Wild Dogs – die Fortsetzung

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jo.bathmann

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Nach dem ersten Bericht gibt es neue Bilder und erste Erfolge mit den Duftmarkenzäunen (Bioboundary Project) – s. weiter unten.

Einige Bilder sind nichts für zarte Gemüter, ich werde wieder rechtzeitig darauf hinweisen.

Macht ein gutes Fläschchen auf – ich tu es auch, es wird Einiges zu sehen sein. Zunächst aber zur Einstimmung und zum Kennenlernen einige Bilder:



Kleine Anmerkung: Dies ist ein Technikforum mit hohem Anspruch. Der eine oder andere wird die Bilder als "Mittelmaß" bezeichnen, besonders was den Schnitt betrifft. Er ist absichtlich so gewählt:

Mir kommt es immer häufiger auf die Körpersprache an. Die Bilder sollen Aktion und Interaktion zeigen.



Trotzdem ist Kritik willkommen und ausdrücklich erwünscht – künftige Berichte sollen ja besser werden.



Verwendete Kameras und Objektive: (70-200VR I und 200-400 VR I an der D300s und D700 – kein Konverter)
Weitere Einzelheiten in den selbstverständlich zugänglichen Exifs

Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Afrikanische Wildhunde zu beobachten, ist nicht jedem vergönnt. Um so mehr beglückt es, wenn man ihnen begegnet.
Auf unsere letzten 8-wöchigen Afrikareise suchten wir gezielt nach ihnen und trafen dabei auf vier verschiedene Rudel.







Ich hoffe, die Bilder können es vermitteln: Lebensfreude und Stärkung des familiären Zusammenhaltes als Ausdruck im Spiel der Jungen.


Im Moremi (BW)

Hier in Selinda (Okawango-Delta) kamen wir zu spät. Die Jagd war schon vorbei, Futter wurde an die Jungen verteilt.


Solange das Gebiss der Kleinen noch nicht kräftig genug ist, wird vorgekautes Futter von den Erwachsenen erbettelt:






Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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..........
Kleine Anmerkung: Dies ist ein Technikforum mit hohem Anspruch. Der eine oder andere wird die Bilder als "Mittelmaß" bezeichnen, besonders was den Schnitt betrifft........

Ist mir in diesem Falle so etwas von "wurscht"......

Nur her mit weiteren Bildern. Solch ein Mittelmaß schaue ich mir gerne an. :up::up:
Vor allem, weil ich diese Motive wohl nie selbst vor die Kamera bekommen werde.


Du hättest das eine Öhrchen ruhig ganz auf das Bild bekommen können.....
 
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Man muss entweder früh morgens oder spät abends unterwegs sein, um sie zu treffen. Tagsüber ruhen sie irgendwo im Schatten.

Im Hluhluwe N.P.(SA) gibt es 4 Rudel und die Chance Wildhunde zu treffen ist recht gut.
Am dritten Abend hatten wir Glück aber leider schlechte Lichtbedingungen und Regen.





Vorsicht beim Autofahren: Wildhunde spielen überwiegend auf der Strasse.
Da ist mehr Platz und sie treten nicht so leicht auf Dornen.

Leider werden viele Wildhunde überfahren.



Ein Erwachsener hatte sich den rechten Vorderfuss gebrochen und konnte der Gruppe nur langsam folgen.
Die anderen warteten immer wieder auf ihn und kümmerten sich rührend.


Mit seinem gebrochenen Vorderlauf ist er auf seine Brüder und Schwestern angewiesen und bekommt seinen Anteil – mit dem gleichen Ritual wie die Jungen um Futter betteln.






Tanz der Wildhunde



Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Die Wildhunde gehören zu meinen liebsten Tieren. Ihre sozialen Interaktionen zu beobachten, ist immer wieder faszinierend. Wild lebend habe ich sie überhaupt noch nicht gesehen, lediglich im Zoo von Basel lebt eine muntere Truppe. Das, was Du zeigst, ist aber natürlich etwas völlig Anderes. Kompliment zu den beeindruckenden Bildern.

Gruss
Suermel
 
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Moin,

äußerst interessant ist es, dass Krankenpflege keine menschliche Sentimetalität ist, sondern durchaus auch bei anderen Tierarten üblich ist.
 
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Hallo Jo,

war leider etwas länger nur sporadisch im NFF (ändert sich aber grade wieder), deshalb schonmal ein Danke auf Deinen ersten Teil der Reportage (ich hab' viel und interessantes zu lesen, habe ich vorhin beim ersten "Überfliegen" bemerkt).

Ich weiß' einfach nicht, welchem Deiner Beiträge bzw. Bilder ich ein Thanks verpassen soll - sie sind allesamt ein einziger Genuß! Wunderbar! Und Deine Erläuterungen zu den Wildhunden sauge ich auf...

So bleibe ich an diesem Thema dran und freue mich auf jeden weiteren Beitrag - ach ja: Natur ist nunmal nichts für schwache Nerven...

Liebe Grüße
Karsten
 
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Zebras gehören nicht zum Speiseplan der Wildhunde



Trotzdem gibt es Unruhe in der Gruppe. Sie haben ein Junges.

Es wird von den älteren in die Mitte genommen und geschützt.


Die Formation der Zebras signalisiert: Vorsicht ! Es drohen Huftritte!


Der Rudelführer beendet das Spiel der Jungen –


es wird noch ein erfahrener Jäger zurückerwartet, der dritte Riss an diesem Morgen.



Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Hallo Jo :hallo:,

ich denke, daß sich hier niemand auch nur annähernd so sehr über Deine ungewöhnlichen Wild Dog Aufnahmen freuen wird wie ich.

Warum?

