Wieviel Belastung hält ein Bajonett aus ?

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Mister Smith

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Hallo zusammen !

Mich beschäftigt letzte Zeit seit dem ich den 150mm Sigma f/2.8 habe und diesen Kombination auch schon mal auf die schnelle nur am Kamrabody halte und schwenke, wieviel der Bajonett der D80 aushalten kann. Ich meine wie groß ist den die Belastung (Hebelkraft) die bei dieser Kombination auftretet.

OK, ok, es gibt ja Linsen die sind viel viel schwerer als mein Sigma 150 Makro, aber könnte evlt. irgendwann nach Jahren sich das Bajonett so um 1mm verschieben aufgrund der Hebelwirkung sodas die Fotos unscharf werden?

Wer könnte mich hier aufklären?

Danke Euch allen schon im Vorraus!

Gruß
Matthias
 
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kabelkasper

Sehr aktives Mitglied
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kenne das Sigma von der Bauform her nicht, jedoch ist es nicht alleine vom Gewicht des Objektivs abhängig sonder eher wie weit das Gewicht vom Bajonet entfernt ist. Stichwort Hebelgesetze, hattest du ja schon mit angedeutet.

"Am langen am die kleine Kraft, am kurzen Arm was großes schafft" hat mein Physiklehrer immer gesagt :D

Was das Bajonet nun effektiv aushält weiß ich nicht.

Wollte meinen Denkansatz nur mal in die Runde werfen
 
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MichelRT

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Wenn ich eine D80 hätte würde ich es einfach ausprobieren.
Einen Schraubstock hast Du doch sicher im Keller. Kamera fest einspannen. Dann nimmst Du eine stabile Schnur und befestigst die dann am Objektiv. An das freie Seilende bindest Du dann immer schwerere Gewichte. Wenn das Bajonett dann bricht weißt du wie viel es aushält.
 
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AndreasH

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...aber könnte evlt. irgendwann nach Jahren sich das Bajonett so um 1mm verschieben aufgrund der Hebelwirkung sodas die Fotos unscharf werden?
Klar kann es das, wenn auch nicht gerade um einen Millimeter. Es reichen aber - je nach Brennweite - schon ein paar Hundertstel um eine schief durchs Bild verlaufende Schärfenebene zu bekommen. Deshalb wird bei unerklärlichen Schärfeproblemen auch das Auflagemaß überprüft.

Ich habe letzte Woche mit einem Servicetechniker eines Objektivherstellers telefoniert. Die Leute möchten nicht zuletzt deshalb die Kameras gern mitgeschickt haben, weil sie gern solche Fehler ausschließen möchten, gerade weil man wohl die Erfahrung gemacht hat daß verzogene Kameragehäuse nicht wirklich selten sind.

Das trifft übrigens nicht nur auf Plastikgehäuse zu.

Ich bin immer recht vorsichtig mit schweren Objektiven und hebe die Kombination immer am Objektiv an.

Grüße
Andreas
 
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Heiko Men.

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Also ich benutze das 2,8 150 Makro ja auch und das Objektiv ist ja weder sonderlich schwer noch lang...daher mache ich mir bei dem Objektiv gar keine Sorgen um das Bajonett...das würde ich persönlich unter übertriebene Vorsicht verbuchen :fahne:.
Und auch das 2,8 70-200VR wird bei mir an der Kamera so genutzt, wie man es halt in der Praxis nutzt und da kann man das Objektiv bei der Bildkontrolle nicht ständig mit einer Hand unterstützen um irgendwie das Bajonett ständig zu entlasten.

Bei den größeren Telelinsen ist das was anderes und die haben von Werk aus nicht umsonst eine eigene Gurtbefestigung.

Gruß
Heiko
 
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Olaf J.

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Im Nachbarforum gab es ja mal Klick hier den Thread um das abgerissene Bajonett an einer D80. Der Besitzer hat damals ein 80-200/2.8er eingesetzt, aber es war nie ganz klar wie es dazu kam (irgend eine ruckhafte Bewegung war glaube ich im Spiel).

Das Sigma 150/2.8 ist ja noch ein ganzes Stück leichter, aber beim Fotografieren wird man doch ohenhin mit der Hand das Objektiv abstützen.
Wenn man Einstellungen am Monitor prüft oder ändert, wird man das Objektiv nach unten halten und es wirken keine besonderen Kräfte aufs Bajonett.

Ich würde mir keine Gedanken machen auch nicht, wenn man das Objektiv (Sigma 150/2.8er) mal nicht abstützt. Auch wenn die D80 vom Gehäuse den größeren Kameras unterlegen ist, so hält so eine Kamera schon einiges aus.
 
