Mir fällt zu dem vorherigen Bild gerade noch ein, dass nicht alle im Forum sich an der Küste auskennen :
Das Hölzchen, dass hoch steht und das Segel hält, heißt Mast
und das Hölzchen, das quer steht und das das Segel führt, heißt Baum.
Die Kordel, die darunter hängt, ist eine Schot - mit ihr bedient man das Segel,
wenn es denn mit dem Fall, der Kordel nach oben, gehisst (nach oben gezogen) ist
und weil das Segel ziemlich groß ist, braucht es viel Kraft, die Schot zu ziehen, wenn der Wind ins Segel bläst
und deshalb ist an der Schot noch dieses weiße Ding zur Kraftübertragung - nennt man Block.
So hat an Bord jedes Teil einen eigenen Namen.
Das Gummiboot mit dem Außenborder ist das Beiboot und ein Stilbruch;
richtig wäre ein Holzboot, das gerudert, oder gewriggt wird
(beim wriggen wird ein Ruderhölzchen hinten am Boot hin- und her bewegt
und so voranzukommen, muss gelernt sein).
Die Kordeln, die im Schiff liegen und nicht bedient werden, gehören aufgeschossen (sortiert nach Seemannsart);
hier kann man "hinten" (im Blick - eigentlich vorne) einige sehen, die mehr kunterbunt abgelegt wurden.
Das geht an Bord gar nicht, da im Falle der Hektik,
die an Bord nie sein sollte,
aber gelegentlich bei plötzlich auftretenden und unerwarteten Ereignissen
doch ausbrechen kann,
so in etwa die schlimmste Variante eintreten kann,
wenn die Leinen dann erst sortiert werden müssen,
bevor sie sinnvoll benutzt werden können.
Die Kordeln zum bedienen, werden laufendes Gut genannt,
zum festhalten (z.B. des Mastes) ist das stehende Gut
... und der Parkettfußboden im Erdgeschoss sind die Decksplanken ...
nur mal so ...