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Auch noch nach 3 Jahren des Wischens fasziniert mich diese Art der fotografie noch immer. Es ist möglich, ganz nah an der Realität zu bleiben, aber eine malerisch, träumerisch oder mystisch wirkende Anmutung zu erzielen, wenn man bei der Langzeitbelichtung eine kurze Phase des Innehaltens der Bewegung der Kamera vorwegstellt. Dadurch prägt sich die Grundstruktur der Landschaft oder des jeweiligen Fotoobjektes ins Bild ein. Die nachfolgende Bewegung der Kamera - waagerechte, horizontale, diagonale oder radiale Bewegung der Kamera / zoomen mit Dreh-oder Schiebezoom / Rotation der Kamera um das Drehzoom (Wirbel durch Drehung und Brennweitenveränderung) / Kombination aller genannten Bewegungen - bringt Dynamik in das Bild.
Andererseits finde ich es toll, die Realität in Licht und Farben aufzulösen,
Zwei Langzeitbelichtungen, bei denen die Landschaft sehr gut erkennbar ist, das "Wischen" / Zoomen in einer späten Belichtungsphase einen gewissen Sogeffekt erzeugt: