Suche Rucksack mit "Hybrid"funktion

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waxman

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Hallo Freunde und Freundinnen der Fotografie,
ich wollte Euch mal um einen Tip bezüglich einer Neuanschaffung bitten. Ich suche einen Rucksack mit einer Mischfunktion. Er soll die Möglichkeit zur Unterbringung meiner Z6 mit montiertem Nikon Z 24-200 sowie eines weiteren Objektives bieten (eine lichtstärkere Festbrennweite 85 oder 100 mm, welches Glas das genau werden soll ist noch offen) sowie für Kleinigkeiten wie etwa Ersatzakku, Objektivdeckel und zwei bis drei Filter für den fotografischen Bereich. Mehr braucht es bezüglich Fotografie für mich nicht. Der Rest des Rucksacks soll als Daypack für das übliche Ausflugsequipment herhalten. Also Wasserflasche max. 1l, etwas Proviant, eine komprimierbare Regenjacke und vielleicht noch eine dünne Fleecejacke und eine Mütze, so etwa in der Richtung.
Wenn da jemand entsprechende Erfahrung hat wäre ich für konkrete Tips dankbar. Falls so etwas hier schon mal Thema gewesen sein sollte, ich habe allerdings nichts passendes gefunden, wäre ich für einen Link zu dem Thema ebenfalls sehr dankbar.
Schon mal schönen Dank für Eure Unterstützung.
Gruß
Wilfried
 
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ich bringe mal diesen hier von Jack Wolfskin ins Spiel. Der leistet mir seit vielen Jahren gute Dienste. Aufgrund seines guten Tragesystems lässt er sich auch voll beladen gut tragen. Ich nutze ihn durchaus auch mal für Mehrtagestouren. Und im Flieger geht er auch als Handgepäck problemlos durch.
 
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Bworld
Bworld kommentierte
Hi Ralf,

ist da nicht der Beckengurt vorne sehr schmal?

Grüße
Bernd
 
dembi64
dembi64 kommentierte
vorne ist er 4 cm. breit und somit nicht schlechter als an meinen anderen Rucksäcken. Zumal die seitlichen Polster nicht die schlechtesten sind. Und auch die Seitentasche finde ich ganz praktisch. Offensichtlich scheint die sogar größer geworden zu sein gegenüber meinem der inzwischen schon viele Jahre auf dem Buckel hat. Es scheint da ja wohl inzwischen ein 100er Objektiv rein zu passen. Bei mir reicht es nur für Kleinkram wie das Handy oder Accu und Speicherkarten.
 
Bworld
Bworld kommentierte
4cm wäre ja normal. Auf dem von Dir verlinkten Bild sieht mir das aber eher nach 2cm aus, scheint genauso breit zu sein, wie der Brustgurt.
 
pws
pws kommentierte
Meine Version hat ca. 3,8cm Breite am vorderen Hüft-Schließmechanismus. Brustgurt hat 2cm und die Riemen zum Schulterpolster haben bei mir 1,9cm Breite.
Allerdings keine Neuwarenwerte. :)
 
dembi64
dembi64 kommentierte
die Maße habe ich an meinem gemessen und die decken sich mit denen von pws. Wie allerdings die Maße am aktuellen sind kann ich nicht sagen. Anhand der Bilder könnte man tatsächlich auf die gleiche Breite beider Gurte schließen was ich mir jedoch nicht so recht vorstellen kann. Aber da könnte ja ggf. der Hersteller oder der Fachhändler Auskunft geben.
 
Schau Dir mal die Rotation 180° Rucksäcke von Mindshift an.
Ich habe den Professional und da bekommt man in den Fototeil eine D800 mit 24-120, 18-35 und auch noch einen SB-800 oder 3. kleines Objektiv rein. Im oberen Fach ist jede Menge Platz für sonstiges. Das Rucksackprinzip mit der nach vorne drehbaren Fototasche , während der Rucksack auf dem Rücken bleibt, ist für Wanderungen genial. Ruckzuck Kamera raus und wieder in der Tasche verstaut, ohne stehen zu bleiben. Allerdings funktioniert das nur gut, solange man den Rucksack auf dem Rücken hat. Mehr Ausrüstung als in den Fototeil passt, macht das Rucksackprinzip aber eher unpraktisch. Das aufziehen eines Raincovers ist auch etwas umständlicher als bei anderen Rucksäcken.

