Google sagt "Krabbenspinne", und die Stellung der Vorderbeine lässt es nicht unwahrscheinlich wirken. Die sind inzwischen auch nördlich in Deutschland recht weit verbreitet. Harmlos für den Menschen, gefährlich selbst für hummelgroße Fluginsekten.
Am meisten typisch für die Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) scheinen ja die beiden fast gleichlangen Vorderbeine zu sein, die zuweilen an Krebsscheren erinnern.
Und dass sie keine Netze bauen, sondern Lauerjäger sind. Sind sehr beweglich und können gut klettern. Ich habe sie zufällig als Beifang auf einem welken Ahornblatt am Baum entdeckt.
Die Weißen werden sich wohl nur auf entsprechend hellen Untergründen des Lebensraumes im Rahmen der Evolution bewähren. Tarnung ist eben Alles bei Lauerjägern!
Ansonsten, auf dunkleren Untergründen würden sie ja sofort auffallen, würden gefressen und könnten ihre weiße Farbe nicht weitervererben.
PS: Sind die Weißen eine ganz andere Art oder nur eine Variation der Art?
VG Manfred
Eine Aufnahme vom Spätsommer: Da die Paarung bei Spinnen für das Männchen oft tötlich endet, hat dieses Männchen der Wespenspinne gewartet, bis das Weibchen kurz nach der Häutung wehrlos ist. Es geht also auch ohne K.O.-Tropfen!