Wie gut/schlecht ist das 18-200VR

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Kaufe es neu um 620, teste es, verkaufe es ggfs. um 560. Oder kaufe es gebraucht um 560, teste es und verkaufe es ggfs. um 560. Alles ist möglich. Man muss es nur wollen.
 
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Ich habe mir nach ein paar Jahren der Foto-Enthaltsamkeit aufrund meiner jungen Familie zum Einstieg in die digitale Fotografie vor 5 Wochen die D 80 mit dem 18-200mm Objektiv gekauft und bin sehr zufrieden.

Sicherlich ist die Leistung nicht mit einer Festbrennweite zu vergleichen, aber für meine Bedürfnisse und Ziele ist es voll iO: zuerst einmal wieder mit der Thematik beschäftigen und später ein paar Fenstbrennweiten dazukaufen.

Außerdem bin ich viel mit dem Rucksack unterwegs. Und genau hier zahlt sich dieses Objektiv aus. Ich möchte nicht in 5000 m bei schlechten Bedingungen immer die Objektive tauschen wollen.

Gruß
Christian
 
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die Schlabbermechanik von dem Teil nervt einfach nur. Es fährt sich von selber aus, wenn man es mit Kamera am Gurt trägt.

Kann ich bestätigen, hatte das 18-200 zum Testen. Man muss eben Qualität, Preis/Leistung etc. abwägen.
Hinsichtlich Verarbeitungsqualität ist es sicherlich mit dem 18-70 vergleichbar.
 
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Ich habe das 18-200 VR DX seit zwei Wochen und werde es nicht wieder hergeben. Ja, es gibt Besseres, aber lieber ohne Mietschulden gute Fotos machen, als für sehr gute Fotos unter der Brücke schlafen müssen :).
 
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hallo,
überlege mir diese objektiv für alle tage/reise zu kaufen.
ist die abbildungsleistung eurer meinung nach annähernd auf dem niveau des 18-70!?
danke

Also, in Kurzform nochmal ein paar Punkte. Die Suche bringt die langen Erklärungen dazu:

  • Das 18-200mm ist nicht lichtstark. VR kompensiert das, sofern die Lichtstärke für kürzere belichtungszeiten nötig ist und das Motiv statisch ist. Bewegt sich das Motiv oder will man mit der Lichtstärke freistellen, birngt VR nullkommagarnichts.
  • Die Auflösung bleibt hinter anderen Optiken zurück. ABER: Das ist was für 100% Crop Erbseenzähler. In der Praxis nur relevant, wenn du sehr grosse Ausbelichtungne machst (Wenn man nah an ein A3 Poster rangeht, wird man's sehn) oder starke Crops machst (weil z.B. 200mm zu wenig war)
  • Die Verzeichnung im WW ist stark. Stört bei Architektur, kann aber mit EBV vermutlich korrigiert werden. Heisst halt Arbeit am PC, wenn's auf einem Bild stört.
  • Bei 18mm und völlig offen sehr starke Vignettierung, da könnte manches JPEG zum Rausrechnen schon zu wenig Tonwerte haben.RAW kein Thema. Bei JPEG sind die f/3,5 (18mm) nur für Notfälle, lieber auf f/5,6 bei 18mm, dann passt es bei allen Brennweiten schon so weit, dass man's mit EBV locker rausbringt, auch aus JPEGs. Bei f/8 ist die Vignettierung dann so gering, dass man gar nichts mehr tun muss.
  • Die CA ist immer etwa um 1 Pixel breit. Für ein 13x18 Abzug kein Thema. Für grössere Abzüge aber rausrechnen (geht auch mit Programmen vie z.B. Capture).
Einige der Nachteile kann man also mit EBV und ggf. Griff zu RAW wegbringen. Für optimale Ergebnisse muss man also bereit sein, noch was mehr Speicher zu kaufen (wenn man nicht schon sowieso nur RAW fotografiert) und auch bereit sein, entsprechende Programme zu kaufen. Die Verzeichnungen bringt man z.B. mit PT Lens weg, das kostet 15 Dollar. Das oder ein ähnliches Programm würde ich zum Kaufpreis gleich dazurechnen, ist ja nicht wirklich ein Vermögen!
Wer das beides beachtet, bezahlt die Flexibilität nur noch mit was mehr Zeit am PC und mit der fehlenden Lichtstärke, die gewisse Grenzen setzt. Und einem minimal weicheren Bild, wenn man mal die volle Auflösung wirklich braucht.

