Und wenn er im Gezweig zu singen beginnt, dann lässt er sich so darauf nieder, dass ihn der größte und schärfste Dorn durchbohrt. Doch während er stirbt, erhebt er sich über die Todesqual, und sein Gesang klingt herrlicher als das Jubeln der Lerche oder das Flöten der Nachtigall. Ein unvergleichliches Lied, bezahlt mit dem eigenen Leben. Aber die ganze Welt hält inne, um zu lauschen, und Gott im Himmel lächelt.
Durch einen heftigen Schlag wurde ich auf diesen weiblichen Buntspecht aufmerksam.
Er war gegen die Scheibe meines Wohnzimmers geflogen regungslos auf dem Boden liegen geblieben.
Seinen Kopf hatte er mit dem Schnabel auf dem Boden abgestützt um nicht umzufallen. Um ihn vor Katzen zu schützen setzte ich ihn auf einen Gartentisch.
Es dauerte mehrere Minuten, bis er wieder Lebenszeichen zeigte und nach gut 10 Minuten flog er dann davon.
In den vergangenen Jahren war er stets Stammgast. Den letzten Winter hat er sich kein einziges mal sehen lassen. Hier das erste Bild in diesem Jahr von einem Kleiber.
Elstern sind immer präsent, aber meist in den Baumwipfeln, verdeckt von Zweigen und Blättern.
Um sie aus der Nähe zu erwischen braucht es viel Geduld und auch etwas Glück.
Sobald sich auch nur das geringste bewegt sucht sie sofort das Weite.