Airlines und Fotoausrüstung als Handgepäck

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Dann müssen wir wohl mal über das „Aufgeben“ reden. Bitte keine Witze über des Wortes doppelte Bedeutung.
Was sagen denn die Versicherungen zu unseren Wertsachen bei dieser Transportart? Neuer Koffer und 500€ für den Inhalt, wenn weg ? :eek:
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Lufthansa:
Die Haftung der Fluggesellschaften für Reisegepäck ist gesetzlich geregelt. Der Anspruch auf Entschädigung wird nach dem Montrealer Übereinkommen gewährt. Die Entschädigung selbst wird in sogenannten Sonderziehungsrechten (SZR) festgelegt. Das Sonderziehungsrecht (SZR) ist eine künstliche Währung, die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingerichtet wurde. Derzeit beträgt der Haftungshöchstbetrag 1.288 SZR, was aktuell ca. 1.500 Euro entspricht. Dieser Betrag unterliegt Wechselkursschwankungen und kann sich daher ändern.
 
Bertho
Bertho kommentierte
Danke @Wuxi. Was sagt die separate Fotogeräteversicherung?
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich habe sogar eine und habe gerade mal versucht daraus schlau zu werden.

Aber ich bin nicht daraus (aus dem Klauseltext) schlau geworden.
Ich nehme an sie würden etwas bezahlen aber sicher wieder in Abzug bringen was die Airline bezahlt.
Und aus der Airline was herauszuholen ist sehr schwer. Da spreche ich leider aus Erfahrung.
Wenn Du nicht sofort bei der Landung reklamierst hast Du schon die Frist versäumt.
Und die Abwicklung geben Sie dann sofort an eine separate Abwiegelungsfirma.
 
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Bei mir kommt auch im Frühjahr wieder ein Flug mit viel Equipment.
Hatte häufig das Fotozeug in meinem "personal Item", bei Frauen ist das häufig die Handtasche und das wird auch einem Mann zugestanden. Das PI ist bei vielen Airlines auch schon in seinen Maßen definiert.

Mit viel Equipment wird das aber nicht klappen, also werde ich mir wohl einen Fototrolly oder Rucksack in Carry-On Maß dafür aussuchen.
Der Abmessungs-Test wird häufig erzwungen weil das Personal es sehr gut im Blick hat, wenn das COB (Carry-on Baggage) zu groß ist.

Bleibt das Gewichtsproblem.

Maßnahmen:
1) Wiegen am Check-in vermeiden (z.B. selber einchecken oder das COB beim Begleiter lassen und separat einchecken.
2) Beim Boarding nicht auffallen:
- nicht bei den ersten sein und nicht bei den letzten sein sondern im Pulk bleiben wo das Personal den größten Stress hat
- COB Handhabung leicht aussehen lassen
- PI dann lieber nicht auch noch bis an die Grenze ausreizen
3) Ausreden falls um Verladung gebeten wird-
- Hinweis auf teuer und empfindlich
- Hinweis auf Akkus die nicht im Frachtraum sein sollen

Ich habe aber auch schon oft Teile der Ausrüstung (z.B. Tele) im Koffer zwischen Kleidung verpackt.
Für Koffer musste ich leider auch schon oft Aufpreis bezahlen weil ich das Limit gerissen habe :-(
 
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Ich packe mein Zeug immer in einen eher kleineren deuter-Wanderrucksack, dem ich ein Fototaschen-Interieur verpasst habe. Der geht von der Größe als Handgepäck ohne Problem durch, und wiegen musste ich den noch an keinem Flughafen (die 8 kg habe ich da schon durchaus gerissen...). Zubehörzeug wie Filter, Ladegeäte, Blasebalg, usw. landen im Koffer, das Reisestativ auch. Das 200-500-Tele habe ich immer als "PI" in einem separaten Trageköcher dabei, hat nie zu Fragen geführt. Generell stimme ich @Wuxi zu: einfach mit der Masse mitschwimmen, nicht auffallen, dann gibt es wenig bis keinen Stress.
 
