Zoomobjektiv für Nikon F3

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Nico1669

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Liebe Alle,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem sehr guten Zoomobjektiv (am besten im Bereich 24-70mm) für meine Nikon F3. Grds. hat man dabei ja die Qual der Wahl, da alle (auch neuen) F-Objektive passen. Derzeit schwanke ich zwischen dem Nikkor AiS 3.5 28-50 und dem Sigma 24-70, 2.8, EX D aspherical DG. Ich bin aber auch für andere Vorschläge offen.

Würde mich über Tipps und Erfahrungen sehr freuen.
 
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Das Thema hatte wir gerade kürzlich:

Mir persönlich hat das von dir genannte AiS 3.5 28-50 immer viel Freude gemacht, für die damalige Zeit hat es eine gute optische Leistung bei geringer Baugröße. Empfehlung!
 
volkerm
volkerm kommentierte
Persönliche Meinung: niemals!
Das ist keine Kritik an dem konkreten Sigma-Objektive sondern würde für Nikon AF-Objektive gleichermaßen gelten.

Das ist für mich wie Wein trinken aus dem Bierglas: kann man schon machen ...

Die manuellen Objektive haben einen viel feinfühligeren, mit dem richtigen Widerstand laufenden Fokusring und einen mechanischen Anschlag bei Unendlich. Beides finde ich wichtig. Außerdem passt so ein "Klopper" wie das Sigma vom Handling für mich nicht gut zur F3 ohne MD-4Motor.

Das Sigma passt gut zu einer F100 oder so, vielleicht solltest du nochmal überlegen ob die F3 die richtige Wahl ist wenn du moderne lichtstarke Zooms benutzen möchtest. Für mich passt das nicht zusammen.
 
N
Nico1669 kommentierte
Vielen Dank. Was wäre Dein Favorit, wenn Du 24/28-80/85 abdecken willst?
 
SydB
SydB kommentierte
Nikkor 28-85mm, f=3,5-4,5
 
T
Tom.S kommentierte
Ich würde zuerste mal entscheiden ob es bei 24 oder 28mm losgehen soll. Das ist ein beträchtlicher Unterschied.
Als AiS-Version gibt es kein Modell mit 24mm Anfangsbrennweite aber ein 25-50/4. Bei 28mm unten rum ist die Auswahl größer.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ich habe dafür an den manuellen Nikons am liebsten das 28/2, 50/1.2 und 85/2 benutzt.

Die Zooms (diverse, ich habe die gesammelt) sind meist in der Vitrine geblieben, weil die Mattscheibe der F3 damit doch schon dunkel und grisselig wird. Deshalb mehr Lichtstärke auch für besseres Sucherbild, macht einfach mehr Spaß. Man muß das vermutlich im Vergleich sehen um zu verstehen wovon ich hier schreibe.
 
Ich hatte mir mal ein gebrauchtes Nikkor AF 28-105mm f 3.5-4.5 mit Blendenring und AF Stangenantrieb für die D7000 gekauft, habe es lange wie viele andere Leute hier als Normalzoom benutzt. Es gibt hier einen Thread dazu. Das Glas geht auch an der F3, der Blendenring läßt sich entriegeln.
 
3 Kommentare
peterkdos
peterkdos kommentierte
Die manuelle Bedienung fände ich suboptimal.

Ich habe ihn für meine jetzige SW-Phase mit der F4 nachkaufen müssen, da die vorhandenen Objektive nicht mehr passten.

Die rotierende AF Stange und der schmaler Einstellring wären für mich störend.

Sonst ist es OK, die Verzeichnung ist sichtbar, aber mit Adobe korrigierbar.
 
marshaj
marshaj kommentierte

Ich habe das 28-105 lange an meinen F3 mit viel Spaß benutzt und war mit meinen Dias sehr zufrieden.
Die Handhabung ist einfach und mit dem guten Sucher überhaupt kein Problen.
Ob's stilecht war hat mich allerdings sehr wenig interessiert ...
 
Zuletzt bearbeitet:
joerghey
joerghey kommentierte
Edit, ich meinte dass ich das Glas an der D700 FX hatte. Inzwischen steht es weitgehend im Schrank, da ich mir dann doch das Tamron 24-70 2.8 VC besorgt habe, als das G2 gerade heraus kam und das G1 ziemlich günstig zu haben war. Peterkdos hat natürlich recht, der Einstellring und der rauhe Lauf der Entfernungseinstellung ist für die F3 nicht optimal.
 
Bei mir ist es, dank einem Forenmate von hier, ein Nikkor 28-85mm, f=3,5-4,5 geworden.

