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Hi Häuschen,

ich weiß nicht, ob das im Duden steht, es ist eine kreative Technik in der Fotografie.

Natur Kreativ: Wischer-Technik in der Fotografie
Neben der Nutzung des Manuellen Modus empfiehlt es sich, auch manuell scharf zu stellen, so habt ihr immer die gleichen Aufnahmebedingungen für das jeweilige Motiv.

Die Bildgestaltung ist für ein gutes Wischerfoto ebenso wichtig. Nur einfaches "Reißen" tut es nicht. Also, vorher schon überlegen, wie ihr dieses Bild gestalten wollt. Und, nicht jeder Wischer gelingt gleich, es bedarf einiger Versuche, um ein gelungenes Bild zu erhalten.
http://fotodialoge.blogspot.de/2014/07/natur-abstrakt-wischer-kreativ.html

Ines Mondon ist ein gutes Beispiel für diese abstrakte Form der Naturfotografie
http://www.inesmondon.de/wischerfotos.html

oder Ursula Abresch, deren Bilder ich ganz großartig finde!

http://www.ursulasphotos.com/p335406185
 
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Darf ich fragen, was Ihr hier treibt? Also "Wischer", was ist denn das? Gibt es darür eine Definition?

Albert, ich glaube, Du wirst solche Bilder nicht wirklich fassen können. Du bist ein Realist par excellent (ist auch gut und notwendig), siehst mit Deinen Augen das, was Du sehen kannst. Das ist gut, das ist normal, das ist reell.
Muss ich z.B. auch zu 95% meines Lebens (und die meisten anderen Menschen wohl auch).

Aber es gibt auch noch eine Ebene, die Fantasie, Vorstellungskraft, Weggehen beinhaltet. Die beinhaltet, sich mit Hilfe von Gefühlen treiben zu lassen und Dinge anders zu sehen. Und dann erkennt man, was mit solchen Bildern ausgedrückt werden kann.
 
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Hallo Gudrun,
nun möchte ich auch noch etwas zu Deinem Bild sagen.

Zunächst finde ich mich auf einem fremden Planeten wieder auf welchem ein einsames Wesen lebt welches ins Leere greift.
Die Farben gestaltet sich fantastische durch den Effekt.:up:
 
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Albert, ich glaube, Du wirst solche Bilder nicht wirklich fassen können. Du bist ein Realist par excellent (ist auch gut und notwendig), siehst mit Deinen Augen das, was Du sehen kannst. Das ist gut, das ist normal, das ist reell.
Muss ich z.B. auch zu 95% meines Lebens (und die meisten anderen Menschen wohl auch).

Aber es gibt auch noch eine Ebene, die Fantasie, Vorstellungskraft, Weggehen beinhaltet. Die beinhaltet, sich mit Hilfe von Gefühlen treiben zu lassen und Dinge anders zu sehen. Und dann erkennt man, was mit solchen Bildern ausgedrückt werden kann.

Psychologie: 6 :D

Edit: Ok, 5 ;)
 
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Diese Form der Fotografie polarisiert.

Ich konnte lange nichts damit anfangen, mir war es zu abstrakt.

Dann habe ich einige Bilder gesehen, die für mich ein Einstieg waren und sah dort Farben und Formen, die mich total ansprachen.

Erst seit kurzer Zeit, versuche ich selbst solche Bilder zu machen und mir macht es Spaß und regt mich an, immer wieder etwas zu versuchen, mir Gedanken zu machen, wie ein Bild aussehen soll, die Technik verbessern...

Demnächst möchte ich mal mit Graufiltern und Wischtechnik experimentieren, das wird auch spannend ;)
 
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Meine Frage war ausnahmsweise mal vollkommen unironisch. Allein hier im Thread sieht man einen Unterschied zwischen gut und schlecht gewischt und ich bekunde - im Übrigen entgegen der mir von Christel bekundeten, austistischen Züge - durchaus Interesse an dieser Form des fotografischen Ausdrucks.

Wenn ich also mal zusammenfassen darf (schließlich habe ich nach einer Definition gefragt):

Während einer ausreichend langen Belichtungszeit die Kamera in eine beliebige Richtung bei beliebiger Geschwindigkeit beschleunigen.

Interessant, probier ich mAl aus. :)
 
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Allein hier im Thread sieht man einen Unterschied zwischen gut und schlecht gewischt

Ich würde noch einen Schritt weiter gehen, nämlich der Einbeziehung der Intuition/Vorstellungskraft des Fotografen - wenn es denn ein geplantes Bild ist - beim Anblick sich vermeintlich bietender Motive. In jeder Hinsicht ein sehr spannendes Thema. In Irland durfte ich Doris kennenlernen, die dieses Thema mit einer bestechenden Leichtigkeit in vielen Situationen zu dem ihrem machte. Ich beobachtete sie mehrfach dabei, einige Ergebnisse zeigte sie mir anschließend und ließen mich mit einem ehrfürchtigen Staunen zurück.
 
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Während einer ausreichend langen Belichtungszeit die Kamera in eine beliebige Richtung bei beliebiger Geschwindigkeit beschleunigen.

Manche Wischer gehen auch, obwohl Kamera und Objekt "statisch" sind... es gibt da noch einen weiteren Freiheitsgrad.
Dafür eignen sich die alten Schiebezoom-Linsen (hier Nikkor 35-70 f/2.8)

picture.php
 
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Hier habe ich mir einen abgebrochen, das Motiv so darzustellen, wie ich es mir vorgestellt habe :mad:

Wehe, es behauptet noch mal jemand, das sei einfach, oder Zufall :motz:

So ganz glücklich bin ich immer noch nicht, die Allee gefällt mir, der VG auch, aber der Himmel...;)

24724536761_cec78a25f3_b.jpg
 
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Hier habe ich mir einen abgebrochen, das Motiv so darzustellen, wie ich es mir vorgestellt habe :mad:

Wehe, es behauptet noch mal jemand, das sei einfach, oder Zufall :motz:

So ganz glücklich bin ich immer noch nicht, die Allee gefällt mir, der VG auch, aber der Himmel...;)

Versuche doch mal den Himmel zu beschneiden. Ein 2 zu 1 geschnittenes Bild zu machen und dabei viel vom Himmel weg zu schneiden. Abschneiden oben bis fast an die Baumspitze rechts im Bild.
 
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Ich habe es auch mal versucht! Was ich definitiv nicht beachtet habe ist das manuelle Fokussieren. Beim nächsten Versuch werde ich daran denken ;)

Die feine, fast grafische Anmutung finde ich total gelungen! Manuelles Fokussieren ist ja kein Muss, wie man hier sehen kann :)
Gefällt mir sehr gut!

Viele Grüße
Rolf
 
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