So wie immer schon:
Der / die / das Mensch
.
Njet! Das wäre eine Versächlichung der Menschen und damit diskriminierend.
M.E. gibt es nur eine pragmatische Lösung:
Von weiblichen und männlichen Schreibweisen ist die männliche i.d.R. (oder immer??) die kürzere. Also verwendet man diese.
Offiziellen Dokumenten wird dann der Satz vorangestellt: "Soweit in diesem Dokument Formulierungen des männlichen Geschlechtes verwendet werden, sind alle Geschlechter in gleicher Weise gemeint."
Eine entsprechende Formulierung (allerdings nur auf die beiden damals beachteten Geschlechter bezogen) habe ich vor fast 30 Jahren bei meinem Arbeitgeber eingeführt.
Das ging solange gut, bis wir vor ein paar Jahren eine neue Gleichstellungsbeauftragte bekamen, die leider nicht so pragmatisch war, wie ihre Vorgängerin.
Man fragt sich ernsthaft, was der ganze Genderungsblödsinn soll. Meiner Erfahrung nach sind die allermeisten Frauen so pragmatisch, dass sie das im Hinblick auf die Lesbarkeit eines Dokumentes gar nicht wollen. Also von Diskriminierung keine Spur!
Solche seltsamen "Lösungen" wie Gerndersternchen und Binnen-I verstoßen sowieso gegen die Regeln der deutschen Rechtschreibung und decken eh nur 2 Geschlechter ab. An einigen Unis ist die Verwendung im Schriftverkehr ausdrücklich verboten. Richtig so!
Und... gibt es nicht viel wichtigere, echte Probleme, deren Beseitigung man sich widmen sollte?