Ein Sperber in meinem Garten, ich konnte es kaum fassen.
Welch seltenes Glück und doch Pech zugleich.
Pech, weil die Lichtverhältnisse heute kurz vor 16.00 Uhr so schlecht waren, dass in meiner Wohnung bereits die Beleuchtung eingeschaltet war.
Bei offener Blende und ISO 3600 blieb nur noch eine Belichtungszeit von 1/80 sec. Kürzer war nicht möglich. Die Aufnahme erfolgte aus der Hand, wobei die Camera glücklicherweise greifbar in der Nähe lag. Viel Zeit blieb nicht.
das erste Foto hatte ich noch mit der max. Brennweite von 300mm aufgenommen, doch der Sperber saß so nahe in einem Haselnußbaum, dass ich die Brennweite auf allen weiteren Fotos, wie das hier gezeigte, auf 185mm zurücknehmen konnte.
Gestern hatte ich den Sperber in meiner ersten Euphorie ziemlich hastig eingestellt. Heute habe ich mir mit der Bearbeitung etwas mehr Zeit gelassen und ich kann noch zwei weitere Fotos des seltenen Gastes präsentieren.
Leider kenne ich diesen Vogel nicht – war auch der erste (aus Fleisch und Blut), den ich jemals fotografiert habe. Aufgenommen im El Yunque Regenwald auf Puerto Rico.
D300s, AF-S 70-300 @ 300mm, f/8, 1/200, ISO 500 - leicht nachgeschärft und gecroppt.