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Ich fliege schon seit Jahren keine Kurzstrecken mehr. Von Düsseldorf nach Berlin, Amsterdam, Frankfurt, München, Paris etc. pp. ist alles gestrichen. Da nehme ich, auch aus Umweltschutzgründen, den Zug. Das ist zwar oft teurer (1.Klasse sowieso) und wegen Verspätungen, Ausfällen etc. auch nicht stressfreier, aber man ist dennoch flexibler. Noch flexibler wäre man mit dem Auto, aber ich fahre nicht mehr so gerne und schon gar nicht bei Dunkelheit, das lassen meine Augen nicht mehr zu.

Da ich oft pauschal buche, habe ich häufig keinen Einfluss auf die Fluggesellschaft.

Das Dilemma mit dem Handgepäck ist hausgemacht, das haben uns zum größten Teil diejenigen eingebrockt, die sich beim Duty free shopping nicht zurückhalten können und dann mit 7 Papier- und Plastiktüten voller Fluppen, Geruchswässerchen, Gesichtsschmiere, Alkohol und ähnlich völlig überteuertem Plunder die Kabine entern (die sollten mal die Preise zwischen Duty free und ihrer Parfümerie um die Ecke vergleichen). Und schwupps sind die overhead compartments voll.
Ich habe schon mehrfach erlebt, bei unterschiedlichen Airlines, dass einigen Passagiere beim Einsteigen die Tüten abgenommen wurden. Gut so!

Und wie oft erlebt man es, dass das Kabinenpersonal Probleme hat, für alle Handgepäckstück Platz zu finden.

Ich bleibe in jedem Fall immer unter den Grenzwerten bzgl. Größe und Gewicht, auch wenn es, insbersondere beim Handgepäck, schwerfällt.
20 oder 23 kg für das Aufgabegepäck sind bei mir kein Problem, da liege ich locker drunter (meistens so ca. 18kg). Aber bei 6 oder 7kg Handgepäck wird es übel.
Eben habe ich mein Handgepäck (Rucksack) für meinen Condor-Flug am Sonntag probehalber gepackt: 8kg sind erlaubt, Ergebnis: 7,25 kg incl. Z6II/24-200, die ich aber sowieso in einer separaten Fototasche transportiere (Persönliches Gepäckstück). IPad, Lacie, Akkus, Pillen, ebook-Reader und sonstige Kleinigkeiten machen dann knapp 6kg aus. FTZ und AF-S 20mm stecke ich mir dann in die Jackentaschen und nach der Gepäckkontrolle wieder in den Rucksack.
Mit der Strategie hatte ich logischerweise nie Gerwichts-und Größenprobleme. Dafür werde ich (bisher nur) in Frankfurt fast jedes Mal zur Schnüffelprobe gebeten. Natürlich immer ohne Befund.

Vor einigen Jahren habe ich auf der p+a in Duisburg einen Veranstalter speziell für Fotoreisen (Name leider vergessen) gesehen. Der bot einen Sammeltransport für Fotoequipment an. D.h. man konnte ihm einige Tage vor Abreise sein Fotogeraffel zusenden und der Veranstalter hat das alles speziell verpackt zum Ziel geschickt. Kostet natürlich extra, aber so kann man völlig unbelastet von dem ganzen Zeugs z.B. zur Safari fliegen. Sollte ich mal eine Safari machen wollen, werde ich das mal recherchieren.
 
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P
pulsedriver kommentierte
Das ist aber keine Erklärung dafür, weshalb ein Köfferchen in den vorgeschriebenen massen nur noch 7kg wiegen darf und nicht 10 oder 12. Ja, auch die Gepäckablagen haben ein Gewichtslimit, das steht sogar dran. Aber mit 7kg Köfferchen in der vollen erlaubten Grösse reizt man die maximal halb aus. Die 7kg sind Schikane.
Aber die DSLM reduzieren das Problem schon was. Meine tasche ist leichter geworden. Hauptsächlich beim Body und beim Tele. Statt 70-200/2.8 Sports mit zwei TC und deutlich über 2kg Gewicht nun ein 100-400 mit f/8 am langen Ende und ein winziges 90mm f/3.5. Gewicht nur wenig mehr als 1/3. Und auch der Body ist auf 2/3 runter gekommen von einer D810.
 