Grüsse,
Sebastian
 
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Also ich benutze das gute Stück.
Als zweites Objektiv habe ich ein AF-S VR Micro-NIKKOR 105 mm 1:2,8G. Ich nehme das natürlich für Makroaufnahmen, auch sonst für Naturaufnahmen und für ein paar andere Gelegenheiten. Und wenn ich damit fertig bin, was dann? Ich baue wieder das 18-200VR an - für alle Fälle. Reichlich inkonsequent. Oder?

Dieter
 
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Hallo zusammen !

Ich konnte es mal wieder nicht lassen und mußte meinen Hunger nach Neugier stillen, in dem ich wissen wollte wie gut der 18-200VR wirklich ist.
Ich habe es gewagt den Superzoom mit dem Tokina 12-24 f4 zu vergleichen.

Zum Testaufbau folgendes :

Habe ein 2m mal 2m großes Karton genommen und dadrauf Zeitungsausschnitte mit verschiedenen Motiven und Texten draufgeklebt. Mal waren es kleine Buchstaben mal große mal Bilder und Zeichnungen und auch verschiedenen Farben. Der ganze Papkarton war also 4qm groß und bis zum Rand mit diversen Zietungsausschnitten ausgefüllt.

Dannach das ganze auf der Wand aufgehängt, die D80 auf den Stativ, SVA und Selbstauslöser ein und die Kamera auf die Wand genau auf einen bestimmten Fokuspunkt ausgerichtet.

Als erstes kamm das Tokina 12-24 f4.

Brennweiteneinstellung 18mm und ab der Blende f4 weiterfolgend mit jeder weiteren Blendenstufe bis zu Blende 9 Bilder gemacht. Das gleiche auch bei der Brennweiteneinstellung von 24mm.

Jetzt habe ich den 18-200Vr drangemacht (VR war bei dem Test immer aus) und als erstes mit 18mm Brennweiteneinstellung beginnend ab Blende f4 bis Blene f9 auch mit jeder weiterfolgenden Blendenstufe fotografiert. Das gleiche wiederhin mit der Brennweiteneinstellung von 24mm.

SD-Karte raus und ab auf den Laptop damit. Alle Fotos dementsprechend beschriftet wie z. B. (Tokina 18mm-5.6) und (VR 18mm-5,6) und zum Vergleich nebeneinander bei 100% Crop im Photoshop gestellt.

Eines noch vorweg. Habe das Tokina auch bei 12mm so getestet, ohne es aber mit anderen Objektiven zu vergleichen um einfach zu sehen ab welchem Blendenwert es am schärfsten ist. Und siehe da, bei den Brennweiten von 12mm, 18mm, und 24mm ist es bei Blend f4 schon scharf steigert sich aber bis zur Blened f5 und fällt ab Blende 5,6 wieder in Bezug auf die Schärfe ab. Ich denke dem nach, daß in den dazwischenliegenden Brennweitenbereichen das Tokina auch bei f5 am schärfsten ist.

So, jetzt aber zu dem Vergleich mit dem 18-200VR.

Alle Fotos sind jetzt wie gesagt nebeneinander mit der gleichen Brennweite und der gleichen Blende in 100% Crop zum Vergleich aufgestellt.

Was auf jeden Fall direkt auffällt ist das der VR sehr tonenförmig im Vergleich zu dem Tokina verzeichnet. Ok, 1:0 für das Tokína.

In Bezug auf die Schärfe ist aber der VR dem Tokina um ein kleines Tick überlegen. Egal bei welcher Brennweite und welchem Blendenwert, sind die gleichen Testfotos mit dem VR schärfer und Kontrastreicher.

Die einzige Linse mit der sich aber der VR geschlagen geben muß in bezug auf Schärfe und Kontrast ist der Nikkor 50mm 1:1,8 D. Dieser ist ein Tick besser als der VR.

Habe auch den Frontfokus und Backfokus Test mit dem VR gemacht und dieser hat eine Frontfokus von weniger als 1cm. Ich denke mal das ist zu verkraften.

Ich kann daraus nur schließen, das das VR wirklich sein Geld wert ist und wer sich lange überlegt ob er diesen kaufen soll oder nicht, mein Tipp: kaufen, kaufen, kaufen !!!


Viele Grüße
Matthias
 
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Hallo Matthias,

hattest Du keine Bedenken, dass der Vergleich solcher doch gänzlich unterschiedlicher Objektive etwas mit Äpfeln und Birnen zu tun hat?
 
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Ist doch beides Obst! ;-)

Nee, im Ernst: der Vergleich hinkt zwar wegen der völlig unterschiedlichen Bauweise, aber hinischtlich des hier eher guten Ruf des Tokinas finde ich die Gegenüberstellung gar nicht so daneben. Es geht doch immer um Schärfe, Kontrast und Verzeichung.
 
