Fotozubehör-Hersteller BILORA insolvent

image_pdfimage_print

Insolvenzeröffnungsverfahren angeordnet

Fotozubehör-Hersteller BILORA insolvent

Das Remscheider Unternehmen BILORA GmbH schaut 2019 auf beachtliche 110 Jahre Firmengeschichte zurück. Der Blick in die Zukunft ist seit dem 8. Oktober 2019 allerdings eher düster: an diesem Tag wurde vom Amtsgericht Wuppertal das Insolvenzeröffnungsverfahren angeordnet.

BILORA vertreibt aktuell vor allem Stative, Fototaschen, Ferngläser und weiteres Fotozubehör. Unter dem Namen VOKING kamen auch Blitzgeräte und Objektive auf den Markt. Etwa 1.000 Artikel befinden sich derzeit nach Unternehmensangaben im Sortiment. Bis 1975 wurden auch eigene Kameras hergestellt; den größten Erfolg feierte hier sicher die 1949 erschienene BILORA Boy.

Nach Erweiterungen des Firmensitzes 2008 und dem Umzug von Radevormwald nach Remscheid im Jahr 2014 erreicht die Fotowelt nun die ernüchternde Bekanntmachung des Amtsgerichts Wuppertal, dass unter dem Aktenzeichen 145 IN 628/19 am 8. Oktober 2019 um 11.09 Uhr das Insovenzeröffnungsverfahren angeordnet wurde. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. Peter Neu aus Remscheid bestellt.

Eine Information des Unternehmens liegt zum gegenwärtigen Zeitpunkt (noch) nicht vor.

Quellen und mehr Informationen:
Zur Webseite von BILORA
Wikipedia-Eintrag zu BILORA
Die BILORA-Story bei kameramuseum.de
Die Bekanntmachung des Amtgerichts Wuppertal findet man unter Eingabe entsprechender Suchkriterien im offiziellen Portal Insolvenzbekanntmachungen.de

Über Anja Hoenen 1433 Artikel
Anja betreut das Netzwerk Fotografie redaktionell und als Leiterin der Marketing- und Presseabteilung.