Zurück aus Vietnam: Hoi An

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Deine Bilder sind mir im Thread "Menschen im Alter" aufgefallen...Durchgehender Styl und Qualitaet! Fuer mich sehr stimmig im Bildaufbau.
Auch mein Favorit: "Am alten Hafen".

LG, Lilly
 
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...wie immer eine gelungener Beitrag mit einer guten Mischung aus Text und Bild.

Hallo Roland,

ich bin gerade dabei, die Bilder in einem Fotobuch zusammenzustellen. Da schreibe ich dann ohnehin Texte zu den einzelnen Kapitel. Mir geht es darum, die Bilder für Leute, die noch nicht in Vietnam waren verständlicher und besser nachvollziehbar zu machen. Ich finde es selber auch immer schön, wenn ich etwas mehr zu einer Fotostrecke erfahre. Vielleicht hilft es bei meinem verschiedenen Vietnam-Threads potenziellen bzw. zukünftigen Vietnam-Besuchern, vorher ein paar etwas tiefere Einblicke zu gewinnen. Hoi An sollte auf jeden Fall auf keiner Vietnam-Reise fehlen.

VG, Jens
 
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Auch an Lilly, Christoph und Almträumer vielen Dank für das Lob. Ein paar Bilder habe ich noch. Bis die vorzeige fertig sind, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Aus Saigon, Hanoi, Sa Pa und Ninh Binh kommt aber in jedem Fall noch was.

VG, Jens
 
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Hallo Jens !

Erst einmal ein dickes Lob für deine tollen Bilder !!!

Ich habe Vietnam vor 4 Jahren mit dem Rucksack bereist (von Norden, Hanoi,Sa Pa bis Süden Ho Chi Minh City und bin auch in Hoi An gewesen.

Bei deinen Bildern kommen mir recht viele schöne Erinnerungen in den Sinn !

Danke nochmal und ich würde mich freuen noch mehr davon zu sehen.


Gruß ...

Andreas
 
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Hallo Andreas,

mache ich gerne. Ein paar Fotos habe ich noch in Reserve ;)
Vietnam ist wirklich ein tolles Reiseland. Meine Route ging von Saigon und dem Mekong-Delta über Dalat, Nha Trang, Hue, Hoi An bis nach Hanoi, Sa Pa, Ninh Binh und über Haiphong nach Ha Long. Ich hoffe, ich habe in Zukunft noch mal die Gelegenheit, Vietnam zu besuchen. Vielen Dank für das Lob.

VG, Jens
 
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Klasse Jens, gerade eben auch mit den begleitenden Texten - so wird das Ganze nochmals plastischer und eindrucksvoller. Chapeau und Dank für´s zeigen.

Gruß
Armin
 
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Es ist das nicht alltägliche, was fasziniert. Und hier sehr schön in Szene gesetzt.

Klasse! :up:

Gruß
Knut
 
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Hallo Armin, hallo Knut, vielen Dank für die positive Kritik.

Es ist das nicht alltägliche, was fasziniert. Und hier sehr schön in Szene gesetzt.

Das stimmt. Interessant ist es, sich vor Augen zu führen, dass es für die Menschen in Vietnam alltäglich ist. Der Standpunkt ist entscheidend. Für Leute aus Südostasien ist unsere Welt exotisch. Ich frage mich, was eine vietnamesische Touristin oder einen vietnamesischen Touristen an Deutschland besonders faszinieren würde. Was wäre ein Foto wert? Die leeren, breiten und bestens asphaltierten Straßen und die großen, teuren Autos? Die für vietnamesische Verhältnisse riesigen Geschäfte in noch riesigeren Häusern? Der Luxus insgesamt? Die sprichwörtliche deutsche Vereinsmeierei? Unser hohes Individualitätsbedürfnis? Ganz bestimmt unser Schmuddelwetter und aktuell der Schnee!