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Lufthansa hat nach New York nichts gewogen
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ich musste bei Lufthansa und früher Eurowings auch noch nie das Handgepäck wiegen oder in einen Größenrahmen stecken, egal ob Standard-Rollköfferchen mit IATA-Maßen oder deutlich ausgebeulter Rucksack, egal an welchem Flughafen in Europa oder den USA.
 
bin im Mai nach Finnland geflogen zu Bären. Keine Probleme meine Fotorucksack mit ins Flugzeug als Handgepäck...
 
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C
Christian B. kommentierte
Verrätst Du uns bitte auch, wie schwer der Rucksack war, wekche Fluggesellschaft und ob gewogen wurde?
 
Z
Z-Klick kommentierte
Bestimmt 20 kg und Finnair.. hin und zurück ohne Probleme
 
Das Problem ist halt die Verlässlichkeit. Solange es auf kulantes Verhalten der Fluggesellschaft hinaus läuft, ist es immer ein Glücksspiel. Zeigt die Gesellschaft im Augenblick des Check-In sich allerdings unverhofft nicht kulant, hat man schnell ein Problem.
Als "Wenigflieger" bleibe ich da auf der sicheren Seite.
Kulantes Verhalten kann man erhoffen, aber nicht einfordern.
 
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Fliegen mehrmals im Jahr nach Griechenland mit LH/Austrian/Aegean/Swiss/Edelweiß/Condor/Eurowings, meistens nur im Handgepäck-Tarif (1 Stück mit max. 7 oder 8 Kg, ggf. + kleine Handtasche/Laptoptasche etc.). In den letzten 5 Jahren ist das bei uns noch nie nachgewogen worden, wir benutzen aber auch nur Trolleys, die die 55x40x20 IATA Maße einhalten oder RS wie Lowepro Flipside/Hatchback innerhalb dieser Größen- und Gewichtsgrenzen.

Bei innereuropäischen Flügen wird bei gut- oder ausgebuchten Flügen mittlerweile regelmäßig dazu aufgefordert, das Handgepäck kostenlos aufzugeben. Das kann dann problemlos vermieden werden mit dem Hinweis auf Fotoequipment und/oder elektronische Geräte im Gepäckstück.

Rausgefischt werden regelmäßig und gezielt Fluggäste, deren Gepäck schon vom Ansehen her schwerer wirkt bzw. ist und die mehr Teile als gebucht mitführen. Da passiert besonders häufig bei späten Verbindungen von Athen nach MUC/FRA und auf der Verbindung MUC-HH.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Letzteres mit den Schaltern ist genau das, was ich als "mangelnde Kundenorientierung" bemängele. Allerdings bin ich schon lange dazu übergegangen, mir den CheckIn-Quatsch am Schalter zu sparen und nur noch online einzuchecken. Da die Gepäckabgabe in Frankfurt sowieso nur noch "Selbstbedienung" ist (zumindest bei LH), muss ich mir auch keine Gesichter der LH-Leute angucken, hat keinen Mehrwert. Aber Frankfurt ist ja mit der chaotischen Sicherheitskontrolle sowieso ein Fall für sich...
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Kleiner Gag zu Lufthansa im Vergleich zu anderen Airlines, diesmal nicht Handgepäck:
Man schreibt das Jahr 2000, Olympische Spiele in Sydney. Ich fliege von Frankfurt mit Singapur-Airlines nach Sydney. Nach dem Start gibt es den Begrüßungs-Trunk: Lächelnde, wunderschön gewandete und perfekt gestylte Flugbegleiterinnen servieren Piper-Heidsieck in Sektflöten aus echtem Glas. Nebenbei bemerkt: in der Economy-class.
Rückflug von Cairns mit Lufthansa (ebenfalls Ecomomy) streng funktionell gekleidete Flugbegleiterinnen servieren den Begrüßungs-Trunk: ein Sunkist Saftpäckchen mit aufgeklebtem Strohhalm.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Das war Retro!

Aber LH wird noch bei weitem von United unterboten.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Mein bisher einziger United-Flug war 2019 von San Francisco nach Frankfurt. Besonders negativ ist er mir nicht in Erinnerung geblieben. Will aber nix heissen.
Und es gibt noch andere Airlines, die LH satt unterbieten.
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
United breaks guitars.
 
