Wurde leider Ende letzten Jahres ins Museum geschickt. Wir hatten im Astronomieverein tolle Vorträge darüber, u.a. von einem Mitglied der Teleskop-Crew.
Die 104 hat ja in Deutschland nachvollziehbar einen ziemlich schlechten Ruf, auch wenn nicht wenige der Probleme, die zu den vielen Abstürzen führten, eigentlich nicht der Maschine an sich anzulasten waren. Die meisten Piloten haben mehr oder weniger begeistert über den Starfighter erzählt.
Aber das Flugzeug war eine außergewöhnliche Erscheinung am Himmel. Die Region Bayerns, in der ich aufgewachsen bin, war wegen der relativ dünnen Besiedlung damals während des Kalten Krieges Luftwaffen-Übungsgebiet und fast jeden Tag war die F-104 dort im Tiefflug zu sehen. Als Jungen waren wir begeistert von der Maschine und nie werde ich das typische schrille Heulen des Triebwerks vergessen.
Wir waren froh als es vorbei war. In unserer Nähe sind 4 Stück vom Himmel gefallen. Eine davon in einen Bauernhof im Dorf.
Die sind so tief geflogen dass wir als Kinder vor Schreck jedes Mal einen halben Meter senkrecht in die Luft gesprungen sind und uns lange danach die Ohren geklingelt haben.
Bin zwar kein Plane-Spotter oder Vogelaugenerkennungs-AF-User, vermute aber, dass die Greifvögel kein eigentliches "Interesse" an Flugzeugen haben, sondern sich einfach in ihrem natürlichen Lebensraum bewegen: Die Flugplätze bedinden sich ja im Regelfall im ländlichen Raum und das Terrain der Flugplätze selbst bietet sicherlich ein gutes Nahrungsangebot.
War letztens im Hangar 7 in Salzburg da mein Linienflieger Verspätung und ich daher noch Zeit bis zum Rückflug hatte.
Das übliche Museumsproblem: man bekommt die Flieger und Ausstellungsstücke eigentlich nicht vernünftig abgelichtet, entweder weil immer Leute mit drauf sind die man nicht haben will oder aber alles sehr dich beieinander steht, so dass man viel zu viel "Beifang" mit auf den Bildern hat.
Der Hangar 7 ist ja eigentlich kein wirkliches Museum, das das meiste ja noch regelmäßig fliegt. Also wenn man in der Nähe ist, dann lohnt sich der Besuch auf jeden Fall da es doch recht interessante Exponate gibt. Zu den ganzen Flying Bulls Fliegern eben auch noch jede Menge F1 Kisten.
Gibt es denn beim Militär den Umweltgedanken?
Ich habe vor ca. 20 Jahren mal einen 4-strahligen AWACS-Flieger beim Touch-and-go in Berlin-Tegel gesehen. Das sah aus, als ob alle vier Triebwerke brennen würden, soviel Dreck kam da hinten raus. Ebenso bei einem B1-Bomber bei der ILA.
Ich habe in der Tat den Eindruck, dass dies vor allem ein amerikanisches Problem ist. Das hat ohne Zweifel auch militärische Nachteile, wenn der Flieger schon aus großer Ferne an den Rauchschwaden zu erkennen ist. Dann erübrigt sich schon fast die Tarn-Lackierung un man braucht gar kein Radar .
In dieser Dimension gibt es das weder beim europäischen A400M Transporter, noch beim A330 MRTT oder den Kampfflugzeugen der Luftwaffe.
Dass der Umweltgedanke hier keine Rolle spielen kann, ist für mich längst kein Argument mehr, schließlich ist dies auch eine Form von "Massenvernichtungswaffe", nach allem was wir heute wissen. Die Dinger fliegen jeden Tag, auch im Frieden (muss so).
Entschuldigt bitte meine OffTopic-Entgleisung. Das solls damit auch gewesen sein. Das sind sehr schöne Bilder und Plane spotten macht auch mir großen Spaß an Militärbasen.
Sehe Deine Fliegerfotos erst jetzt, sind doch toll geworden! Etwas länger belichtet damit sich's dreht, schön scharf, ich sehe kein Flimmern.
VG Holger
und das war meine Prüfung, auch gut gegangen..
der Herr Prüfer sitzt völlig entspannt im Cockpit; aber ehrlich gesagt war Daniels Landung besser
Bei dem Segelflugzeug handelt es sich um unsere alte ASK 21; dieser Typ wird seit 1979 !!! 2018 erstmals verbessert unter der Bezeichnung
ASK 21B. Einfach ein geniales Teil
Es war ueber mehrere Winter zwischen 2013 und 2022 in Christchurch.
Meine Tochter hatte an einer Fuehrung durch das Flugzeug in 2018 teilgenommen.