Den Backlight 26l habe ich auch, den nehme ich, wenn ich mehr oder größere Objektive mitnehmen möchte. Da bleibt noch genug Platz für eine Jacke in der Fronttasche oder Wasser auch in den Seitentaschen. Der oben erwähnte Backlight 45l ist meiner Meinung nach schon sehr mächtig (gut, der Professional ist auch nicht gerade klein).

Viele sogenannte Fotorucksäcke scheiden für mich von vornherein aus, da sie keinen oder einen total unterdimensionierten Beckengurt haben.

Am besten für jede Gelegenheit einen passenden Rucksack. Wenn die nur nicht soviel Platz benötigen würden.

Grüße
Bernd
 
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... Der oben erwähnte Backlight 45l ist meiner Meinung nach schon sehr mächtig ...

Der von mir nachgemessene Rauminhalt des Hauptfaches für die Fotoausrüstung vom Mindshift Backlight 45 ist mit ca. 22 Litern sogar kleiner als der vom Backlight 36 mit ca. 26 L. Ich habe beide. Der 45er bietet dafür zum Mitnehmen von Kleidung und Verpflegung mehr Platz und ist flexibler, wenn man die Innentasche des Hauptfaches je nach Bedarf für die geplante Tour gegen eine Kleinere ersetzt.
 
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N
Nicname kommentierte
Noch zur Erläuterung: Der 45er ist im Ganzen ansonsten etwas gößer durch seine Zusatzfächer und -Taschen.
 
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2 Kommentare
E
endtimeimages kommentierte
Das ist in etwa das, was ich mache, nur dass ich einen normalen Trekking-Rucksack habe und der "Fototeil" einfach eine separate Kameratasche mit Zugriff von oben ist. Allerdings kostet meine Lösung unter 100€ ;)
 
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Reaktionen: Kay
Cancale
Cancale kommentierte
Ja, so habe ich das auch "Ewigkeiten" mit meinen Deuter(s) wg. des Tragekomforts gemacht. Nervig war für mich immer das Wühlen, die Stativbefestigung und die Unaufgeräumtheit. Der Preis ist schon sehr stolz - da mein größerer Trekkingrucksack das Zeitliche gesegnet hat schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Mal sehen wie Photohiker sich so schlägt....
 
Kann das sein das die Vorschläge immer größer werden und sich vom eigentlichen Wunsch immer weiter entfernen?
 
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Hallo liebe Freunde aus dem Nikon-Forum,
ich war jetzt ein paar Tage unterwegs und habe mich daher zwischenzeitlich hier nicht gemeldet. Ich möchte Euch aber ein grundsätzliches Fazit von meiner Seite mitteilen, obwohl ich mich noch nicht für ein bestimmtes Modell entschieden habe, aber eindeutig für eine Richtung.
Zunächst, ich bin wirklich freudig überrascht, welche Reaktionen meine Anfrage erbracht hat und wie viele Ideen und konkrete Tips darin vorhanden sind. Das hatte ich gar nicht erwartet. Daher nochmal meinen Dank an alle Beitragsersteller*innen.
Jetzt zu meinem persönlichen Fazit aus den Beiträgen:
Die Lösung, wie sie im ersten Beitrag von endtimeimages gepostet wurde, war mir gar nicht bekannt. Das ist eine bemerkenswerte Lösung die zudem einiges an Talerchen spart. Für mich kommt sie aber letztendlich nicht in Frage, weil ich als vorhandene Rucksäcke nur toplader habe und ich dann wenn ich das Fotoequipment benötige, alle restlichen Dinge erst ausräumen müsste oder eben umgekehrt.
Bezüglich den "großen" Lösungen, also Vorschlägen für entsprechend große Rucksäcke für große oder Mehrtagestouren insbesondere in den Alpen: Da sind interessante Sachen dabei, aber ich hatte eben einen Daypack im Sinn. Als Rucksack für eine größere Alpentour habe ich einen Osprey Kestrel Rucksack ohne Fotofunktion, mit dem ich sehr zufrieden bin. Bei großen alpinen Touren hat dann auch für mich die Tour selbst priorität und da achte ich wegen der körperlichen und konditionellen Herausforderungen auch auf das Gewicht. Für solche Sachen nutze ich dann meine Sony RX100, die für eine Kompakte mehr als beachtliche Leistungen bietet.
Die Lösung, die ich realisieren werde, ist auf jeden Fall ein Daypackrucksack, bei dem ich separaten Zugriff auf das Fotoequipment habe, ohne im Rucksack "umräumen zu müssen. Mein bisheriger Favorit von den Funktionen her war der Thule, den Capt. Forty vorgeschlagen hat. Ich habe mich da schon etwas detaillierter kundig gemacht und was mich von einem Spontankauf bisher abgehalten hat, ist das doch recht hohe Leergewicht von 2,5 Kilogramm. Daher werde ich mir auch die anderen entsprechenden vorgeschlagenen Modelle, etwa die von Lowepro, mal in "real life" ansehen und dann meine endgültige Entscheidung treffen.
Nochmal herzlichen Dank für Euer aller Engagement.
Schöne Grüße
Wilfried
 
