Zeigt her Eure Bilder, die ohne D3 unmöglich gewesen wären!

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Wie immer, es kommt drauf an. Ich hatte gemeinsam mit hruebbelke und Reinhard eine Bildserie mit der D3 gemacht zur Schusterkugel. Fast kein Licht, aber mit der D3 und 50/1.2 ging es irgendwie.

Mmmh, und auch wirklich nicht die geringste Chance unter annähernder Beibehaltung der Stimmung für mehr Licht zu sorgen? Ich für meinen Part hatte zumindest den Hammer mit einem dezent gerichteten Aufhellblitz bei plusminus gleicher Belichtungszeit eingefangen.
 
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Blitzen wird vielerorts als störend empfunden und manche Szene ist vielleicht schon vorbei bis der Blitz gerichtet und eingestellt ist. AL-Fotografie ist halt nunmal ohne Blitz.
Das Thema reizt selbstverständlich zum Polemisieren und ich habe mir in der Tat schon gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es, was mich betrifft, keine Bilder gibt, die ich nur mit der D3 machen könnte, aber die D3 in Grenzbereichen einfach das bessere Bildergebnis produziert.
Mit der D2X wäre ich z.B. nicht mehr auf die Deutschen Teakwondo-Meisterschaften gegeangen. Selbstverständlich hätte die die Sportler im Endkampf mit einem dezenten Aufhellblitz kampfunfähig machen können, ob das meiner Gesundheit gut getan hätte steht auf einem anderen Blatt.
 
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Der Witz bei dieser Schusterkugel ist, daß man das Licht einer Kerze auf einen engen Fleck bündelt und sich so Licht zum Arbeiten verschafft. Das ganze findet quasi im Dunkeln statt, und bei meinem Bild ist ohnehin schon zu viel Umgebungslicht zu sehen.

Im Ergebnis bin ich aber ganz bei dir - anstatt nun bei hohen ISO ohne Stativ loszuknipsen (da drehen wir einfach mal die ISO hoch ...) hätte ich besser das Stativ aufbauen sollen und dann im zweiten Schritt die Beleuchtung optimieren. Darauf zu verzichten war vordergründig einfach, aber hat dem Bildergebnis geschadet. Der Fehler liegt natürlich bei mir und nicht bei der Kamera.
 
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Roland, du hast so eine deprimierend realistische Einstellung. Am Ende nutzt du die Kamera vermutlich sogar noch zum Bilder machen ohne dir über diesen ganzen theoretischen Quark Gedanken zu machen! :bibber:

Gruß
Dirk
 
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D3 , AFD 2,8/60mm, Blende 4 , 1/60tel , ISO 25.600 , D2Xmode3-Stil. Stativ und Blitz wären bei dieser Aufnahme indiskutable Stimmungskiller gewesen.

Früher habe ich immer Filme gepusht, aber bei ISO 3200 war schon praktisch "supergrain" und zwar in Schwarzweiß. Bei ISO1600 gab es noch halbwegs vernünftige Farben. Heute erreiche ich eine bessere Qualität als die ISO200-Qualität der D70 bei ISO1600 (viel mehr Details).

Zur Erinnerung und zum Vergleich 1600ASA zu ISO1600:



FM2n , AI 1,4/50mm , RD-100@1600ASA , ca. 1/15tel , Blende 4

http://afrika.net/ngudu/AAA_1892001whparty.JPG (3,42 Megabyte)

D3 , AFD 2,8/60mm , VIVID-Stil , ISO1600, Blende 8, 1/320tel

Hätte man auch mit Blende 4 und ISO 400 aufnehmen können, aber nicht mit der Detailzeichnung der D3 (siehe die einzelnen Haare) und nicht aus der Hand.

Frank
 
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Blitzen wird vielerorts als störend empfunden und manche Szene ist vielleicht schon vorbei bis der Blitz gerichtet und eingestellt ist. AL-Fotografie ist halt nunmal ohne Blitz.

