Bei dieser bewegten Szene geht es um wohldosierte Kontraste der klar abgegrenzten Felder, denen hier auch eine tiefe symbolische Bedeutung zukommt. Trotz der kräftigen Kontraste herrscht in der Kompositionen eine Harmonie, die nur durch die schräg verlaufenden Linien im Vordergrund einen Hauch von Anarchie aufkommen lässt, dem die Protagonisten nahzu zu entfliehen scheinen. In diesem ambivalenten Spannungsfeld könnte man fragen, wie können die grellen Kontraste von Schwarz, Grau und Weiß oder Weiß, Grau und Schwarz ohne Farben wie Blau, Gelb und Pink derartig harmonieren? So entsteht durch das kompositorische Ausbalancieren feinster Nuancen am Ende doch eine Art aufgeregte Harmonie, mit dem Effekt, dass dieses „Bild“ wohl harmonisch, jedoch niemals langweilig wirkt.