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Ein DKW Munga, den hatte ich Anfang der 1970er fast ein Jahr lang bei der Bundeswehrmacht gefahren. Ein echter Stinker , wurde zuletzt fast nur noch von dem dicken Nato-Olivlack zusammengehalten, den Generationen von Soldaten mit der Hand aufgepinselt hatten.
Ziemlich viel Show-Car, die vielen Schalter unter dem Armaturenbrett könnten auf individuell verbaute Extras wie höhenverstellbares Fahrwerk etc. hindeuten. Eigentlich nicht mein Fall, weil ich die Originale, ggf. mit etwas Patina, eher mag. Aber dieser hat mich trotzdem fasziniert.
Es gibt bei diesem Auto mit dem schicken italienischen Maßanzug scheinbar ein Problem mit der Bezeichnung. Ich habe dieses Auto mal als Ford-OSI benannt und einen ziemlich bösen Blick vom Fahrer bekommen. Er nennt sein Auto OSI. Vielleicht ist auch OSI-Ford (so bei Wiki) noch möglich.
Ich habe mein Wissen um die Bezeichnung aus meinen mittlerweile verschollenen Autoquartetts, leider habe ich keinen Auto Katalog aus 1967 oder 1968, so weit zurück geht meine Bibliothek (noch) nicht. In dem von mir hoch geschätzten Buch "Deutsche Autos 1945-1975" von Werner Oswald ist dieses Auto unter Ford gelistet. OSI hat das Auto 1966 auf dem Genfer Salon vorgestellt, es wurde dann 1967 und 1968 (dann ging OSI Pleite) über die deutschen Ford-Händler verkauft. Angeblich war die Technik ggü. dem Aussehen unterdimensioniert. Die kleinen Ford-6-Zylinder gelten ja unverändert als unkaputtbar, weniger dynamisch. Übrigens wird das Auto in dem Buch so bezeichnet:
Sieht ja toll alt aus, aber ... der ist trotz seines Aussehens kein Oldtimer.
Musste doch einige Zeit googlen, um den Betreiber ( eKutsche Leipzig ) und den Hersteller des Fahrzeugs ( ECARRUS ) zu finden. Schon erstaunlich, was heute so alles neu produziert wird. Diese E-Viaker ohne Pferde für knapp T€ 60 fahren wohl durch einige Städte in Deutschland. Witzig.
VG Holger
@Apeldorn Erste elektrifizierte Kutschen gab es schon im 19. Jh ab 1888! Dieser abgebildete Nachbau ist einem ähnlichen Fahrzeug aus dieser Zeit nachempfunden. Aber es ist eben eine Replik und kein echter Oldtimer, aber trotzdem sehenswert.
Die Gewichte müssen damals aufgrund der Bleibatterien enorm gewesen sein.
Besondere Mühe haben sich die Designer bei den Rückspiegeln gegeben....
Bei uns fuhren vor ein paar Jahren auch mal solche Dinger als Pferdekutschen-Ersatz Touristen durch die Stadt. Dafür waren die Gefährte wirklich geeignet. Wen es interessiert, das waren Aaglander, sahen aber fast genauso aus.
Die Tage, ich beim Kleinwagenstammtisch mit der Vespa.
Hab mich dann nach der kleinen Tour zu den Vespa Fahrer am "Konkurrenzstammtisch" gestellt.
Für @rollertilly
Das ist wohl ein Anzeiger, der dem Fahrer mitteilt, wo sich die Außenkante seines Fahrzeugs befindet. Obendrein läßt sich da wohl auch ein Fähnchen oder Wimpel anbringen. @Radschy Deine Detailaufnahmen von Oldtimern sind toll, ohne Frage. Gerne sähe ich einmal das ganze Fahrzeug. Danke.