blaze77 schrieb:Hallo Stephanie78,
darf ich fragen wieso Du alles in AdobeRGB bei dir eingestellt hast?
Gruß
Ivan
Das ist vom Motiv abhängig. Hauttöne kommen mit III(a) z.B. nicht so gut.Stephanie78 schrieb:Oder bringt RGB I und RGB III irgendwelche Vorteile gegenüber Adobe RGB (RGB II)?
Tom (C:= schrieb:Das ist vom Motiv abhängig. Hauttöne kommen mit III(a) z.B. nicht so gut.
Im Capture NX probiere ich die Varianten durch und nehme dann die, die mir am besten gefällt. Zum Schluß konvertiere ich ggf. in sRGB (entfällt natürlich bei I, III, Ia und IIIa, also nur bei II = AdobeRGB).
Ob das bei anderen RAW Konvertern so auch geht, weiß ich nicht.
Vermutlich eher nicht, denn hinter I, II, III ... stehen ja nicht nur Farbräume, sondern auch Tonwertkurven und nur Nikon weiß, was noch. Die Einstellung in der Kamera dürfte also so oder so egal sein, wenn man nur RAW fotografiert.
LG, Tom (C:=
woici schrieb:ich sehe keine auch nur ansatzweise erwähnenswerten unterschied
Lies meine Antwort nochmal genau. Ich habe nichts anderes geschrieben als Du.nikkorfix schrieb:Ihr verwechselt mal wieder vieles im Farbmanagement
OK, ich schrieb nur "sRGB". Und tatsächlich unterscheidet sich das "Nikon sRGB 4.0.0.3001" in Nuancen von dem "sRBG IEC61966-2.1", welches sich auf meiner Platte befindet. Allerdings bezweifle ich stark, daß jemand den Unterschied in einem Foto mit bloßem Auge erkennen kann.nikkorfix schrieb:Die AUSGABE und DARSTELLUNG für den Bildschirm und Programmen ohne Farbmanagement ist 'sRBG IEC61966-2.1'
Tom (C:= schrieb:Lies meine Antwort nochmal genau. Ich habe nichts anderes geschrieben als Du.
OK, ich schrieb nur "sRGB". Und tatsächlich unterscheidet sich das "Nikon sRGB 4.0.0.3001" in Nuancen von dem "sRBG IEC61966-2.1", welches sich auf meiner Platte befindet. Allerdings bezweifle ich stark, daß jemand den Unterschied in einem Foto mit bloßem Auge erkennen kann.
LG, Tom (C:=
Stephanie78 schrieb:Ich wandel den Farbraum in Camera RAW für's web in sRGB IEC61966-2.1
um - reicht das oder muss ich dann in CS2 trotzdem in srgb.... konvertieren?
Und da ich nur als RAW fotografiere - macht es denn dann einen Unterschied,
welchen Farbraum ich an der Kamera einstelle?
Stephanie78 schrieb:Ich wandel den Farbraum in Camera RAW für's web in sRGB IEC61966-2.1
um - reicht das oder muss ich dann in CS2 trotzdem in srgb.... konvertieren?
Und da ich nur als RAW fotografiere - macht es denn dann einen Unterschied,
welchen Farbraum ich an der Kamera einstelle?
blaze77 schrieb:Hallo Stephanie78,
ich würde Dir dringend folgenden Text (http://digitalfotografie.beitinger.org/adobe_rgb/index.html) empfehlen, danach solltest du Licht im Dunklen gefunden haben!
Gruß
Ivan
Servus Ivan!blaze77 schrieb:Hallo Stephanie78,
ich würde Dir dringend folgenden Text (http://digitalfotografie.beitinger.org/adobe_rgb/index.html) empfehlen, danach solltest du Licht im Dunklen gefunden haben!
Gruß
Ivan
Stephanie78 schrieb:Und im Internet wird ja alles in sRGB dargestellt, deshalb
meine Frage.
Norden schrieb:Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Verwirrung Farbmanagement auslöst - selbst bei erfahrenen Leuten. Gut, dass die Irrtümer hier letztendlich aufgeklärt wurden. :up:
Stephanie, nur weil du die Bilder im Netz mit einem sRGB-Profil ablegen solltest, heisst das noch nicht, dass deswegen auch der gesamte Workflow im sRGB ablaufen sollte. Das ist sicher der sicherste (und auch einfachste) Weg, aber nicht immer der beste.
