Hi Bernd,
wenn Du keine Grundsatzdiskussion willst, darfst Du keine anfangen. "Stark eingeschränkt" ist relativ. IMO haben wir mit den neuesten Regelungen einen Stand erreicht, den man als "Bodensatz des gesunden Menschenverstands" bezeichnen könnte. Je mehr Menschen dieses Hobby ausüben, desto mehr Regelungen werden erforderlich sein. Insbesondere die horizontale und vertikale Trennung von Copter und allgemeiner Fliegerei ist mehr als überfällig. Wieso 45 Meter ... dürft Ihr nicht 100 Meter hoch fliegen?
Ciao
HaPe
Ich, als selbst Drohnen-"Pilot" halte das für sinnvoll.
45 m Höhe genügt für sehr viele tolle Motive, nicht höher als das höchste Hindernis innerhalb von 300 m ist etwas tricky, muss man sich halt dann gezielt eine Stelle suchen. Abstand zu Straßen halte ich für sehr sinnvoll, kein Fliegen in Nationalparks ebenso, denk mal an die Tierwelt dort, für die ist eine Drohne unter Umständen großer Streß.
Es geht halt nicht mehr alles, trotzdem ermöglichen Drohnen immer noch schöne Ergebnisse - man muss halt mehr planen.
das klingt wie eine horizontale Abstandsangabe, ist aber eine vertikale Angabe. Gemeint ist: Die Oberkante des höchste Gebäudes im Umkreis von 300 Meter definiert, wo genau die 100 Meter Grenze liegt, die Du hoch fliegen kannst. Ist das Gebäude beispielsweise 50 Meter hoch und steht auf einer großen, ebenen Fläche, dann darfst Du 310 Meter neben Gebäude bis zu 100 Meter über dem Erdboden fliegen, 290 Meter neben dem Gebäude aber 150 Meter hoch, weil das Gebäude quasi das Bodenlevel neu definiert.Da ich selbst keine Drohne habe, habe ich leider auch keine Erfahrung welche Flughöhen wirklich notwendig sind. Ich sah bei meinem ersten Beitrag eigentlich auch nicht die 45m als das Problem an, sondern die Ergänzung "nicht höher als die höchsten Gebäude/Gegenstände in 300m Umkreis".
also eine von den 100.000en ist vor einigen Wochen an einem Sonntagnachmitag in 5 bis 7 Meter Höhe quer über unseren Garten geflogen, als wir mit Verwandten einen Geburtstag feierten. Und er hatte es dabei überhaupt nicht eilig. Wenn ich etwas schneller reagiert hätte, hätte ich den Copter mit ein paar Steinen vom Himmel geholt. Aufgrund der Gegebenheiten kann ich mir nicht vorstellen, dass der Pilot Sichtkontakt zu seinem Spielzeug hatte. Ich empfand das als unfassbaren dreisten Eingriff in meine Privatsphäre.Ich frage mich dann wo die 100.000en verkauften Drohnen fliegen?
Hi,
Ich empfand das als unfassbaren dreisten Eingriff in meine Privatsphäre.
Ciao
HaPe
.......stören des Funkkanals oder oder.
Da kann doch nur mit dem Kopf schütteln, ...
wer noch an eine "PRIVATSPHÄRE" glaubt, ...
Da kann doch nur mit dem Kopf schütteln, wer noch an eine "PRIVATSPHÄRE" glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen...
Und Leute die meinen mit Selbstjustiz das Leben regeln zu wollen sehe ich lieber in entsprechenden Staaten - und Tschüß.
Wer so ein Ding mal selber gesteuert hat ohne Flugschein, der weiß auch, wie schnell so ein Teil nicht dasjenige macht, was man gerne möchte - bei mir war es der Fliederbusch und die Wäscheleinen, da wollte ich überhaupt nicht hin
Als Rookie sag ich mal so: Es ist schwieriger so ein Teil zu fliegen als man sich vorstellt. Zudem gibt es viele Möglichkeiten aus einer zahmen Drohne eine wildgewordene Wespe zu machen, die dann nicht mehr ganz das macht, was man sich vorstellt. War für mich schon erschreckend zu erfahren. Z. B. eine giftigere Firmware drauf spielen (ist mir passiert), ungeschickt an den Parametern schrauben, andere Propeller montieren. Wohl der Klassiker: Ohne GPS-Fix starten und dann den "Retourn-to launch" provozieren/aktivieren. Soll schon mehr als eine Drohne dadurch ausser Kontrolle geraten sein und sich auf Nimmerwiedersehen verabschiedet haben.Wobei es natürlich dann auch wieder in der eigenen Verantwortung liegt, das Ding sicher zu steuern.
Als Rookie sag ich mal so: Es ist schwieriger so ein Teil zu fliegen als man sich vorstellt. Zudem gibt es viele Möglichkeiten aus einer zahmen Drohne eine wildgewordene Wespe zu machen, die dann nicht mehr ganz das macht, was man sich vorstellt. War für mich schon erschreckend zu erfahren, z. B. eine giftigere Firmware drauf spielen (ist mir passiert), ungeschickt an den Parametern schrauben, andere Propeller montieren oder wohl der Klassiker: Ohne GPS-Fix starten und dann den "Retourn-to launch" provozieren/aktivieren. Soll schon mehr als eine Drohne dadurch ausser Kontrolle geraten sein und sich auf Nimmerwiedersehen verabschiedet haben.
Da nützt auch kein "Führerschein" was, sondern nur üben - wie beim Auto fahren. Und da sind wir wieder bei der Eingangsfrage nach dem "wo".
Gut, dass ich Funkamateur bin
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