Mitmachthema Youngtimer......Kennt Ihr das noch?

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Swatch Telefon


Der Clou an diesem Telefon ist das Basisteil. Auf seiner Standseite ist ein weitere Hörer und Sprecher eingebaut. Zwei Personen konnten zugleich zuhören und sprechen. Sehr hip und cool und obendrein praktisch für die damalige Zeit, die 1990er(?) Jahre.
Nikon D850 mit Zeiss Milvus 2/50M
 
2 Kommentare
Whakaahua kommentierte
Der Clou an diesem Telefon ist das Basisteil.
Der Unclou dagegen ist sein Design - ich habe selten ein solch schlechtes Gefühl im Magen gehabt wie nach einem Blick auf dieses Farb- und Designverbrechen.
Es ist aller Ehren wert, diese Teile so lange aufbewahrt und uns heute zur Ansicht vorgelegt zu haben
 
olynik kommentierte
Das Teil gab es in allen möglichen Farbkombinationen. Wir befinden uns schließlich in den 1990er Jahren. Wer erinnert sich nicht gerne an die damalige Farbkombination von Sportbekleidung, z.B. Aerobics und Nachfolger. Obendrein besteht es aus eher mäßig verarbeiteten Kunststoff. Im Inneren ist irgendwas abgebrochen und klappert beim Benutzen fröhlich hin und her. Aber, als vor ein paar Jahren unsere 'moderne' Telefonanlage ausfiel, haben wir mit diesem Wunderteil tatsächlich noch ein paar Tage lang telefoniert, bis vernünftiger Ersatz angeschaffte werden konnte. Ob das heute mit Router und Co. wohl auch noch ginge?
 
Alles vergangene Technik: Tonbandgeräte, Kassettenrekorder, Videogeräte. Was hat man da Geld investiert!​

 
2 Kommentare
Glaser kommentierte
Das Uher Report war aber wirklich ein Sahneteil und damals verdammt teuer.
 
BernhardJ kommentierte
Hier mal eine wirklich teure Marke. Leider ist mein Nagra-Tonbandgerät schon lange Geschichte.

 
Ich möchte mich bei svantevit für diesen Thread bedanken. Eine tolle Idee. Viele der hier schon gezeigten Geräte finden sich auch bei mir noch und lassen nostalgische Gefühle aufkommen. Diesen Minidisc Recorder habe ich anlässlich der zwei bereits gezeigten Exemplare auch wieder hervorgekramt und einige Discs angehört. Ist selbst heute noch ein feines Gerät!

 
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Taschenrechner hatten wir in diesem Faden zwar schon - aber natürlich war ich neugierig, ob ich mein Modell wieder zum Leben erwecken konnte. Der wurde mir von meinen Eltern geschenkt - für einen hippen Texas Instruments war die Knete nicht da. Darum ein günstigeres Alternativmodell aus dem Hause CITIZEN aus dem Jahr 1977.
Zuerst hatte ich mich über die Gewicht gewundert... aber klar keine Batterien.
Aber leider hatte dieses Modell ein eingelötetes Akkupack, und dieses habe ich bereits vor Jahrzehnten entsorgt. Insofern musste ich mich mit dem Netzteil behelfen.
Und - oh Wunder - ES LEBT!

Die Bilder sind in dem Zustand entstanden, wie damals in der Versenkung verschwand.

CITIZEN 851 SR






 
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Eine Sharp CT-660G
von ca. 1980

Meine sprechende Uhr für die Nacht. Sie ist noch voll in Verwendung.
Ohne die Augen zu öffnen tippe ich auf den Taster und sie sagt mir ob ich noch etwas schlafen kann
oder die Nacht in den nächsten Minuten vorbei ist.
Ein weiteres Bonbon die Unterseite.
Für diese Uhr braucht man keine Bedienungsanleitung.
Alle Funktionen sind per Taster und Schieberegler unmißverständlich integriert.
Total logisch aufgebaut. Ohne 100 Menüebenen durchwühlen zu müssen.


 
Kommentar
Was hat man nicht alles gekauft um seine Bilder abzusichern.
Der Safe ist schon etliche Jahre alt.
Sicher gibts das heute noch zu kaufen.
Ich stell es trotzdem mal ein.


 
kommentierte
MartinA kommentierte

Das würde ich sehr gerne. Aber da komme ich aktuell nicht ran.
Diese Art von Equipment lagert inzwischen wegen Nichtgebrauch im Keller - und seit einigen Monaten betrete ich den Keller nicht mehr.
Das hat einen sehr privaten Hintergrund, den ich nicht in der Öffentlichkeit ausbreiten mag (obwohl meine Darlegung möglicherweise sehr, sehr neugierig macht).
 
kommentierte

Dann wünsche ich dir gute Besserung
oder
endlich abgepumten Keller
oder
eintretenden Ehefrieden mit entsperrter Ehefrau
oder
Fertigstellung des Privatbunkers.