.
Ich finde Airlines als Handgepäck eh umkommod. :cool:

Ansonsten hänge ich mir die schwerste Kamera mit dem dicksten
Objektiv einfach um, Rest in Jackentaschen –und gut ist.

Und Fuß unter Kofferkante beim Wiegen scheint Oldschool … :love:

.
 
3 Kommentare
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Die Waage ist über kurzes Förderband so weit vorne, daß Du auf Deine alten Tage noch Spagat lernen müsstest.....
 
EvaK
EvaK kommentierte
Und Fuß unter Kofferkante beim Wiegen scheint Oldschool …
Sehr oldschool, denn die Koffer müssen auf das Transportband, in dessen Mitte die Waage sitzt. Da wird das schnell zu einer komplexen Yoga-Übung, den Fuß unter den Koffer zu setzen.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Jetzt habe ich noch mal meinen Fototrolley rausgeholt, ein Neewer 2-in-1, der auch als Rucksack funktioniert. Die Maße sind 55 x 35 x 26, damit ist das Ding nicht zu 100 Prozent mit den IATA-Maßen identisch, kann aber π✖️(y)durchaus akzeptiert werden.
 
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Jetzt habe ich noch mal meinen Fototrolley rausgeholt, ein Neewer 2-in-1, der auch als Rucksack funktioniert. Die Maße sind 55 x 35 x 26, damit ist das Ding nicht zu 100 Prozent mit den IATA-Maßen identisch, kann aber π✖️(y)durchaus akzeptiert werden.
Eben, es kann akzeptiert werden, muss aber nicht.
 
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Frank2111
Frank2111 kommentierte
Wenn die Taschen größer als IATA-Maß aber flexibel sind, werden sie in der Regel akzeptiert. Dafür stehen ja auch teilweise die Messcontainer bereit, um das zu checken. Was reinpasst, geht mit.
 
EvaK
EvaK kommentierte
F
Fotograf58 kommentierte
Das ist nun einmal die Realität ;).
 
EvaK
EvaK kommentierte
Kann im Sinne von „es geht aber so problemlos durch‟.
 
Eben, es kann akzeptiert werden, muss aber nicht.
Ein bisschen Glück ist immer dabei.
Wenn Du absolute Sicherheit willst musst Du dich an die Maße und Gewichte halten und/oder Übergepäckaufschlag einkalkulieren.
 
4 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Wenn man nur mehr Handgepäck kaufen könnte. Respektive schwereres. Bei der Swiss (und damit vielleicht auch bei der LH?) ist das AFAIK nur durch den Kauf eines Business Class Tickets (oder First) möglich. Man kann aber nicht einfach aufs Economy Ticket einen Aufschlag zahlen und dann darf das Handgepäck 12kg wiegen oder ein zweites dazu kaufen. Andere sind da weiter. Die Ablagefächer können problemlos 12 bis 13kg pro Handgepäck ab. Wenn man knapsen will, OK, aber anderseits könnte da auch ein Geschäft draus werden, siehe Easy Jet, wo nur ein kleines inbegriffen ist, das ggf unter den Sitz muss. Dann sind halt STandard nur 7kg dabei und es wird gewogen, für 'nen 50er mehr gehen dann aber 13kg statt 7.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Früher war bei Easyjet das Gewicht egal, es musste nur in die IATA-Maße passen.
Aber das war vor Covid.....
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Mehr Handgepäck kaufen wäre auch mein Mittel der Wahl.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Mehr Gewicht kaufen zu können, fände ich gut. Die meisten Leute brauchen das nicht und würden es nicht tun. Für mich ist es immer eine Knobelei, mit 8kg auszukommen. Das geht nur, wenn ich die Kamera als "persönliches Gepäckstück" mitnehme.
Beim nächsten Flug in drei Wochen habe ich zum Glück 10kg Hndgepäck (Condor Premium Eco).
 
