Dieses Jahr ging ein Traum für mich in Erfüllung. Ich konnte wilde Bären in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und fotografieren. Das Ganze ohne Hide, Anfüttern, oder sonstige Beeinflussung. Eine ganze Woche war ich unterwegs. Jeden Tag klingelte der Wecker um 3:20 Uhr, um noch im Schutz der Dunkelheit Position einnehmen zu können. Daher ist neben Bärenabwehrspray auch eine Wärmebildkamera Pflicht. Denn das Letzte was man möchte ist, unerwartet im Dunkeln einem Bären gegenüber zu stehen. Je nach Spot war ich zwischen 8-10 Uhr Vorort, bevor es zurück ging. Dann Fotos sichten, dabei Frühstücken und erstmal eine kleine Runde schlafen, denn am Nachmittag ging es gegen 16 Uhr wieder los und meisten war ich erst nach Einbruch der Dunkelheit um ca. 21-22 Uhr zurück. Also schnell noch etwas essen und ab ins Bett. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich mit einem ziemlich heftigen Schalfdefizit nach der Woche wieder zu Hause ankam. Es war eine unvergessliche Woche und ich werde wohl ziemlich sicher wiederkommen!
Nachdem ich am ersten Tag noch kein Glück hatte, begann der zweite Morgen direkt um so besser. Bereist um 4:40 Uhr schoss ich mein ersten Bärenfoto in freier Wildbahn.
Nachdem ich am ersten Tag noch kein Glück hatte, begann der zweite Morgen direkt um so besser. Bereist um 4:40 Uhr schoss ich mein ersten Bärenfoto in freier Wildbahn.
#1
ISO 25.600, 1/50 s, f/2.8, 400 mm
ISO 25.600, 1/50 s, f/2.8, 400 mm
Subject Distance 70.79