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Die Lösung, die ich realisieren werde, ist auf jeden Fall ein Daypackrucksack, bei dem ich separaten Zugriff auf das Fotoequipment habe, ohne im Rucksack "umräumen zu müssen. Mein bisheriger Favorit von den Funktionen her war der Thule, den Capt. Forty vorgeschlagen hat. Ich habe mich da schon etwas detaillierter kundig gemacht und was mich von einem Spontankauf bisher abgehalten hat, ist das doch recht hohe Leergewicht von 2,5 Kilogramm. Daher werde ich mir auch die anderen entsprechenden vorgeschlagenen Modelle, etwa die von Lowepro, mal in "real life" ansehen und dann meine endgültige Entscheidung treffen.

Hi Wilfried,
ich krame mal deinen alten Thread hier hervor. Hast du dich bereits für einen Rucksack entschieden und kannst ein wenig darüber erzählen?
 
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Hallo,
nein, ich nenne leider noch keinen mein Eigen. Im Moment habe ich (leider) einige andere Baustellen abzuarbeiten und komme ohnehin so gut wie nicht zum fotografieren. Einem in meinem vorstehenden Beitrag im letzten Absatz angekündigten Praxistest bei einem größeren Fotohändler meines Vertrauens (bei dem ich auch kaufen möchte) kam leider Sars-Cov-2 dazwischen. Ansonsten wäre es wohl ein Weihnachtsgeschenk für mich geworden. ;)
Aber wenn der Praxistest, den ich dann nach Ende des Lockdowns nachholen werden, nicht gänzlich andere Erkenntnisse bringt, werde ich wohl auf den Thule zurückgreifen, der bisher schon mein Favorit war. Zwischenzeitlich war ich mal mit meinem Deuter Trans Alpine 32 EL im erweiterten heimischen Gefilde unterwegs. Das ging zwar ganz gut, aber ein Fotorucksack ist es eben nicht.
Gruß
Wilfried
 
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Hallo,
nein, ich nenne leider noch keinen mein Eigen. .........
Gruß
Wilfried

Wenn du Dich noch nicht entschieden hast, dann bring' ich hier mal den Lowepro ProTactic 450AW ins Spiel, weil ich bei dem 'hängen' geblieben bin. Vor dem Kauf hatte ich mein Gerödel in einer (großen) Fototasche (auch von Lowepro) mit mir rumgeschleppt. Zur entlastung sehr oft von einer Schulter zur anderen gewechselt....:(. Als ich mich entschieden hatte, einen Rucksack zu kaufen, hab ich das Ganze Zeugs, was ich immer dabei haben will, mitgenommen und beim händler meines Vertrauens diverse Rucksäcke bepackt, geschultert und dann ne Weile im Geschäft rumgetiegert. Nach dem Kauf dann zu Hause lange rumprobiert, wie man die Einteilung vornimmt. Hier ein paar Bilder, was dabei rausgekommen ist:


Hier sieht man die Kamera (D610 mit BG und einem alten AF-D 24-120mm), unten das Tamron 150-600mm und neben der Kamera das Micro-Nikkor AF 105mm f/2.8D und sonsitgen Kleinkram wir Reinigungszeugs, Ersatzakkus und, im Kunstlederbeutel, ein 1.4x Teleconverter. Das Fach oben ist mit einer Aluplatte ausgesteift und nimmt was zum Essen, ne Regenjacke oder auch andere Sachen auf. Wenn ich das Tamron nicht dabei habe, dann das AF 80-200mm 2.8 D in einer Schutzhülle.