Übrigens, in Kellern und Dachböden zu stöbern finde ich sehr spannend.
 
F
fwolf15 kommentierte
so nen Teil hab ich auch noch irgendwo.... ca 1996 gekauft für den Urlaub in USA
 
new_nik kommentierte
Das brauchte man für die Sicherheit der Filme - ohne im Flugzeug ging garnicht
und dann gab es noch die Beschichteten Tüten für 10 Filme bei Transport
 
Schlummert in meinem 'Kamera Museum':




Grüße aus HB
Heiner
 
B
Brunke kommentierte
Wenn ich das einplanen kann, gerne. Habt Ihr schon einen Termin? Je eher ich sowas weiß, desto besser kann ich planen.
 
Bremenfrosch kommentierte
Wir hatten ja mal so grob den Mai-Termin für Ostertor im Hellen und bei (mehr) Wärme ins Auge gefasst. Termin ist alle zwei Monate am dritten Dienstag des Monats. Regulär wäre dieses Treffen am 16. Mai.
VG Holger
 
B
Brunke kommentierte
Bremenfrosch kommentierte
Moin Jürgen, leiden Deine zwei Klappkameras auch an Vergesslichkeit? Bei meinen beiden sind alle Einstellungen nach Batteriewechsel weg, die kleine, interne Batterie ist wohl hinüber und lädt sich nicht mehr auf.
VG Holger
 
B
Brunke kommentierte
So genau habe ich das nicht ausprobiert. Ich überlasse sie Dir gerne zum Ausprobieren. -> PN
 
Ich bin erstaunt, wie lange wir unsere Taschenrechner behalten... die scheinen alle noch fürs Leben gebaut zu sein.


Leider ist meine Kollektion unvollständig. Nach dem Casio und vor dem HP 48 hatte ich noch einen TI 57 (mein Traum war der TI59) und dann kam der Umstieg auf "richtige" Rechner mit dem HP41CV. Beide sind bei irgendwelchen Umzügen ... naja. Drei von Fünf ;o) Den HP35s habe ich aber inzwischen auch massenhaft: einen im Büro, einen zu Hause, einen in der FeWo, einen in der Reisetasche. Grossartiger Rechner, kostet nix und .... ich habe ihn sogar zusätzlich als App auf dem Telefon (android - "RPN Calculator" ;o)
 
shovelhead kommentierte
Als ich in Deutschland studiert habe standen gelegentlich so Lila-Latzhosen-Soziologen herum und wollten uns 20-seitige Papiere "Solidarität mit der Humold Universität" und ähnlichen Unsinn in die Hand drücken.

Wann sollte ich das denn bitte lesen?
 
BernhardJ kommentierte
Noch erschreckender ist, wie der Umfang der Schriftstücke mancher Disziplinen in den Letzten Jahren angewachsen ist. Angefangen mit Beschreibungen, Bedienungsanleitungen, über Verträge, irgendwelche Vorschriften und deren Interpretationen, bis hin zu Gerichtsurteilen... Das alles kann kein normaler Mensch mehr lesen - schon aus Zeitgründen.
Oft wird auch nicht mehr selber geschrieben, sondern in Maschinen hineindiktiert oder aus anderen Quellen kopiert und eingefügt. Oft ist es nur noch furchtbar aufgeblähtes, unerträgliches Kauderwelsch - leider auch immer öfter in technischen Dingen bei denen paar vernünftige Zahlenbeispiele, Tabellen und Diagramme reichen würden.
 
Kay kommentierte

Das war frueher eher schlimmer, als noch auf Band, oder in die Maschine diktiert wurde.
Heute, da (fast) jede/r selbst schreibt, geht es auch kuerzer.
Die bloeden Aufblaehungen kommen aus den USA mit den Haftungsvorschriften.
 
BernhardJ kommentierte
Früher schlimmer?
Mein alter Hypothek-Kreditvertrag hatte gerade mal 3 Seiten. Heute reichen 50 nicht. Plus Belehrungen, Erklärungen und Aufklärungen...
 
Kay kommentierte

Frueher hatten wir "Mannie" auf dem Dorf an der Sparkasse. Der hiess wirklich Manfred und machte alles per handshake. Heute bekomme ich ein Buch fuer eine Tasche am Motorrad.
 