Wenn du deine Bilder im Raw-Format aufnimmst, dann habe diese eine Farbtiefe von (meistens) 12 Bit. Ausserdem können die Raw-Dateien bei sehr kontrastreichen Bildern Farben enthalten, die so im sRGB nicht dargestellt werden können. Wenn du jetzt deine Bilder in PS mit 8 Bit und im sRGB-Farbraum bearbeitest gibst du Möglichkeiten aus der Hand. Zwar muss das Bild zur Ansicht im Netz irgendwann immer wieder auf 8bit-JPEG im sRGB-Farbraum zurückgestutzt werden, aber während der Bearbeitung in PS gewinnst du einiges, wenn du mit 16bit im Adobe-RGB- oder noch besser im ProPhoto-RGB-Farbraum arbeitest. Die Arbeit im 16bit-Farbraum hilft dir bei extremeren Farbkorrekturen des Bildes, da es in diesem Modus nicht so leicht zu den Abrissen im Histogramm kommen kann, wie es bei 8bit-Bildern leider öfters der Fall ist. Das entspricht im Prinzip einer der Grundregeln beim Rechnen: gerundet wird erst ganz zum Schluss ( round(1.49) + round (1.49) = 1 + 1 = 2, round(1.49 + 1.49) = round(2.98) = 3). Die Arbeit im grösseren Farbraum kann dir z.B. die Möglichkeit bieten, den Kontrast in sehr kontraststarken Bildern durch geschickte Bearbeitung zu retten. Wenn dir PS die Möglichkeit bietet, konsistent mit hoher Qualität zu arbeiten, dann solltest du sie auch nutzen. Nachteilig ist nur, dass die Dateien bei 16bit ca. doppelt so gross werden, was Plattenplatz und Rechnerperformance kostet und dass du genauer aufpassen musst, wann du in welchem Farbraum arbeitest. Letzteres lässt sich aber sehr gut handeln, wenn du deine Originale kosequent in hoher Qualität bearbeitest und aufbewarst und fürs Web etc. nur angepasste Kopien ohne weiteren archivierungswert erstellst.
Ich hoffe, du kannst mit meinen Anregungen etwas anfangen. Im Prinzip warst du ja schon auf dem richtigen Weg und deswegen solltest du die Arbeit im AdobeRGB-Farbraum nicht gleich wieder zu verwerfen.
jpn schrieb:Wenn Du mit Photoshop arbeitest, kannst du den Unterschied zwischen deinem Monitorprofil und dem sRGB-Profil leicht mit Hilfe der Softprooffunktion erkennen: einfach mal "Monitor-RGB" und "Windows-RGB" (=sRGB IEC 61966-2.1) gegenüberstellen.
So pauschal stimmt das leider nicht. Nur wenn der Farbraum des Monitors relativ nah an den großen Arbeitsfarbraum herankommt, kann das Sinn machen. Denn nur dann kann man die entstehenden Farben auch sehen.Norden schrieb:... während der Bearbeitung in PS gewinnst du einiges, wenn du mit 16bit im Adobe-RGB- oder noch besser im ProPhoto-RGB-Farbraum arbeitest.
Man muss aber bedenken, daß die Abrisse dann beim konvertieren in einen kleineren Zielfarbraum entstehen können.Norden schrieb:Die Arbeit im 16bit-Farbraum hilft dir bei extremeren Farbkorrekturen des Bildes, da es in diesem Modus nicht so leicht zu den Abrissen im Histogramm kommen kann,
Das wäre schön, wenn das ginge. Wenn ein Monitor hardwareseitig nicht in der Lage ist, bestimmte Farben darzustellen, ändert auch eine Kalibrierung daran nichts. Selbst wenn man ein Monitorprofil erstellt hat, wertet kein einziger Web Browser das aus.jpn schrieb:Erzielen läßt sich eine solche Kongruenz nur durch eine entsprechende Kalibrierung und Profilierung des Monitors.
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