https%3A//www.nikon-fotografie.de/community/media/rucksack-2-jpg.412282/full[/IMG]']

https%3A//www.nikon-fotografie.de/community/media/rucksack-3-jpg.412283/full[/IMG]']


Der Rucksack war mit mir schon ziemlich unterweg (z. B. Nepal) und hat nie versagt. Eine Regenhülle ist dabei, nur ein wenig kanpp bemessen, so man Taschen, die man am Molle-System außen befestigt hat, demontieren muss. Es gibt inzwischen ein Nachfolgemodell, dass im Bereich der Tragegurte, des Hüftgurtes und auch des Hauptreißverschlusses geändert / verbessert wurde. Den Rucksack kann ich weiterempfehlen. Aber er ist m. E. nicht für Leute geeignet, die größer als 1,90 m sind.....
 
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Vielen Dank nochmal für Eure Beiträge. Die Lowepro Varianten waren für mich neben dem Thule auch die Alternativen, die ich mir vorgenommen hatte. Die haben gegenüber dem Thule vor allem einen Vorteil und das ist der einzige Punkt, der mich etwas beim Thule stört: Das Gewicht. Mal gucken, was es nach dem Praxistest denn werden wird. ;)
Schöne Grüße
Wilfried
 
1 Kommentar
Bworld
Bworld kommentierte
Das Gewicht war bei mir einer der Gründe, warum ich von meinen alten Lowepro Rucksäcken fast vollständig auf Thinktank und Mindshift umgestiegen bin. Diese sind wesentlich leichter, haben in der Regel auch ein super Gurtzeug und sind noch ausreichend gepolstert.
Bei Flugreisen hatten die Lowepro meistens schon das halbe Handgepäckgewicht aufgebraucht.

Grüsse
Bernd
 
Bei Flugreisen hatten die Lowepro meistens schon das halbe Handgepäckgewicht aufgebraucht.

Ich habe ja keine Ahnung, mit was für Kasperln Du so rumfliegst, aber der Lowepro Flipside 350 wiegt gut 1300 Gramm. Wer limitiert denn das Handgepäck auf zweieinhalb oder drei Kilogramm?

Oder war die Behauptung einfach Unfug?
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Weil Du verallgemeinerst als ob Lowepro nur schwere Rucksäcke bauen würde - und die Antworten immer noch ein wenig am Thema vorbei gehen. Der @waxman sucht einen Hybrid-Rucksack
 
Zuletzt bearbeitet:
shovelhead
shovelhead kommentierte
Das ist verboten. Akkus MÜSSEN ins Handgepäck und dürfen aus Sicherheitsgründen nie in die Reisekoffer, die unten im Gepäckabteil mitfliegen.
 
Bilderbastler
Bilderbastler kommentierte

Ich muss gestehen, darauf hatte ich noch nie geachtet....:oops:
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
un dabei bestätigst du es jedes Mal, wenn Du deine Bordkarte druckst. Sogar mit Pictogram
 
Bilderbastler
Bilderbastler kommentierte

Dann werd' ich zukünftig wohl besser drauf achten, wenn's mal wieder irgendwohin mit dem Flieger geht.....
Zum Glück ist im Handgepäck meiner Frau meistens noch ein wenig Gewicht übrig :)
 
Bei meinem Wunschrucksack kommt noch was hinzu, was ich, glaube ich, noch gar nicht geschrieben hatte. Ich bin ja 193 Restzentimeter lang und noch dazu ein "Sitzriese". Soll heißen, mein Oberkörper ist im Verhältnis zur Gesamtkörperlänge sehr lang. Das heißt, ich brauche einen Fotorucksack, der neben den von mir schon genannten Kriterien auch noch auf meinen Lulatschbuckel passen muss. Wenn da jetzt Rucksäcke dabei sind, die nur für Halbzwerge ;) oder halt nur Normalbürger geeignet sind, noch dazu mit Hüftgurt, dann fallen die leider bei mir schon mal aus der Wertung. Das ist ja zum Beispiel das schöne bei meinem Rucksack für Bergtouren, dem Osprey Kestrel, dass ich bei dem die Gesamtlänge stufenlos über ein Klettsystem anpassen kann. Und der Daypack, den ich für kurze Wanderungen und beim Radfahren meistens und beim Motorradfahren manchmal dabei habe und den ich in meinem vorletzten Beitrag erwähnt hatte, der Deuter Trans Alpine 32 EL, hat das "EL" (steht für extra lang) nicht umsonst im Namen.
Deshalb ist für mich auch ein Praxistest so wichtig, um hier keinen zu kurzen Fotorucksack zu erwischen. Daher wird der von Uwe vorstehend mit Bildern vorgeschlagene Rucksack nach seinen Angaben wahrscheinlich leider nicht in Frage kommen.
Schöne Grüße
Wilfried
 