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Christian B.

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Vielleicht hat er auch den Versuch von Michel (s.o.) durchgeführt.
 
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MichelRT

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Ok nun ernsthaft.
Gewöhne Dir einfach an die Kamera mit größeren Objektiven grundsätzlich immer am Objektiv hoch zu heben. Dann passiert da gar nichts.
 
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bmfoto

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Diese komischen Diskussionen wurden ja immer mal wieder aufgegriffen und ich kann dabei einfach nur mit dem Kopf schütteln. Die Kameraentwickler haben sich sicher etwas bei der Konstruktion des Bajonetts gedacht und ein 150er egal welches wird dem Body nicht sein Bajonett entreißen.
Wenn ich natürlich damit rumbreche geht alles irgendwann kaputt aber sicher nicht wegen irgendwelchen Eigengewichts. Wenn tatsächlich mal irgendetwas am Gehäuse defekt ist kann man es beim Nikon-Service wieder instandsetzen lassen.

So und nun aufhören mit gedankenmachen und ab zum Fotografieren!!!:)

LG Benni
 
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AndreasH

Sehr aktives Mitglied
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Diese komischen Diskussionen wurden ja immer mal wieder aufgegriffen und ich kann dabei einfach nur mit dem Kopf schütteln.
Niemand zwingt dich, dich dazu zu äußern wenn dich das Thema nicht interessiert.

Ich finde die Frage von Matthias durchaus berechtigt. Der Nikon-Service scheint das ähnlich zu sehen. Von denen gibt es sogar den Rat, schwere Objektive beim Rucksacktransport vom Kameragehäuse getrennt zu verstauen.

Das Auflagemaß muß recht exakt eingehalten werden (wenn ich mich richtig erinnere im Bereich von 0,02mm), ansonsten gibt es schwer lokalisierbare Schärfenprobleme. Deshalb ist es eben nicht so daß man die Kamera mal eben schnell einschickt, erst einmal muß man herausfinden ob das Problem an Objektiv oder Kamera liegt. Von den Kosten mal ganz abgesehen, bei einer D80 können die schnell mal in die Gegend des Zeitwerts kommen.

Und wer da glaubt eine Kamera sei so konstruiert daß sie diese Belastungen abkann, der sollte sich mal bei seinem Nikon-Service die Vitrine mit den Kamerateilen ansehen. Selbst die Vorderteile der robusten Metallkameras haben erschreckend geringe Materialstärken.

Ich denke, bei allen neueren Objektiven kann man getrost davon ausgehen daß die ohne Stativschelle keine besondere Aufmerksamkeit erfordern. Objektive mit Stativschelle haben meist ein Gewicht und eine Länge, bei denen man schon aufpassen sollte, daß das Bajonett nur auf Zug (Objektiv hängt runter) und nicht unbedingt auf Biegung beansprucht wird. In Aufnahmehaltung sollte man das Objektiv stützen.

Grüße
Andreas
 
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Thierry L.

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Wenn Du es nicht mehr heben kannst. :fahne:

So wie dieses mit 112 kg.
Da wuerde jeder Bajonettanschluss brechen.

21416487efb44bcc45.jpg
 
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Stephanie78

Sehr aktives Mitglied
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Stephanie78 schrieb:
Ab wann gilt ein Objektiv denn als "schwer"?

Wenn es genauso- oder halb soviel wiegt wie der Body?

Wenn Du es nicht mehr heben kannst. :fahne:

Meine Frage war ernst gemeint - ob das Objektiv für mich zu schwer
sein sollte, spielt keine Rolle, ich meine das Gewicht des Objektives
in Relation zum Gewicht des Bodys ;).
 
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Roland L.

NF-F Premium Mitglied
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Meine Frage war ernst gemeint - ob das Objektiv für mich zu schwer
sein sollte, spielt keine Rolle, ich meine das Gewicht des Objektives
in Relation zum Gewicht des Bodys ;).

Die Frage ist definitiv nicht zu beantworten, auch in der Deutschen Industrie Norm (DIN) steht nichts darüber.
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
Staff
wie ich einem anderen thread kürzlich schon mal schrieb, kommt es zur beurteilung der auf das bajonett wirkenden hebelkräfte nicht auf die absoluten gewichte von objektiv und gehäuse und ihr verhältnis an, sondern auf die massenverteilung längs der optischen achse: ein langes tele mit schwerer frontlinse und leichtem tubus wirkt anders als ein gleich schweres kurzes fish-eye.
 
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