Ich finde eine gute Brennweite, die das meiste abdeckt. Das 35-105mm, f=3,5-4,5 ist wohl ähnlich, aber hier mehr Betonung auf den Telebereich.

Jetzt lege ich mir so nach und nach noch ein paar Festbrennweiten zu.
Wie @joerghey schreibt, auch AF Objektive mit Blendenring sind möglich.

Vorteil hier, du kannst sie auch an einer moderneren Nikon verwenden.
Nachteil, es ist halt nicht stilecht passend zu der alten F3.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
...für meine Nikon F3. Grds. hat man dabei ja die Qual der Wahl, da alle (auch neuen) F-Objektive passen.
Es passen nur Objektive mit Blendenring, denn an denen ohne kannst Du keine Blende einstellen.
Derzeit schwanke ich zwischen dem Nikkor AiS 3.5 28-50 und dem Sigma 24-70, 2.8, EX D aspherical DG. Ich bin aber auch für andere Vorschläge offen.
Meinst Du mit dem Sigma dieses hier? Das ist nicht funktional kompatibel zur F3. Du kannst es mechanisch ansetzen, aber die Blende nicht kontrollieren - zweckfrei.
 
Kommentar
Ich würde mir für eine klassische Nikon, und das ist die F3, ein zeitgenössisches Objektiv als Haupt Zoom kaufen. Eine modere Linse für spezielle Zwecke kann es auch ein kompatibles AF sein. Aber das ist meine persönliche Meinung.

In einen 356er, klassischen 11er, Original Käfer Cabrio oder einer Pagode würde ich aus gleichen Grund kein modernes Radio einbauen.
 
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3 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Ja, theoretisch geht das, aber das macht doch keinen Spaß. Gönn deiner F3 ein schönes 35/2 und 85/2 Nikkor, mit etwas Geduld findet man die zu fairen Preisen.
 
joerghey
joerghey kommentierte
So habe ich gas auch gemacht, als ich in den Achzigern die F3 angeschafft habe. Als Erstes die 2/35 und 2/85 Ais Linsen dazu genommen (würde ich auch preiswert abgeben), später noch 4/200, 3,5/20 und 2,8/16 Ais Fish dazu.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Ich hatte zu meinen beiden F3 20/3.5, 24/2.8, 28/2.8, 35/2, 50/1.4, 50/1.8, 85/1.8, 180/2.8, 200/4, TC2, 35-105/3.5-4.5 und 80-200/4.5. Die eine F3 hat meine Frau genutzt, die andere F3 (HP) ich. Das ist aber schon sehr lange (42 Jahre) her...
 
Gemessen an den heutigen Standards gibt es kein sehr gutes AiS-Zoom im genannten Brennweitenbereich. Vor allem der Unterschied zu vielen AiS-FB ist erheblich größer als zu AF-Objektiven. Die wiederum sind an der F3 nicht exakt zu fokussieren weil die Dämpfung fehlt.

Mit dem bereits genannten 28-85 komme ich an der F3 gut zurecht weil es alltagstauglich ist aber nicht sehr gut.
 
Kommentar
T
Tom.S kommentierte


Genauso war es gemeint.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Der bis heute bei manchen älteren Zeitgenossen anhaltende zweifelhafte Ruf von Zooms stammt genau aus der Epoche späte 70er/frühe 80er, wo Zoomobjektive allenfalls praktisch, selten aber gut waren. Dass sich das massiv geändert hat, haben die meisten jedenfalls mitbekommen, aber die alten Zooms sind eben einfach meist nix.
 
SydB
SydB kommentierte
Die Optik mal außer Acht gelassen, dann wären neue Zoom Objektive AF Generation, eben mit Blendenring die bessere Option?

Und wie ist es mit den Festbrennweiten, sind neue Objektive auch hier überlegen?

Wenn dem so ist, dann werde ich meine Augen auch für AF Objektive offenhalten.
 
T
Tom.S kommentierte
Unter den AF-D Zooms gibt es schon einige, die deutlich besser sind die AiS-Generation aber sie haben den Nachteil, dass der Fokusring kein Dämpfung besitzt. Damit lässt nicht so gut manuell fokussieren und nach meiner Erfahrung nicht so genau wie mit manuellen Objektiven.

Der Unterschied zwischen AiS und AF/D FBs ist grob gesagt nicht so groß bzw. finden sich unter den AiS FB durchaus ein paar Sahneteile, die besser sind als entsprechende AF-Modelle. Das muss man sich im Einzelfall ansehen.