2 Kommentare
shovelhead
shovelhead kommentierte
Ich bin 196 cm lang und kenne das Problem. Touren Rucksäcke lassen sich verstellen, aber kleinere Modelle (zB für die MTB Tour oder eben Foto-Rucksäcke) sind halt ... klein. Ich persönlich habe mich für den Lowepro Flipside 450 entschieden, dessen Kameraabteil aber mehr Platz bietet, als Du nutzen willst. Der 350er würde Dir reichen.
 
N
Nicname kommentierte
Herzlichen Glückwunsch, da wir sind ja schon mal zu zweit. :cool: 1,96 ist auch meine Körpergröße. Besonders geeignet für so lange Kerle ist der Mindshift Backlight 36L, den ich auch besitze. Er hat zwar keinen verstellbaren Rücken, ist aber von Natur aus besonders "lang" für Rumpfriesen. Sein Fassungsvermögen im Hauptfach ist sogar größer, als beim Backlight 45 Elite. Ausserdem ist das Maß zwischen Hüftgurt und Schultergurt beim 36er um ca. 3 cm länger als beim 45er. Dafür hat der 36er aber kein separates Zusatzfach als Daypack. Von einem der beiden werde ich mich wohl doch wieder trennen. PS: Den nächstkleineren Backlight 26 kenne ich nur von der Papierfom, im Hinblick auf meine Körpergröße jedoch nicht aus eigener Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Super, jetzt hab ich schon mal zwei konkrete Alternativen für uns abgebrochene Riesen mehr. Danke!
Edit: Das Extrafach für Nicht-Fotozubehör ist für mich ein Muss.
Ich hoffe, dass ich jetzt bald mal den Praxistest ohne Corona-Bremse durchziehen kann. Aber das hoffen wir ja alle.
Schöne Grüße
Wilfried
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich nutze den Gitzo Adventury 45L, gibt es auch mit 30L.

Wenn ich länger unterwegs bin oder viel schleppen muss kommt er zum Einsatz. Genügend Platz für Fotokram und natürlich Verpflegung, Kleidung usw.
Wichtig für mich, Stativ muss links oder rechts von Rucksack anzubringen sein, damit dieses nicht im Matsch liegt, wenn dieser abgelegt wird.
Bin sehr zufrieden damit, die Details sind durchdacht und zweckmässig gemacht. Einzig die Schultergurte könnten etwas mehr Polsterung vertragen. Abhilfe schaft da selber «polstern».
 
3 Kommentare
E
endtimeimages kommentierte
Wie machst du das mit dem selber Polstern?
 
adventure
adventure kommentierte
Naja...wie früher im Militär. Schaumstoff nicht zu weich, zuschneiden und mit Kabelbinder festmachen :).
du findest aber im Web auch fertige Polster oder lässt dir von einem Sattler etwas machen. Beim Sattler hast du den Vorteil, dass du dir nach eigenen Vorstellungen etwas machen lassen. Vielleicht sogar mit demselben Produkt für mehrere Taschen, Rücksäcke usw.;)
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
gib mal bei Amazon "Rucksack Schulterpolster" ein.
 
An dieser Frage habe ich mir auch lange die Zähne ausgebissen. Zumal ich neben den Fotosachen auch schmutzige Hundesachen mitnehme. Die wollte ich unbedingt getrennt transportieren.

Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es so einen Rucksack nicht gibt. Ich habe deshalb diese Tasche gekauft: https://www.amazon.de/gp/product/B00ME00YUK/?tag=netzwfotognik-21

Und stecke sie in einen Trekking-Rucksack mit "Frontladefunktion" (ich habe den Beefree 70l Frontloader)

Den Rucksack lege ich dann einfach hin, öffne den Frontladereißverschluss und kann dann auf meine Kamera zugreifen.

