Mitmachthema Zeigt her Eure Katzen!

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Hallo zusammen

dann will ich hier mal meinen Einstieg machen und einpaar Katzenfotos einstellen.

Unsere zwei Jungs....ein Schmuser und ein Gestörter



 
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LordFlausch, Lordfussel oder Mighty Fluff

einfach goldig der kleine

Ist ja nicht meiner.
Gremlin hat ihn die künftige Besitzerin nun getauft, nach der Wirkung auf diesen Bildern.

Gruß Erik

PS: Christian, Garfield heißt ja nun wirklich jede zweite Katze mit rotem Fell. Tststs!
 
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Liebe Leute,

hier kommt nun endlich die Fortsetzung der Katzenfamiliengeschichte aus #677. Erstmal, wie immer bei mir, etwas Blindtext: Wir haben dort (Monte Castello di Vibio in der Nähe von Todi / Umbrien) das gemacht, was man in Italien im September / Oktober so macht, wenn man nicht grad in Venedig ist: Feigen, Walnüsse und Wildschwein essen und dem Nachbarn bei der Weinernte helfen. Die ein oder andere alte Fabrik fotografiert. Und ansonsten auf kunstgeschichtlichen Pfaden, in schwefelnden Quellen gelegegen, im Wald Holz gemacht für die kühlen Herbstabende und leider keine Steinpilze und Trüffel gefunden, weil der Sommer zu trocken war. Mitte Oktober wieder hier im Land, aber die ganze Zeit gearbeitet. Ich bin auch dazu gekommen die D200 lieben zu lernen (vorher D70) und das Tokina 12-24 und das Tamron 28-75 ebenso. Nun aber die schönen Dinge:

Die Familienverhältnisse waren ja wie folgt: Principessa, die zugelaufene Katze war ja mit vier Kätzchen schwanger, zwei davon - Pisa und Cairo - wohnen weiterhin an der Coste Faena, die anderen beiden bei Freunden ein Faena-Tal weiter mit einer jungen Hündin als beste Freundin.

Also: Wir kommen Ende September abends an und fahren auf den Hof; Linde, unsere Freundin war grad nicht da, aber auf Rufen sind unsere drei Miezen sofort da und alle freuen sich. Am kommenden Morgen ist es, als sein wir nicht weggewesen, den Sommer über in Berlin.

Nachdem wir also wieder da waren, auf diesem Stück Erde, wo einfach Ruhe ist, waren auch die Katzen, wie wir, nachdem Sie den Morgen mit überwiegend nichts tun beschäftigt waren, nach dem Mittagessen mit sozialer Fellpflege beschäftigt. Tochter Pisa links, Mutter Princi rechts:



Die Mutter, die nun, da die Kleinen ja schon erwachsen sind, wieder sehr jugendlich wirkte, dachte sich: das geht auch im Liegen …



Danach muss man erst mal wieder das machen, was man am besten kann: Schön sein – und schlafen.



Doch die Mutter muss mal nach dem Rechten sehen, denn es hat ja eine wesentliche – sehr kritisch gesehene – Neuerung gegeben.



Und diese Neuerung kam einfach so des Wegs und wollte mit unserer kleinen Katzenfamilie leben: Er hatte etwas tragisches und gleichzeitig so liebenswertes an sich - wir nannten ihn Palermo.



Er war mindestens ein Streuner, auf jeden Fall ein Kämpfer. Ein Schlitzohr war er nur vom Aussehen, ein Lonesome Cowboy vielleicht, aber er war der liebenswürdigste Kater, den ich je erlebt habe. Ein starker Character, total verschmust, aber die zwei Damen wollten ihn nicht integrieren, fauchten ihn an, es konnte einem das Herz brechen. Er hat sich immer hintenan gestellt, war nie aufdringlich oder unverschämt. Ein Traum von Katze. Der Jungakater Cairo war eh zu Faul, ihm war das egal. Es war nicht leicht, Palermo zu fotografireren, denn wenn man sich zu ihm runterbeugte, blieb er nicht posend wie ein Model liegen, was Katzen ja besonders gut können - die wissen einfach, was eine Kamera ist - sondern kam freudig gurrend auf mich zugelaufen um zu schmusen. Naja … ich liebe ihn. Katzen merken sowas.



Die beanchbarte Bäuerin war zu Besuch und sah ihn:„Ah – questo gatto é Zorro.” So hieß er also, wie sich herausstellte, war er aus der Nachbarschaft und wurde schon vermisst. Am nächsten Tag wurde er dann leider von den Besitzern abgeholt. Schade, aber am Fressnapf war jetzt wieder Ruhe und die Damen konnten sich wieder entspannen, was sie auch taten.

Diesmal wird andersrum geputzt:



Darsteller in Postkartenmotiven konnten sie auch sein:



Während die Mutter im Fenster sitzt, muss Princi unbedingt ihrem Bruder, dem Oberpascha das Fell putzen. Das wird dann immer so eine Mischung aus Pflegen, Kuscheln und Kämpfen/Beißen, man ist ja nicht nur bequem, sondern gerne auch launig.







Dieses Wohlfühlen kann natürlich noch gesteigert werden, wenn der lebende Dosenöffner (Katzensprache für „mein Mensch”) seine Zweitfunktion ausübt – das Kraulen.



Zwischendurch wird mal wieder sozial fellgepflegt, das machen sie bei uns dann auch gerne mal. Super Sache, so eine Schmirgelpapierzunge auf der Nase …



Und weil die Katze ja eine Katze ist, wird uns dann auch mal etwas Naturkost angeboten. Nachdem wir das dargebotene zwar hoch gelobt, dann aber unter Ausreden verschmäht haben, wird noch etwas damit gespielt und am Ende dann doch selbst gefressen (mit Essen spielt man nicht?).



Und wenns dann am Abend kühl wird, liegt man auch gerne im Sessel vor dem Kamin. Während der Dosenöffner sich der Lektüre hingibt und das Feuer am Brennen hält, erholen sich die Katzen vom anstrengenden Alltag.



Irgendwann mussten wir dann ja wieder aus dem Mittelpunkt der Welt gen Norden fahren, da entging auch dem faulsten Kuschelkater nicht, dass wir den Wagen packten, den er dann mal besetzte.

.

Fortsetzung folgt (hoffentlich im Januar, wir vermissen die drei schon sehr).

Und an andere Stelle werde ich noch bei Gelegenheit eine Serie alter Fabriken zeigen und eine Serie italienischer Alltagstypografie. Bei Gelegenheit …

Und erwähnte ich schon, wie toll die Kombination D200, Nikon 12-24, Tamron 28-75 ist. Was des Tamrons Potentiale die Schärfe bertreffend anbelangt, ich denke, die Bilder spechen für sich. Es fehlt jetzt noch ein Tamron 17-50 … Für Fabriken und Landschaften habe ich nun ein Berlabach-Stativ mit dem Manfrotto 410-Getriebeneiger. Aber das ist eine andere Geschichte.
 
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