Was mir das Reisen immer wieder bestätigt ist, dass man an Orten und in Kulturen, die man nicht gewohnt ist, viel aufmerksamer hinsieht. Man entdeckt mehr. Und man hat (meistens) natürlich auch viel mehr Zeit um sich damit zu beschäftigen. :)
 
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Schön geschrieben Jens,
ich sehe das genauso. Alles was außerhalb des gewohnten Blicks eines Menschen ist, ist neu und faszinierend (auch negativ). Insofern wundern mich auch nicht die fotografierenden Touristengruppen vor deutschen Denkmälern (Schloß Neuschwanstein soll in Asien z.B. ausgesprochen angesagt sein).

Aber auch hier bei uns gibt es neues zu entdecken. Das sind zwar nur noch Details, aber nich minder interessant.

Gruß
Knut
 
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Ich frage mich, was eine vietnamesische Touristin oder einen vietnamesischen Touristen an Deutschland besonders faszinieren würde.
Fuer Suedost-Asiaten, die in D'land waren, ist z.B. die Sauberkeit der Staedte faszinierend, dass keiner seinen Muell achtlos wegwirft, sondern eben die Papierkoerbe benutzt.
Die gute saubere Luft und die Reinheit der Fluesse (die stinken ja gar nicht!) wird auch oft erwaehnt.

Auch die Puenktlichkeit und Zuverlaessigkeit der Busse und Zuege ist immer eine Erwaehnung wert, natuerlich auch die Autobahn, wenn kein Tempolimit da ist.
Autobahn ist als Wort hier uebrigens sehr verbreitet.

Disziplin im innerstaedtischen Strassenverkehr, z.B. dass an Zebrastreifen die Autos tatsaechlich auch anhalten, und dass eine rote Ampel eben nicht nur eine Empfehlung ist.

Die saftigen Preise in Restaurants sind auch faszinierend, aber eben negativ.
Hier gibt es naemlich nur einen geringen Preisunterschied zwischen zu-Hause-Kochen und ausgehen.

Schnee, natuerlich, eine Freundin von mir, zum ersten Mal in London, haette am liebsten Schnee in den Koffer gepackt und mit nach Hause genommen. :hehe:

Sorry fuers OT, aber wenn einer frägen tut...... :fahne:

Cheers!
 
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Insofern wundern mich auch nicht die fotografierenden Touristengruppen vor deutschen Denkmälern (Schloß Neuschwanstein soll in Asien z.B. ausgesprochen angesagt sein).

Der Kölner Dom, natürlich auch der Karneval, Schloss Sansouci, die Burg in Nürnberg, deutsche Weihnachtsmärkte, der Rhein zwischen Bonn und Koblenz und auch Schloss Neuschwanstein. Das alles gilt im Ausland als typisch deutsch. Natürlich auch Porzellan aus Meißen, Schnitzarbeiten aus dem Erzgebirge und vieles mehr. Interessant ist, dass das auch für viele unserer Landsleute typisch deutsch ist. So weit gehen die Meinungen zwischen "uns" und "denen" gar nicht auseinander.

Auch in Vietnam entwickelt sich übrigens ein Bewusstsein für die eigenen Sehenswürdigkeiten. In Hoi An kann man das gut erleben. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass sich dort langsam aber stetig eine Mittelschicht entwickelt, die sich Reisen (noch nur im eigenen Land) leisten kann. In Vietnam sind mir in diesem Jahr wieder besonders viele Vietnamesen aufgefallen, die sich mit ihren Handy-Kameras vor Pagoden, Tempeln oder einer schönen Bergkulisse gegenseitig ablichten. Einige male durfte ich auch assistieren - damit die ganz Familie mit auf 's Bild kommt :rolleyes: Was die Einheimischen nicht ablichten, sind die Alltagssituation und das Leben auf der Straße. Zu gewöhnlich! Parallelen gibt 's ...

Aber auch hier bei uns gibt es neues zu entdecken. Das sind zwar nur noch Details, aber nich minder interessant.

Absolut. Man muss eben nur genau hinschauen und die innere Brille, die wir mit uns herumtragen ablegen.
 
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