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...hat sich heute jemand mit 'nem Angelboot zunutze gemacht: ist rotzfrech quer durch die ganze Windparkbaustelle gefahren. Das Guardvessel hat zwar was bemerkt, konnte das Boot aber nicht genau orten. Ich hab dann an der Stelle gesucht, wo es vermutet wurde, aber bei <50m Sicht keine Chance, so ein Plastikbötchen auf mehreren Quadratkilometern zu orten. Am anderen Ende vom Windpark trafen sie dann dummerweise ganz zufällig auf ein anderes Arbeitsschiff. Abhauen konnten sie nicht, denn ihr Dieselmotor streikte und der E-Motor, mit dem sie durch den Windpark "geschlichen" sind, hatte nicht mehr genug Saft. Am Ende mussten sie als Seenotfall vom Rettungskreuzer abgeschleppt werden. Es gibt schon bemerkenswerte Zeitgenossen - ohne das geringste Bewusstsein für die Gefahren, die 12 sm von der Küste entfernt auf dem Meer lauern können, noch dazu im dichten Nebel, ganz davon abgesehen davon, eine für Unbeteiligte natürlich strengstens verbotene Offshore-Baustelle einfach so zu durchqueren. Sowas hat vor einigen Jahren bei einer anderen Windpark-Baustelle mal einen Motorbootfahrer 30.000 € Strafe gekostet.
...das was da zwischen der THIALF und der Windmühle zu sehen ist, ist ein Teil, was gerade von Geistern von der Barge auf die THIALF bewegt wird, denn die Kräne hat ja offensichtlich im Nebel jemand geklaut
Zur Erinnerung: so sah die THIALF noch vor 2 Wochen aus:
...und: JA, das Ding schwimmt! Die Wassertiefe dort beträgt über 40m und das Teil hat einen maximalen Tiefgang von 31m - hier vermutlich "nur" etwa 20m, denn für so ein Bisschen Windmühlengedöns muss die THIALF nicht komplett Ballasten.
An Bord des Chemikalientankers HELGA ESSBERGER hat ein künstlerisch begabter Seemann*frau
das Deckshaus unterhalb der Kommandobrücke mit einer lustigen Malerei mit Palmen und Affen verziert.
Vermutlich war die Motivation zu diesem Kunstwerk die Sehnsucht nach wärmeren Gefilden,
denn die HELGA ESSBERGER operiert vorwiegend in Nord- und Ostsee, wo es vor allem in den
Herbst- und Wintermonaten nicht so gemütlich ist.
Seit ca. einer Woche in Sassnitz: Windcats jüngste Schwester und ganzer Stolz meiner Reederei
HYDROCAT 55 ist die 55. Windkatze:
Länge: 25 m
Breite: 9,3 m
Tiefgang: 2 m
BRZ: 115
Leistung: 1498 kW
Antrieb: 2 x MAN D2862 dual fuel
(können mit bis zu 80% Wasserstoff betrieben werden)