.

Wohl dem, der noch altes Geraffel hat!

Mein fabelhaftes MacBook Pro (Mid 2014) braucht wegen Blähungen
einen neuen Akku (was übrigens bedeutet: komplett neue Oberschale
mit neuer Tastatur und neuem Trackpad und natürlich neuem Akku für
recht bescheidene 269 Euro) …

Die Lizenz-Werkstatt meines Vertrauens schrieb erst was von "es gibt
Lieferschwierigkeiten", um dann heute morgen mit der frohen Nachricht
aufzuwarten, man habe nun den Akku und könne ihn auch innerhalb
von 24 Stunden austauschen – hurra!

Also flott hin und MBP eingecheckt in der nicht unberechtigten Hoffnung,
es sogar heute noch wieder zu bekommen.

Und dann kam zwei Stunden später ein Anruf – man sei untröstlich, aber
Apple habe in der korrekten Verpackung den falschen Akku geliefert …
Ein, zwei Tage würde es nun wohl dauern, so der Techniker.

Bis dahin muss mein altes MBP von 2007 mit 10.6.8 als Backup herhalten:



Textverarbeitung kein Problem, EBV ok, E-Mail geht auch raus,
Internet recht limitiert (Firefox v48), … aber alles besser als nix.

Immerhin hatte ich heute so die Zeit, knapp 2000 Word-Dateien
händisch als RFT zu speichern – MS Word ist nämlich scheiße
und mag keine älteren Versionen.

Jetzt bin ich gespannt, wann ich mein MBP mit neuem Akku
zurück bekomme …


.
 
2 Kommentare
jazzmasterphoto kommentierte
Das mit dem Mail-Out war leider doch nix.
 
jazzmasterphoto kommentierte
.
Hurra, mein MBP hat einen neuen Akku und ist abholbereit.

.
 

Da ich sehe, dass auch alte Computer-Schätzchen hier aufgeführt werden dürfen, will ich mal von den meinigen erzählen:

Meine ersten Schritte in die digitale Welt machte ich 1990 mit diesem (sog. Palmtop-Computer) ATARI-Porfolio, den ich auf der ATARI-Messe 1989 in Düsseldorf entdeckt hatte. Neben reinen ASCI-Text-Dokumenten, die man in einem kleinen Editor schreiben und abspeichern konnte gab es noch ein Adressbuch, eine mit Lotus 1-2-3 kompatible Tabellenkalkulation, einen Kalender und einen Taschenrechner.
Mithilfe der Telefonwahlfunktion in der Adressverwaltung konnte man über den Lautsprecher des Portfolio sogar mit einem Telefon durch das Abspielen seiner Telefonnummer in MFV-Tönen seine Nummer wählen lassen!
Mein Modell verfügte immerhin über 512 kB internen Arbeitsspeicher. Im 256 kB großen Festspeicher sitzen das Betriebssystem und die oben genannte, fest installierte Software. Auf dem monochromen 4,7″ LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von sagenhaften 240×64 Pixel bzw. 40×8 Zeichen lernte ich, auf dem Betriebssystem MS-DOS 2.11 meine ersten Programmierschritte und all die noch lange später gültige Dos-Kommandosprache in zahlreichen Batches!
Später kam noch ein Smart Parallel Interface als Zubehör hinzu, mit dem dann sogar ein Datenaustausch via Parallelschnittstelle zu einem stationären PC, als auch zu einem Drucker mit Centronics-Schnittstelle möglich wurde!
------------------------------
Danach kam der PSION-Computer der Serie 5mxPro 1999 hinzu, der hier dann viel meiner vorherigen Arbeit am Portfolio abnahm:
Der monochrome Bildschirm hat nun eine halbe VGA-Größe (640 × 240 Pixel) und mit dem (im Gerät aufbewahrten) Stift konnte man nun auch „Mausaktionen“ durchführen, weil der Bildschirn druckintensiv ist. Viele siebgedruckte Icons für die Grundfunktionen am Rand (z.B. Zoom oder IrDA-Infrarotübertragung) - als auch all die installierten, zahlreichen Zusatzprogramme standen hier nun zum Direktzugriff bereit. Schreibarbeit ging nun viel angenehmer, da diese Tastatur um Klassen besser war als die des ATARI Portfolios!
Neben einer Infrarot- ist auch eine serielle RS-232-Schnittstelle eingebaut, so dass leicht auch andere Geräte angesteuert werden konnten. Selbst ein kleiner Lautsprecher samt Mikrofon waren vorhanden - für Sprachnotizen, die man mit Hilfe der drei Steuertasten am Gehäuse auch im zugeklappten Zustand ein- und ausschalten konnte.

