheint, den Sinn bezweifelt, doch nun scheint er wirklich - demnächst - zu erscheinen.

Matt Granger stellt hier in diesem kurzen Youtube-Reel den Prototyp vor und lobt ihn schonmal. Einschließlich Autofokus, versteht sich ;-)

Datum und Preise noch unbekannt.


In diesem längeren Clip von der CP+ 2025 kommt der Adapter auch vor:




Viele Grüße

von

Christoph
 
Kommentar
Warum einen neuen Thread aufnachen? Schreib das doch dort:


Dort findest Du auch schon die aktuellsten Entwicklungen und ein offizielles Statement von MONSTER selbst aus dem sich ergibt, dass das doch alles nicht so einfach ist und noch dauert bis zum Verkaufsstart.
 
1 Kommentar
C
Christian B. kommentierte
Entschuldige bitte den - wie mir jetzt auffällt - ungewollt zu forschen Tonfall. Vielleicht könne die Boardbetreiber die Threads noch zusammen führen.
 
Oh, Verzeihung, ich lese hier zwar einigermaßen regelmäßig mit, doch der Thread dazu - bzw. die jüngsten Postings darin - ist an mir vorbeigegangen.

Viele Grüße

von

Christoph
 
Kommentar
Matt Granger hat den Adapter (einen Prototyp, der seines Erachtens schon gut funktioniert) auf der CP+ 2025 inspiziert:




Viele Grüße

von

Christoph
 
1 Kommentar
calc
calc kommentierte
Hat er dabei ein Objektiv zerlegt?
 
Was mich interessiert,
für welche Objektive, die Euch am Herzen liegen oder besonders hervorzuheben sind, würdet ihr den Monster nutzen?
Ich selbst habe nur noch ganz wenige weil viele Brennweiten durch Z ersetzt wurden oder ich dementsprechend im MF arbeite.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Auf der Liste sehe ich keins, das den Z-Nikkoren an der Z das Wasser reichen könnte.
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Bei mir im Schrank liegen noch genau 2 AF Nikkore mit Schraubendreher-AF: das AF DC-Nikkor 135/2 D und das AF Micro Nikkor 200/4 D ED. Beides tolle Objektive. Beide schwierig zu fokussieren. Natürlich juckt es mich in den Fingern, diese mit dem Monster-Adapter auszuprobieren. Dazu müsste aber der AF vergleichbar gut funktionieren wie bei der D850 (z.B.). Das scheint wohl fraglich, ob der Adapter so gut funktioniert. Weiterhin fraglich, ob diese beiden recht speziellen Linsen überhaupt unterstützt werden? Hinzu kommt, dass ich das 200mm Micro im Nahbereich inzwischen eigentlich nicht mal mehr manuell gerne fokussiere, weil der Fokussierweg, obwohl mit fast 270° großzügig bemessen, im Nahbereich aber dennoch nicht feinfühlig genug ist. Stattdessen setzte ich das Objektiv mit Kamera dann lieber auf einen Schlitten. Somit hat es den Anschein, dass der Adapter nichts für mich ist.
Ich hätte lieber einen Adapter mit einem Blendenring-Positionsaufnehmer. Das wäre für die zahlreichen Ai-Nikkore, die ich habe und noch gerne nutze, wesentlich nützlicher.
 
C
Christian B. kommentierte
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Damit die richtige Blende in die exif geschrieben wird. O.k. dafür reicht der Mitnehmer allein nicht aus, es müssen auch elektrische Kontakte vorhanden sein, die es der Kamera mitteilen. Das habe ich jetzt mal einfach vorausgesetzt.
 
C
Christian B. kommentierte
@svantevit Zu den besten Objektiven von Nikon mit Schraubendreher AF, die es weder in einer verbesserten Variante mir AF-S Motor noch als Z NIKKOR gibt, gehören:

DC NIKKOR 2.0/105mm D
DC NIKKOR 2.0/135mm (D)
AF NIKKOR 2.8/180mm (D)
MICRO NIKKOR 4/200mm D
Zoom-MICRO NIKKOR 4.5-5.6/70-180mm D.

Alle fünf lassen sich auch wunderbar manuell fokussieren.

Das sind Kleinodien und Meilensteine ihrer Zeit.
 
C
Christian B. kommentierte
Jetzt, wo Du es sagst, die 2.8/80–200er Zooms in Hammerschlagstyling Scgiebe- umd Drehzoom fehlen auch noch.
 
H
herbert kommentierte
Und die Tilt-/Shift Optiken würde ich in der Auflistung auch noch ergänzen.
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Gibt es da welche mit Stangen-AF? Mit shift und tilt? Würde mich jetzt echt überraschen...
 
C
Christian B. kommentierte
Neee gibt es nicht. Alle vorhandenen PC-E und PC-D NIKKORE sind mittels FTZ 100% kompatibel mit Nikon Z. Vom ersten Tag an. Dafür braucht man keinen Fremdadapter und das Klagelied ist überflüssig.
 
H
herbert kommentierte
Stimmt, dachte die Tilt/Shift gingen mit Stangen AF an alten DSLR. Habe erst eins seit es Z Kameras gibt und da war es klar dass es nur mit MF geht.
 