Ungachtet des Spiegelschlags mag das bei der Theaterfotografie o.ä. so sein, aber ansonsten ist für mich Blitzlicht solange zulässig ebenso Teil der AL-Fotografie. Schließlich zählt für den Betrachter das bildliche Ergebnis, aber kein selbst auferlegter Purismus.


(S3, JPEG, ISO1600, f/1.4, 50mm, SB-80DX)

Unzählige andere mit und ohne Blitz hätte ich ebenso Petto, aber geht nicht, gibts nicht.
 
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Im Übrigen steigen gerade jede Menge Sportprofis auf die D3 um, wegen Ihrer Möglichkeiten. Ich glaube kaum, dass jemand so viel geld ausgeben würde, wenn er dieselben Bilder auch mit seiner Canon machen könnte.

Rainer

Die steigen nicht um, die kommen zurück! In der Prä-Digi-Ära waren eh die meisten bei Nikon...
Ciao
Christian
 
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Hi,

24mm T/S!!!

War für mich der Grund zur D3 umzusteigen, sonst hätte ich mir eine Cambo mit Digiback kaufen müssen. Und das wäre teurer und wesentlich unflexibler gewesen. Auch das 14-24 wollte ich für Architekturaufnahmen.

Weiterhin fällt mir auf, dass die Bilder bei ISO200 wesentlich cleaner in den Tiefen sind als bei der D200 & D2xs. Nächträgliches Pushen um 2 Blenden geht fast ohne zusätzliches Rauschen. Diese "Robustheit" der Daten bei niedrigen ISOs ist für mich einer der gößten Vorteile der neuen Kamera. Ich sehe aber sehr wohl einen Unterschied zwischen ISO200 und ISO1600. Ich sehe auch einen Unterschied zwischen ISO200 und ISO400!

Auch mit der D3 fangen bei ISO800 die Kompromisse an. Bei Reportage und Sport ist natürlich auch ISO4000 noch super. Aber für meine Bilder möchte ich keine Kompromisse und habe fast immer ISO200 eingestellt, stelle Stative und Blitze auf.... 95% meiner Bilder mache ich auf dem niedrigsten ISO Wert meiner Kameras. Schön ist, dass die 5% der Fotos mit hohen ISOs jetzt mehr Potential haben. Evtl. hat sich durch die D3 das Verhältnis 95:5 in Richtung 85:15 verschoben.


Ich fotografiere aber keinen Sport, keine Wildtiere und (zumindest beruflich) keine Straßensznen in Venedig, sicher bietet die D3 hier viel mehr Möglichkeiten. Aber für meine Architekturfotos, Imagefotografie und Strobist-Reportagen nutze ich fast nur Low ISO.

Ich freue mich eben über das hervorragende 14-24er und in ein paar Wochen auch über das 24mm T/S sowie die super Datenqualität bei ISO200. Diese Qualität konnte ich vorher nicht liefern.



Die D3 ist eine universelle Kamera, man muss ihre Vorzüge nicht immer auf die Rauschfreiheit bei ISO1600+ reduzieren.

Viele Grüße
Christoph
 
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Dann hast Du halt eine andere Definition als 99,99% der anderen, es geht doch nicht darum was besser oder schlechter wäre, sondern nur um ein definiertes Wort. Wenn Du Dir die Wortdefinition selber zurechtbastelst hast Du irgendwann kein fotografisches Problem sondern ein Kommunikationsproblem.
Mit Purismus hat das nicht das Geringste zu tun.
 
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Was waren wir alle nur für arme Wichte vor der Zeit der D3. Endlich entdecken wir die wahre Fotografie, wenn sich‘s Licht verabschiedet und das Stativ in der Ecke bleibt.

Gehen wir raus in die Dämmerung und frönen unserem neuen Auftrag: je weniger Lux, desto mehr Lob...
 
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Ach Gott ja, so in etwa müssen sich die Leute unterhalten haben als die erste Rollfilmkamera auf den Markt kam....