Neben dem EPOC 32-Bit-Multitasking-Betriebssystem, das mit einem ARM 710 RISC-Prozessor mit 18 MHz und 32 MB RAM arbeitete, habe ich mir noch die XTM Emulator-Software installiert, so dass ich hier mit Programmen auf der Basis von MS-Windows 3.1 simuliert arbeiten konnte und eine Kommunikation mit meinem Computer schnell und einfach gewährleistet war. Aber auch die normale Übertragung zum Computer ist kein Problem.
Noch immer ist die PSION-Familie rührig und man kann in dieser Community weiterhin neue Programme ordern oder Verbesserungen installieren, was ich manchmal in einer nostaligen Phase auch immer mal wieder mache!

Erst recht spät (ca. ab 2015) haben diese mobilen Arbeitsmöglichkeiten dann aber doch immer mehr meine Android-Smartphones oder Tablett- und Notebook-Nachfolger übernommen...
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte
Den Atari Portfolio hab ich auch noch. Bot bereits 95% meines iPhone, frag mal jemanden aus der Steinzeit

Vielleicht macht ich auch mal ein paar Fotos meiner Schätze. Prunkstück, ein Atari TTM194 .. weiss den jemand hier zu schätzen?
 
Mauleselchen kommentierte
Klar kenne ich den noch - war super am TT wenn man noch eine Grafikkarte (meist auf Tseng ET4000 Basis) mit Farbbildschirm drin hatte. Dann lief der Debugger vom Pure C-Compiler auf dem großen Monitor und das Programm auf dem Farbbildschirm

Leider alles Geschichte ...
 
falconeye kommentierte

Ich hatte meinen TTM194 damals auf Privatkosten mit in die Firma gebracht und dann am TT gearbeitet, während fast alle anderen dort sich am schwarzen PC DOS Bildschirm abquälten. Der Neid war mir sicher, bis auf einen frühen Mac-User, der war nur verwirrt, dass sein Mac nicht King war :=) Das hielt sich so bis Mitte der 90er ...

Mein Problem, als ich es dann aufgab: ich hab zwar inzwischen eine TT-VME-Bus Netzwerkkarte aber leider keine Treibersoftware dafür. Ich würde meinen TT ja gerne ins Netz hängen
 
Mauleselchen kommentierte
Es gibt ein Linux für den TT
 
falconeye kommentierte
Es gibt ja einige Uhren mit Rechenschieber. Die üblichen Verdächtigen sieht man häufig. Ich habe mal eine etwas seltenere Variante ausgewählt. Das ist eine Dugena Easy-Math. Dugena war eine Vertriebsorganisation. Die Uhren wurden entweder für Dugena hergestellt oder sie stammten aus den Kollektionen anderer Hersteller und wurden mit Dugena gelabelt. Allen Uhren war gemeinsam, dass sie in der Regel solide bis gute Qualität hatten. In diesem Fall hat Dugena die Uhr von Fortis bezogen. Unter Fortis Easy-Math findet man deutlich mehr Exemplare.
Der Rechenschieber wird mit der oberen Krone bedient. Bei der gezeigten Uhr ist das innere Antriebsrad aus Gummi ausgehärtet und hat einen Stehplatten. Da müsste ich mal was neues drehen. Zum Zeigen reicht es auch so. Leider ist das Gehäuse nur verchromt und nicht aus Edelstahl. Das sieht dann irgendwann nicht mehr schön aus. In der Uhr tickt ein Handaufzugwerk FHF (Fabrique d‘Horologerie de Fontainemelon) 96 aus der Schweiz. Die Uhr wurde um 1965 gebaut. Als Uhr ist das noch ein Youngtimer. Immerhin wurden Räderwerksuhren schon bei Dante in der Göttlichen Komödie erwähnt.
Im Hintergrund kann man einen Rechenschieber, eine Schriftenschablone für technische Zeichnungen und Millimeterpapier erahnen. Auch das alles Youngtimer, für die kaum noch Bedarf besteht.

 
1 Kommentar
shovelhead kommentierte
Eine "Deutsche Uhrmacher Genossenschaft Alpina" mit Rechenschieber und Kompass? Das ist ja mal geil ;o)
 
Hallo, Freunde des Vergänglichen!