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Hallo Matthias,

hattest Du keine Bedenken, dass der Vergleich solcher doch gänzlich unterschiedlicher Objektive etwas mit Äpfeln und Birnen zu tun hat?

Wieso? Also sind wir doch mal ehrlich: Wenn das 18-200 die gleiche Bildqualität und Lichtsträke f/2.8 durchgehend hätte, dann würden doch die meistne damit rumlaufen.
Das mit der Lichtstärke ist klar, da bieten teure Zooms mit weniger Verstellbereich mehr.
Bleibt die Bildqualität. Und da ist doch so ein Vergleich gegen einen Spezialisten wie das Tokina sinnvoll! Ist doch gut zu wissen wie viel (oder wie wenig) Verlust in der Bildqualität für den grossen Zoombereich hingeommen werden muss! Denn so riesig ist der Unterschied in der Lichtstärke gegenüber gern gegebenen Empfehlungen wie dem 18-70mm/3,5-4,5 nicht (18-200mm bei 50mm f/4,8, bei 100mm f/5,3, also bei 70mm wohl 1/3 Blende weniger als das 18-70mm). Wäre echt mal interessant zu wissen, wie die im Vergleich abschneiden! Da müsste schon die Bildqualität für's 18-70mm sprechen (und der tiefere Preis natürlich).

Grüsse,
Sebastian
 
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...soll auf dem spielplatz für bilder vom nachwuchs herhalten und auch mal im urlaub zum einsatz kommen.

@ hollomen:
Für mich "die Linse schlecht hin" für Nachwuchs im Garten oder auf dem Spielplatz fotografieren! Man hat eben eine enorme Reaktionsgeschwindigkeit ohne Objektivwechsel - und die Bildqualli reicht allemal.:up:
Für den Urlaub ist das 18-200VR für mich ein guter Kompromiss zwischen guter Bildquallität und Wahrung des Familienfriedens (Geduld nicht überstrapazieren:dizzy:). Wenn ich aber ohne Kinder unterwegs bin, dann auch ohne 18-200! Auch wenn ich keine Profilinsen habe, sind meine anderen Gläser dem 18-200 (dass mit Sicherheit keine "Gurke" ist) überlegen (das 18-70Kit jedoch noch am wenigsten).

Ein weiterer Einsatz, in dem das 18-200 seine Stärken ausspielt, ist bei Reportageähnlichen gelegenheiten: Sommerfeste, Betriebsfeiern und -ausflüge, Familienfeiern, Straßenfeste...etc.


:hallo:
 
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da ich mein 18-200 jetzt seit 14 Tagen im Einsatz habe gebe ich hier auch meinen Senf zum besten:

Nach der ersten Sportdoku habe ich geglaubt den Autofokus der D300 noch nicht im Griff zu haben oder die Belichtungszeiten nicht beachtet zu haben - nein nein es war ab dem leichten Telebereich einfach die Optik!

ich erspare mir hier ein Diskussion der Lichtstärke und reduziere alles auf Blende 8:
18-35 mm kann ich nicht meckern
ab 50mm gibt es erhebliche Abstriche im Auflösungsvermögen gegenüber den Festbrennweiten.

Selbst mein 180 2,8 von einer Nikon F!! (Da hat es noch lange keine ED Gläser gegeben) hat kein schlechteres Auflösungsvermögen!!
 
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Also ich habe das 18-200 seit fast einem Jahr und damit ca. 50% der Fotos geschossen.

Zuerst auf der D80, dann auf D300.
(anbei mein erstes Bild damit und der D300, leider bei ISO1000 - draufklicken wenn Originalgröße gewünscht ist!)



Ich hab' auch andere Linsen (Festbrennweiten von 35-105) und das neue 24-70.

Natürlich kann ich mit einer Festbrennweite oder dem 24-70 schärfere Bilder machen, aber wir vergleichen hier hoffentlich nicht Äpfel mit Birnen! Es gibt allerdings auch Bilder die ich (außer mit dem 105VR) mit keiner der anderen Linsen machen kann: Aus der Hand 1/5s bei 20mm oder 1/10s bei 100mm und f5 oder f8 um die notwendige Tiefenschärfe zu bekommen. Da müssen auch mein 24-70, das 35/2 oder das 85/1,8D klein beigeben.

Ja, man kann auch mit einer Kombination 17-55 und 70-200VR bessere Bilder machen aber der Preis ist >5x so hoch! Die zwei oben genannten Festbrennweiten kosten zusammen auch mehr und das 24-70 auch 3x so viel, also ist ein Vergleich wohl nicht ganz angebracht.

Für die 18-200 Brennweite und die 600-700€ Preis ist es ein SUPER Objektiv das ICH wieder kaufen würde!
 
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