Bin jetzt mit Ethopian Airlines geflogen, nie wurde etwas gewogen. Weder in Adis Abeba, noch in Daressalam oder Frankfurt. Hatte einen 20 Liter Rucksack mit dem 150-600mm, der D750 und dem 24-35mm Sigma Art dabei, also zwei ordentliche Brocken. Dazu war noch mein MacBook im Rucksack.
 
huckabuck
huckabuck kommentierte
Kleinertip, die Kopfhörer an der Buchse am Bildschirm etwas rausziehen, dann funktioniert Stereo auch mit den eigenen
 
new_nik
new_nik kommentierte
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Stellt sich die Frage nach der Reichweite. Bluetooth innerhalb von Gebäuden dürfte maximal 10m weit reichen. Da muss man schon genau überlegen, welche Anwendung da sinnvoll ist.
 
new_nik
new_nik kommentierte

Er arbeitet in einem Netzwerk mit über 100 Millionen iPhones Weltweit zusammen,
also hast du immer den Standort auf Deinem Handy
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Aber es warnt den Dieb. Sobald das diebische iPhone längere Zeit in der Nähe des Airpods ist kriegt der Fahrrad-/ Fototaschendieb eine Warnung.

AirTags wurden so entwickelt, dass sie unerlaubtes Tracking verhindern. Falls ein fremdes AirTag sich in deine Sachen verirrt, erkennt dein iPhone es und benachrichtigt dich. Wenn du es nach einer Weile immer noch nicht gefunden hast, spielt das AirTag einen Ton ab, damit du weißt, dass es da ist.

Natürlich musst du dir keine Sorgen machen, wenn du mit anderen unterwegs bist, die ein AirTag haben, oder wenn viele Menschen mit AirTags im selben Zug sitzen. Die Benachrichtigungen werden nur dann aktiviert, wenn das AirTag nicht mehr in der Nähe seiner Besitzerin oder seines Besitzers ist.
 
Flugreisen sind für mich wie Staus auf der Autobahn, nur schlimmer: Es gibt keine Umleitung und keine Ausfahrten. Die Gepäckbeschränkungen gerade für mich als leidenschaftlichem Fotografen sind nur eines von vielen Übeln. Beispiel eines Rückfluges mit "Kranich-Air" aus dem nahen Osten Ende letzten Septembers nach München mit Umsteigen zum Weiterflug nach Köln/Bonn: Da musste nach Auskunft des Bordpersonals zuvor erst mal kurzfristig gesucht werden, um überhaupt die Besatzung für den Flug zusammenzukratzen. Über eine Stunde Verspätung. Und die Maschine war voll besetzt. Was ist das für eine Personaleinsatzplanung? Als ob man nicht vorher wüsste, wie viele Passagiere kommen ...
 
N
Nicname kommentierte
Ist das schon "Diskriminierung" oder einfach nur preispolitische Differenzierung nach Ressourcenbeanspruchung? Die Praxis sieht jedenfalls im Bekleidungsbereich anders aus. Von Kunden mit "großen" Größen werden regelmäßig höhere Preise für die "Big-" oder "Tall-Ausführung" im Vergleich zu "Normalgrößen" beim selben Kleidungsstück verlangt.
 
C
Christian B. kommentierte
Wenn das so sein sollte, dann sollte man die Plätze neben diesen Personen nicht oder nur zum halben Preis verkaufen. Der- oder diejenige, der oder die dort nämlich sitzen muss, bekommt für den gezahlten Preis nämlich nicht die volle Leistung (= einen voll nutzbaren Sitzplatz). Warum soll ein Kunde es ausbaden müssen, wenn die Airline nicht unterscheiden (= diskrimieren) darf?
 
Zuletzt bearbeitet:
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Der Dicke leidet auch, weil er halb auf einem Hänfling mit spitzen Knochen sitzen muss.
 
C
Christian B. kommentierte
Aber dann wäre es ja auch in seinem Sinne, wenn er den Nachbarplatz gegen Aufpreis erwerben könnte.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Absolut, ja. Vorausgesetzt das ist Option und nicht Zwang.
 

Und um wieder auf das Thema zurückzukommen: Dass ein Handgepäckstück mit Fotosachen nur 7 oder 8 kg wiegen darf, ein 150kg Mensch aber nur einen Platz buchen muss und dann seinem 75 kg Nachbar, der dasselbe bezahlt hat, dessen halben Sitzplatz streitig macht, ist ziemlich inkonsequent und für den 75 kg schweren Fotografen ziemlich ärgerlich. Dies ist aber natürlich ein allgemeines Problem, keines einer bestimmten Fluglinie.
Bei der von mir meist genutzten europäischen Airline gelten höhere Werte. Davon abgesehen wird ja niemand zum Flug gezwungen ;).
 
