Ernst gemeinte Frage: Wozu bedarf dieses Motiv einer 5er(!)-Bracketingserie, um dann was zusammenzurechnen? Das ist bei dem ziemlich diffusen Licht ein klassisches single-shot-jpg-ooc-Motiv, ggf. mit ein bisschen Tonwertanpassung nach knapper Belichtung.
Hatte ich auch probiert, aber das Ergebnis entsprach nicht meinen Vorstellungen:
Ich will aber nicht bezweifeln, dass man mit besseren Kenntnissen in Bildbearbeitung auch ohne HDR dahin gekommen wäre. Und schon gar nicht behaupten, dass jedem das HDR besser gefallen muss.
WOODUNDERWATER
Fuji GFX 50SII / GF45-100mmF4
klickr für bickr bei Flickr
Mal nach langer Zeit wieder das Thema mit den HDR-Werken hervorkramen.
Im Gegensatz zu mehreren Aufnahmen wurde hier das Bild nach einer s/w Wandlung mit einem HDR-Filter als Einzelbild bearbeitet.
Dabei ging es eher um den Verlaufseffekt, den man dabei nach gewünschter Kante einstellen kann plus eine (hoffentlich) fast unmerkliche Tönung mit Grüntönen.
Außerdem natürlich wieder mit der Board-Bild-Einbindung gefummelt, weil ich immer noch experimentiere wie man Bilder aus Flickr hier mit maximaler Schärfe rein bekommt...könnte sein, dass dies dann endlich die Version ist mit der ich was anfangen kann. Mal schauen ob es so auch sichtbar bleibt und ich auch morgen früh mit wachen Augen auch noch drauf schauen mag.
Einfach nur neugierig, weil ich es schlicht nicht verstehe: Was genau ist daran HDR? Das Bild per se ist ja soweit gut, aber inwiefern haben wir es hier mit High Dynamic Range zu tun?
Na die Technik der Bildbearbeitung via "HDR" kannst Du ja auch für ein Einzelbild verwenden - dabei werden dann eben auch Mikrokontraste entsprechend gespreizt - je nach Tool hast Du außerdem noch Kontrolle über Kontrast und Struktur in Lichtern, Schatten, Highlights und Sättigungs/Einfärbungsvarianten. Feiner abgestimmt als die manchmal recht groben Regler der diversen Editoren, weil die Spitzlichter im HDR-Modus anders definiert sind als zum Beispiel "weiß" bei LR.
Dazu kann man (je nach Editor) auch noch diese Verlaufskanten reinbringen und ebenfalls mit allen Mikrokontrasten koppeln.
Es handelt sich also nicht so sehr um ein typisches HDR Foto, sondern um eine HDR-Bearbeitung bei der ich gezielt versucht habe Holzstruktur, Wassertropfen Schärfe und Grauwertverteilung zu maximieren.
Lustige Randnotiz... das oben zu sehende Bild hat mir von gestern auf heute meinen zweiten "Flickr Explore" eingebracht - immer wieder interessant, was der Algorithmus sich da rauspickt. Hätte ich jetzt nicht mit gerechnet.