1 Kommentar
C
Christian B. kommentierte
Ich verlinke nochmal das offizielle statement von Monster Adapter, aus dem man sehr unschwer entnehmen kann, dass die Dinge keineswegs so trivial liegen, wie sie immer dargestellt werden. Von einer „künstlich geschaffenen Marketing-Barriere“ kann keine Rede sein. Es ist offenbar richtig schwierig, eine komplette Kompatibilität des rein elektronischen Z-Mount mit allen vorherigen mechanischen und teilmechanischen Spielarten des F-Mount zu schaffen. Ob und wann das gelingen wird, oder ob auch dieser Adapter unvollkommen in dem Sonne bleiben wird, dass er nur eine Teilkompatibilität ermöglicht, ist aktuell völlig offen.

 
..... dass die Dinge keineswegs so trivial liegen, wie sie immer dargestellt werden. Von einer „künstlich geschaffenen Marketing-Barriere“ kann keine Rede sein. Es ist offenbar richtig schwierig.......

Für einen "Fremdhersteller", ja. Für Nikon wäre das schon mit Vorstellung der Z's ganz sicher eine Kleinigkeit gewesen. Aber um Stückzahlen bei den neuen Z-Objektiven zu erreichen, war das zunächst sicher auch nötig so. "Böse" war das sicher nicht, eine "Marketingmasnahme" aber trotzdem.
 
5 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Da bleibe ich anderer Auffassung. Wenn es eine Kleinigkeit gewesen wäre, hätte man es gemacht. Aber das ist es eben nicht. Ein solcher Adapter ist fast eine eigene Kamera. Sieht man ja auch am Preis, den ein chinesischer Fremdhersteller dafür aufrufen muss. Der FTZ erreicht mit viel weniger Aufwand 95% Abdeckung. Für die letzten 5%, den AF bei den Drehern, muss ein riesen Aufwand betrieben werde, den keiner bezahlen möchte. Ich war zwischenzeitlich mal so weit, mir nur aus Neugier diesen Monster Adapter leisten zu wollen, aber die schlechten Erfahrungen mit dem TECHART MTZ2 und dem MEGADAP MTZ einerseits, der obige Artikel andererseits zeigen mir, dass ich davon lieber die Finger lassen sollte.
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Ich bin da ganz bei @Christian B. Auch ich halte es für eine größere Herausforderung, einen gut, schnell und zuverlässig funktionierenden Stangen-AF-Adapter zu bauen, auch für Nikon. Und zwar aus mehreren, rein technischen Gründen: bei DSLRs gab es einen Phasen-Autofokus-Sensor, der in jeder Situation eindeutig diskriminieren konnte, in welche Richtung der Fokus verschoben werden muss, und in etwa auch, wie weit. Zudem wird die Situation "Fokusebene gefunden" eindeutig erkannt. Mit diesen Informationen kann man die AF-Regelschleife schnell und sauber funktionierend realisieren. Wenn nur ein Kontrast-Autofokus-Sensor zur Verfügung steht, muss durch kurzes, testweises Verfahren des Fokus geprüft werden, in welche Richtung fokussiert werden muss. Zudem wird die Situation "Fokusebene gefunden" erst dann erkannt, wenn der Fokus etwas über die Ebene des maximalen Kontrasts hinausgefahren ist. Damit der Autofokus dann nicht permanent zu sehr hin- und her wackelt, braucht es einen schnell reagierenden Antrieb, der möglichst kleine Schritte reproduzierbar fokussieren kann, so dass die Nach-/ Kontroll-Fokussier-Bewegungen nicht auffallen. Dafür bietet meinem Verständnis nach der Stangen-Autofokus-Antrieb, der ein kleines undefiniertes Umkehrspiel hat, denkbar ungünstige Voraussetzungen. Ja, ich weiß, DSLMs haben on-Sensor auch einen Phasen-Autofokus. Dieser kann aber prinzipbedingt nur sehr grob Phasen-Informationen liefern, weil die dafür verwendeten asymmetrisch teil-abgedeckten Sensor-Pixel für die Strahlen nur einen extrem kurzen Propagationsweg von asymmetrischer Blende zum Sensor-Pixel haben.
Nach meinem technischen Verständnis könnte daher ein solcher Stangen-AF-Adapter, egal ob von Nikon oder Dritthersteller, bestenfalls so gut funktionieren wie bei den DSLRs im live-view-Modus. Das hat damals zwar funktioniert, war aber deutlich langsamer. Wenn NIkon so einen Adapter bauen würden, würden sie vermutlich nichts als Schelte dafür kassieren, befürchte ich.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Ich bin mal gespannt was dat Dingen kosten wird. Könnte mir schon vorstellen den Adapter zu kaufen um meine altes 70-180 Makro Objektiv nutzen zu können. Andererseits habe ich ja auch das Z105MC, wozu also ?
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Ja genau, wozu? Was mich betrifft: ausprobieren würde ich es ja auch gerne - schon aus Prinzip. Verstand sagt, brauchste nich, GAS hält energisch dagegen. Wie immer. Ich ahne schon, wer gewinnt. Echte Luxus-Probleme halt, und das meine ich gar nicht abfällig, sondern weil's Spaß macht... :dizzy:
 
C
Christian B. kommentierte
Du kannst das Zoom-MICRO benutzen, glaube mir. Ich habe es ausprobiert. Mit allen Annehmlichkeiten der Spiegellosen. Das Einzige, was nicht geht, ist der AF, was im Makrobereich zu verschmerzen ist. Ein Einstellschlitten hilft da mehr.
 
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