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C
Christian B. kommentierte
Mal bitte alles lesen, was ich in diesem Zusammenhang geschrieben habe.
 
Wir reisen zu viert, nehmen aber nur zwei Handgepäcke mit rein, plus die kleinen Taschen wie z.B. eine Handtasche. Dann schreit keiner, wenn die zwei je 10 oder 12kg wiegen, denn es dürften ja 4x8kg mit.

Äh, das ist aber echte Mathematik für Anfänger … :motz:

.
 
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P
pulsedriver kommentierte
Fluggesellschaften rechnen aber so. Wenn wir zu viert Gepäck aufgeben und jeder 23kg darf, sind das für die total 92kg. Solange kein Gepäckstück über 32kg wiegt, in der Regel kein Problem, nur Nordamerika ist da oft was strenger mit dem Maximalgewicht pro Stück. Und beim Hangepäck drüfen dann eben z.B. 32kg an Bord. Wir bringen weniger kg mit und nehmen erst noch nur zwei Plätze weg, da stellt keiner Fragen. Und sonst ist es trivial: Tüte raus, aus den zwei Koffern je was rein, fertig ist das dritte Gepäckstück. Das wissen die auch, dass dieses Handgepäck immer irgendwie an Bord kommt. Entweder kompakt in zwei Handgepäckkoffern oder dann eben verteilt auf 3 bis 4 Stücke, die viel mehr Platz beanspruchen.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das habe ich leider schon anders erlebt. Ein Koffer drüber der andere drunter.

Ansage: Aufpreis zahlen oder umpacken!
 
P
pulsedriver kommentierte
Bei uns immer anders. Nur nach Nordamerika haben wir jeweils auf das 50 lbs Limit geachtet, die schauen wirklich sehr darauf. Ist zumindest meine Erfahrung mit SAS, Air France, Cathey Pacific und China Airlines. Der einzige Flug mit United war nach NY, der daher mal ausgeklammert, weil Nordamerika. Beim Kranich und seinen Töchtern würde es mich nicht überraschen, die meide ich für mich aber wo es geht. Ich hab letztes Jahr eine Passagierin beim Einchecken begleiten dürfen. Business Ticket. 2x23kg. Wir waren knapp mit Volumen. Haben deswegen für eines der Stücke einen stabilen Karton mit 158er Gurtmass genommen. Der ist würfelförmiger als ein Koffer, daher geht bei gleichem Gurtmass mehr rein. Das Ding wog 22.5kg und war im Gurtmass. Schön straff in Folie eingepackt und mit Seil ein Griff drum. War das ein Drama! Neiin, das geht nicht, das ist kein Koffer. Wo steht, dass es ein Koffer sein muss? Ja aber das ist kein Koffer. Und dann waren sie noch der Meinung, die braucht für die Einreise in ihr Heimatland ein spezielles Formular von der Botschaft wegen der Pandemie, das damals tatsächlich benötigt wurde, aber nur für Touristen.

Hier mal eine Erfahrung mit Cathey, dass es auch anders geht. Rückflug zu viert von Taiwan in die Schweiz. Von Taipeh mit HK mit der Günstigtochter Dragon Air. 3 Stunden vor Abflug am Flughafen Taipeh. Die Dame beim Checkin schaut schnell auf unsere Buchung und meint nur: 45 Minuten in HK fürs Umsteigen mit kleinen Kindern? Und die Dragon Air ist vermutlich noch leicht verspätet? Also, schiebt doch mal alles, was ihr nicht an Bord nehmen wollt hier aus Band, ich buch euch auf eine Cathey Maschine um, die in 45 Minuten geht, dann bitte ab durch die Priority Lane, damit ihr den noch bekommt. Wir hatten nur 4x23kg Aufgabegepäck, wollten deshalb eigentlich 4 Handgepäcke mit rein nehmen damit es aufgeht. Drei davon landeten auch auf dem Band, ohne Rückfrage wegen zu viel... So geht Top Service!
 
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