Auch bei den Armbanduhren gab es Innovationen, die sich überlebt haben.
Ich erinnere mich noch an die erste LED-Uhr von Pulsar. Wegen dem hohen Stromverbrauch konnte man die Uhrzeit oder das Datum (mehr Funktionen gab es nicht) nur durch Knopfdruck abrufen. Der Preis dieser Revolution bewegte sich meiner Erinnerung nach im Bereicht von 1000 DM.
Leider besitze ich keine.
Praxistauglicher waren dann die LCD-Uhren. Zunächst auch mit rudimentären Funktionen, die aber dann immer mehr an Umfang zunahmen und zum Teil unsinniges beinhalteten. Durch den zunehmend günstigeren Preis fanden diese Uhren schnell eine große Verbreitung.
Einige Exemplare besitze ich noch, wobei die Displays durch Alterung nachlassen

 
2 Kommentare
Bremenfrosch kommentierte
Was Ihr so zum 'Alten Eisen' werft, das ist schon erstaunlich.

Diese meine Casio LCD-Uhr habe ich mir erst vor wenigen Jahren neu gekauft, für satte 30 Euronen. Ich wollte sie unbedingt haben, weil ich sie mir als Jugendlicher nicht leisten konnte ... ... nun trage ich sie gern mal so zwischendurch.



In der Anleitung stand, dass die Batterie ca. 2 bis 3 Jahre halten soll. Dieser Zeitraum ist lange vorbei und ich warte auf den Tag, dass ich sie auseinandernehmen kann und eine neue Batterie einsetze.

VG Holger
 
P
pulsedriver kommentierte
Ja, alte Uhren. Ich hab mir da auch das eine oder andere Schätzchen zugelegt. Aus der Zeit, als es noch keine Funkuhren gab und Genauigkeit ein Thema war. Habe mehrere Seiko Superior Quartz, die mal auf 5 Sekunden pro Jahr genau waren. Zumindest zwei davon haben inzwischen aber deutlich grössere Abweichungen, eher so 5 bis 10 Sekunden pro Monat. Machen kann man da kaum mehr was, die sind über 40 bis bald 50 Jahre alt.
Was mir noch fehlt ist eine Seiko Astron von 1969, die erste Armbanduhr mit Quarzwerk. Aber das wird kaum etwas werden. Davon wurden AFAIK nur 100 hergestellt und wenn eine nicht mehr geht, kann Seiko einem auch nicht mehr weiterhelfen.
 
Reiseschreibmaschine OLYMPIA Monica


Sehr robust und langlebig. Darauf habe ich im letzten Jahrtausend tippen gelernt. Nicht nur meine Abschlussarbeit wurde darauf geschrieben. Nun wird sie an das Druckereimuseum Zwiebelfisch in Hoya übergeben. Die heranwachsende Generation sei angeblich ganz scharf drauf, auf so einem Young-/Oldtimer herum zu hämmern.​
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Die gute alte Monica (mit internationalem c im Namen), die ist mal durch Erbaschaft bei mir gelandet. Nach einem veritablen Sturzschaden wurde sie entsorgt. Deine scheint etwas jünger zu sein, weil die unsere einen Hartschalenkoffer hatte und die Tasten scheinen auch anders zu sein. Mich deucht das Logo an Deiner Maschine stammt aus der Zeit kurz vor dem Niedergang von Olympia.
Wenn man heute auf sowas rumklimpert, reicht der Tastendruck selten dazu aus, einen Buchstaben auf dem Papier zu erzeugen. Erschreckend, welche Kraft man brauchte. Man kann damit einen Text zu Papier bringen, aber ein modernes Textverabreitungsprogramm ist ungleich komfortabler und besser. Parallelen zur Fotografie drängen sich auf: Wer braucht einen AF? Wenn man tippen kann, reicht die Schreibmaschine.. Vermutlich bringe ich jetzt etwas durcheinander.
 
olynik kommentierte
Nikon D850 mit Zeiss Milvus 2/50M, MF, nix AF.
 
3 Kommentare
Georgie1956 kommentierte
Jerry Lewis lässt grüßen.....
 
jazzmasterphoto kommentierte
Bremenfrosch kommentierte
Den TI-66 hatte ich in den 1980ern im Einsatz. "Programmable" war reichlich übertrieben. Man konnte Rechenoperationen speichern. Trotzdem war er in der Chemie-Klausur nicht zugelassen und wir haben uns den log. pH-Wert mit dem Rechenschieber ermittelt.
Das Ding funktioniert immer noch - sogar die Batterien! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich ihn zuletzt benutzt habe...
 
Kommentar
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