...danach spotteten die Messsucherleute über die Dachkantprismenheinis die ja unbedingt durchs Objektiv gucken wollten, anstatt durch einen anständigen Aufstecksucher oder einen Blendrahmen...was fürn Quatsch, keine fotografische Kreativität die Leute...

Ciao
Christian
 
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Hallo Magda,

hast du ein paar technische Details? Film, Entwickler, ...

Hallo,

selbstverständlich gerne.

Kamera: Nikon F4
Objektiv: Sigma 400mm f/5.6 APO
Film: Kodak T-Max 3200

Wurde 1994 von mir freihand von einem kleinen Sportboot vor der Küste Neuseelands aufgenommen.

Entwickelt bei Foto-Fayer in 1010 Wien (Kodak Q-Lab). Gescannt mit Nikon LS4000 (wobei zu sagen ist, dass die ICE Funktion bei SW Filmen leider nicht funktioniert was ziemlich nervig für die nachträgliche Bearbeitung ist). Dann eben mit CS3 bearbeitet und mit Neat Image 5.8 einmal entrauscht.

Gruß

Magda
 
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... aber ansonsten ist für mich Blitzlicht solange zulässig ebenso Teil der AL-Fotografie. Schließlich zählt für den Betrachter das bildliche Ergebnis, aber kein selbst auferlegter Purismus.

Ob der Aufhellblitz genutzt wird oder nicht, liegt selbstverständlich in der Entscheidung des Fotografen. Am Schluß zählt nur das Bildergebnis. Aber bei Verwendung des Blitzlichts findet keine Available Light-Fotografie mehr statt. Die beschränkt sich, wie der Name schon sagt, auf das verfügbare Licht. Zusätzliche Lichtquellen finden dort eben gerade keine Verwendung. Mit Purismus hat das nichts zu tun, lediglich mit Definition.

Gruß
Suermel
 
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Warum ist es eigentlich so schwierig zu akzeptieren, dass die Kameras besser werden?

Nichts, Rainer, absolut gar nichts.

So richtig geniessen kann man die Diskussion nur vor der Hintergrund des jahrenlangen Jammerns über die fehlende Vollformat-DSLR und die damit verbundenen Einschränkungen. Es gab unzählige Beiträge mit dem Tenor "wenn wir endlich diese FF-Kamera hätten, dann .... "

Und nun ist sie da und es ist interessant, zu beobachten, welche Bilder nun mit diesem Werkzeug gemacht und gezeigt werden. Kein Zweifel, es gibt sie, die genialen D3 Fotos. Und sie kommen von den Leuten, deren Bilder auch vorher mit anderen Kameras aus der Masse hervorstachen. In meinen Augen unterscheiden sich die Bilder auch nicht grundlegend, sondern sie sind einfach technisch noch etwas besser.
 
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Hat hier eigentlich jemand behauptet, dass man analog keine guten Fotos machen kann oder konnte, ist doch wohl nicht das Thema:down:

Rainer

Sorry wenn Du dich hier durch mein Bildbeispiel angegriffen fühlst Rainer, aber ich denke, dass es genau darum ging. Es wird behauptet schwierige Lichtsituationen könnten erst seit dem erscheinen der D3 vernünftig, sprich qualitativ hochwertig gelöst werden und genau das soll mein Beispiel widerlegen.

Passt also doch, oder?

Gruß

Magda
 
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Um dem Ganzen hier auch mal Bilder anzufügen und nicht nur Text.

Dieses Bild wäre natürlich auch mit jeder anderen Kamera bei ISO 1600 machbar gewesen. Doch eben nicht in der Klahrheit, Schärfe und Rauschfreiheit. Verglichen mit meinen Aufnahmen von der letzten Box WM mit der D200 bei ISO 800, ist dies ein rießen Qualitätssprung.

Das sind für mich die wichtigsten Vorteil. Ganz einfach.

Nikon D3
AF-S 300/2,8 VR
1/500 Sekunde
Blende 2,8

Leider bekomme ich das Bild nicht größer hochgeladen.
 

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  • Box WM Dresden April 2008 - 073_001.jpg
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