Notre Dame de la Garde (Basilique Notre-Dame de la Garde): Große neobyzantinische Kathedrale aus dem 19. Jh. mit opulentem Innenraum mit Wandbildern, Mosaiken & Marmor. Aufgenommen vom Fort Saint-Jean.
Was man dem Bild nicht ansieht ist die Langzeitbelichtung von 30 Sekunden durch den ND4000. Dank eines flachen Steinsockels konnte ich die Kamera gut auflegen, da ich mein Stativ am Eingang zum Plateaugarten abgeben musste. Wie mir die Wächterin zu verstehen gab, ist die Mitnahme von Stativen gefährlich, auch wenn dies nicht auf der ausgehängten und umfangreichen Tafel an verbotenen Gegenständen genannt wird. Nach einer längeren Diskussion mit drei weiteren Festungswächtern und auch deren Oberaufseherin kamen wir schießlich überein, dass ich zwar jedem meine Kamera auf den Kopf schlagen könnte, aber mein Stativ beim Eingang verwahrt bleiben muss.
Die gestuften Sitzreihen, die sich über die gesamte Breite des Querschiffs erstrecken, ermöglichen den Zugang zum Sanktuarium und zum Umgang. Der Hochaltar, bestehend aus einem Grabmal und einer gestuften Sitzreihe, ist aus Carrara-Marmor gefertigt. Er wurde nach der Fertigstellung der Kathedrale im Jahr 1896 aufgestellt. Das Grabmal weist drei Bögen mit Mosaiken auf Goldgrund auf, die durch Pilaster und vergoldete Bronzekapitelle getrennt sind. Die gestufte Sitzreihe ist identisch verziert.