Heute bei den Buntspechten. Beide schwer mit Futtersuche beschäftigt. Leider habe ich von Ihm kein scharfes Bild
der Spot scheint heiß begehrt, zwischendurch hat ein Kleiber kurz geschaut, ob die Bude noch zu haben ist
Am Ende hab ich noch die zwei Küken hier in der Hecke gefunden. Der Altvogel hat sie so auf dem Zweig sitzend gefüttert. Keine Ahnung was das ist. Bei 600mm war ich ca. 3m weg und es ist noch gecropped. Die Piepmätze waren etwa 5-6cm und der Altvogel nicht viel größer
Ich habe den Burschen leider nur mit dem 200-500 aus der Hand, zumal in einer ungünstigen Perspektive erwischt. Das Bild ist grottenschlecht. Meine Frage an die Vogelkundler hier ist aber: Was ist das für ein Vogel? Ein Jungvogel offensichtlich, vielleicht aus dem Nest gefallen. Wir füttern den gerade durch. Meisenkugeln mag er, aber das ist keine Meise. Er verkriecht sich vor dem Sturm hier aber im inzwischen leeren Meisenhaus.
Naja, Spatzenhirn:
Früher, als nicht alles besser war, aber als es noch Spatzen in Hamburg an jeder Ecke gab,
haben die Spatzen den Studenten das Essen geklaut.
Die sog. " Mensa " (Fraßschuppen der Uni) war an den Seiten zwar verglast, aber diese Fenster gingen nicht zu öffnen.
Die einzigen Fenster, die man aufmachen konnte, waren Lüftungsklappen hoch oben an den Wänden.
Die Spatzen kamen von draußen durch diese Klappen, fraßen, bis sie satt waren und verschwanden wieder durch eine offene Klappe.
Sooft ich dort gegessen habe und dieses Schauspiel beobachten konnte, habe ich es nie erlebt,
dass ein Spatz sich an eine geschlossene Klappe verflogen, oder sich gar dort gestoßen hätte.
Klappe geschlossen und Klappe geöffnet konnte jeder Spatz vom weiten erkennen und wußte um den Unterschied.
Mag das Spatzenhirn auch klein sein ...
Glückwunsch zur prima Flugaufnahme von diesem farbenprächtigen Vogel, Otto! Scheint in Sachsen- Anhalt um einiges wärmer zu sein,als hier in HH.
Die mögen es ja etwas kuscheliger.
Das sich die Vögel hier vor einigen Jahren angesiedelt haben dürfte was mit den örtlichen Gegebenheiten zu tun haben.
Hier in der Umgebung sind etliche alte Kalksteinbrüche. Und in der oberen Lehmschicht buddeln sie ihre Brütröhren.
da sitzt man stundenlang bei Wind und Wetter halb im Fluss und friert sich den A..... ab um diese hübschen Vögel zu fotografiern und muss sich den Platz mit einem Canonier teilen und dann geht fast alles schief. Die Kamera steigt mit "ERR" aus als der Vogel schön im Licht sich zur Schau stellt, dann kommen die dicken Wolken und vorbei ist es mit dem Licht. Damit nicht genug, Als fast alles wieder passt kommen gefühlt 1000 Wanderer und Spaziergänger und nicht nur das viele "blöde" Fragen stellen, nein die ganzen Köter und Kinder werden zum "spielen" in den Fluss geschickt
Ah ja, die leiben Mitmenschen. Hier im Naturschutzgebiet sehe ich auch immer wieder einen anderen Fotografen, wenn ich mit Hund unterwegs bin. Allerdings macht der immer ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter, was mich bisher von mehr als einem "Hallo" abgehalten hat. Gestern haben ihn zwei ältere Herren interviewed ... da sah er aus wie 10 Tage Regenwetter Ich bin eigentlich auch eher kommunikativ, aber beim Fotografieren geht mir die Fragerei meist mächtig auf die Nerven ... kenne also beide Seiten.
Lange Rede, kein Sinn. Die Bilder können sich trotz Pannenserie wirklich sehen lassen
na ja, vielleicht bin ich da etwas zu empfindlich. Ich habe eben immer mehr ein Problem damit das immer mehr Gegenden ohne Rücksicht auf Verluste bei Flora und Fauna nur noch der "bespaßung" der Menschen dienen. Für das Wetter und die Kameraprobleme kann natürlich niemand etwas. Auch habe ich meistens kein Problem damit wenn man mich anspricht. Schließlich ist man ja schon fast ein Fosil wenn man mit einer großen DSLR und großem Tele auf Stativ im Dreck bzw. Wasser sitzt um Tiere zu fotografieren. Und das eine oder andere schöne und informative Gespräch ist auch schon zu Stande gekommen.
Was mich jedoch wirklich geärgert hat, der Spazier-Wanderweg (und natürlich auch im Wasser) bis zum Uracher Wasserfall war nach dem Pfingstwochenende schlicht eine Müllhalde (hätte es fotografieren sollen). Dann kommen die ganzen Pfingsturlauber mit Sack und Pack, Kind und Kegel, freilaufenden Hunden und noch mehr Müll, und eine größere Gruppe baut sich VOR MIR mit ihren Handys auf um ihre Kinder zu fotografieren wie sie mich umzingeln. Ich wurde natürlich nicht gefragt, war ja nur dekoratives Beiwerk. Und weil das Stöckchenspiel mit den Hunden ja so fürchterlich lustig ist und ich ja kein Problem mit Wasser habe wenn die Hunde sich ausschütteln, dürfen die Hund selbstverständlich an der Stelle wo kurz zvor noch die Wasseramsel (und das Einflugloch zum Nest) war fürs Handyfoto possieren.
Ich würde mich durchaus als umgänglichen Mensch bezeichenen. Aber was ich am Dienstag erleben durfte lässt mich schlicht am Verstand und der Intelligenz einiger (vieler ?) Menschen zweifeln.
Dieses Verhalten sieht man leider schon seit geraumer Zeit und es beschränkt sich nicht nur auf die von Dir geschilderten Abläufe beim Fotografieren und hat auch m M.n.nichts mit der Coronaproblematik zutun.Irgendwie gibt es gefühlt immer mehr Zeitgenossen, die absolut nicht in der Lage sind, sich so zu verhalten, dass andere durch ihr eigenes Verhalten nicht beeinträchtigt werden
Ich möchte das hier jetzt nicht weiter Auswalzen aber ich kann mich deinem letzten Satz nur vollkommen anschließen.
Gruß, Peter
Von den Bienenfressern habe ich am Montag etliche Aufnahmen gemacht. Viele nur was für den Papierkorb,
einige sind aber sehr gut zu gebrauchen für die Nachbearbeitung. OOC ist wie zu erwarten keines.
Die Piepmätze sind einfach wunderschön. Nicht sicher ob das mit der Seltenheit zu tun hat, oder tatsächlich ihrem Aussehen geschuldet ist. Vielen Dank fürs Ablichten und Teilen.