Weil ich vermutlich viele der Vorfahren „Deiner“ Hunde in den siebziger und achtziger Jahre kennengelernt habe, als sich wieder einmal die Hyänen „über Gebühr“ vermehrt hatten und anfingen, eine echte Bedrohung für die jungen Giraffen im Park zu werden.

Widerwillig mußte die Anzahl der Hyänen damals drastisch reduziert werden.

Nach „Feierabend“ war ich danach oft noch lange mit dem Landcruiser draußen unterwegs, um die Wildhunde und ihr bewunderungswürdiges Sozialverhalten ehrfürchtig zu beobachten.

Gerne erinnere ich mich auch noch an die Ausweitung der Ansiedlung von White Rhinos (Breitmaul-Nashorn) in Hluhluwe.

Weiß Du zufällig was daraus geworden ist?

Leider habe ich später durch ein Mißgeschick meines Spediteurs bei einem Umzug von Saudi-Arabien auf die Seychellen fast alle Dias aus dieser Zeit unwiederbringlich verloren.

Wie dem auch sei - Ganz herzlichen Dank dafür, daß Du meine Erinnerungen an diese schöne, lang vergangene Zeit wieder zum Leben erweckt hast.

Liebe Grüße

Philipp
 
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Hallo Philipp,
Da hast Du sicher unvergessliche Erlebnisse gehabt!
Den Breitmaul-Nashörnern geht es bestens und auch die Wildhunde haben sich im Gegensatz zu anderen Reservaten Erfolg versprechend vermehrt. Es gibt ein Austauschprogramm in Südafrika, wo Mitglieder von Rudeln anderer Reservate untereinander vermischt werden. Vielleicht gehe ich darauf im Anhang noch ein…

Jetzt geht es weiter, es gibt noch viel Material…


Gerne laufen Wildhunde mit ihren Jungen auf Autopisten, wo man ihnen eine Zeitlang folgen kann.


Im Trab geht es mit ca. 15 Km/h durch das Gelände


in dem Tempo können die Jungen noch folgen



Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Die Verfolgung wird im Gelände schwierig....​

… bis unmöglich


Hier können wir auch nicht mehr folgen und müssen warten


Während die Alten und Erfahrenen jagen, beobachten die Jungen das Geschehen.


und plötzlich beginnt die wilde Jagd


Beim Anblick dieses Mitziehers schlägt auch mein Herz schneller…

Die Jagd selbst verläuft so schnell und chaotisch, dass es uns bisher nicht gelungen ist sie zu sehen....
Hier gab es gleichzeitig Erfog an drei Stellen und es dauerte auch für die Wildhunde ein paar Minuten, ehe klar wurde, zu welchem Kill die Jungen geführt werden sollten.

Für uns sind Wild Dogs der absolute Höhepunkt bei unseren Wildlife- Beobachtungen.

Dieser Beitrag soll auch motivieren. Fragt Eure Tourguides ausdrücklich nach Wild Dogs, damit die wiederum motiviert werden, sich bei den Farmern dafür einzusetzen, damit sie nicht erschossen, vergiftet oder mit Schlingen getötet werden.

Jetzt brauche ich auch mal eine Pause :kaffee:– übermorgen geht es spannend weiter.


Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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Hi Jo,

Phantastische Bilder- Danke fürs zeigen..

- hoffe Du zeigst noch einiges mehr ! :up:
 
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Großartig
und sehr informativ.
Besonders die Story um das Tier mit dem gebrochenem Bein. Erinnert mich an eine Dokumentation von 2 Löwinnen, bei der die eine von einer Kobra gebissen wurde und die andere sich um ihre kranke Schwester sowie deren Junges kümmerte. Die gebissene Überlebte!
Faszinierend
 
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Hallo Jo,

vielen Dank für die tolle Unterhaltung. Mich würde interessieren, ob Du
ausschließlich aus dem Auto fotografierst.

Vielen Dank
 
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Mich würde interessieren, ob Du ausschließlich aus dem Auto fotografierst…

O.K. , Burghard – ein bisschen aus dem "Nähkästchen" – ist ja ein Technikforum. (Meine Hände sind nicht mehr ruhig genug. Deswegen -wenn möglich- VR off - Hände weg von der Kam und Fernauslöser)


Aussteigen aus dem Auto ist in den Nationalparks verboten.

In Botswana fragte ich mal einen Ranger nach Feuerholz. Seine Antwort –frei übersetzt – "Das sammeln Sie sich selbst" – nutzten wir als Freibrief und stellten unser Stativ auch mal da auf, wo man mit dem Auto nicht hinkommt.
Bei den Wild Dogs aber: Streng vom Auto aus!

Begründung: Die Wild Dogs sollen ihre Scheu vor dem Menschen nicht verlieren.

Nicht alle Menschen meinen es gut mit ihnen und es wäre fatal, wenn sie neugierig und furchtlos in den Lauf eines Farmergewehres schauen.

Hier die Ausnahme: Ihr kennt dieses Bild aus dem Erindi- Gehege. (Bei mir: Roter Rahmen = captiv! )


Es sind noch junge sehr neugierige Wildhunde, die später ausgewildert werden sollen. Sie werden gefüttert und sind ohnehin an Menschen gewöhnt. Nebenan im Gehege der Erwachsenen blieb ich lieber im Auto.

Aber normal ist das hier:




Das Licht war schon schlecht. Der "Mitzieher" soll auch nur zeigen, dass es sehr schwierig ist, der Jagdmeute im holprigen Gelände zu folgen. (Selinda – BW)
D-700, 70-200VR, 1/60 – f4, ISO1000 vom fahrenden Auto aus.

Aber wir sind noch lange nicht am Ende – es wird noch spannend…

Mit bestem Gruß - Jo

Wird fortgesetzt…
 
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