Ich würde die Entscheidung ob manuelle FB oder Zoom auch vom Filmmaterial abhängig machen.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Da die Entwicklung kontinuierlich fortschreitet, sind neue Objektivgenerationen generell typischerweise besser als ältere - ähnliche Objektivklassen miteinander verglichen. Natürlich sind die heutigen Festbrennweiten deutlich besser als die aus der Zeit der F3, erheblich sogar. Heutige hochwertige Zooms sind wahrscheinlich sogar überwiegend deutlich besser als die breite Masse der Festbrennweiten von Anfang der 1980er. Wenn ich an ein Sigma 1,8/18-35 für DX denke, dann muss die Offenblendschärfe bei äquivalenten Weitwinkelbrennweiten der 1970er/frühen 1980ern erst mal gefunden werden, und da gibt es auch Vollformat vs. Vollformat einiges Interessantes.

Was AI-S vs. AF angeht: In etlichen Fällen sind das die gleichen optischen Rechnungen nur in anderer Fassung, gerade bei den ersten AF-Objektiven. Da muss man Objektiv für Objektiv genau schauen, es gibt keine generelle Richtschnur.
 
G Einstellscheibe rein in die F3 dann geht das Scharfstellen auch easy mit AF-D Objektiven wie dem 35-70 2.8

Dazu als Abrundung nach unten ein 24 oder 28 2.0 und nach oben ein 85 1.4.

Dann noch das sehr gute 80-200 4.0 als Tele.
 
4 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
@Rudi: Kannst du deine Erfahrung mit der G Mattscheibe (vermutlich G2 für 24-200mm?) näher beschreiben? Ich kenne die nur aus der Doku, demnach ist die zwar hell aber zur Schärfebeurteilung nicht geeignet und lediglich der Mikroprismenteil dient zum Fokussieren?
 
Rudi
Rudi kommentierte
Tiefenschärfe könne die H (F2) oder G Scheiben nicht. Sucherhelligkeit & Scharfstellen ist dafür exzellent durch die Mikroprismen. Es gibt jeweils 4 verschiedene Versionen für verschiedene Brennweiten. Ich benutze die Dinger seit über 30 Jahren, Scharfstellen ist damit überhaupt kein Problem, Sucherhelligkeit auch nicht.

Gerade im Zusammenhang mit den AF Objektiven mit Scharfstellung ohne, oder geringerem Feedback verglichen mit den AiS Linsen, sind diese Scheiben sehr nützlich, durch ihre ins Auge springende Schärfe, wenn Fokus erreicht ist.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Lichtschwaches Tele dran und Mikroprismen funktionieren nicht mehr und Fokussierung wird praktisch unmöglich. Ich hatte immer die R drin - Mattscheibe mit Gitterlinien. Auf Mattscheine zu fokussieren geht prima, muss man sich nur ein wenig dran gewöhnen.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Es gab und gibt G & H Scheiben die selbst mit Blende 4.0 funktionieren (H3/G3)

Zur Lichtstärke siehe meine Objektiv Empfehlungen oben.
 
"Interessant" ist das Thema Fehlsichtigkeit. Ich habe meine F3 mal wieder aus der Vitrine geholt und in den Dienst gestellt. Anlass war u.a. die Inbetriebnahme meines SW-Labors. Dabei war ich erstaunt, wie gut ich mit meiner Gleitsichtbrille mit dem Sucher klarkomme. Dabei nicht mal HP. Den habe ich auch, aber der sieht so ramponiert aus, dass er an meiner ersten, völlig runtergerockten F3 bleibt. Ich hätte ihn auf meine ordentliche übernommen, wenn der praktische Vorteil zu erdrückend gewesen wäre. Ich habe aber den Eindruck, als wenn der Standard-Sucher der F3 immer noch deutlich besser einsehbar ist, als andere Sucher aus dieser Zeit. Besonders auffällig ist, dass ich mit dem Schnittbildentfernungsmesser klarkomme und alles scharf sehe, obwohl ich an meinen neueren Kameras die Dioptrienkorrektur bemühen muss.
Einziger Haken an der F3-Wiederbelebung: Jetzt werde ich mir wohl doch noch 2 AIS-Linsen anschaffen, bei denen ich bisher mangels Nutzen meinen Reizen widerstehen konnte. Mindestens mal das 2,8/28 AIS, zumal ich den Eindruck habe, als hätten die Preise aktuell wieder etwas nachgegeben. Auch ein 2,8/135 würde mich sehr reizen.
 
Kommentar
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