Ist nicht mein Thread, aber falls es jemand interessiert, ich bin von obiger Lösung abgekommen. Gründe: Auf Dauer nicht so praktisch und mangelnde Qualität (Reißverschlüsse abgebrochen, Nähte trenne sich vom ständigen Festzurren des Stativs auf).

Habe jetzt in den sauren Apfel gebissen und Geld in den Mindshift Backlight Elite 45l gesteckt, der hier im Thread ja u.A. empfohlen wurde. Bin super zufrieden. Hab auch ein kleines Review dazu gedreht, aber nicht im Detail.

Der größte Vorzug für mich ist, dass der Rucksack – obwohl er deutlich schwerer ist als mein alter – sich deutlich leichter tragen lässt (y)
 
Kommentar
... Habe jetzt in den sauren Apfel gebissen und Geld in den Mindshift Backlight Elite 45l gesteckt, der hier im Thread ja u.A. empfohlen wurde. Bin super zufrieden. Hab auch ein kleines Review dazu gedreht, aber nicht im Detail.

Der größte Vorzug für mich ist, dass der Rucksack – obwohl er deutlich schwerer ist als mein alter – sich deutlich leichter tragen lässt (y)
Ah, interessant. Darf ich fragen, welche Körpergröße Du hast?
 
2 Kommentare
E
endtimeimages kommentierte
N
Nicname kommentierte
Okay, vielen Dank für die Information. Mit meinen 1,96 m macht das bei dem um ca. 3 cm kürzeren Rückenmaß vom Backlight 45 im Vergleich zum 36er schon einen Unterschied beim Tragekomfort aus: Beim 36er liegt die Last zu gefühlten 70 - 80% auf dem Hüftgurt. Beim 45er jedoch umgekehrt zu einem viel größeren Anteil auf den Schultergurten. Daher bin ich noch hin- und hergerissen, welchen von beiden ich behalten soll. Der 45er ist flexibler nutzbar und besser verarbeitet, der 36er hingegen mit dem besseren Tragekomfort. :rolleyes:
 
Ich belebe den Thread mal wieder ...

... wenn man sucht, ist das DER Rucksack-Thread im Forum ...

Weiter oben habe ich meine Lösung, einen Deuter Futura 30 mit ICU für die separate Öffnung unten, beschrieben.

Inzwischen habe ich mir nach längerer Recherche noch einen Mindshift Backlight 26L zugelegt. Zwar schon 6 Jahre am Markt, aber dafür auch gerade günstig zu erwerben (180€). Der hat ein RIESIGES Kameraabteil, relativ gutes Tragesystem (nicht ganz Deuter-Level), und knapp 10L Zuladung für Kleidung etc. Da passen Z9 oder ein Z800/6.3 problemlos rein ...

f-stop gilt in diesem Bereich wohl als Referenz, ist wohl auch besser als z.B. die Lowe Whistler Serie, aber bei den Modellen mit Wechsel-ICUs muss man schnell SEHR grosse Rucksäcke nehmen, damit Objektive mit ≥40cm oder Bodies mit einer Höhe ≥15cm passen und dann sind sie schwer. Der Backlight 26L wiegt nur 1.8kg inkl. Kamerafächern.

Vom Backlight 26L spricht man kaum noch, aber ich konnte nichts Vergleichbares finden. Der Markt neigt wohl zum Over-Engineeren oder wahlweise, zum Amazon-Billigtum.

Die Innovation, auf die ich warte:

Der Rucksack mit einem Deuter-Futura artigem Tragesystem (Rahmen, Netz am Rücken) und Backport zum Kamerafach. Dafür müsste man den Rahmen doppelt ausführen, vielleicht mit Magneten und Clips verbunden, entlang dessen man den Rucksack teilen kann. Ist locker ein Patent wert ;)
 
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Bertho
Bertho kommentierte
… passen Z9 oder ein Z800/6.3 problemlos rein …
Zusammengeschraubt nur mit Gewürge, wenn überhaupt. Die angegebenen 49cm Innenlänge stehen nicht auf der gesamten Tiefe zur Verfügung. Oben ist der Rucksack arg abgeschrägt, was weder Kamera noch Objektiv mitmachen können. Kamera+Objektiv habe ich mit 48cm gemessen.
 
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